Mein Beitrag zur Blogparade: Was brauche ich wirklich?

Am 25.01. habe ich zur Blogparade Was brauche ich wirklich? aufgerufen. Bis zum 22.02. könnt ihr gerne ebenfalls einen Kommentar oder Blogartikel dazu verfassen.

Mein eigener Beitrag zu dem Thema darf natürlich auch nicht fehlen.

1. Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
Hier werde ich zu Beginn die Maslowsche Bedürfnispyramide hinzuziehen.

Stufe 1: Die erste Stufe umfasst Grundbedürfnisse (essen, trinken, schlafen). Der Schlaf kam in meinem Leben unter der Woche oft zu kurz, obwohl ich eigentlich gerne lange ausschlafe. Trinken ist mir am wichtigsten, ich verlasse das Haus nicht ohne Wasserflasche. Beim Essen reicht auch mal was Einfaches (Haferflocken, Brotzeit). Am liebsten esse ich Selbstgekochtes. Gesundheit spielt bei mir eine große Rolle, obwohl ich meinen Körper zugegeben nun in jungen Jahren ziemlich belaste (viel Stress, Sitzen vorm PC, leichtes Übergewicht). Gleichzeitig meide ich Aufzüge, verzichte aufs Auto und knabber jeden Morgen mein Vollkornbrot und meine Gemüsebox vor mich hin.

Stufe 2: Hier geht es um das Sicherheitsbedürfnis. Ich brauche ein Dach über den Kopf, eine Umgebung mit geringer Kriminalitätsrate und einen Job, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Wohnung ist einen Ticken größer als mein Freund und ich wirklich bräuchten, aber mir ist es wichtig, viel Platz zu haben und auch mal theoretisch jemanden einladen zu können. Vor der ersten eigenen Wohnung hat mir auch weniger Platz gereicht, aber mein kleines überfülltes Studentenzimmer hat mich oft daran erinnert, dass das nur eine Übergangslösung ist. Durch ein bisschen Glück haben wir unsere jetzige Mietwohnung gefunden. 70m² über 2 Etagen verteilt mit Dachschräge. Es gibt noch 3 weitere Wohnungen im Haus, in der auch nur junge Pärchen wohnen. Wir sind zwar nicht befreundet, aber man grüßt sich nett und nimmt füreinander Pakete an. Wenn die Nachbarn unterwegs sind, füttern wir auch mal ihre Katzen. Da ich rund 250km von meiner Heimat entfernt wohne, ist mir ein Zufluchtsort besonders wichtig, damit ich nicht so Heimweh habe. Finanziell habe ich ebenfalls ein hohes Sicherheitsbedürfnis, weswegen ich den Großteil meines Ersparten auf dem Tagesgeldkonto horte.

Stufe 3: Soziale Bedürfnisse
Mein Job gibt mir ebenfalls Rückhalt: Ich habe sehr tolle Kollegen und einen netten Chef. In meiner Abteilung herrscht generell ein sehr freundschaftlicher Umgang. Wir Kolleginnen machen z.B. regelmäßig Mädelsabende, mit meinen Studenten bin ich letzten Sommer joggen gegangen. Da mein Freund aus dem Schwabenländle kommt, habe ich nicht nur durch ihn, sondern auch durch seine Familie und Freunde ein wenig Rückhalt. Um mich als glücklich zu bezeichnen, müsste ich meine Familie und Freunde näher bei mir haben. Da ich öfter mal Überstunden mache und freitags und ggf. samstags arbeite, fahre ich leider kaum noch zu meinen Eltern und sehe somit auch meine Geschwister und Freunde immer seltener. Selbst das Bloggen kommt bei mir langsam zu kurz.

Stufe 4: Ich-Bedürfnisse: Mir ist bewusst, dass ich vieles für Anerkennung mache und gerne gelobt werde (zu viel auch nicht, damit kann ich nicht umgehen :D). Meine Brüder hatten immer Probleme in der Schule, weswegen ich da als Sandwich-Kind, bei dem immer alles klappte, ein wenig unterging. Ich wollte keine zusätzliche Belastung für meine Eltern sein. Jetzt bekomme ich diese Charaktereigenschaft nicht mehr weg: Ich möchte es immer allen recht machen und stecke meine eigenen Bedürfnisse ggf. auch mal zurück.

