Meine ETF-Sparpläne kosten bald etwas – so geht’s weiter – Teil 2

In meinem letzten Beitrag habe ich von meinem Dilemma berichtet: Die Aktion für meine beiden ETF-Sparpläne läuft aus und werden ab dem nächsten Jahr 1,5% Gebühren. Einfach so damit abfinden möchte ich mich nicht – ich erkundige mich nach Alternativen. In den Kommentaren sind bereits viele Ideen und Diskussionen entstanden. Letztlich stellt sich mir die große Frage: Comstage-ETFs weiter besparen oder neuen Broker & ETFs auswählen? Heute geht es um die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten.

Wieso stören mich die 1,5%?

Ich bespare aktuell 2 comstage-ETFs bei der consorsbank. Statt wie bisher 0€ kämen ab nächsten Jahr 108€ Orderkosten auf mich zu. Jeder Betroffene könnte laut Empfehlung vom Finanzwesir Albert die Gebühren akzeptieren und wird deswegen keinen großen Schaden haben. Letztlich müssen Broker (consorsbank) und Fondsgesellschaft (comstage) auch ihr Geld verdienen. Ist prinzipiell legitim.

Kleinvieh macht auch Mist.

Bei vielen Verträgen hat man eine große Bandbreite an Leistung & Kosten: Girokonto, Sparbuch/Tagesgeld, Kreditkarte, Strom, Internet, Handyvertrag, jegliche Versicherungen. Geringe Fixkosten ebnen den Weg für eine hohe Sparrate. Der Unterschied zwischen billigstem und teuerstem Anbieter bei ähnlicher Leistung können bei den oben genannten Kandidaten in Summe schnell über 500€ im Jahr ausmachen. Aus Bequemlichkeit fließt über die Jahre viel Geld vom Konto und man kann sich oft an keinen Gegenwert erinnern.

Zugegeben: Ich bin selbst ein bequemer Mensch.

Ich wechsle wegen 10€ Euro hin oder her auch nicht. Stattdessen versuche zu Beginn eine dauerhaft gute Wahl zu treffen. Es muss nicht die allerbeste Lösung sein, aber eben auch nicht die schlechteste, die man finden kann.

Der Preis muss im Vergleich zur Konkurrenz angemessen sein.

Was für ein Aufwand steckt hinter so einem Sparplan? Sparpläne werden automatisch gebucht, Jahresabrechnungen automatisch erstellt und landen elektronisch im Postfach. Server & IT müssen bezahlt werden, Emailservice, Telefonhotline und der Verwaltungsapparat. Es ist keine Filiale oder persönlicher Berater notwendig. Mir erscheint das System recht skalierbar: Ob nun 25€ oder 3.000€ pro Sparplan, der Aufwand für Broker & Fondsgesellschaft ist fast der gleiche. Deswegen kann ich klar sagen, was mich an der prozentualen Gebühr stört:

Ich kann die Preisfestlegung nicht nachvollziehen.

Für mich ist ein Festpreis logischer bzw. ein Preis im Sinne von „1€ fix + 0,1% von der Sparrate“ wäre für mich absolut verständlich. Die 1,5% hingegen klingen für mich eher wie eine Strafe für hohe Sparraten und leicht verdientes Geld für den Broker. Immerhin kann man fast schon sagen: Ein soziales System. Diejenigen, die mehr haben, decken die Kosten für diejenigen mit geringen Sparraten.

Meine Kriterien für ETFs

Jeder hat beim ETF-Kauf andere Kriterien. Für mich sind folgende Punkte wichtig:

1. Monatlicher Sparplan
Wer kein Problem damit hat, seine ETFs manuell zu kaufen und 500€ zusammen zu sparen, kann sich den restlichen Artikel sparen und nutzt das Angebot der INGDiba. Ich persönlich stehe auf monatliche Sparpläne, da ich so an nichts denken muss. Da mein Gehalt ebenfalls monatlich auf dem Konto landet, fallen mir so Unregelmäßigkeiten schneller auf. Ggf. könnte ich mir noch eine quartalsweise Zahlung vorstellen.

2. Geringe TD / TER
Was bringt es mir, wenn ich mir einmalige 1,5% Oderkosten beim Kauf spare, wenn dafür die Trackingdifferenz 0,25% schlechter ist? Nach 6 Jahren ohne Wertentwicklung würde mich mein ETF mehr kosten als die Orderkosten.

3. Ausschüttend ist auch ok.
Mir ist es egal, ob der ETF ausschüttend oder thesaurierend ist. Da mein Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft ist, wäre mir ausschüttend mittlerweile lieber.

Welche ETFs kommen infrage?

Ich will meiner Strategie MSCI World & Emerging Markets treu bleiben. Exotisches Zeug brauche ich nicht, weswegen die ETFs von Vanguard für mich aktuell noch ein rotes Tuch sind.

Somit bleiben die großen Fondsgesellschaften:
Amundi, Comstage, db-x, HSBC, iShares, Lyxor, Source, UBS.

Aufgrund der Steuerreform 2018 kann ich noch nicht abschätzen, was dies für die ETFs bedeutet. Ändern diese ihr Ausschüttungskonzept (thesaurierend/ ausschüttend) oder gar ihre Replizierungsmethode (physisch / synthetisch)? Ich kann aktuell nur ermitteln, welche in den vergangenen Jahren mit geringen Nebenkosten glänzten und hoffen, dass dies so beibehalten wird.

Mein Plan

Mal wieder befrage ich meine Wahrsagerkugel und erfahre nicht viel. Es kann sein, dass ich mir nun einen tollen neuen Broker anlache und dieser seine ETF-Aktionen kurzfristig doch noch beendet. Gut möglich, dass comdirect und consorsbank nächstes Jahr neue Aktionssparpläne anbieten. Oder dass ich mir einen Anbieter mit günstigen Orderkosten anlache und diese plötzlich angehoben werden.

glaskugel

Was bringt das Jahr 2018?

Deswegen erst die Lage anhand der vorliegenden Fakten betrachten: 1,5% will ich nicht zahlen. Stattdessen könnte ich bei meinem Broker die Aktions-ETFs von Lyxor besparen, welche allerdings höhere jährliche Nebenkosten haben als die von comstage. Will ich auch nicht. Deswegen checke ich ab, was die Konkurrenz anbietet.

Was kosten ETF-Sparpläne bei anderen Brokern?

20 deutsche Broker für ETF-Sparpläne habe ich gefunden. Anbei ein grober Überblick, was diese anbieten (Angaben ohne Gewähr). In der Spalte „€€€“ habe ich angegeben, was mich meine beiden monatlichen Sparpläne von Comstage (400€ MSCI World & 200€ Emerging Markets) jährlich beim jeweiligen Broker kosten würden. Sofern es eine Aktion für die ETFs gibt, habe ich diesen Preis zuerst angegeben und darunter die regulären Kosten ohne Aktion.

Achtung: Gute Augen und ein großer Bildschirm benötigt.

Brokerübersicht

Die Bandbreite geht von 0€ bis hin zu 180€ Kosten im Jahr. Bei größeren Sparraten entsprechend mehr.

Was ist nun die beste Wahl?

Letztlich gibt wie immer keine eindeutige Lösung, sondern es kommt auf die Rahmenbedingungen an:

Manuelle Ausführung ab 500€: Ab zur IngDiba. Für kleiner Beiträge zu DeGiro.

Für Wechselwillige: 1822direkt, maxblue und Onvista sind aus meiner Sicht die besten Alternativen, wenn man weiterhin kostenlose ETFs besparen möchte. 40€ Cashback und bis zu 200€ Neukundenprämie gibt es bei 1822 direkt. Bei maxblue erhält man 0,5% des Depotübertrags als Neukundenprämie.

Kleine Sparpläne bis 100€: Egal, ob 100€ im Monat oder im Quartal: Hier sind 1,5% ohne Kontoführungsgebühren von consorsbank & comdirekt die günstigste Option.

Große Sparpläne ab 100€: Die fixen 1,50€ Orderkosten der DKB sind pro Sparplan entsprechend billiger. Würde ich meine Sparpläne nur quartalsweise ausführen, wären das gerade mal 12€ im Jahr bzw. 0,167% von meinem ETF-Volumen.

*Nachtrag: Ebenso für alle interessant: Bei der Wüstenrot fallen nur 0,2% + ATC (Addiotional Trading Costs) an, was beim Comstage MSCI World insgesamt 0,26% und bei Emerging Markets 0,65% von der Sparrate ausmacht. +

Bitte erkundigt euch vor einem Wechsel über maximal zulässige Sparraten. Ebenso über die Kosten beim Depotübertrag und was mit den ETF-Bruchstücken eures Depots passieren. Zusätzlich habe ich mir bei meinen Favouriten die Orderkosten für manuelle Wertpapier-Käufe angeschaut, falls ich z.B. Einzelaktien kaufen will.

Für was habe ich mich entschieden?

Ich habe die Sparpläne bei der consorsbank gestoppt. Mein Depot bleibt trotzdem bestehen. Um meine 801€ Freibetrag auszunutzen, werde ich vielleicht ein Teil meiner ETFs verkaufen (vielleicht.. letztes Jahr siegte auch die Bequemlichkeit..).

Die entspannteste Lösung ist es aus meiner Sicht, bis März 2018 zu warten, ob euer Broker andere Aktions-ETFs anbietet.

Dabei aber auf die geringen TD achten, sonst habt ihr nichts gewonnen. Wenn es nichts gibt, könnt ihr immer noch ein zweites Depot bei DKB, onvista oder maxblue eröffnen. Lediglich bei 1822direkt müsst ihr euch schneller entscheiden: Wer dieses Jahr noch wechselt und seine Sparpläne einstellt, kann voraussichtlich 2 weitere Jahre die comstage ETFs kostenlos besparen. Durch Cashback + Neukundenbonus (bei 2 × 500€ Wertpapierkauf bis Ende Januar) wird einem die Eröffnung mit 140€ versüßt. Selbst wenn die Aktion endet, sind die Orderkosten mit 2,95€ pro Ausführung noch vertretbar.

*Nachtrag: Ich habe nun ein Depot bei der 1822direkt eröffnet. Mein Depot bei der consorsbank bleibt und ich ziehe auch keine Wertpapiere um. Alternativ war auch in Überlegung, einfach bis März zu warten, ob nicht doch noch ein paar neue ETF-Aktionen starten und als Plan B zur DKB zu gehen. Aber nun hoffe ich auf 2 Jahre Ruhe bei der 1822 direkt.

Ich kann gut verstehen, wenn keiner Depot-Hopping betreiben will. Aber aus Prinzip hohe Orderkosten zu akzeptieren, halte ich auch nicht für sinnvoll.

Vielen Dank für eure bisherigen Kommentare. Wenn ihr noch Ergänzungen & Anmerkungen zu meiner Liste habt, immer her damit. Diese soll euch lediglich eine Hilfe sein, keinesfalls irgendeine Anlagenempfehlung. Es ist euer Geld und ihr müsst euch mit eurer Entscheidung wohlfühlen.

Wie geht es bei euch weiter? 

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222 Gedanken zu “Meine ETF-Sparpläne kosten bald etwas – so geht’s weiter – Teil 2

  1. Vielen Dank Jenny für die tolle Übersichtstabelle.
    Ich stehe vor dem gleichen Problem wie du & habe durch deinen Artikel jetzt einen guten Überblick, was sich auf dem Markt anbietet.
    Jetzt werde ich mir mal 1-2 Tage Gedanken machen und dann eine Entscheidung treffen…

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    • Huhu Dave, viel Erfolg bei der Entscheidung! Bitte bei deinen Favoriten dann selbst noch mal ein wenig recherchieren. Ich habe in die Tabelle z.B. nicht reingeschrieben, was die werbende Provision als Bonus bekommen würde. Vor einer Kontoeröffnung kannst du dann ja ggf. mal in deinem Freundeskreis rumfragen, ob dich jemand werben möchte und ihr euch die Prämie teilt. Hier im Kommentarbereich könnt ihr natürlich auch fragen, aber ich persönlich bin z.B. vorsichtig, wenn ich einem fremden meine BLZ zahl gebe. Geht über Paypal aber sicherlich einfacher.

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      • Danke. Werde ich machen…
        Für mich klingt die DKB eigentlich interessant, allerdings weiß ich nichts über Spreads und Kaufplätze dort. Habe ich mir allerdings bei der Comdirect auch keine Gedanken drum gemacht…

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      • Hi Jenny,
        bin dank deines Artikels grade auf den Spuren der 1822direkt angekommen.
        Mein Augenmerk fiel dabei besonders ganz allgemein auf die Sicherheit beim Onlinebanking.
        Die 1822 bietet diese 3 Verfahren an :
        iTAN++ Verfahren. Das mTAN Verfahren und das: QRTAN+ Verfahren
        Alle drei machen mir aber leicht Bauchweh.
        Mir persönlich wäre das chipTAN-Verfahren am liebsten.
        Wie siehst du das mit der Sicherheit?
        Lieber Gruss
        Alexander

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      • Ich kann bei sowas ruhig schlafen. Ich mache zugegeben, recht viel übers Handy. Wenn mir das jemand klaut, wäre das nicht so toll. Aber meine Passwörter speichere ich nicht. Jetzt bei der 1822 direkt nutze ich die TAN-Liste, die nur bei mir zuhause liegt. Zudem läuft Geld dann ja auch über mein Referenzkonto, wodurch mehrere Tage ins Land ziehen und ich einen Betrug merken würde. Welche Bedenken genau hast du?

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  2. Hi Jenny,
    wie immer ein Artikel mit viel Arbeit. Nun habe ich keine ETF-Sparpläne und kann wenig dazu sagen. Ich würde die 500 € Einmalzahlung DiBa bevorzugen, aber das ist Geschmacksache, wenn man alle 3 Monate einmal kauft, ist der Aufwand noch überschaubar.

    Die BLZ ist nicht so wichtig, die IBAN schon eher 😉

    Bin gespannt, wie deine Entscheidung ausfällt.

    LG Alexander

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    • Hi, BLZ.. IBAN.. alles das gleiche. 😀 Du bist es durch deine Einzelaktien ja gewohnt, dass du alles händisch machst. Ob da nun noch ein ETF dazwischen rutscht, würde tatsächlich keinen Unterschied machen. Ich bin gerade eher auf dem Niveau: „Welcher Tag ist heute?“ Ich will da gar nicht dran denken, sondern einfach ab und zu mal ins Depot schauen und mich freuen, dass es wieder mehr geworden sind.

