Blogparade bis 22.02.: Was brauche ich wirklich?

Oliver von frugalisten.de berichtete vor Kurzem darüber, dass er ein Gegner der Lifestyle-Inflation ist. D.h. er erhöht seine Ausgaben nicht, nur weil seine Einnahmen sich erhöht haben. Ich bin der Ansicht, dass man sich bei seinen Ausgaben stets bewusst sein sollte: Was brauche ich wirklich und was ist „Luxus“?  Zurecht stellte Oliver dabei fest, dass es keine eindeutige Definition gibt, was ein Mensch wirklich „braucht“.

Der eine kann nicht ohne sein Smartphone leben, der andere nicht ohne sein Auto… ein anderer könnte in einer kleinen Hütte im Wald seine Jahre verbringen.

Deswegen frage ich euch nun mal ganz salopp:

Was braucht ihr für ein zufriedenstellendes Leben?

Edit: Hier seht ihr die Ergebnisse der Parade: Teil 1 und Teil 2.

Dabei stelle ich mir persönlich verschiedene Szenarieren vor:

  1. Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
  2. Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?
  3. Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?
  4. Ist es euch wichtig, „mehr“ vom Leben zu haben als nur das Nötigste?

Nun auch etwas tiefgründiger betrachtet:

  1. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
  2. Ihr zieht in eine kleinere Wohnung und ihr könnt nicht alles mitnehmen. Welche Sachen würdet ihr als erstes ausmisten?
  3. Euer Haus/eure Wohnung ist einem Brand zum Opfer gefallen. Die Versicherung zahlt den Schaden. Welchen Dingen würdet ihr nachtrauern und welche Dinge würdet ihr euch als erstes neu beschaffen? Wann würden welche anderen Dinge folgen?
  4. Welche Erlebnisse haben euch vielleicht schon dazu gebracht, euren Lebensstil zu überdenken?

Die Fragen sind nur Anregungen. Wenn euch noch mehr zu der schwammig formulierten Frage „Was brauche ich wirklich?“ einfällt, könnt ihr dazu auch gerne was schreiben!

Zum Ablauf
Ich freue mich darüber, wenn ihr in eurem Blog auf die Frage antwortet und eine kurze Nachricht in den Kommentaren hinterlasst.  Wer keinen Blog besitzt, kann gerne im Kommentarbereich antworten. Die Blogartikel werde ich in einem weiteren Artikel zusammenfassen.

Ende der Blogparade: einschließlich Montag, 22. Februar 2016

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten! :)

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82 Gedanken zu “Blogparade bis 22.02.: Was brauche ich wirklich?

  1. Interessante Frage.

    Die Antwort(en) darauf wird/werden in der heutigen Zeit traurigerweise wohl vermehrt materieller Natur sein, obwohl eigentlich ganz andere Dinge entscheidend sind. Das Zitat „We buy things we don’t need with money we don’t have to impress people we don’t like“ von Dave Ramsey prägt unsere derzeitige Gesellschaft meiner Meinung nach maßgeblich. Immer wenn wir uns schlecht fühlen, kaufen wir irgendwelche oft nicht benötigte Dinge und glauben, dass wir uns dadurch besser fühlen, wobei das „Glücksgefühl“ nach kurzer Zeit verfliegt. Kann man beispielweise ganz gut an Handys verfolgen, die zu Statussymbolen geworden sind und für die Kredite aufgenommen werden, nur um „dazugehören“ zu können.

    Viel wichtiger ist es mMn, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen und zu tun, was man selbst wirklich will, was einen interessiert, nicht was die Gesellschaft einem vorschreibt. Für mich selbst bedeutet das Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir etwas bedeuten, beruflich eine Tätigkeit auszuüben, der man gerne nachgeht und bei der man nicht nur für das System arbeitet, sowie genug Zeit zu haben, meinen Interessen und Hobbies nachgehen zu können. Persönlich habe zwei zum Teil sehr kostspielige Hobbies, die ich aber trotzdem zukünftig (noch) nicht aufgeben würde, nur um beispielsweise meine Sparquote zu erhöhen. Ich muss mich eben in anderen (für mich unwichtigeren) Bereichen einschränken, die für manche wohl wichtiger wären.

    Erlebnis, meinen Lebensstil zu überdenken, gab es vor knapp 1,5 Jahren beim Blick auf die Ausgabenseite, die zwar nicht höher als die Einnahmen war, aber sehr viele überflüssige Posten aufwies. Daraufhin wurde der Lebensstil adaptiert und mittlerweile kann ich monatlich einen netten Betrag zurücklegen, ohne irgendwelche Beeinträchtigungen an Lebensqualität zu erleiden.