Stufe 5: Beim Thema Selbstverwirklichung habe ich schon ein paar Dinge erreicht, sowohl privat als auch beruflich. Durch meinen Umzug nach BaWü und Abschluss meines Studiums haben sich mir ein paar Türen geöffnet. Ein paar Wünsche auf meiner To-Do-Liste habe ich noch: Ich würde gerne mehr reisen, mal ein paar Wochen Urlaub für mich haben. Da mein Freund auch arbeitet bzw. eine Ausbildung macht und meine Eltern mich auch gerne sehen wollen, muss ich mich bei meinen wenigen Urlaubstagen immer ein wenig zerreißen. Beruflich kann ich dafür einige meiner Fähigkeiten ausreizen. Ich mache in meiner Abteilung so ziemlich alles. Die Vielseitigkeit macht mir Spaß, da ich mich nicht gerne festlege und am liebsten alles kann.

Bedürfnisse auf materielle Dinge bezogen: Ein internetfähiges Smartphone ist mittlerweile mein steter Begleiter und ein Laptop möchte ich auch nicht mehr missen. Andere Dinge sind eher ein „nice to have“. Aktuell bin ich froh, wenn ich gesund bin, meinen Freund an meiner Seite habe und mehr Zeit für meine Familie hätte. Ausreichend Geld auf der hohen Konto, um keine Angst vor finanziellen Engpässen zu haben ist ebenfalls nicht verkehrt. Ich bin in Gesamtsumme zwar zufrieden, vielleicht sogar ziemlich glücklich mit meinem Leben und doch vermisse ich viele Personen, die ich mittlerweile viel zu selten sehe. Ich beneide manchmal Kollegen, die ihr Leben lang in einer Gegend verbracht haben und immer Freunde und Familie um sich haben. Da es in meiner Heimat nicht so viele berufliche Perspektiven für Akademiker gibt, muss man als Student zwangsläufig wegziehen. Mein Freundeskreis hat deswegen sehr weit verstreut in Deutschland studiert. Meine Verwandtschaft ist ebenfalls überall in Deutschland verteilt, teilweise durch diverse Fluchtaktionen bedingt. Meine Eltern und Geschwister wären jederzeit für mich da, trotzdem verpasse ich viele Familientreffen und Treffen meiner Freunde, weil ich von Stuttgart aus nicht „mal kurz“ vorbei schauen und arbeitsbedingt auch nicht immer Urlaub nehmen kann.

2. Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?
Im besten Fall die Liebe meines Lebens bis zum Ende meines Lebens an meiner Seite. Kinder, Enkelkinder, ein kleines Häuschen mit guter Anbindung und Gesundheit. Eine Freizeitbeschäftigung (Gartenarbeit, Enkel hüten) wäre nicht verkehrt. Genügend Geld, um meiner Familie unter die Arme greifen zu können. Ausreichend Zeit, um für meine Familie da zu sein.

3. Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?
Hätte ich früher nicht gedacht, aber auf einen Fernseher könnte ich gut verzichten. Da mein Freund und ich beim Zusammenzug jeweils einen mitgebracht haben, haben wir sogar 2 Stück. Da aber nur Stuss im Fernsehen kommt, werden die immer mehr zur Zierde. Auf meine gelesenen Bücher könnte ich verzichten, da diese mittlerweile nur noch zum schick-Aussehen im Regal stehen. Sport muss auch nicht immer sein.. aber wad mud dad mud.

4. Ist es euch wichtig, “mehr” vom Leben zu haben als nur das Nötigste?
Ich will im Leben auf nichts verzichten müssen, weswegen ich mehr als nur das Nötigste zum Glücklichsein brauche. Gleichzeitig finde ich es aber wichtig, auch mal mit wenig auskommen zu können. Mir fällt es relativ leichter, aktuell auf viel Luxus zu verzichten, weil ich weiß, dass ich mir dadurch später mal ohne schlechtes Gewissen mal mehr leisten kann.

5. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
Ich wünsche mir ein Leben ohne Kriminalität, vor allem ohne körperliche Gewalt oder Diebstähle. Ich mag es nicht, dass man nachts nicht alleine durch die dunklen Gassen laufen sollte und seine Tasche nicht mal kurz stehen lassen kann. Ich wünsche mir eine Welt, in der jeder finanziellen und sozialen Rückhalt bekommt und eine Gesellschaft, in der diese Gutmütigkeit nicht von einzelnen schamlos ausgenutzt wird.

6. Ihr zieht in eine kleinere Wohnung und ihr könnt nicht alles mitnehmen. Welche Sachen würdet ihr als erstes ausmisten?
Mein Hometrainer wäre in einer kleinen Wohnung vermutlich zu sperrig *hust*. Ein paar Sachen aus dem Keller müssten verschwinden. Da habe ich noch einen alten Tisch und Stühle und einige kaputte Dinge, die darauf warten, auf den Wertstoffhof gebracht zu werden. Mein Freund hat auch noch so einige Kartons mit alten Kabeln rumstehen. Bettzeug habe ich in 4-facher Ausführung, obwohl wir ja nur 2 Sets brauchen. Auf ein paar Haushaltsgegenstände könnte ich auch verzichten. Ich habe aus irgendeinem Grund viele Kuchenformen und viele Brotdosen. Mein Bügelbrett bleibt auch erstaunlich lang schon ungenutzt. Meine alten Schuhe bewahre ich bisher auch auf wie so viele andere Dinge, die man ja irgendwann noch gebrauchen könnte..

7. Euer Haus/eure Wohnung ist einem Brand zum Opfer gefallen. Die Versicherung zahlt den Schaden. Welchen Dingen würdet ihr nachtrauern und welche Dinge würdet ihr euch als erstes neu beschaffen? Wann würden welche anderen Dinge folgen?
Am meisten würde ich meinen digitalen Daten nachtrauern, da ich die nicht online irgendwo gesichert habe. Dokumente wie Zeugnisse und Verträge sind wieder beschaffbar, aber sehr zeitaufwendig. Meinen Kuscheltieren und alten Tagebüchern würde ich nachtrauern, ebenso wie Geschenken von Freunden oder Urlaubsmitbringseln.

Am besten hätte die neue Wohnung bereits eine Einbauküche oder notfalls erst mal nur 2 Herdplatten, Kühlschrank, 1 Topf, 1 Pfanne, Geschirr und Besteck. Kleidung, Bett, Esstisch, Kleiderschrank. Als letztes würde die Elektrik wieder ihren Platz finden (Fernseher, Pc, Rührgerät, Toaster, Mikrowelle). Eigentlich würde ich mir in etwa die gleichen Sachen kaufen wie zu Beginn meines Studiums, wo ich mir einen komplett neuen Haushalt zusammen kaufen musste. Trotz Neuware waren das nur rund 1000€, die ich ausgegeben habe. Mit gebrauchten Sachen kommt man noch billiger bei weg, weswegen ich im besten Falle noch ein ordentliches Sümmchen von der Versicherung übrig hätte.

8. Welche Erlebnisse haben euch vielleicht schon dazu gebracht, euren Lebensstil zu überdenken?
So richtig einschneidende Erlebnisse gab es bisher nicht. Da meine Eltern finanziell nie viel Glück hatten, habe ich mich relativ früh damit beschäftigt, vieles anders zu machen. Aus beruflichen Gründen lege ich mittlerweile etwas mehr Wert auf die Klamottenwahl, da ich vermehrt im Kundenkontakt stehe. Durch meinen Schwabenfreund werden manche meiner Ausgaben etwas gebremst, weil er alles immer sehr nüchtern betrachtet und fragt: „Brauchen wir das wirklich?“.