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  3. Hey Jenny vielen Danke für ihre Übersicht. Ich habe diese gleiche Problem und noch nicht entscheidet über einen Wechsel. Ich würde gern noch ein paar Monat warten und sehen welche welche ETFs betroffen sind.

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  4. Hey Jenny!
    Wow, super, diese Tabelle, vielen Dank!
    Ich habe mich entschieden, bei consors zu bleiben, da ich kleine Sparraten habe und die 1,50% somit günstiger sind. Ich finde es aber gut, dass man die 1,5 % nicht einfach akzeptiert. Sobald ich die Sparrate anziehe, würde ich auch wechseln. Ich finde, die DKB klingt nicht schlecht.

    Viele Grüße
    Anna

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  5. Guten Morgen Jenny,

    wow – was für eine Arbeit Du Dir da wieder gemacht hast! Echt super!

    Wie Du werde ich meine Sparpläne nach dem Dezember-Kauf erst einmal stoppen. Für mich sehe ich dann zwei Möglichkeiten: Umzug der Sparpläne zu Onvista oder zur DKB. Bei der DKB habe ich bereits mein Girokonto, Tagesgeld und wir haben unsere gemeinsamen Konten dort ebenfalls. Das Depot dort zu starten wäre entsprechend ein geringer Aufwand und leicht umsetzbar. Da meine Sparraten recht hoch sind, wäre es aber auf jeden Fall dort deutlich günstiger als bei der Consorsbank zu bleiben. Onvista reizt mich schon lange, da ich auch einfach viele positive Erfahrungen gehört habe – vielleicht kann ich diesen Anlass also dazu nutzen mir dort ein Depot zu machen.

    Mein Consors-Depot werde ich dennoch auf jeden Fall für die Einzelaktien (und die anderen ETFs) behalten – wer weiß, was noch für Aktionen kommen in der Zukunft und grundsätzlich bin ich dort ja zufrieden.

    Warum denkst Du dass im März neue Aktionen kommen könnten? Gibt es da einen Stichtag / Anlass, warum ausgerechnet März?

    Danke Dir & Liebe Grüße
    Marielle

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    • Hi Marielle,
      musste dich leider aus dem Spam fischen.. WordPress macht bei Emailadressen Probleme, die nicht auf gmail, gmx und Co enden.

      Ich habe den März gewählt, weil ich quartalsweises Investieren auch für ok halten würde und sich die 2018 Turbulenzen bis dahin hoffentlich gelegt haben. Zumal ich nun nicht super scharf drauf war, das Depot zu wechseln, wenn consors doch noch gute Aktionen bringen würde. Aber nun gehe ich zur 1822 direkt und erspare mir das Warten.

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  6. Gute Entscheidung von dir, die 1,5% nicht einfach zu akzeptieren.
    Klar kostet alles Geld, aber es ist ja nicht so, als ob die Broker am Hungertuch nagen müssten.
    Seit jeher verdienen die Banken mit uns Kunden ihr Geld, allein dadurch, dass wir unser Geld dort „parken“. Es werden Investitionen gemacht und das Geld zu hohen Zinsen weiterverliehen etc., aber das brauche ich in diesem Blog ja keinem erzählen 😉
    Klar, aktuell herrscht Niedrigzinspolitik, aber gerade in dem Fall deiner Geldanlage hört sich das nach einem abgekarteten Spiel an. Erst möglichst viele Neukunden anlocken, dann plötzlich Gebühren verlangen und auf die Bequemlichkeit der Leute hoffen, alles so zu lassen, wie es ist.
    Da würde ich schon aus Prinzip ein Zeichen setzen…

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    • Ich muss mir an die eigene Nase packen. Als ich vor 2 Jahren mit dem Investieren begonnen habe, habe ich den comstage ETF auch deswegen gewählt, weil er quasi überall kostenlos Angeboten wurde. Mir war also bewusst, dass ich vermutlich den Broker wechseln würde, wenn die Aktion endet. Habe prinzipiell kein Problem damit, mehrere Broker zu verwalten. Ich will allerdings verhindern, ein Depot auflösen zu müssen, wenn z.B. hohe Jahresgebühren erhoben werden.

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  7. Bzgl. der Preiskalkulation von 1,5% bei 25 EUR Rate oder bei z.B. 300 EUR Rate.
    Dazu möchte ich das Wort „Mischkalkulation“ in den Raum werfen.
    Die Sparer mit höheren Raten (=Gebühren) finanzieren die Sparer mit niedrigeren Raten (=Gebühren) quer. Das macht Sparpläne für kleine Raten im Verhätnis (auch erst) möglich.
    Und die Bank hofft ggf. drauf, das man die Rate steigert, sofern möglich (Einkommen vs. Ausgaben) und vom Kunde gewollt.

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  8. Mir ist es wichtig, das ich überhaupt das gewünschte Anlagevehikel (gewählten ETF in passender Form, Volumen, Replizierung, etc…) besparen kann. Plus das ganze noch einigermaßen kostengünstig im Vergleich zur „Vor Ort“-Bank.
    Den Artikel lese ich mir nachher in Ruhe komplett durch. Ich bin gespannt.

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    • Hi two, vielleicht kann da ein DKB-Kunde genaueres sagen. Ich hatte den Satz „Ausführung eines Wertpapiersparplans unabhängig von der Sparrate“ als Einzelsparplan intepretiert. Auf einer Vergleichsseite stand „1 ETF pro Sparplan“, während maxblue mit „3ETFs pro Sparplan“ erfasst war. Aber Sekundärquellen müssen nicht stimmen. 1,50€ pro Sparplan mit mehreren ETFs wäre schon zu günstig, um wahr zu sein.

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      • Du hast Recht, bei der DKB handelt es sich leider nur um Einzelsparpläne (habe das mit meinem DKB Konto ausprobiert). Ich bin wohl davon ausgegangen, dass ich wie bei der comdirect mit einem Sparplan mehrere Positionen besparen kann …

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      • Ein Sparplan ist bei der DKB ein geschedulter Dauerauftrag auf genau einen Fonds. Hiervon kann man beliebig viele machen. Der Vergleich mit Consors ist hier auch eher schlecht – die verdienen am kompletten Umsatz, dafür können sie natürlich auch x Aufträge in einem Plan bündeln.

        Wieso du nicht „deinen“ Gewinner nimmst sondern den Kundenfänger, verstehe ich nicht. Die Bedingungen der DKB sind echt gut, sehr fair (Festpreise) und derzeit auch schon lange konstant. Ohne Aktion ist die 1822 auf einmal nicht mehr günstig. 2.5% sind echt viel.

        Ich hab’s schonmal geschrieben: Ich bin vom Konto zum Broker gekommen und bin unglaublich zufrieden. Service top, keine Überraschungen und gute Konditionen. Auch die Spreads in der Sparplanausführung sind mir noch nicht doll negativ aufgefallen. Die 1.5% bei zb Consors sind mehr, als ich bei der DKB für eine normale Order (ohne Sparplan) zahlen würde…

        Ich bin aber gespannt was du am Ende berichtest 😊 Wichtig finde ich, dass man bei seinem Broker ein gutes Gefühl hat, damit das Thema schlicht kein Thema wird, wie bei dir jetzt. Wenn der Markt Mal dreht will ich durchschnaufen, und alles liegen lassen. Da darf mich nicht der Broker noch aus der Fassung bringen 😀

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      • Hi slowroller,
        mein Problem ist die trübe Wahrsagerkugel. Die DKB knüpft kostenlose Abhebungen im Ausland nun mittlerweile an 700€ Geldeingang. Dementsprechrnd zweifle ich, ob die 1,50€ pro Order gehalten werden. Die 1822 hingegen verspricht 2 Jahre Ruhe bei ihrer Aktion. Ich bin 25. 2 Jahre Ruhe sind schon viel Wert. Zumal die 1822 derzeit 2,95€ pro Sparplan (nicht 2,5%) erhebt und somit bei quartalsweiser Ausführung von 2 Sparplänen 24 Euro im Jahr kosten würde.

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      • Auch wenn’s jetzt kleinteilig-fizzelig wird: Geld abheben in der EU und Anreinerstaaten ist auch weiterhin für jeden kostenlos. Genauso wie das Konto und die Karten ansich.
        Die eine Angst kann ich dir nehmen: in den letzten 11 Jahren war die DKB alles andere als eine sprunghafte Aktionsbank. Ich erinnere vor dem Aktivkundenprogramm (dass auf viele eh keinen Einfluss hat) an keine „drastische“ Änderung, daher ist dein Argument ein wenig zu drastisch dargestellt.

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      • Ich bin auch seit gut 6 Jahren DKB Kunde (wegen der Kreditkarte) und nutze das Depot seit 2 Jahren als Hauptdepot, dennoch bin ich aus 2 Gründen auch nicht mehr uneingeschränkt zufrieden:

        a) Meine monatliche Sparrate reicht nicht, um als Aktivkunde zu gelten, d.h. schon in Schottland im Urlaub oder bei Softwarekäufen über US-Portale/Abwickelung über nicht-EU-Banken fallen leider Gebühren an. Meine Sparrate entsprechend zu erhöhen, um damit als Aktivkunde zu gelten, ist mir leider (noch) nicht möglich, und als normales Gehaltskonto verwende ich das Giro von der 1822direkt, weil ich damit auch 40 Euro an Sparkassenautomaten abheben kann (50 Euro Scheine kriege ich weder bei den Mittagsangeboten in den Restaurants, noch bei Wocheneinkäufen sinnvoll unter, sodass ich lieber nur 40 abhebe, weil der Automat nicht immer Stückelungen anbietet)

        b) Als ich kürzlich in den GlobalXSuperdividend ETF und einen US-REIT (STAG oder LTC) investieren wollte, kam eine Meldung, dass das trotz höchster Risikoeinstellung bei derDKB nicht geht. Ich überlege deshalb, bei der 1822direkt oder der Comdirect (wo ich noch ein Tagesgeldkonto aus besseren Zeiten habe) ein weiteres Depot zu eröffnen.

        Die beiden ETF-Sparpläne die ich habe und vierteljährlich ausführen lasse, sind mit 1,50 Euro Gebühr allerdings tatsächlich recht günstig (bei je 250 Euro Betrag).

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  9. Für mich liest sich das so, als käme da noch ein Teil 3?! Die Spannung wächst ins Unermessliche!

    Was mich etwas irritiert:
    Du setzt Himmel und Hölle in Bewegung um 108 Euro jährlich zu sparen, schreibst aber gleichzeitig, dass Du aus Bequemlichkeit Deinen Freibetrag nicht ausgeschöpft hast, was ungleich einfacher wäre.
    Ich wäre bei dem ganzen Spaß vorsichtig, dass man sich nicht im Klein-Klein verrennt.

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    • Hi Sven, ich hab den Artikel so oft gekürzt, dass da unbemerkt ein paar Zeilen verschwunden sind.. 😀

      Danke für den Hinweis, will den Artikel nicht unnötig in die Länge ziehen, deswegen mach ich es kurz: Ich werde mich bei der 1822direkt anmelden, um die 2 Jahre Aktion mitzunehmen. Eine vorzeitige Beendigung halte ich für unwahrscheinlich. Die DKB ist für mich eigentlich der wahre Gewinner, aber ich konnte den 140€ Neukundenprämie einfach nicht wiederstehen. Zumal ich die 1822direkt von der Homepage her besser finde. War jetzt aber wieder blindes Bauchgefühl.

      Die Bequemlichkeit war die letzten Jahre oft mein Problem. Auch bei allen anderen genannten Verträgen (Strom, Internet..), weswegen ich diese nun aktiver angehen werde. Werde mir dieses Jahr auch noch ausrechnen, wie viel Freibetrag ich offen habe und ob sich das trotz Ordergebühren beim Verkauf lohnt.

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      • Du willst also lieber die Belohnung jetzt (140EUR bei der 18222 direkt) anstelle der ggf. späteren Belohnung (dkb wäre eigentlich der Gewinner, hast Du geschrieben)? 🙂

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      • Falls die DKB ihre Orderkosten in den nächsten 2 Jahren auch auf 3 Euro erhöht, wären sie nicht mehr der Gewinner. Di 140€ hingegen wären mir sicher. Ich warte die Rückmeldung im WPF ab, ob man die Sparpläne bei der 1822 während der 2 Jahre ändern darf oder nicht.

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      • Hi Sebastian, anbei die Antwort von 1822direkt, Zitat von obi90 aus dem WPF.

        Sehr geehrter …,
        vielen Dank für Ihre Nachricht.
        Gerne sorgen wir für die gewünschte Transparenz. Nach den neuen Regelungen ab 01.01.2018 im Rahmen der Umsetzung von MIFID II dürfen Sparpläne nicht mehr geändert werden. Im Vorgriff darauf hat unser Wertpapierdienstleister die Änderungen bereits umgesetzt. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt nach Ablauf der Aktion einen Sparplan löschen und einen neuen mit der identischen WKN erteilen, bleibt es bei der Kostenfreiheit. Bei Erteilung des Sparplanes wird diese Wertpapiergattung für den in der Aktion genannten Aktionszeitraum kostenfrei gestellt.

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      • Hier noch die Verunsicherung bzgl. der 24 Monatigen Free-Buy Aktion und vorzeitigen Beenden

        Sehr geehrter Herr …,
        vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Anruf in unserer Kundenbetreuung.
        Sie haben Recht, die Änderung eines Sparplanes ist nicht möglich.
        Wenn Sie einen anderen Betrag ansparen möchten, ist eine Löschung des bestehenden Sparplans und eine Neuanlage erforderlich.
        Auf die 24-monatige Kostenfreiheit im Rahmen der Free-Buy-Aktion mit ComStage hat dies keine Auswirkung.
        Voraussetzung ist, dass der neue Sparplan für dieselbe Gattung (WKN) abgeschlossen wird.
        Der Hinweise auf die vorzeitige Beendigung der Free-Buy-Aktion bezieht sich lediglich auf den Neuabschluss.
        Bereits bestehende Sparpläne wären von einer vorzeitigen Beendigung nicht betroffen.

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  10. Hi Jenny,

    deine Kosten bei Degiro kann ich nicht nachvollziehen. Ich überlege selber gerade, von der Consorsbank da hin zu wechseln. Und soweit ich das sehe gibt es da sehr viele ETFs für völlig umsonst (außer man kauft und verkauft im selben Monat, aber das ist ja egal).

    Zumindest die iShares Thesaurierer gibt es in der Liste, aber auch viele andere auf die MSCI-Indizes.