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    • Ich selbst werde auch noch auf meine Frage antworten, wobei soziale Kontakte eine große Rolle spielen werden. Aber nur von Luft und Liebe kann man heutzutage kaum Leben, weswegen ich das Materielle kaum ignorieren kann. Interessant finde ich, dass du einen guten Job zum Zufriedensein dazu zählst.

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      • Würde behaupten, dass ich relativ wenige materielle Dinge besitze, was wohl auch daran liegt, dass ich noch in der Endphase meiner Studienausbildung stecke und man als Student generell sparsamer umgeht/umgehen muss. Der ein oder andere Gegenstand ist aber auch dabei, der sich im Nachhinein als Fehl- oder Spontankauf herausgestellt hat.

        Ein erfüllender Job zählt für mich klar zum Zufriedensein dazu, da man damit- zumindest bis zum Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit – einfach überdurchschnittlich viel Zeit verbringt. Wenn man diese Tätigkeit gerne ausübt und von Vorgesetzten bzw. KollegInnen geschätzt wird, wirkt sich dies maßgeblich auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit aus. Wenn man sich jedoch täglich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Jobs stellt, wird dies auf Dauer sicher nicht gut gehen.

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      • Gute Einstellung! Ich selbst denke mir auch, dass es sich lohnt, sich einen guten Job zu suchen. Ein paar wenige haben ein paar gute Ideen oder gelangen in kurzer Zeit an das große Geld. Realistisch gesehen wird die Mehrheit viele, viele Jahre arbeiten. Ich sehe meine Kollegen öfter als meine Eltern.

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  2. Nun, was die Gesellschaft betrifft, möchte ich mich gar nicht groß darüber äußern. Jeder hat andere Erfahrungen, aber wir leben nun mal in einem System, wo sich viele Leute über Materielles und den daraus resultierenden Status definieren.

    Deshalb gehe ich mehr auf mich ein. Mein Ziel ist ein zufriedenes Leben. Glücklich sein ist immer ein flüchtiger Moment und darauf hat man weder Anrecht noch kann man es beeinflussen. Deshalb bevorzuge ich zufrieden. Das heißt, ich schaffe mir die Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, möglichst viele Dinge zu tun, die mir Spaß machen und wo ich einen Sinn sehe. Was braucht man um zufrieden zu sein? Einen guten Geist, eine positive Einstellung zum Leben und ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl für die Dinge, die einen ständig belästigen. Das heißt nicht, diese Dinge zu ignorieren, sondern sie nicht zu ernst zu nehmen und zumindest die Dinge möglichst schnell zu ändern, die man ändern kann. Ständig negative Dinge und Menschen sollte man auf ein Minimum beschränken. Das ist gut für die eigene Hygiene. Was den Verzicht betrifft: Ich könnte theoretisch auf fast alles was ich besitze verzichten. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, da es Zeiten gegeben hat, wo ich so gut wie nichts besessen habe. Trotzdem strebe ich das nicht an und habe viele Dinge, die absolut unnotwendig sind. Ich sammele z.B. alte Bücher und Briefmarken. Sie machen mir einfach Spaß, aber brauchen tue ich beides nicht. Diese Sachen unterhalten mich nur. Ich war aber auch noch nie ein Frugalist oder auf Deutsch ein Minimalist, da das kein wertiges Ziel für mich ist. Ob es wirklich wichtig für mich ist, mehr zu haben als das Nötigste? In gewisser Weise schon. Es ist mit zunehmenden Alter angenehmer, einen gewissen Wohlstand um sich zu haben. Deshalb residieren alte Leute eher in gehobenen Hotels, während junge Leute auch mit Absteigen zufrieden sind. Ich denke, das hat was mit dem Alter und der Bequemlichkeit zu tun. Auch als alter Mensch kannst Du auf einer Matrazze übernachten, aber es ist halt wesentlich beschwerlicher. Ich gebe zu, dass ich bequem bin und ich das gerne mag. Von daher: ja, es ist mir wichtig, aber nicht überlebenswichtig.