Der Artikel ist nun persönlicher geworden als gedacht, aber dafür war die Blogparade ja auch da. :)

P.S. Wie sichert ihr eure digitalen Daten oder Dokumente?

 

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17 Gedanken zu “Mein Beitrag zur Blogparade: Was brauche ich wirklich?

  1. Schöne Sache. Finde grade die Aufteilung nach der Maslowsche Bedürfnispyramide ziemlich interessant. So kann man auch an die Sache rangehen.

    Aber man merkt dir sind auch die sozialen Beziehungen ziemlich wichtig. Glaube so geht es vielen. Mich hat es ja sogar bewogen einen guten Job zu kündigen. Nur um einen anderen guten Job anzunehmen damit ich wieder mehr in der Heimat bin. Muss zugeben bis jetzt hat es sich sehr gelohnt.

    Sonst würde ich sagen typisch Ex-Studentin ;) die Mischung aus Bescheidenheit, welche aber nicht zu sehr ans Limit geht.

    Und zu der Datensicherung. Mein System wäre glaube zu kompliziert zu erklären komplett :D da kommt halt der Informatiker durch.

    Aber für die normale Datensicherung bietet sich jeder gute Datenhoster an, wie Dropbox, Google Drive, OneDrive, Amazon S3,… . Dort werden die Daten meist nochmal 7x auf weltweite Rechenzentren kopiert. Die Chancen des Verlustes sind da doch relativ gering. Hat man dort ein höheres Datenschutz Bedürfnis, dann kann man vor dem hochladen ja noch verschlüsseln.

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    • Soziale Beziehungen und Beruf unter einen Hut zu bekommen, finde ich manchmal gar nicht so leicht. Wenn ich an meine Wohnheimszeiten denke, da hatte ich einen LKW-Fahrer, der immer nachts unterwegs war und einen Koch, der immer an Feiertagen und Wochenenden gearbeitet hat. In sozialen Berufen ist das teilweise noch schlimmer. In der IT-Branche sind die Arbeitsbedingungen vergleichsweise entspannt. Ich mache ja auch gerne mal Überstunden oder arbeite am Wochenende. Aber wenn ich sage „Ich gehe zum Arzt.“ oder wenn bei meiner Familie was wäre, hätte jeder Verständnis, wenn ich mir deswegen frei nehme.

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  2. „Wie sichert ihr eure digitalen Daten oder Dokumente?“
    Berufsbedingt doppelt und dreifach – vor allem die berufsrelevanten Daten. Allerdings im Falle eines Haus-/Wohnungsbrands ganz schön fahrlässig auf USB-Sticks, der zweiten internen Festplatte (beides täglich), DVDs und externen Festplatten (beides eher halbjährlich), die allerdings in der gleichen Wohnung herumstehen. Der Clowd traue ich irgendwie nicht so recht über den Weg. Vermutlich ein ziemlicher Quatsch, da ich meine „dunklen privaten Geheimnisse“ ja auch per Mail bei Tante Google ablade. Das sollte ich vielleicht mal überdenken.

    Vielleicht lagere ich aber auch mal einen DVD-Sicherungssatz bei guten Freunden ein. Meine Eltern wohnen noch weiter weg – rund 400km. Da wäre es zwar auch möglich, aber dann müsste ich Weihnachten und Ostern auch noch rechtzeitig Sicherungen erstellen. Das vergesse ich garantiert – kommt ja immer so überraschend :-).

    Bis bald :-)))
    Dummerchen

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    • Jetzt, wo ich weiß, dass du als Pilot arbeitest, kann ich die doppelt und dreifache Sicherung gut verstehen. ;) Im Studium habe ich mir bei Dokumenten angewöhnt, mir diese selbst per Mal zu schicken. Eie Arbeit habe ich mit einer Freundin gemeinsam auf google.docs geschrieben, was ziemlich praktisch war. Generell habe ich viel vertrauen ins Internet. Die Daten können zwar auch von anderen leichter gefunden werden, aber egal, wo ich bin: Ich erreiche immer meine Daten. Der einzelne PC wird vergleichsweise unwichtig und ersetzlich.