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      • Wie ich degiro verstehe, ist nicht 1 (Aktions-)ETF pro Monat kostenlos, sondern jeder (Aktions-)ETF (mindestens) 1x pro Monat kostenlos.
        Leider sind die beliebten comstage-MSCI-ETFs nicht dabei.

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      • Hi Danny, also ich hab es so verstanden, dass man sich jeden Monat einen ETF aussuchen kann und diesen dann kostenlos bespart. Also z.B. Januar + März den MSCI World und Februar + April dann Emerging Markets. Sollte man im Januar sowohl MSCI World + Emerging Markets besparen wollen, fallen die genannten 2€ + 0,02% für den zweiten ETF an.

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      • Ne, nicht einer pro Monat insgesamt. Sondern einer pro Monat pro ETF.
        So lese ich das zumindest.

        Du kannst also schon World und EM gleichzeitig besparen, du kannst sogar 2 mal kaufen, du darfst nur nicht die Richtung (Kauf/Verkauf) innerhalb eines Monats ändern, dann kostet das was.

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  11. Hatte mal im Wertpapier-Forum bezüglich der 1822direkt geschaut. Angeblich kann man die Sparrate innerhalb der 2 kostenlosen Jahre nicht ändern. Man müsse den Sparplan auflösen und mit der neuen Sparrate wieder einen neuen erstellen. Damit würde dann aber wohl die kostenlose 2 Jahres-Aktion entfallen?!

    Lässt Du dein altes Depot bestehen oder schiebst du die ETFs aufs neue Depot rüber?

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    • Huhu Gurki,
      kannst du mir den Link dazu schicken? In dem Fall würde sich meine Strategie tatsächlich ändern und würde ggf. dann einfach bis nächstes Jahr abwarten, ob die consors weitere Aktionen rausbringt. Theoretisch kann man die 140€ trotzdem mitnehmen, aber wenn ich das Konto dann nicht mehr nutze, ist das auch nicht das Gelbe vom Ei.

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      • Hi Gurki, lieben Dank. Dann warte ich mal, was Ethnonym für eine Antwort bekommt. Habe das Post-Ident verfahren zwar schon abgeschlossen, aber die Vertragsunterlagen noch nicht weggeschickt. Wenn ein Broker so schon ankommt (obwohl ich ihn gut verstehen kann), ist Ärger trotzdem schon vorprogrammiert. Hatte gestern Abend sogar kurz darüber nachgedacht, ob eine Änderung überhaupt noch möglich ist und dass man da noch mal nachfragen müsste. Hab es dann aber verdrängt, weil ich mir ein nicht-Ändern einfach nicht vorstellen konnte. Bei so einer Haarspalterei wäre ich mir nämlich dann nicht sicher, ob in 2 Jahren nicht Kontoführungsgebühren eingeführt werden, um inaktive Aktions-Leichen damit abzustrafen. Aktuell reicht zumindest Depoterhalt, um bei 0€ zu bleiben.

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      • Ich habe bereits ein Ausführliches Gespräch mit der 1822direkt gehabt und dort wurde mir bestätigt das, dass ändern der Sparpläne aktuell nicht funktioniert.
        Ob das jetzt in Zusammenhang steht mit der Aktion und inwiefern die 2 Jahre greifen, habe ich wie ihr im WPF erlesen könnt telefonisch erfragt.
        Da man mir am Freitag keine Kompetente Antwort geben konnte, da dies erst „recherchiert“ werden muss, bekomme ich Montag oder Dienstag evtl auch Mittwoch eine Antwort.
        Ich werde heute aber nochmal vorsichtig anklopfen und sobald ich eine Antwort habe, es hier und im WPF veröffentlichen 🙂

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      • Ein anderer Forenteilnehmer von WPF hat bereits früher eine Antwort als ich erhalten, diese lautet:

        Sehr geehrter …,
        vielen Dank für Ihre Nachricht.
        Gerne sorgen wir für die gewünschte Transparenz. Nach den neuen Regelungen ab 01.01.2018 im Rahmen der Umsetzung von MIFID II dürfen Sparpläne nicht mehr geändert werden. Im Vorgriff darauf hat unser Wertpapierdienstleister die Änderungen bereits umgesetzt. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt nach Ablauf der Aktion einen Sparplan löschen und einen neuen mit der identischen WKN erteilen, bleibt es bei der Kostenfreiheit. Bei Erteilung des Sparplanes wird diese Wertpapiergattung für den in der Aktion genannten Aktionszeitraum kostenfrei gestellt.

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    • Hallo, normalerweise kommentiere ich nicht, aber das ist interessant.
      Bin seit ~1,5 Jahren bei der 1822direkt und nutze seit Beginn die Free-Buy-Aktion, die es im letzten Jahr auch schon gab. Dieses Jahr habe ich schon ein paar mal die Sparrate geändert (zuletzt April/Mai) ohne den Sparplan neu anlegen zu müssen. Bei mir geht es jetzt auch nicht mehr.
      Ich hoffe mal, dass das nur ein temporärer Fehler ist. Die Antwort von 1822direkt im Wertpapier-Forum klingt ja eher nach einer dauerhaften Änderung. Das wäre dann sehr schade.

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      • Bin da auch mal auf die Antwort gespannt. Wäre ja wirklich unsinnig, wenn das Ändern nicht mehr ginge. Das lief bei DAB bzw. consorsbank bisher leicht. Den bestehenden Auftrag konnte man bis zu 3 Tage vorher recht einfach ändern.

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  12. Hab auch ein Consorsbank-Depot. Meine Optionen lauten: Umstellung auf Lyxor ETFs ODER Wechsel zu Onvista. Da die Lyxor-ETFs durchgängig vergleichsweise teurer sind, werde ich vermutlich zum Jahreswechsel zu Onvista wechseln bzw. dort ein Neben-Depot eröffnen, und dann voraussichtlich mit Comstage (ETF110, ETF127) weitersparen. Das scheint für mich langfristig die beste Lösung zu sein – auch für zusätzliche Käufe neben den Sparplänen.

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    • Ja, mir ist der Lyxor auch zu teuer. Macht in den ersten Jahren theoretisch den Bock nicht fett und hat vielleicht in 3 Jahren niedrigere Gebühren.. Aber da meine Wahrsagerkugel mir da keine 100%-ige Aussage treffen kann, lass ich erst mal die Finger davon.

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  13. Aufhuebschen der Braut vor Fusion/Abverkauf?
    1822direkt gehoert zur Frankfurter Sparkasse
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/1822-direkt-die-geheimnisvollste-bank-frankfurts-14138688.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/1822direkt
    und ist nach Kundenanzahl ziemlich klein (360k)
    http://www.modern-banking.de/marktanteil_direktbanken.htm
    Evtl also ein Zuschussgeschaeft? Manchmal sind ueppige Marketingaktionen ein letzter Versuch die Kundenanzahl aufzuhuebschen und auf einen Aufkaeufer zu hoffen (fix & flip)?
    Hoffentlich ist es diesmal anders … Viel Erfolg!
    Wenn’s keine technologische oder anderweitige Supergimmicks am Horizont gibt, ist es oft kein Fehler auf die guenstigsten der Marktfuehrer zu setzen … und nicht auf die KleinKlein-Harakiris
    (ich war mal bei Flexstrom / FlexGas und habe die Lektion gelernt … )

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    • Ich bin auch mal gespannt, wie es bei Onvista weitergeht. Die gehören ja seit diesem Jahr zur comdirect. Ich fürchte, eines Tages wird die Onvista abgewickelt werden, so wie die DAB durch die Consorsbank. So bin ich überhaupt erst bei Consors gelandet. Die Konditionen (jenseits der ETF-Sparpläne) wurden dadurch klar schlechter.

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    • Hi,

      der Tabelle nach hätten Onvista, moneyou und VTB noch weniger Kunden. An sich können kleine Anbieter ggf. einen geringeren Verwaltungsapparat haben als große Banken. Verkäufe / Fusionen sind schnell passiert, wie ich auch als DAB-Kundin weiß. Ansonsteen hast du aber recht, dass die 1822 direkt-Aktion nach einem verdächtigen Lockangebot klingt.

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    • Das ist Quatsch.

      Die 1822direkt ist eine Vertriebsgesellschaft für die Online Banking Produkte der Frankfurter Sparkasse. Dabei gehört die Gesellschaft zu 100% der Frankfurter Sparkasse.

      Das heißt die Konten werden bei der Frankfurter Sparkasse geführt. Man hat somit die wahrscheinlich sicherste Sparkassenbank im Rücken. Da wird bestimmt nichts verkauft.

      Selbst wenn es sich nur marginal rentiert, so wird hier die Kaufbereitschaft der Kunden im tieferen Preissegment abgegriffen. Da die Frankfurter Sparkasse mit ihren Mrd. Umsätzen sich an allen Zielgruppen orientiert ist es nur sinnvoll unter einem „Billig-Label“ die weniger kauffreudigen Kunden zu bedienen.

      Das ist ein ganz gewöhnlicher Mechanismus der Preisdifferenzierung und Preisdiskriminierung (Teil des Revenue Management) und wird jedem Studenten in Wirtschaftsfächern geimpft 🙂
      Dabei wird versucht einen möglichst personalisierten Preis für jeden Kunden zu erreichen um die maximale Ertragsmasse der Preiskurve abschöpfen zu können (Integral der Preis-Nachfragekurve).
      Das Internet bietet hier besondere Möglichkeiten dieser Preisgestaltung und Vielfalt, da man hier automatisiert die Dienstleistungen bepreisen kann. In der Realität bedient man sich aber meistens simpler Methoden wie Gruppenpreise, Studentenpreise, Senioren oder Versionen und Bundles (Microsoft Office ist ein gutes Beispiel).
      Dient alles wirklich nur dazu, dass Person A 100€ zahlt und Person B 120€ und nicht beide nur 100€.

      Ein sehr gutes Praxisbeispiel welches den Weg der Vertriebsgesellschaft wählt: Teinacher Mineralwasser und die teure Hirschquelle als Heilwasser in den grünen Glasflaschen. Einfach mal schauen wo das Wasser herkommt 🙂

      Weiteres Beispiel: Frühbuchertickets bis Last Minute bei Flügen über diverse Portale. Nennt sich hier Rate Fences und ist ein wirklich alter Schuh.

      Falls das Thema interessieren sollte hier ein paar Begriffe für Google und Wikipedia:
      Willingness to pay, Revenue Management, Yield Management, Service Pricing, Servitization, Cournotscher Punkt, Preisdiskriminierung, Preisdifferenzierung, Zahlungsbereitschaft, Rate Fences, Preiselastizität, Dynamic Price Discrimination, Pricing Analytics, Skalare Preisfunktionen

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      • Kleiner Nachtrag noch an dieser Stelle:

        Geschäftsbericht Frankfurter Sparkasse 2016:
        „Bei der Frankfurter Sparkasse hat sich das Sparaufkommen im Geschäftsjahr 2016 eben –
        falls verstärkt. Nach 522,6 Mio. EUR in der Vorperiode legten die Kunden in 2016 gut
        568,0 Mio. EUR auf Konten und in Wertpapieren an. Zu dieser Geldvermögensbildung
        trugen die Kunden des stationären Vertriebs 279,5 Mio. EUR und die der 1822direkt
        288,5 Mio. EUR bei. “

        Damit war hier das Sparaufkommen sogar in der Steigerung doppelt so hoch.
        Bei den 200 Mitarbeitern der 1822direkt, sagen wir mal mit dem Durchschnittsgehalt von 55.000€ in der Bankenwelt plus Arbeitgeber Zulagen und Sozialabgaben 70.000€ im Schnitt, dann benötigt man um die 14 Mio. € Einnahmen für die Personalkosten und müsste es somit nur schaffen, dass NUR von den Mehreinlagen der Kunden 2016 jeweils 2€ pro Kunde an die 1822direkt läuft, dann hat man den größten Posten bereits abgedeckt. Die Vertriebskosten halten sich hier im Rahmen und Betriebskosten hat die 1822direkt durch die Führung der Konten bei der Frankfurter Sparkasse schlicht nicht.

        Daher würde ich mal frech behaupten, dass die schon wissen was sie da tun.
        Außerdem, nie vergessen. Eine Bank kann für 1 Euro Guthaben 100 Euro an Kredit ausgeben (Giralgeld). Wer weiß vielleicht kommt das der Frankfurter Sparkasse gerade recht mit ihren mittelständischen Unternehmen als Kunden die mal schnell eine Geldspritze benötigen.

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      • Hi GiniKoeeffizient,
        da hast du mehr Hintergrundwissen als ich. Danke, dass du das so ausführlich beschrieben hast. Mir fällt es schwer, Anlagenvolumen etc. wirklich zu bewerten. Gefühlt kann es z.B. von Nachteil sein, wenn eine Bank zu groß ist bzw. träge wird und man ineffektive Mitarbeiter mitzieht etc.

        Liebe Grüße
        Jenny

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  14. Danke für die tolle Tabelle!

    Also ich hab wie angekündigt beim S-Broker ein Depot eröffnet. Ab Dezember wird dort angespart. Bin gespannt, ob die Kontoführungsebühr dort anfällt. Laut Kundenservice nicht, aber falls doch, werde ich dann wohl wieder wechseln. Mein Plan B ist dann auch Onvista, wobei meine Sparplanraten keine Vielfache von 50 sind. Ich hab mir da auch schon mal ein Excel-Sheet angelegt, wie ich im Jahresmittel dann auf meine gewünschte Sparrate komme…

    Falls sich jemand mal gefragt hat, wie es mit den Bruchstücken beim Verkauf ist, kann ich jetzt einen Erfahrungsbericht liefern. Ich hatte von meinem Sparerpauschbetrag dieses Jahr nur einen winzigen Bruchteil genutzt und wollte das ändern. Gleichzeitig wollte ich paar ETFs umschichten, u.a. einen Lyxor-EM-ETF mit relativ hoher TER loswerden. Der lag in meinem Consorsdepot.
    So lief der Verkauf: Ich hab ganz normal das Verkaufsfenster aufgerufen. Dort war auch schon die gesamte Menge inkl. Bruchstücke eingetragen. Musste nur den Handelsplatz sowie die Orderart auswählen und dann abschließen. In der Orderübersicht habe ich dann gesehen, dass Consors den Verkauf in zwei Teilorder aufgesplittet hat. Nur die geraden Anteile wurden bei meinem gewählten Handelsplatz verkauft. Die Bruchstücke wurden dann zeitgleich in einer zweiten Order am Handelsplatz „Sparplan“ verkauft, was auch immer das heißt. Ausführungspreis war derselbe. Achja, Kosten sind nur einmal angefallen. Bin zufrieden, wie Consors das gehandhabt hat.

    Übrigens, Vanguard ist sicher kein Exot. Weltweit der zweitgrößte Vermögensverwalter und in der US-Personal-Finance-Szene klar der Favorit. Ich bin froh, dass die jetzt auch im europäischen und deutschen Markt mitmischen. Schade, dass es noch keine Sparpläne gibt.

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  15. @GS

    Kurze Frage:
    Verstehe ich das richtig, dass ganze Stücke und Bruchstücke als eine Order abgerechnet wurden? Und Du hast für Deine Bruchstücke auch die korrekte Summe erhalten? Also sind keinerlei Mehrkosten für die Bruchstücke angefallen?

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  16. Also ich habe 2016 ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter (Bank A zu Bank B) vollzogen. Dabei waren (wg. Sparplänen) auch Bruchstücke da. Bei Veranlassung der Depotübertragung geschah folgendes:
    Diese Burchstücke wurden ordnungsgemäß verkauft und der korrekte Betrag gebucht. Die verbleibenden ganzen Stücke wurden übertragen.
    Es steht und stand aber auch überall, das nur ganze Stücke übertragen werden können. Ob das interne oder technische oder Verwaltungs-/Vorschriftenbedingte Gründe hat, weiß ich aber nicht.

    Ich vermute(!), dass die Bank die „restlichen Bruchstücke“ intern aufteilt auf andere Depots die auch Bruchstücke der selben Fonds haben bzw. die verbleibenden Bruchstücke intern hält, damit dem Fondsanbieter jeweils ganze Stücke abgekauft werden, auch wenn der Kunde ggf. nur Bruchstücke auf Grund des Wunschsparplanpreises eingebucht werden.
    Recherchiert dazu habe ich aber noch nicht. Ändert ja eh nichts, wäre nur nice to know.

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      • Ganz konkret: Von der Deutschen Bank zur comdirect. Es war nur ein einziger Fonds.
        Die comdirect hatte da keinen Einfluss, es lag im Gestaltungsbereich der Deutschen Bank.

        Wobei ich auch in Gesprächen mit anderen Bänkern (anderer Banken) gehört habe, das es anscheindend normal ist, das man nur ganze Stücke übertragen kann.

        Den Grund kenne ich aber offiziell nicht und kann auch nur spekulieren/vermuten.

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      • Hi K.,

        das ist eigentlich ziemlich banal.
        Die SAP hat Schuld 😀 und vielleicht ein stück weit der Natur von Wertpapieren in ihrer Urform geschuldet (Aktien).

        Fonds-Bruchstücke werden nur außerbörslich gehandelt und von der Kapitalverwaltungsgesellschaft (hier Fondsgesellschaft) entsprechend ausgegeben. Normalerweise passiert das kostenlos oder sehr sehr günstig.
        Bei Aktien und ETFs geschieht es im Direkthandel der Bank.

        Dass Bruchstücke nicht über Depots hinweg übertragen werden können liegt an den Gattungsdaten der zugrundeliegenden Datenstruktur von Wertpapieren im IT-System und der hierbei vordefinierten Relationenschema der Datenbanktabelle [1]. Man könnte hier mit dem Finger auf die pensionierten Entwickler der SAP zeigen 😛

        Im Endeffekt hält man somit juristisch betrachtet seine Bruchteile separat in einer Bruchteilseigentümergemeinschaft. (Aber nagle mich an dieser Stelle bitte nicht fest, dafür sind meine Juravorlesungen zu düster in der Erinnerung geblieben.) Daher kostet es auch in der Regel nichts diese wieder bei der Bank zu veräußern und diese wird dann auch getrennt von ganzen Stücken veräußert.

        Dass die Deutsche Bank hier zulangt wundert mich allerdings nicht 😀

        [1] – https://help.sap.com/saphelp_di46c2/helpdata/de/d2/6f8446415e11d182b10000e829fbfe/frameset.htm

        🙂

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      • Ob die Deutsche Bank dafür (Bruchstückzwangsverkauf) damals Gebühren erhoben hat, weiß ich nicht. Ich glaube nicht. Ich könnte es nachschauen, aber ich tue es nicht. Außerdem waren bei der Deutschen Bank die Abrechnungsbescheinigungen sehr dürftig bzw. es gab einfach keine. Transparenz ist was anderes.

        Ich war froh dort weg zu sein und den Sparplan auf Grund der Gebühren und Provisionen los zu sein (zum Glück sehr unkompliziert, wenn man es selbst und direkt ohne Zwischenmann regelt), nachdem mir ein hust „Berater“ einer „All-Finanzberatung mit vier Buchstaben“ mir den Fonds samt Sparplan aufschwatze.

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  17. Wechsel auf Wustenrot ist doch das beste Option laut die Tabelle!
    Warum wurde es nicht weiter erwähnt? Mit über 350 ETFs im Angebot kann sein dass Vanguard dazu gehört!

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    • Hi Cinmod, echt gute Frage.. Ich habe grad auf die Tabelle geschaut und hatte das Gefühl, dass die Zahl vorher nicht da war. Hab vor lauter Zahlen am Wochenende wohl nichts mehr gesehen. Werde ich editieren. Laut wüstenrot sind es vor allem folgende Emittenten: ComStage, db x-trackers, ETF Securities, iShares und Lyxor. Vanguard ist nur einer gelistet.

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  18. Hallo zusammen,
    Hier wurde ja auch das Thema des Sparerpauschbetrages angesprochen. Mir erschließt sich der Vorteil der Ausschüttung noch nicht wenn ich auf die Ausschüttung nicht angewiesen bin. Mein Ziel ist es in 30 Jahren ein möglichst großes Depot zu haben. Ich würde also auf jeden Fall die Ausschüttung reinvestieren, wodurch ich sie in 30 Jahren versteuern muss.
    Ist es mittlerweile nicht sogar vorteilhafter einen Thesaurierer zu besparen, da die durch den Pauschalbetrag gesparte Vorabsteuer später angerechnet wird?
    Viele Grüße
    Andy

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    • Hallo Andy,

      einmal: https://www.finanzwesir.com/blog/besteuerung-fonds-etf-2018
      und: https://www.finanzwesir.com/blog/reform-investmentsteuergesetz-2018

      Ich persönlich mache ungern etwas primär aus steuerlichen Gründen. Meist bekommt man nur einen Teil wieder zurück. Es sind also trotz Steuervorteil Ausgaben damit verbunden: Ein Auto kostet auch wenn man es als Unternehmer abschreiben kann…
      Manchmal sind steuerliche Anreize mit Dingen oder Auswirkungen gekoppelt, die sich rückblickend als schlecht (vgl. RiesterRente und die so entstandenen Gebührengräber-Produkte) für den Nutzer(Steuerzahler/pflichtigen) herausstellen.
      Der wichtigste Punkt für mich: Die Steuergesetzgebung kann und wird sich in ein paar Jahren wieder ändern. Das hat auch der Finanzwesir am Ende seiner jeweils o.g. Artikel schön dargestellt.

      Bei unseren Beträgen (unter 2-stelligen Millionen-Beträgen) macht eine sinnvolle Steueroptimierung (alle paar Jahre aufs neue) sicher wenig aus bzw. den berüchtigten Schnaps mehr. Sofern überhaupt sinnvoll und wirtschaftlich in diesen Kleinanleger-Depot-Größen sinnig.
      Wenn ich je nach Steuerlage meine Strategie anpasse, dann bleibe ich nicht bei der Strategie und habe deshalb vermutlich am Ende weniger gewonnen. Den man soll ja seine Strategie primär beibehalten. Die Steuer kann einem da gehörig reinpfuschen sofern man sich stark an ihr und einer möglichen „Steueroptimierung“ orientieren will.

      Ich ziehe meine Strategie durch, bis mein Steuerberater sagt: „Herr xyz. da müssen wir mal drüber reden.“ Und das wird bei den aktuellen und vermutlich den meisten Beträgen hier, sehr sehr lange dauern bis das der Fall sein dürfte.

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    • Thesaurier haben einen leichten Vorteil durch den Steuerstundungseffekt, der ab 2018 durch die neueste Reform kleiner wird (aber nicht nicht ganz verschwindet). An sich greift der Staat am Ende aber genauso zu wie bei den Replizierern.

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    • Ich sehe das ähnlich. In der Vermögensaufbauphase macht ein Ausschütter keinen Sinn. Man muss nach jeder Ausschüttung manuell den Ausschüttungsbetrag vom Referenzkonto reinvestieren. Ein Ausschütter macht meiner Meinung nur Sinn in der Erhaltungsphase wenn ich von meinen Ausschüttungen leben möchte. Und da brauche ich schon mal ein depot von 1 Mio um bei 2% Ausschüttung auf 20k jährlich zukommen .

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      • Mich verwirrt die Aussage. Ich dachte, dass anfangs Ausschütter sinnvoll sind, um den Freibetrag zu nutzen. Denn sonst muss man die Anteile händisch verkaufen, um die 801 Euro Gewinn mitzunehmen, was Orderkosten bedeutet. Bzw. in schlechten Zeiten, wo ich keinen Gewinn mache, würde die Ausschüttung trotzdem als Dividende versteuert werden müssen bzw. den Freibetrag nutzen können.

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      • Das ist auch ein bisschen eine Philosophie-Frage.

        Ich sehe das so: Aus Wiederanlage/Zinseszins-Effekt macht ein Thesaurierender Fonds (dank der „automatischen“ und zeitnaher Wiederanlage) mehr Sinn.

        Das Händische Wiederanlegen der Ausschüttungen beim Ausschütter kostet in der Ansparphase Zeit und ggf. 0,00x Rendite (geschätzt und vermutlich auf die Dauer vernachlässigbar).

        Mein persönliches Aber ist folgendes:
        Wenn ich mich im Alter oder später nicht mehr um den Cashflow kümmern will, brauche ich entweder
        a) regelmäßige Ausschüttungen (=Ausschütter)
        oder
        b) einen Entsparplan durch Verkäufe (sofern der Depotbetreiber dies technisch anbietet).

        Wenn ich nun theoretisch mir viel investiert und an Kursgewinnen „erarbeitet“ habe in Thesaurierer und dann komplett auf Ausschütter umstellen wollte: Dann muss ich den/die Thesaurierer verkaufen und dann einen/oder mehrere ausschüttende Fonds kaufen.

        Durch den Verkauf des Thesaurierer werden Orderkosten plus Kapitalertragssteuer o.ä. fällig, was dann u.U. einen großen Batzen ausmacht, der dann erstmal wieder fehlt. Vorallem die Steuer wird dann ein Loch reißen, das erstmal erarbeitet sein muss.

        Dafür habe ich in der Ansparphase „etwas mehr manuelle Arbeit“ durch die händische Wiederanlage. Da ich aber z. Zt. eh zusätzlich quartalsweise dazukaufe, fällt das aber nicht ins Gewicht.

        Habe ich gleich (von Anfang an) Ausschütter, dann brauche ich später nicht Verkaufen (und nicht umschichten) und somit auf Kursgewinne (durch Verkauf) keine Steuer zahlen oder mich per se mit Verkaufs-/Kursgewinn-Versteuerungsfragen herumschlagen. Aber ab 1.1.18 ist das wieder etwas anders.

        Und wie die Steuergesetze in xx Jahren sind und ob der Fondsanbieter die Art (Ausschütter/Thesaurierung) nicht noch 5x ändert, weiß niemand.

        Steuergesetze oder Änderung auf Fondsebene habe ich nicht in der Hand.
        Also orientiere ich mich an dem, was ich beeinflussen kann und was mir persönlich (später) stressfreier erscheint (bei längeren Reisen o.ä.) oder auch im altersangeschlagenem Zustand(Altenheim/Betreuungsbedürftig) besser handhabbar ist („automatische Ausschüttungen alle paar Monate“ in hoffentlich relativ konstanter/ausreichender Höhe).

        So ist meine Philosophie bzw. Strategie. Jeder nach gusto. Es geht ums Wohlfühlen und nur so bleibt man dann auch in schwierigeren Zeiten dabei bzw. bei seiner ursprünglich gewählten Grund-Strategie.
        P.S.: Ich fühle mich seit je her mit den 1,5% bei der comdirekt sehr wohl (und dank Sparplan keine Depotgebühren plus primär 3 Jahre keine Depotgebühren, dank damaliger Neukunden-Aktion und selbst wenn später sehr marignale Depotgebühren im Vergleich zu anderen Banken, wie ich finde).

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      • @ Ex-Studentin

        Es gibt auch physisch replizierende Thesaurierer (kein Swap). Mit denen kann man seinen Freibetrag genauso gut ausschöpfen, nur das die Erträge nicht über das Verrechnungskonto laufen. Bisher waren die allerdings meistens steuerhässlich. Das dürfte sich bald ändern.

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      • Es ist schon so, dass bei nicht ausgenutztem Sparerpauschbetrag Ausschütter steuerlich besser sind und damit m.E. den Steuerstundungseffekt der Thesaurier mehr als neutralisieren. Für die Reinvestition der Ausschüttungen gibt es auch einen kostengünstigen Weg: Für den Monat nach der Ausschüttung einfach die Sparplanrate entsprechend erhöhen und danach wieder absenken. Kostet natürlich paar Minuten Zeit.

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    • Dazu noch ein lustiges Detail das wenige zu kennen scheinen.

      Warren Buffet hatte vor ein paar Jahren seine Frau angewiesen, nach seinem Tod 90 Prozent des Vermögens in den S&P-500-Indexfonds von Vanguard zu investieren. Die restlichen 10 Prozent solle sie in kurzfristige Regierungsanleihen investiere. Das war es. Der Rentenplan ist fertig 😀
      Das ganze wurde in einem Geschäftsbericht von Berkshire Hathaway vermerkt. Also keine Gerüchteküche.

      Der Grund ist auch hier ganz einfach, Buffett ist der Ansicht, dass der Indexfonds langfristig höhere Renditen erzielen wird als andere Anlageprodukte von Pensionskassen oder Vorsorgeinstituten, die von teuren Managern verwaltet werden.

      Und ja, er hat wirklich gesagt in einen Indexfonds auf den S&P500 von Vanguard 🙂

      Seine Amerika-affinität muss man nicht teilen, aber die Methode ist zu unterstreichen.