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  3. Moin!
    Ich habe mir um Weihnachten rum eine Dropbox gemietet. Lange hatte ich auch Bedenken. In erster Linie aber nicht um den Datenschutz, denn wie das Dummerchen schon sagt: Google, Facebook, Amazon, Deutschlandcard, Payback, NSA, CIA, CSI… Die wissen sowieso mehr als uns recht ist. Mir ging es eher um was anderes: Ich hab mit der Firma einen Deal, dass ich im Jahr 99 Euro zahle, damit ich den Speicher nutzen kann. So weit so gut. Aber was hindert ein solches US-Unternehmen daran, irgendwann nett zu schreiben, dass leider aufgrund von was weiß ich, die Jahresgebühr auf sagen wir 1000€ angehoben werden muss. Und bis ich die dann bezahle müsse leider mein Zugang zu meinen Daten gesperrt werden… Unwahrscheinlich? Vielleicht. Unmöglich? Nein. Daher noch mal ne monatliche doppelte Sicherung auf Festplatten. Sollte es brennen wären die weg. Dann hätte ich immer noch die Dropbox. Ich denke nicht, dass beides gleichzeitig passiert. Einen Vorteil hat die Cloud natürlich schon. Ich arbeite in der Firma an zwei PCs, zu Hause an zwei PCs + Laptop + Netbook + Tablet + Schmatfohn. Ich habe alle Daten inklusive Fotos, meiner digitalisierten CD-Sammlung, meinem Notenarchiv (bin nebenberuflich Musiker) u.s.w. auf allen Geräten jederzeit verfügbar. Hat auch was für sich. Ob man das braucht um glücklich zu sein? Bestimmt nicht. Aber es ist ungeheuer praktisch ;-)

    gmwd

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    • Ganz schön misstrauisch. ;) Ich denke mir eher: Wie oft stimmt man wohl AGBs zu, in denen steht, dass man seine Rechte an den Daten abgibt.. Technisch bin ich auch gut ausgerüstet, wobei ich seit 10 Jahren keinen festen PC mehr nutze, sondern lieber ein gutes Laptop.

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  4. Sehr interessant und gut strukturiert! Punkt 8 ist beachtlich, denn oft werden finanzielle Entscheidungen nahestehender Personen nachgeahmt, weil sich damit nicht beschäftigt wird.

    Meine Daten speichere ich ganz altmodisch auf einer Festplatte. Manches zusätzlich in der Cloud, privates aber nicht.

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  5. Es ist ziemlich unglaublich wie viel Post man bekommt wenn man gefühlte 50 Bankkonten und ein paar vermietete Immobilien hat. Bei uns läuft ersmla alles relevant durch den Scanner und erst danach wird es abgelegt (oder geschreddet).
    Diese Frage ist bei uns auch wieder hochaktuelld denn wir haben grad vor ein paar Wochen ein extrem effizientes, schnelles, kleines und einfach GEILES Scanner gekauft (ich hoffe es hält auch):
    Canon P-208II Hi-Speed
    Kurz:
    – scannt automatisch beide Seiten!!!
    – erkennt automatisch ob beide Seiten beschrieben wurden
    – scannt automatisch die Dokumente in PDF (oder in JPG nach wunsch)
    – ist extrem klein und braucht keine Stromversorgung. Ein USB Kabel reicht
    – keine Installation notwendig, einfach einstecken und losscannen (scannersoftware ist auf dem Scanner gespeichert! Wie geil ist das denn bitte?!)
    – kostet um die 130€

    Ich weiss, das hört sich nach ein gesponsertes werbe-Rezension, ich werde aber von Canon leider nicht bezahlt…aber wer weiss…vielleicht finden die mich noch…
    Bin einfach nur begeistert. ich liebe Technik wenn’s Funktioniert!

    Braucht man sowas? Eigentlich nicht. Eigentlich reicht die Kamera von meinem Smartphone aus.
    Aber…das würde viel mehr Zeit kosten. Und deshalb…da muss effizientes technik hin!