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      • Buffet kann die Rendite egal sein, wenn er tot ist. Seine Frau wird auch ohne 20% Rendite nicht am Hungertuch nagen.. 😉 Er will ja bald aus seinem Geschäft aussteigen, wenn ich gelesen habe? Bin gespannt, ob seine beiden Nachfolger auch ein gutes Händchen beweisen.

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    • Sehe ich auch so. Ohne Vanguard gäbe es in Folge gar keine ETFs in unserem Sinne, wie wir sie jetzt nutzen. Das kann man sogar bei Tim Schäfer teilweise nachlesen in einem Beitrag (ich glaube aus 2015) über John Bogle. Unter anderem.

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      • Das was Vanguard in USA anbietet ist Top. Transparentes investieren in kostengünstige passive Fonds (keine etfs) mit gleichzeitiger Unternehmensbeteiligung an Vanguard. Spreads Handels- oder brokerkosten gibt es dabei nicht. Somit wäre auch diese Diskussion hier in USA ohne Belang. Exoten sind eigentliche alle anderen inkl. Comstage

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      • Die Amis haben viele tolle steuerliche Vorteile und Möglichkeiten von denen wir leider nur träumen können. Zum Beispiel der 401(k) Plan. Da ist der 801€ Freibetrag ein Schlag in die Fresse. Da hilft keine schönere Umschreibung.

        Was ich sehr sympathisch an Vanguard finde ist der Standort, alleine das spart enorme Kosten und verhindert das ganze Anzugskasperletheater und somit künstliche Prestige-Geprolle 😀
        Sehr lobenswert. Sneaker und T-Shirts aber ein paar Millionen auf dem Konto, das ist mir viel lieber 🙂

        Ich muss an der Stelle noch auf meinen Kommentar zu Warren Buffet und Vanguard von eben verweisen, der hier leider nicht angehängt wurde sondern bei einem anderen Kommentar weiter oben:
        https://exstudentin.wordpress.com/2017/11/19/meine-etf-sparplaene-kosten-bald-etwas-so-gehts-weiter-teil-2/#comment-4617

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      • Ich bin auch von der Eigentümerstruktur von Vanguard (USA-Version) und der damit verbundenen Kostensturktur begeistert. Jeder Indexfondsinhaber (in den USA) ist gleichzeitig Inhaber von Vanguard.

        Das hält die Gebühren niedrig und das Geschäftsinteresse deckt sich per Definition mit den Interessen der Fondsanleger. So dient es nicht primär der Vanguard-„intern“-Überschuss/Gewinn-Erwirtschaftung wie bei anderen Fondsanbietern.

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      • Hi Gini,

        ja, da hast Du wohl Recht. Das passt in der deutschen Politik nicht zusammen. Erst macht man die Rente kaputt, gleichzeitig fördert der Staat nur private Altersversorge, bei der die Rendite größtenteils in die Taschen der Finanzbranche fließt (Riester, Rürup…). Man darf gespannt sein, wann die Abgeltungsteuer wieder gekippt wird (die ja selbst schone eine massive Verschlechterung zur Situation davor ist), weil die 25 % ja viel zu wenig sind. Laute Diskussionen gab es ja vor 1-2 Jahren schon. Das wäre schon eine Sauerei. Aber sei’s drum, drüber aufregen bringt nix. Einfach weiter sein Ding machen…

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      • Wo finde ich das im Preis-Leistungsverzeichnis? Werde aus der Seite nicht wirklich schlau.

        (* Pro Person kann nur ein kostenloses Depot vergeben werden. Ausgenommen sind alle ETFs und alle Fonds, für die besondere Rabatt- oder Kostenregelung nach den Fondsinformationen oder Preis- und Leistungsverzeichnis der FIL Fondsbank GmbH festgelegt sind.)

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  19. @ K.
    Hauptsächlich ging es mir um die Frage des Ausnutzens des Freibetrages von 801/1602 Euro. Gerade das betrifft ja kleine Depots. Kann mir jemand sagen ob der Ausschütter einen Vorteil hat wenn man seinen Freibetrag noch nicht ausgeschöpft hat und die Ausschüttung reinvestiert?

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    • @ Andy
      Also der Ausschütter schüttet ja aus. Diese Ausschüttung wird sofort (sofern verfügbar und beantragt) unter Anrechnung des Steuerfreibetrages versteuert (ansonsten spätestens mit der Jahres-Einkommens-Steuererklärung). Damit ist das Steuerthema erstmal erledigt (nach Stand 2017). Für ab 2018 verweise ich auf den Finanzwesir und seine Beispiel-Rechnungen.

      Die Reinvestition ist deine „Privat“-Sache. Ob du mit „ausgeschüttetem“ Geld kaufst oder mit „frischem verdienten/erarbeitetem“ Geld ist deine Sache. Das wird steuerlich nicht berücksichtigt und auch nicht „getrackt“ oder gemonitort.

      Die Hoffnung bisher bei Thesaurieren war ja, sich eine Steuerstundung und somit eine mögliche (erhoffte) niedrigere Steuerlast im Alter zu nutze zu machen (Stand 2017). Für ab 2018 siehe oben.
      Ausschüttung vs. Thesaurisierung sehe ich auch ein bisschen als Philosophie- und Psychologie-Sache an.

      So sehe ich das zumindest und so habe ich das steuerlich verstanden.
      Gibt es andere Optionen oder Meinungen?

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    • Der jährliche Steuerfreibetrag (Stand 2017) wäre für mich ggf. eines der wenigen Dinge, die ich „auch“ aus steuerlichen Gründen ausnutzen würde. Geschenktes Geld und so, bei Ausschüttern (= ich kann die volle Summe im Rahmen des Freibetrages sofort einsetzen und muss nicht auf die Jahressteuererklärung und etwaige Rückzahlungen warten). So kann es gleich für mich arbeiten. Und nicht erst mit Monaten oder ggf. Jahren Verspätung. Ich will dem Finanzamt ja nicht einen kostenlosen Kredit geben (mir zustehende Steuer-Rückzahlungen), wenn das Geld auch für mich arbeiten kann.

      Seit letztem Jahr bin ich aufs Jahr gesehen eh in der Summe drüber.

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    • Wenn ich recht verstehe: Habe ich z.B. 10.000€ im Depot und 200€ Ausschüttung, dann kann ich das bei den 801€ bereits nutzen. Dafür müssen die 200k nicht mal Gewinn gewesen sein, mein Depot steht dann 200 im Minus. Wenn ich diese direkt wieder reinvestiere, muss ich ein paar Jahre später bei Gewinn 200€ weniger versteuern, da ich ja mit Verlust gestartet bin.

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  20. Für Leute, die ComStage haben und weiter machen wollen. Gibt es ja die Alternative mit S-Broker.
    Die haben wie ich gerade gesehen habe die Max. Sparrate von 200 auf 500 Euro pro Monat angehoben.

    In deiner Tabelle stehen aber 2,5% Ordergebühren.

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    • Hi Ethnonym,
      die 2,5% sind meines Wissens die regulären Gebühren. Durch die comstage-Aktion sind ein paar ETFs jedoch kostenlos. Ich persönlich bin bei solchen Aktionen nun etwas vorsichtiger. Die von der consorsbank sollte noch 1 Jahr laufen und wurde dann kurzfristig doch gestoppt. 1822 direkt sind bisher die einzigen, die die Aktion auf 2 Jahre angesetzt haben. Bei allen anderen Brokern könnten die laufenden Aktionen schneller enden als einem lieb ist und in dem Fall wären mir die 2,5% Gebühren viel zu hoch. Aber ist nur Mutmaßung. Ebenso stören mich die Kontoführungsgebühren bei Inaktivität.

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      • @Gurki, die Frage ist eher, gilt das für die aktion allgemein, das die 24 Monate ausgeknipst werden oder das sie diese „Garantie“ anzapfen und verkürzen können.

        Auf Comstage steht:
        Derzeit bietet die 1822direkt insgesamt 65 sparplanfähige ComStage ETFs an. Die Ausführung des Sparplanes erfolgt – unabhängig vom Betrag – 24 Monate lang kostenlos.

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  21. Vielleicht als Info für manche die sich mit Wüstenrot beschäftigen.
    Ich habe dort erst letzte Woche ein Depot, in dem ich etwas für meine Nichten ansparen möchte, eröffnet.
    Als Basis für dieses Depot bei der Wüstenrot dient das Depot von EBASE, es wird im Prinzip nur „umgelabelt“ auf Wüstenrot-Design. Es gibt einige Depots die auf EBASE basieren, einfach mal dort nachschauen.
    Das Depot finde ich etwas unübersichtlich (ich bin eigentlich OnVista-Kunde), aber wenn man weiß was wo zu finden ist geht es recht schnell.

    Interesant ist, dass man bei der Einrichtung eines Sparplans auch eine Dynamik einstellen kann (geht bei 3% los). Für mich jetzt keine Option aber vielleicht für jemand anderen.

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      • Leider nicht. Ich habe zwei ETFs mit Fondsdomizil Deutschland und EUR als Währung gewählt. Sorry.
        Um das zu beantworten müsste man wohl genauer nachsehen oder einfach die Hotline anrufen. Mit der habe ich übrigens ganz gute Erfahrungen gemacht.

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    • Gebühren fallen nur an, wenn man einen Fonds mit Absicherung gegen Währungssschwankungen kauft. Will man sich nicht gegen diese absichern, spielt es keine Rolle, ob der Fonds in USD oder Euro notiert.

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  22. Nicht im leben würde ich einen etf fond kaufen und dem ;manager“ fürs nichtstun 1,5 %
    Aus der angesparten summe zahlen.
    Das ist geldverschwendung pur !
    Meine meinung: werde dein eigener fondmanager und kaufe dir 20 unterschiedliche aktien, die regelmäss divid zahlen.
    Lass die aktien 20 jahre liegen, kassier netto 2,5 % divid und in 2 dekaden bist du reich wie donald duck….

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    • Die 1,5% sind Ordergebühren (einmalig pro Kauf / Sparplanausführung egal ob ETF oder Einzelaktie!).

      Das was der Manager oder der Fondsanbieter verdient sind laufende/jährliche Kosten und nennt sich TER. Diese sind bei ETFs im Durschnitt bei 0,37%.

      Bitte Ordergebühren (über die hier in den Beiträgen und Kommentaren gesprochen wird) und TER nicht durcheinander werfen oder verwechseln!

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    • Ich wäre auch lieber reich wie Dagobert 🙂 ETFs haben aktuell relativ niedrige Nebenkosten von rund 0,25% im Jahr. An sich sich einzelne Aktien ggf. tatsächlich die günstigere Lösung, allerdings auch zeitintensiver bei der Auswahl. Finde es leichter ETFs auszuwählen als aus dem großen Unternehmens-Pool die richtigen 20 auszuwählen und da eine gute Gewichtung zu finden.

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  23. Hallo,
    in diesem und den vorherigen Artikel habe ich nichts von einem Vermittlerwechsel gelesen. Ich selber habe auch ein Depot bei comdirect und nutze als Vermittler fondsdiscount.de. D.h. ich kaufe meine Fonds zwar noch über eine Order bei comdirect, im Hintergrund wird der Kauf aber von fondsdiscount.de zu deren Konditionen abgewickelt.
    Da fondsdiscount für sehr viele Fonds und Fondssparpläne keine Ordergebühren erhebt, könntest Du so dein comdirect Depot behalten.
    Einziger Nachteil den ich sehe, ist das man die Kosten für den Kauf vorher auf fondsdiscount.de prüfen muss. Die auf comdirect angezeigten Gebühren gelten nicht mehr.

    Gruß
    Christoph

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      • Hey Jenny,
        das ganze funktioniert nur bei Fonds (also den aktiv verwalteten mit sehr hoher TER). ETFs sind davon leider ausgenommen.

        Transaktionsgebühr für ETF-Käufe
        • Einmalkauf/-verkauf: 0,25% des Ordervolumens, mind. 10 Euro, max. 90 Euro
        • ETF-Sparplan: 1,5% des Ordervolumens, max. 4,90 Euro
        Quelle: https://www.fondsdiscount.de/depot/unterlagen-download.php#1

        Ich habe eine ähnlich hohe Sparrate und werde ab Dezember, spätestens Januar auf den Vanguard FTSE All World umsatteln. (den kann ich noch eine Weile über die Consorsbank über Tradegate für 3,95€ handeln.) Wenn die Aktion ausläuft, wird das Depot zur Not umgezogen.

        Da du die Konditionen als Bestandskunde da sicherlich nicht hast, könntest du ein Depot bei der Comdirect eröffnen. Da könntest du dann für 3,95 handeln. (https://www.comdirect.de/depot/comdirect-depot.html#Leistungen) Cashback / Kunden werben Kunden nicht vergessen. Am besten in Kombi mit einem Girokonto eröffnen, gibt nochmal gut Schotter^^

        VG Kevin

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  24. Was ich zu dem Thema noch sagen muss: Es ist Luxus, sich wegen 100 Euro im Jahr solche Gedanken zu machen. Es gibt ganz andere Probleme. Gleichzeitig darf man sich so einen Luxus gönnen, wenn es einen glücklich macht. Andere tüfteln ewig an ihrer Autoausstattung, werkeln im Garten oder suchen nach dem richtigen Kameraobjektiv. Oder schreiben tagelang an einem Blogartikel.. Ich werde zur 1822 gehen ind nach 2 Jahren weiterschauen. Wer 10-20 Jahre investiert und sein 6-stelliges Depot betrachtet, den jucken Peanuts nicht. Ich hingegen hab Bock, mir noch ein wenig die Hörner abzustoßen.

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    • vorallem, solange man noch kann und die Zeit hat.
      Wenn ich selber irgendwann die Zeit dazu nicht mehr habe, ja dann mach ich das als so und lass es bei dem günstigen Broker.
      Dort bin ich aber auch nicht geschützt vor Gesetzes-/Änderungen oder ähnliches.
      Also man muss irgendwie immer aktiv passiv schauen 😀

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    • Ich bin bei OnVista. Da gibt auch mehrere (100?) Kostenlose Etfsparpläne. Ich habe mich auch nicht für die Freebuy, sondern eher für die Festpreis 5€ Variante entschieden.

      Mein Konto habe ich bei der DKB. Dort nutze ich den Broker nur selten, weil er langsam (ehe der Wert verbucht ist) und wenig Vielfalt z.B. bei Kostenlosen Etfsparpläne bietet.

      Gruß SoBa

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  25. Hier noch die Verunsicherung bzgl. der 24 Monatigen Free-Buy Aktion und vorzeitigen Beenden

    Sehr geehrter Herr …,
    vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Anruf in unserer Kundenbetreuung.
    Sie haben Recht, die Änderung eines Sparplanes ist nicht möglich.
    Wenn Sie einen anderen Betrag ansparen möchten, ist eine Löschung des bestehenden Sparplans und eine Neuanlage erforderlich.
    Auf die 24-monatige Kostenfreiheit im Rahmen der Free-Buy-Aktion mit ComStage hat dies keine Auswirkung.
    Voraussetzung ist, dass der neue Sparplan für dieselbe Gattung (WKN) abgeschlossen wird.
    Der Hinweise auf die vorzeitige Beendigung der Free-Buy-Aktion bezieht sich lediglich auf den Neuabschluss.
    Bereits bestehende Sparpläne wären von einer vorzeitigen Beendigung nicht betroffen.

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  26. Schöner Artikel.
    Ich bin auch von der Abschaffung der kostenfreien Comstage ETF Sparplan Aktion betroffen.

    Ich werde aber weiterhin diese Sparpläne bei der Consorsbank bedienen- denn niemand weiß ob nicht die anderen ETF Aktionen auch vorzeitig beendet werden.
    Dann hat man das Depot gewechselt und vielleicht nur noch 2-3 Monate eine kostenfreie ETF Aktion und dann ist da auch Schluss.
    Von daher bleibt, da ich sowieso unter die Kategorie Kleinsparer falle, bei mir erst einmal alles beim alten.
    Die einzige Überlegung die ich mir aktuell eher stelle ist, ob ich nicht doch in Krypto Währung investieren sollte. Aber das ist ein anderes Thema.

    Gruß Steven

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  27. Hab mir jetzt auch mal ein Depot bei der 1822direkt angelegt und die Sparpläne bei der Consorsbank gestoppt. Mal gucken wie das wird. 2 Jahre ruhe wäre schon gut. 🙂

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    • Dadurch das man 2 Jahre Ruhe hat, kann man sich auf dem Markt ganz in Ruhe umschauen. Ich denke das ist so die Beste Lösung.

      Wie macht ihr das? Spart ihr auf ComStage MSCI WORLD und EM?
      Aktuell spare ich nämlich nur auf World und um den Vorteil ggf. das ich irgendwann in EM einsteigen hätte ich eine einmalige Sparrate auf diesen gesetzt.

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      • Also ich bin mit World und EM mit der klassischen 70/30 Aufteilung dabei. Wollte aber eventuell noch mal den Europe 600 Stoxx mit reinnehmen.

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      • Das kommt auf die jeweilige Phase an.

        Ganz pauschal gesagt: mit einem ETF anfangen, dann auf zwei erweitern und schließlich an die eigene Vorstellung aufblähen.

        Phase 1: ETF Weltportfolio Depot < 40.000 € ? => möglichst wenige und einfach halten
        Phase 2: ETF Weltportfolio Depot > 40.000 € ? => die 801€ Freibetrag sind durch Ausschüttungen erreicht
        Phase 3: ETF Weltportfolio Depot > 100.000 € ? => die goldene Ganz steht, die Rente ist schon mal sicher, jetzt kann es losgehen mit weiteren Spielereien und Feinheiten. (Zeithorizont > 30 Jahre, 1,07^30 = 7,6 somit 761.225€. Auch Inflationsbereinigt wären es immerhin 324.339€, daher ist hier wirklich schon die größte Hürde geschafft und die sollte sicher sein.)

        In Phase 1 würde ich zur 70/30 Aufteilung tendieren oder die 90/10 mit dem Vanguard nehmen, da hier die Kosten und Einfachheit ganz klar im Vordergrund stehen. An dieser Stelle schon Europa dazu zu nehmen wäre quatsch. Dafür ist das Depot zu klein.

        In Phase 2 kann man überlegen nur noch auf Thesaurierer zu setzen um die Steuerstundung mitzunehmen und dann verändert sich ja auch schon etwas die ETF Auswahl. An dieser Stelle würde ich dann auch direkt anfangen mal die Idee hinter der 70/30 Aufteilung ins Auge zu fassen und sie in die aktuelle Verhältnissituation zu bringen, denn eigentlich müsste es heute eher 65/35 oder 60/40 sein.

        In Phase 3 würde ich Anfangen einen Teil der Ausschüttungen in Dividenden ETFs und Aktien direkt zu investieren (Procter & Gamble, Nestle, Johnson und Johnson usw.). Warum? Was wenn ein Crash kommt und ich diese blöde Vorabsteuern bezahlen muss aber selbst nicht mehr so liquide bin? Dann erhält sich das Weltportfolio selbst am Leben. Weil in so einer Situation zu verkaufen wäre sehr ungünstig. Wer weiß was für eine Perversion da noch mit dem Zinsniveau auf uns zu kommt.

        Zusätzlich gibt es noch einen nicht zu verachtenden Punkt. Schwellenländer korrelieren sehr stark mit den Rohstoffpreisen. Daher sollte man auch immer beachten ob man auch Rohstoffe im Portfolio hat und hier das Verhältnis im Auge behält. Da kann es doch sehr sinnvoll sein in Phase 1 wirklich nur auf MSCI World zu gehen oder eben den Vanguard und dann ab Phase 2 erst auf die BIP Verhältnisse zu achten und mehr Schwellenländer hinzuzunehmen. Aber wissen tut das keiner, muss jeder für sich entscheiden.

        Was ich sehr sehr interessant zu diesem Thema fand war der folgende Thread:
        https://www.wertpapier-forum.de/topic/44765-einsteiger-portfolio-mit-drei-etfs/

        Dort gibt es auch eine tolle Excel:
        https://www.wertpapier-forum.de/applications/core/interface/file/attachment.php?id=103924

        Ein weiterer Nutzer hat das ganze etwas aufgebauscht:
        https://www.wertpapier-forum.de/applications/core/interface/file/attachment.php?id=103154

        Damit kann man sich die BIP-Verhältnisse und zu kaufenden Aufteilungen auf die jeweiligen ETFs ansehen.

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      • 😀 Ja ich hatte hier einen etwas größeren Text rein mit meiner Strategie und Aufteilung da kam „goldene Gans“ vor bzw. mit Z

        Der war aber wirklich drin gelistet und zu lesen und jetzt ist er weg ?_?

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      • Ich würde mich freuen wenn du Gedanklich dein Beitrag nochmal zusammen fassen könntest 🙂 Es kam wirklich nichts an. Aus meinem Postfach entwendet keiner Nachrichten 🙂

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      • lol jetzt ist dein Beitrag da. Musste wohl freigeschaltet werden? 😀

        Mh, ich bin aktuell in Phase 1 und habe keine ausschüttende ETFs. Ich bespare im Prinzip nur Comstage MSCI.

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      • 😀 Danke für die Angelkünste

        @Ethnonym
        Das ist ja nicht in Stein gemeißelt und hat ja nur gewisse Ideen dahinter. Finde es gut, dass du dein Geld auf einen ETF konzentrierst bis es eine Depotgröße erreicht die eine weitere Diversifikation sinnvoll werden lässt.

        Ob nur ein MSCI World (1 ETF) oder MSCI World und EM (2 ETF) oder ein FTSE All World wie den Vanguard (1 ETF) ist ja gar nicht so entscheidend bei der Sache. Es geht einfach nur darum, dass man sich nicht verzettelt und gleich von Anfang an vier oder fünf ETFs ins Boot nimmt. Bei Aktions-ETFs wie den Comstage ist es auch ohnehin noch unkritischer, da ja hier keine Kaufkosten entstehen.

        Spätestens beim Rebalancing würde man sich alles zerschießen, hätte man zu viele im Depot 😀

        Das mit der Ausschüttung ist auch nur eine persönliche Präferenz. Ich habe gerne heute innerhalb des Freibetrags alles versteuert was zu versteuern ist, damit ich nicht der staatlichen Willkür der Zukunft ausgesetzt bin und vielleicht mehr Steuern zahle. Unterm Strich macht es einfach Sinn und man schafft sich eben ein selbst-erhaltendes Ökosystem, welches rein theoretisch ab morgen nicht mehr mit zusätzlichem Geld bespart werden müsste und dennoch funktioniert. Durch die Vorabpauschale wäre ich ja leider dazu gezwungen Teile zu verkaufen oder wie gesagt frisches Geld nachzuschießen. Und genau das möchte ich vermeiden.

        Daher macht es an der Stelle Sinn zumindest den Freibetrag auszuschöpfen.
        Muss man aber nicht genau so tun 🙂

        Europe 600 Stoxx empfinde ich übrigens bei Depots unter den 100k€ als ein zu großes Pokern. Gerade mit den ungeklärten Themen des Euroraums und der EU ist es irgendwie ein unnötiges Risiko das man gar nicht braucht, da das Depot ohnehin zu klein ist um da wirklich ernsthaft zu streuen. Diversifikation ist ja mehr als genug vorhanden mit einem oder zwei ETFs.

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      • @GiniKoeffizient

        ich bin irgendwie der Meinung der MSCI reicht erstmal und warte etwas ab bis ein Tief kommt und fange dann mit EM an.
        So war ca meine Denkweise dazu xD

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      • Aktuell bin ich mit meinen ETFs im Verhältnis 2:1 zufrieden. Bisher habe ich auch kein Rebalancing betrieben, weil mein Depot mit 20.000€ noch relativ klein ist und ich mir denke: Hauptsache überhaupt investieren. Auf Dauer werden noch weitere Aktien hinzukommen, um mein Depot zu erweitern. Spannend wird es ohnehin erst in einer Krise. Mal sehen, ob ich das heil überstehe und fleißig investieren kann.

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  28. Hallo Jenny,

    schon erstaunlich, wie viele deiner Leser bisher auf die Consorsbank und die kostenlosen Sparpläne gesetzt haben 🙂 Auch ich bin betroffen. Nach einigem Hin und Her, viel rechnen und analysieren habe ich mich letzten Endes für die DKB entschieden. Zum einen sind die Sparraten recht hoch, so dass die 1,50 Euro flat wesentlich günstiger sind als die 1,5%, die die Consorsbank künftig verlangt und zum anderen liegt bei der DKB bereits das Girokonto (hier wäre mal interessant zu wissen, ob es aus Sicht der Einlagensicherung im Falle einer Pleite der DKB problematisch ist, wenn Depot und Girokonto bei derselben Bank liegen).

    Die DKB bietet ferner auch Sparplanaktionen für iShares und ComStage ETFs an (https://www.dkb.de/privatkunden/aktion-etf-sparplaene/). Die fehlen in deiner Tabelle. Leider konnte ich noch nicht herausfinden, ob es die Aktionen auch nächstes Jahr noch geben wird – der Support der DKB hat lediglich auf die Angaben auf der Webseite verwiesen und dort steht, dass am 31.12.2017 Schluss ist.

    Viele Grüße
    Marcus

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    • Die Einlagensicherung in ihrer jew. Höhe gilt meines Wissens nach pro Bank/Institut. Egal ob dort „nur“ Girokonto oder Girokonto und Depot liegen.
      Es gibt einige die aus diesen Gründen ab gewissen Vermögensgrößen über mehrere Bank „diversifizieren“. Ob das Sinn macht bzw. wie man persönlich ein mögliches Risiko einschätzt oder wie „schnell“ man woran muss, muss denke ich jeder selbst entscheiden.

      Das könnte eine ähnliche Philosophiefrage werden wie hier?
      Vielleicht auch ein Finanzwesir-Thema. Wäre sicher interessant zu lesen oder zu verfolgen 😉

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      • Die Einlagensicherung ist egal, wenn es um Wertpapiere wie Aktien und ETfs geht, da diese als Sondervermögen gelten. Wichtig wird die, wenn man viel Geld auf den Konten hat.

        Man sollte sich da aber auch keine Illusionen machen. Die Einlagensicherung funktioniert nur solange wie eine evtl. Insolvenz auf wenige Banken beschränkt werden kann. Bei einer umfassenden Bankenkrise können Einlagen de facto nicht gesichert werden.

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      • Wertpapiere liegen nicht beim Broker. Sie liegen alle in einem zentralen Wertpapierlager.

        Das scheinen viele nicht zu wissen.

        Diese sogenannten Central Securities Depositories, zu Deutsch zentrale Verwahrstellen, decken das für den kompletten Markt ab. In Deutschland ist das Clearstream. Jeder der Mal aus dem Ausland einen Depotübertrag vollzogen hat wird sich sofort an diesen Namen erinnern und wissen, dass man das Clearstream Depot angeben muss und nicht das des Brokers (die Zahlen finden sich hier aber wieder). Sodass man sagen könnte alle Depots sind eigentlich Unterdepots der zentralen Verwahrstelle.

        Das hat den großen Vorteil, dass bei einem Verkauf nichts großartig herumgeschifft werden muss, sondern eigentlich nur der neue Besitzer bei Clearstream hinterlegt wird. Erspart eine Menge an Bürokratie und Kosten.

        Zum Thema Einlagensicherung, das gilt nur für Sichteinlagen (Tagesgeld, Sparguthaben, Girokonto, usw.) und hat somit rein gar nichts mit Wertpapieren zu tun. Das ist ja auch das schöne daran, es kann noch so viele Währungscrashs und Bankenpleiten geben, die Wertpapiere kümmert das nicht. Lediglich vor der staatlichen Willkür muss man sich in Acht nehmen 😀

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      • @GiniKoeffizient

        Das ist richtig und war/ist mir bekannt. Es ging mir darum, das sie (wenn dann und hoffentlich) institutsweit gilt. Ersetze Depot durch Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld o.ä. (weiteres Produkt ausser dem Girokonto) dann passt es auch inhaltlich aufs Komma.

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    • Huhu Marcus,
      habe Aktionen, die bald auslaufen, absichtlich weggelassen, weil ich sonst auch consorsbank & comdirect hätte aufführen müssen. Bei einem Broker gab es eine Aktion bis 30.6.18, aber da dachte ich mir „Das halbe Jahr rettet nun auch keinen..“. DKB klingt gut, wüstenrot wäre bis 750€ Sparrate auch eine gute Alternative.

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  29. Übrigens, laut kleinem * bekommt man die 100€ bei der 1822direkt ja nur wenn man zwei mal Einzelaktien kauft ne. ETF- und Fonds-Sparpläne sind davon ausgenommen. Weiß nicht ob auch Einmalkäufe von ETF gelten. Da ich bei Consors mein Einzelaktiendepot habe, müsste ich die dann auch wieder übertragen. Naja, irgendwo muss ja wieder ein Haken sein.