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    • Ich bin von manchen Dingen auch so überzeugt, sodass man denken könnte, ich bekäme Geld dafür. ;) Aber dann hat man alles richtig gemacht. Manche kaufen sich etwas und verlieren schon nach wenigen Tagen die Begeisterung. Ich selbst denke mir: Man kann zwar theoretisch am Existenzminimum leben, aber man kann sich auch mit einem Minimum an zusätzlichen Ausgaben einen großen Mehrwert im Leben erkaufen. Vor allem, wenn man sich dadurch Zeit und Nerven erspart.

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  6. Jetzt bin ich froh, dass ich nicht der Einzige bin dessen Kuscheltier es auf die Liste geschafft hat ^^.

    Meine digitalen Daten sichere ich auf externen Festplatten und in Dropbox und iCloud Drive. Auf dem Mac übernimmt Time Machine eine stündliche Sicherung auf die externe Festplatte, auf dem PC tut das Acronis True Image. Die Cloud Sicherungen lege ich immer manuell an. Sehr persönliche Dateien die in die Cloud sollen werden vorher mit Encrypto (gibt’s hier kostenlos für Windows und OS X http://macpaw.com/encrypto) zusätzlich verschlüsselt.

    Ich bin jemand der eigentlich alles Digitalisiert. Jeder Brief der rein kommt wird sofort eingescannt und digital abgelegt. Ich persönlich nutze dafür dabei einen HP Officejet 8600 Pro. Ich liebe dieses Gerät weil ich hier auch mehrseitige Briefe bis 50 Blatt beidseitig einscannen kann ohne ständig Blätter nachzulegen oder umzudrehen. Für unterwegs kommt dann die App „Scanbot“ zum Einsatz.

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    • Danke für den Link! Und Nummer 2 in meinem Blog, der seinen Drucker toll findet. :) Ich habe das Kombigerät HP PSC 1600, das nun mittlerweile rund 10 Jahre alt sein müsste und mich hoffentlich nie im Stich lässt (damit habe ich sogar meine Bachelorarbeit ausgedruckt). Scannen tue ich eigentlich nie, ich fotografiere meistens. Das mit dem Digitalisieren sollte ich mir eigentlich auch mal angewöhnen.. Ich hefte einfach immer alles brav ab. Behälst du die Originale oder entsorgst du die dann teilweise?

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  7. Das Thema Daten und Datensicherung finde ich auch spannend. Ich würde es durchaus als Errungenschaft der modernen Zeit bezeichnen, soviel Wissen, Erinnerungen, Musik, Fotos und Dokumente mit so wenig physischem Trägermaterial speichern zu können. Wofür man früher noch Schränke voller Fotoalben, Schallplattensammlungen, Brockhaus-Bände und Kartons mit alten Briefen gehortet hat, reicht heute schon eine kleine Festplatte aus. Da diese „virtuellen“ Güter leichter verloren gehen können, wird zwar korrekte Datensicherung wichtiger, da sie aber leichter kopiert und vervielfältigt werden können, ist es auch leichter, sie z.B. an einen anderen Ort zu duplizieren und so vor Bränden oder Diebstahl zu schützen, als es mit Fotoalben und CD-Sammlungen möglich wäre.
    Von meinen Daten (und denen meiner Familienmitglieder) existieren darum immer zwei Sicherheitskopien. Dafür habe ich einmal hier bei mir in England und noch einmal bei meinen Eltern in der Heimat jeweils einen kleinen Raspberry-Pi-Server mit einer externen Festplatte stehen, auf dem mittels der Software CrashPlan von allen Familienmitgliedern ein On-Site- und ein Off-Site-Backups geführt wird. Es ist zwar ein bisschen Wartungs- und Konfigurationsaufwand (der mit allerdings Spaß macht ;)), ist aber in Anschaffung und Betrieb (Stromkosten) deutlich günstiger als wenn sich alle Dropbox Pro kaufen.

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