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    • „1. 100 Euro Aktivierungsprämie, wenn Sie bis zum 31.01.2018 mind. 2 Wertpapierkäufe mit einem Gegenwert von jeweils mindestens 500 € in Ihrem neu eröffneten Depot ausgeführt haben. Ausgenommen sind Sparplanorders und Fondsorders, die über die KVG / den Fondshandel getätigt werden. Teilausführungen einer Order werden nicht separat gewertet, sondern gelten als eine Order. “

      KVG / den Fondshandel heißt nicht, dass ETFs und Fonds ausgeschlossen werden 🙂

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  30. Hallo Jenny,
    Wir sind jetzt schon einige Jahre bei der FFB oder FIL, allerdings überschreiten wir auch die 25k auf dem Depot. Aber, alles gut, kann ich mit ruhigem Gewissen empfehlen. Die Einzeltitel für das Dividendenpepot liegen bei Onvista, auch dort sind wir zufrieden und werden bald das Depot der Hausbank dahin umziehen. Mit dem Hausbankdepot waren wir auch zufrieden, wir konnten alles telefonisch regeln, man kannte sich halt. Es ist aber zu teuer geworden. Wir haben nochmal nachverhandel ( ja, auch das geht,) und das Depot nochmal ein Jahr günstiger bekommen, aber seit diesem Jahr ist damit Schluss. Wichtig zu erwähnen finden wir allerdings, das nicht bei jeder Bank jeder Fonds oder ETF zur Verfügung steht, wenn Du später mal etwas „Würze“ beimischen möchtest.

    LG
    Plutusandme

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    • Hi,
      danke für den Erfahrungsbericht! Bei ETFs stört es mich aktuell nicht, wenn die Auswahl etwas geringer ist, sofern die angebotenenen ETFs keine zu hohen Nebenkosten haben. Bei Einzelaktien weiß ich nicht, wie das ist: Bietet jeder Broker alles an oder gibt es welche, die das Aktienangebot begrenzen? Mir war eher das Thema Steuern abführen wichtig. DeGiro macht das scheinbar nicht automatisch. Andere wiederum fänden das gut, wenn sie es selbst machen können, ich hingegen hinke mit meinen Steuererklärungen bisher immer hinterher, weil ich ohnehin kaum was zurückbekomme.

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      • Du hast nun ja eine BU. Solche Sachen wirken sich steuerlich günstig aus. Da dürfte sich das „kaum“ dann etwas verändern.
        Am besten hatte sich immer meine RiesterRente ausgewirkt. Jetzt nach der Kündigung ging das einmalig in die andere Richtung (Förderungen/Steuervorteile zurückzahlen wg. steuerschädlicher Verwendung ;- ).

        Aber ansonsten bekommt man fast immer was raus. Mal mehr und mal weniger. Mit Fort- und Weiterbildungen inkl. Fahrtkosten teils sogar vierstellig. Ansonsten mittel bis gehoben dreistellig. Das würde ich nicht kaum nennen.

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      • Das sind meine Fahrtkosten auch (3,6 km einfach). Mein Steuerberater gibt sie trotzdem jedes Jahr (korrekt berechnet) mit an. Ich denke der weiß was er tut und denkt sich was dabei, sonst würde er sie nicht angeben. Und (zeitaufwendig) aus meiner Übersicht nochmal auf ein extra Anlagen-Blatt abtippen (lassen).

        Die 20km-Pauschale ist nicht ganz so eng zu sehen, wie man denkt. Irgendwas habe ich dazu noch im Hinterkopf.

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      • Beiträge zur Berufsverbänden oder Gewerkschaften, Fachzeitschrift-Abos, Spenden jeglicher Art sofern (jeweils alles) nachweisbar und als Spende anerkannt (teils auch Mitgliedsbeiträge), Handwerkerleistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen(Stromablesen, Heizungsablesen, Heizungswartung, Hausmeisterdienste,…) (siehe hierzu deine Nebenkosten-Abrechnung als Mieter).
        Mietkosten ohne Nebenkostenabrechnung (z.B. Autostellplatz in einer Tiefgarage) kann man auch angeben, das ist dann irgendwie pauschalisiert mit inbegriffen.
        Portokosten pauschal. Kontoführungsgebühren als Pauschale (niedriger als die reelen aber trotzdem). Müllgebühren (Bescheid mit abgeben), Strassenreinigungsgebühren (habe ich nicht).

        Mal so als erster Stegreif-Rundumschlag. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit 🙂

        Alle Versicherungen schreibe ich immer auf. Die Auflistung muss ich jedes Jahr nur kurz aktualisieren in Bezug auf die Beträge, von dem her geht es schnell. (Hausrat, Unfall, Haftpflicht, Auto, BU,…) Das meiste wird direkt so übernommen.
        Fahrtkosten und Anwesenheitszeiten fürs Ehrenamt trotz (korrekt angegebener) Aufwandsentschädigung. Ohne natürlich für den Steuerpflichtigen noch besser 🙂

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      • Arztkosten, Fahrtkosten zum Arzt etc etc nicht vergessen. Es gibt so viel, das selbst mache DIY-Steuerprogramme da nicht drandenken bzw. man es nicht findet und so einfach „vergisst“. Ich habe anfangs alles gelistet und abgegeben und dann die Rückmeldung bekommen, das ich das das und das alles angeben kann. Manchmal wollte er sogar noch mehr, da hin und wieder auch Anwesenheitszeiten usw. wichtig waren. Nur eine Sache (Strom) bekam ich als unnötig / nicht absetzbar zurück.

        Bei allem anderen (und es war viel, wo ich dachte, das geht nicht) hat er nur gemeint, er hat selten so vollständige Unterlagen gesehen. Viele vergessen manches oder denken, das geht nicht und geben es dann nicht mit ab. Parkkosten bei Bewerbungen, Verpflegungspauschalen je nach Zeitaufwand bei Bewerbungen oder Fort-/Weiterbildungen (auch wenn sie der Arbeitgeber zahlt, je nachdem ob die Anwesenheit auch bezahlt wird oder nicht). Da gibt es verdammt viel und das summiert sich, da bin ich selbst immer wieder überrascht und lerne immer wieder dazu.
        Es gibt soviele Ausnahmen und Regeln im Steuerrecht und die meisten sind für den normalen Arbeitnehmer in Bezug auf die Steuererklärung günstig, so mein Eindruck.

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  31. Für berufliche Weiterbildungen kann man ggf. sogar Abschreibungen für (extra/primär dafür beschaffte) Laptops nutzen, wenn man sie dafür (zeitnah) angeschafft hat.

    WIe gesagt, es gibt soviel und selbst das was ich nun hier geschrieben habe ist noch lange nicht alles was mich betrifft. Von Sonderfällen oder oft / chronisch Kranken sogar noch abgesehen. Da summiert sich so manches, was man nicht denkt, wie gesagt.

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    • Hi K.,
      danke für die Auflistung! Das meiste wird bei mir trotzdem nicht gelten. PC nutze ich stets von der Firma (private Hardware darf ich nicht nutzen), Müllgebühr kann man nicht absetzen, wenn man zuhause kein beruflich genutztes Büro hat. Verbände etc. habe ich keine. Arzt / Medikamente sind außergewöhnliche Belastungen. Als Unverheiratete ohne Kinder muss ich ein paar 1000€ erst mal selbst tragen. Ich hab dieses Jahr vielleicht rund 100€ für sowas ausgeben müssen. Ehrenamt ist bei mir auch vernachlässigbar – ist bei mir eine Straße weiter. Das mit dem Hausmeisterdienst in der Nebenkostenabrechnung werde ich mir tatsächlich mal anschauen, sind aber auf mich runtergebrochen nur wenige Euro im Monat. Alles in allem bin ich tatsächlich in der glücklichen Lage, dass ich meine Wohnung kaum mehr als 4km verlassen muss, da ich in der Stadt wohne und somit alles abdecke, was ich brauche. Große Nebenkosten habe ich nicht.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  32. Hallo Jenny,

    Wahnsinn, wieviele Kommentare Du bei Deinen Themen hast. Zeigt, dass Du tolle Arbeit leistest!

    Letztendlich sind über Dekaden gerechnet die Verkausprovisionen nicht so entscheidend. Viel interessanter sind die laufenfen Kosten. Auch 0,5 oder 0,3 % pro Jahr addieren sich zu gewaltigen Summen. Gerade wenn Dein Vermögen schon gut angewachsen ist. Da spielen Aktien ihre große Stärke aus. Sie verursachen keine laufenden Kosten.

    Gruß Bernd

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    • Hi Bernd, stimme dir da absolut zu! Gerade wenn man etwas Jahrzehnte lang halten möchte. Ggf. ist sogar Umschichten für mich irgendwann mal eine Option. ETFs sind gerade bei kleinen Depots erst mal genau das richtige um zu diversifizieren. Ich kaufe mir aber parallel Einzelaktien, wenn ich 2.000€ übrig habe. Kostet mich rund 10€ Orderprovision und dann ist Ruhe.

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    • Ein Problem ist bei Einzelaktien allerdings, dass man bestimmte Bereiche dieses Planeten (z.B. Emerging Markets) nicht vernünftig über Einzelaktien abdecken kann. Mit 100k z.B. könnte man prima 100 Einzelaktien kaufen, allerdings wüsste ich nicht, wie ich bei einer 70/30-Aufteilung von World und EM die 30% EM-Aktien effizient abdecken könnte. Weiterhin kosten 100 Aktien auch 1000 Euro Kaufgebühren (100 * 10 Euro, oder geht es günstiger?). ETFs kosten keine Kaufgebühren. Wenn ich dagegen eine TER von 0,2% setze, was bei 100k 200 Euro sind, wird es erst im 6. Jahr günstiger Einzelaktien zu halten. Hier muss man allerdings auch noch berücksichtigen, dass man ggf. weiter hinzu kaufen muss, alte Unternehmen verschwinden, neue entstehen. Das wird in Indizes automatisch angepasst. Das Allheilmittel sind Einzelaktien leider auch nicht.

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      • Hi Matthias,
        ich sehe Aktien eher als Beimischung zu meinem Depot, weil ich letztlich doch gerne den Markt schlagen würde. Ich will es zumindest versuchen. Habe amazon und google im Depot. Bald folgen noch zwei 2 weitere Unternehmen. Ebenso liebläugle ich mit Visa und Mastercard. Mir geht es nicht um Dividenden, für mich ist es eher eine Wette: Welches Unternehmen wird auch noch in 40 Jahren da sein. Bei einer Position von 2.000€ sind es 10€ Kaufgebühr bei der consorsbank. Bei Onvista bekommt man meines Wissens sogar regelmäßig Free-Trades. Auf Dauer werden einzelne Unternehmen rund 33 bis 50% von meinem Depot ausmachen. Ist natürlich auch von der Entwicklung der Wertpapiere abhängig. Meine Aktienkäufe sind nicht sonderlich diversifiziert, weswegen die ETFs jeden Monat weiterlaufen.

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  33. Hallo Ex-Studentin,

    ich werde Anfang 2018 ein thesaurierendes 3-ETF-Depot aufsetzen:

    1) iShares Core MSCI World UCITS ETF (A0RPWH) 40%
    2) SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETF (A1W56P) 20%
    3) iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF (A111X9) 40%

    Das ist für mich persönlich der beste Kompromiss aus
    – Max. Diversifizierung inkl. Small Caps aus World und EM
    – Laufenden Kosten (0,27% TER)
    – Einfachheit und Übersichtlichkeit

    Viel Erfolg mit den Einzelktien.
    Matthias

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  34. Ok Service wird auch bei der 1822direkt klein geschrieben. Nötig haben sie es wohl nicht….
    Erstmal 12 Minuten in der Warteschleife ausgeharrt und die Frau am anderen Ende der Leitung war auch nicht sonderlich begeistert das man anruft. Naja. Mal sehen. Es bleibt spannend….

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    • in der Tat, da muss man einfach mal Glück haben.
      Ich hatte letztens auch eine Mitarbeiterin am Telefon, die ich nach mehrmaligen erklären das ich in der App eine Leere „Weiße“ Seite habe und ich aufgefordert bin eine „Weiße“ Seite zu Scrennshoten und an die Kollegen zu schicken. KopfTisch
      Aber es gibt aber nette Mitarbeiter dort.

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  35. Sehr geehrter Herr XXX,

    vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an den ETFs von ComStage.
    Wir planen die Ertragsverwendung auf Grund der anstehenden Investmentsteuergesetz Reform (Artikel anbei) tatsächlich für alle ComStage ETFs im kommenden Jahr auf ausschüttend festzulegen.
    Die Umstellung der Ertragsverwendung des ETF110 von thesaurierend auf ausschüttend ist für das 1. Quartal 2018 geplant. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Wenn der genaue Umstellungszeitpunkt festgelegt ist, werden Sie gesondert angeschrieben. Eine erste Ausschüttung erfolgt dann nach Ende des Geschäftsjahres des Fonds voraussichtlich Ende August 2018. Künftig ist eine Ausschüttung pro Jahr geplant.

    Es ist aktuell nicht geplant die Replikationsmethode des ETF110 zu verändern.

    Wir hoffen, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und stehen für weitere Fragen gerne telefonisch oder per Email zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr ComStage Team

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  36. Ich habe mir den Artikel und nun alle Kommentare durchgelesen. Vielen Dank an alle erst einmal!

    Hätte eine Frage zu 1822direkt: Angenommen ich eröffne dort ein Konto und möchte „alle Aktionen“ mit nehmen, möchte aber in zwei ETF’s investieren (ETF110 und ETF127): man muss ja zwei Wertpapierkäufe a 500 EUR bis zum 15.03.18 tätigen.
    D.h. wenn ich jetzt eröffne, müsste ich bis zum 31.12. zwei Sparpläne einrichten, z.B. ETF110 mit 70 EUR und ETF127 mit 30 EUR (wenn Sparrate pro Monat 100 EUR betragen soll). Alternativ umrechnen auf Quartal.
    Zusätzlich einfach zwei Order a 500 EUR platzieren, für die ich Orderprovision bezahlen müsste?!

    Zusätzliche Fragen:
    1. ausschüttende ETF’s sind es ja… d.h. hierfür müsste ich dann auch in der Höhe einen Freistellungsauftrag erstellen, wenn noch verügbar… korrekt?
    2. Ein Verkauf bei 1822 würde mich kosten: 4,95 EUR + 0,25% vom Kurswert

    Sorry für die evtl. blöden Fragen 😉
    Und vielen Dank vorab!

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    • Hallo,
      zuerst einmal musst du dich etwas sputen, denn der 31.12 ist nicht mehr lang.
      Die 1822direkt schickt nämlich alles seperat. D.h. Erst Kundennummer, Telefon-Pin, dann Online-Pin.
      Bei der 1822direkt, kannst du mit einer mind Sparrate von 50 Euro ein Sparplan ausführen.
      Aber du hast es richtig erfasst, diese müssen aller spätestens zum 31.12 ausgeführt sein.
      Problem hierbei ist:
      Die letzte Sparplanausführung die, die 1822direkt anbietet ist hier der 20.12.2017.
      Da man bekanntlich schon 1-2 Tage vorher nichts mehr machen kann heißt das also 18.12.2017(Angabe ohne Gewär)
      1. Ja du musst hier ein Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegen.
      2. Ein Verkauf ist in den ersten drei Monaten mit 50 % Rabattiert.

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  37. Hi,

    vielen Dank für die Auftstellung. Verfolge dich schon lange, nun wird es auch mal Zeit zu Kommentieren.
    Ich fahre die gleiche Strategie wie du, mit den gleichen ETF’s. Habe mich letztes Jahr für die Commerzbank entschieden. Warum? Keine Direktbank. Ich habe sofort jemand vom Service, chatten geht auch.

    Kosten 2,5€ + 0,2% macht bei mir (500 + 200)= 42€ + 34,8€= 76,8€/a. Also sogar billiger als die meisten Direktbanken (ohne Angebote…) :). Die 42€/a muss ich erst in 20M zahlen, die ersten 36M sind umsonst.

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  38. Soeben bin ich durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen, der sehr gut hierher passt:

    https://www.finanzwesir.com/blog/steuern-optimieren-aufwand

    Überschrift: „Soll ich mein Leben mit Kleinscheiß vertrödeln?“

    Ist interessant und mit einem Schmunzeln zu lesen, wenn man dabei an manche der Überlegungen, Kalkulaionen und Nachkalkulationen und Nachbesserungen auf Grund tropfenweise neuer Infos (wann wie welche Sparpläne ausführen damit man xx EUR bekommt…) hier denkt.

    😉

    Viele Grüße,

    K.

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      • Die Diskussion kann man übrigens auch auf Einzelaktien übertragen. Lohnt es sich rund 6 Euro Gebühren zu zahlen, wenn man nur 500€ investieren will? Auch hier gilt für mich: Prinzipiell lohnt es sich trotzdem. Aber auch hier würde ich wohl lieber einen dauerhaft günstigen Broker wählen statt den teuersten auf dem Markt. Bei 1 Millionen im Depot verwässern 100 Euro schnell, aber bei sehr kleinen Raten sind 100€ für einen die Welt. Weil ich mich sehr aktiv daran erinnere, wie lange ich für 100€ arbeiten muss.

        Mein Depot schwankt in letzter Zeit um 1000 € von Tag zu Tag, da ich sehr volatile Werte gekauft habe. Da bin ich seltsamerweise erstaunlich gelassen. Vermutlich weil mein Depot trotzdem in Summe noch grün ist.

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      • In Bezug auf: https://exstudentin.wordpress.com/2017/11/19/meine-etf-sparplaene-kosten-bald-etwas-so-gehts-weiter-teil-2/#comment-4747 6.Dez17 07:49 Uhr

        Da hast Du recht. Komplett.
        Von der Volatilität weiß man ja, wenn es dann so sieht man erst wie man reagiert und dann kann man die Gelassenheit erst (er)lernen bzw. umsetzen.

        Rein zahlentechnisch muss man sicher abwägen zwischen Einmal(kauf)gebühren und langfrist(wiederkehrenden) Gebühren.

        Die Arbeitszeit (wie lange muss ich für was arbeiten) kann da ein guter Anhaltspunkt sein, aber sicher nicht der ausschlaggebende. Sonst geht man ggf. gar nicht in Aktien o.ä. und verpasst viele langfristige Chancen…. Die Arbeitszeitgeschichte macht bei vielen anderen Dingen aber durchaus Sinn sofern korrekt angewandt und kurzfristiger Nutzen vs. langfristiger Nutzen (oder „Belohnung“) gegeneinander abgewägt sind.

        Viele Grüße,

        K.

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    • Mit den eigenen Waffen geschlagen.. 😀 Albert formuliert es in dem Artikeln ganz gut, mit dem Wort „Rundungsfehler“. Wenn man Zeit & Bock hat, kann man Spielchen treiben. Wenn nicht, dann eben nicht. Ich hab nun viel gelernt dabei, vor allem über die unterschiedlichen Broker. Das mit der 1822 werde ich nun 2 Jahre testen. Gut möglich, dass ich zur „Vernunft“ komme und mir irgendwann nicht mehr um alles so einen Kopf mache. Aber für mich als Anfängerin ist es aktuell recht wichtig, mich mit solch „banalen“ Themen auseinanderzusetzen. Mit 100k im Depot werde ich ggf. entspannter.

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  39. Habe nun meine beiden Sparpläne ab dem 06.01. eingestellt. Geld aufs Depot-Konto muss ich per Dauerauftrag selbst überweisen – Lastschrift direkt vom Konto ist nicht möglich. Sparplanintervall ist nur monatlich möglich. Im Januar werde ich dann noch an 2 unterschiedlichen Tagen für je 500€ ETFs manuell kaufen.

    Das Depot fühlt sich ein wenig fremd an, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

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    • Das Gefühl kenn ich^^
      Ich habe ja direkt nen Depotübertrag auch noch gemacht.
      Die Sparpläne kaufst du aber einmal in 2017 noch oder? Sonst hast du die Gebührenfreiheit nicht.

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      • Bei mir ist die Rechnung so:
        40 Euro Shoop
        100 Aktivierungspräme
        50 Euro Übertragunsprämie + 50 Euro Depotschließung
        120 Euro Girokonto

        Da ich eh wieder zur Sparkasse wollte, passt das ganze ganz gut. Musste ja damals gehen, da ich über 18 bin und keine Versicherungen bei denen abschließen wollte

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      • Da hast du wirklich alles mitgenommen 😀 Girokontowechsel habe ich nun nicht gemacht, bin bei der Postbank trotz 2€ pro Monat. Gewohnheitstier und so.. Nutzt du da nun immer diese TAN-Liste oder das mobile Tan mit dem Handy?

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      • Wenn dann ganz 😀

        Ich nutze ausschießlich das Mobile Tan Verfahren, zur Aufheiterung, ich habe über Shoop und Cyber Monday auch ein Postbank Konto erstellt, das giro extra plus (gibt 160 Euro bei Shoop und 100 Euro Bestchoice Gutschein von der Postbank).
        Da 3000 Euro Geldeingang(sonst happige 9,95 € Kontoführungsgebühren) gefordert werden, überweise ich 1x im Monat das Geld drauf und bezahle Miete usw. davon und überweis es aufs Tagesgeldkonto und dann geht das Spiel wieder von vorne los.
        Wenn ich 10 Euro pro Monat mit 3000 Euro vermeiden kann ist das ein besser Zinssatz den ich bei den Tagesgeldkonto o.ä. bekomme.
        Der Treue Kunde ist leider der Doofe Kunde.

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  40. Sehr geehrte Frau Rößner,

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Gerne beantworten wir Ihre Frage. Für die Teilnahme an der Sonderaktion über unseren Partner ComStage zur Einrichtung eines kostenfreien ETF-Sparplans ist das Datum der Einrichtung maßgeblich. Der Start des Sparplans kann dann auch im Januar 2018 erfolgen. Die Ausführung erfolgt dann für 24 Monate ohne Berechnung der monatlichen Sparplangebühr.

    Kann die Email bei Bedarf weiterleiten.

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  41. Hallo,
    ich habe alle meine ETF-Sparpläne bei FlatEx und bin zufrieden. Dort sind Sparpläne von Comstage, Lyxor und db X-trackers kostenfrei, bis auf die ATC.
    Sparpläne von anderen Anbietern kosten pauschal 1,50 € + ATC.
    Und bei FlatEx gibts auch die Möglichkeit eines Auszahlungsplanes, somit kann man dann auch einen „alten“ ETF-Sparplan sich monatlich auszahlen lassen und dann in den neuen Sparplan wieder einzahlen, oder einmalig den neuen ETF kaufen.
    Das kostet z.Z. 5,90 € + Börsengebühren – egal wie hoch der Anlagebetrag ist.

    Ein weiterer Vorteil aus meiner Sicht ist, das FlatEx die meisten Sparpläne im Angebot hat.

    Siehe auch:

    https://www.justetf.com/de/etf-sparplan/etf-sparplan-angebot-der-direktbanken-im-test.html

    Gruß und noch ein schönes Wochenede

    Marco

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  42. Hallo, ich finde das von dir erwähnte IngDiba Angebot mit kostenloser manueller Ausführung ab 500Euro interessant. finde dazu aber nichts auf IngDiba. Ich denke das könnte ein schönes Zweitdepot sein, wo man größere Geldschenke, Boni, variable Gehälter und ähnliche unregelmäßige Geldzuflüsse anlegen kann.

    Gibt es das Angebot nicht mehr?

    Viele Grüße
    Susi

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  43. Hallo Exstudentin,

    ich habe noch eine kurze Frage. Mir scheint es lohnt sich bei manchen Brokern (bspw. DKB) mehr, eine einmalige Sparplanausführung (für 1,50€) zu machen als eine Einmalanlage (Provision 10€ plus ein paar Euro/Cent für Abwicklungskosten Börse, Transktionsgeld Börse, Maklercourtage…)

    Übersehe ich dabei etwas? Kosten bei früher Beendigung von Sparplänen oder ähnliches? Hast du damit Erfahrung?

    Viele Grüße
    Susi

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    • Erfahrung nicht, aber es ist tatsächlich bei vielen Brokern so, dass Sparpläne günstiger sind als die manuelle Order. Löschen / Ändern des Sparplans kostet nichts, man muss diesen jedoch rechtzeitig einstellen (bei consors waren das z.B. rund 3 Tage vor der geplanten Ausführung). Spontan kaufen, wenn gerade die Kurse eingebrochen sind, geht also nicht. Ebenso hat man keinen Einfluss auf die Uhrzeit der Ausführung.

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  44. Hallo Jenny,

    wieder einmal ein toller Beitrag mit vielen Kommentaren.

    Von mir noch ein Hinweis zum aktuellen Thema. Die Consorsbank hat ab dem 01.01.18 wieder über 180 kostenlose ETFs von db x-trackers. Darunter auch der MSCI World. Die Aktion läuft Stand heute bis zum 31.12.22!

    Für mich perfekt, da ich schon aus früheren Zeiten Anteile vom MSCI World im Depot liegen habe. Ich habe heute den Sparplan von Lyxor (Beginn sollte der 1.1.18 sein) storniert und
    einen neuen Sparplan von dB x-trackers gestartet.

    Viele Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
    Heiko

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    • Hi Heiko,
      danke für die Info! Coole Sache! Ich zweifle nach wie vor noch an meiner Entscheidung mit der 1822 direkt. Mal sehen, was ich mache. Ich wollte an sich erst mal bei comstage bleiben. Zumindest für den MSCI Emerging Markets, wegen der TER. Der MSCI World von db-x klingt aber nach einer guten Alternative.

      Liebe Grüße
      Jenny

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      • Ich nutze aktuelle recht viele Institute: 2x Girokonto, 1x Kreditkarte, 2x Tagesgeld, 2x Depot. An sich muss ich mich ja nicht ständig dort einloggen, aber da ich ohnehin ein Konto bei der DKB habe, könnte ich dort auch mein Depot führen und ggf. sogar mein Girokonto bei der Postbank auflösen. Für mich ist es aktuell absehbar, dass ich nun zwar erst mal die 140€ Prämie mitnehme, aber mein Depot bei der 1822 auf Dauer wieder auflöse. Vielleicht denke ich aber wieder anders, falls die 1822 jemals verkündet, dass sie auch nur noch 1,50€ pro Order verlangen. Meine Einzelaktien werde ich auf jeden Fall weiter bei der consorsbank kaufen, um dort den Überblick zu behalten.

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  45. Huhu,
    zu oben genannten ETFs von DB-x, die gibts ja inzwischen auch bei comdirect als Aktion. Hier stört mich allerdings, dass es swaper sind. Was haltet ihr von swap bei db-x World und EM?
    Dazu habe ich im Netz folgendes gelesen:
    „Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kommt daher zu dem Schluss: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Anleger durch den Einsatz von Swaps Nachteile erleiden, ist sehr gering und in der Regel zu vernachlässigen.““
    LG
    fish

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  46. Hallo zusammen,
    ich bin seit April 2017 unter die ETF Sparer gegangen und die Depotbanksuche hat mich einiges an Zeit gekostet:
    1. Maxblue: erst hat die Depoteröffnung ewig gedauert, dann stellte sich heraus, dass man die Sparpläne nur via Telefon ändern/anpassen kann und nicht in der Maske selbst. Das war mir zu blöd. Also gekündigt und zu
    2. 1822 direkt gewechselt. Der Plan war, nach der kostenlosen ETF Aktion die Sparpläne von monatlich auf vierteljährlich umzustellen, damit nicht zu hohe Gebühren anfallen. Lt. Justetf.de war auch ein anderes Sparintervall möglich. Nur: stimmt leider nicht, hier ist ist nur ein monatlicher Sparplan möglich.
    3. also alles wieder auf 0 und zur DKB gewechselt. Nach Auslaufen der kostenfreien Aktion habe ich jetzt die Sparpläne auf vierteljährlich umgestellt. Auch hier ist nicht alles perfekt: möchte man einen Sparplan ändern, muss der bestehende gelöscht und dann neu angelegt werden. Auch die Suche nach ETFs ist verbesserungswürdig, aber ich habe meine jetzt ja 😊
    Und ich will auch nicht ständig die Sparpläne anpassen 🤔

    An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Deinen Blog, es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine mit solchen Gedanken ist. Ich frage mich schon, was ich mache, wenn Vanguard sparplanfähige ETFs herausbringt 🙄😂

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr,
    Sandra

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  47. Pingback: Byebye 2017, hallo 2018! | Lifestyle, Finanzen und Lebensfreude

  48. Ich wollte gerade einmal das Depot von der consorsbank zur 1822direct übertragen. die Übertragung erfolgt über 2go von der FinReach GmbH… schon auf der ersten Seite soll man seine Zugangsdaten incl. PIN eingeben ?!
    Hat jemand diesen Service bereits genutzt? Fühle mich doch irgendwie ein wenig unwohl dabei.

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