    Deine fünfte Frage ist frech, weil sie nicht beantwortbar ist. Es gibt die Worthülsen wie Friede, Demokratie, Recht auf freie Entfaltung. Ein alter Spruch für die Utopie ist Egalite, Fraternite, Pfefferminztee. Optimale oder ideale Welten sind in der Vergangenheit immer gescheitert oder zu einem Terrorregime verkommen. Jeder stellt sich was anderes darunter vor. Ein großer Schritt wäre für die Menschheit, dass der einzelne ohne sich Sorgen machen zu müssen zumindest ein Dach über den Kopf hat und ausreichend zu essen. Aber von all den Punkten, die ich angesprochen habe ist nichts Realität und ich glaube auch nicht daran, dass ich es noch erleben werde.

    Bei der kleineren Wohnung kommt es an, wie klein sie ist. Außerdem gibt es prima mietbare Lagerplätze, wenn ich was nicht hergeben möchte. Die Hausbrandfrage ist dagegen sehr leicht zu beantworten: Alles persönliche wie Bilder der Familie oder Erinnerungen an schöne Begebenheiten/Zeiten wäre der mit Abstand größte Verlust. Der ganze Möbelkram wäre mir egal. Zuerst würde ich mir ein Bett kaufen und die nötigsten Dinge. Danach mal sehen. Ich bin ganz gut abgesichert, von daher könnte ich mir wahrscheinlich recht schnell die Bude wieder einrichten.

    Die letzte Frage werde ich etwas anders beantworten als die Intention, die Du dahinter steckst. Dir gehts bei der Frage um Reduzierung. Ich habe mit 20 mit nicht mehr als einer Matrazze und ein paar Büchern und wenigen Klamotten begonnen. Das war ein Erlebnis, wo ich mir dachte, das ich diesen Minimalismus in der Zukunft überwinde. Aber ich bin auch nicht so getacktet, dass mir Dinge überwichtig sind. Der normale deutsche Haushalt hat irgendwann alles sinnige und unsinnige. Von daher habe ich beschlossen, dass ich langsam alles wieder reduziere, aber sehr gemächlich. Dieses Jahr werde ich einiges an Bücher verkaufen, die ich nicht mehr lese. Durch Kindle & Co. ist die physische Präsenz gar nicht mehr notwendig. Gleiches für CDs und irgendwelchen Technikkrempel, den ich nicht mehr nutze. Damit bin ich bis Ende des Jahres gut beschäftigt und da sehen wir weiter.

    Ich hoffe, die Antworten waren befriedigend :).

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    • Endlich Wochenende.. und wirklich tolle Antwort! Durch die zunehmende Digitalisierung fällt heutzutage einiges an Papierkram weg. Mir fallen einige Gemeinsamkeiten auf, ein paar Sätze hätten von mir sein können. Der Unterschied zwischen glücklich und zufrieden sein, fällt mir schwer zu definieren. Wenn ich das Wort „glücklich“ denke, dann denke ich an Momentanaufnahmen, z.B. der Moment der Hochzeit oder wenn man sein neu Geborenes in der Hand hält. Ich bevorzuge eigentlich auch das Wort „zufrieden“, weil das für mich einen Dauerzustand beschreibt, indem man sich vielleicht über ein Wehwehchen beklagt (Jammern auf hohem Niveau), aber damit dauerhaft gut leben kann. Die Antwort mit dem Lagerplatz ist auch gut.. Meine Frage geschickt ausgehebelt. :D

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  3. Das wichtigste im meinem Leben: ganz klar meine Familie und meine Freunde. Natürlich besitze ich Gegenstände, die einen immateriellen Wert für mich besitzen aber auf den Großteil des alltäglichen, was man fairer Weise schon als Luxus bezeichnen muss, könnte ich verzichten. Als allererstes würde ich sicherstellen, dass meine Familie versorgt ist – dafür würde ich auch persönlich zurückstecken.

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  4. Hallo Ex-Studentin,
    interessante Fragen die Du da stellst. Ich möchte diese mal versuchen zu beantworten.

    1. Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
    Das Problem: Ich weiß noch nicht was ich brauche um glücklich zu sein – so richtig bin ich es nämlich (noch) nicht.

    2. Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?
    An sich habe ich immer gedacht Geld, aber ich glaube das Sprichwort „Geld macht auch nicht glücklich“ stimmt. Denn was mich dauerhaft wirklich glücklich macht weiß ich noch nicht so recht. Siehe oben, ich habe noch nicht wirklich zum meinem Glück gefunden.

    3. Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?
    Schwierige Frage! Auf „Spielzeug“ was man halt nicht täglich benutzt oder sich mal so gekauft hat, paar mal benutzt und dann liegt es in der Ecke. Allerdings würde ich mich wahrscheinlich ärgern wenn ich diese Dinge verkaufen würde und später dann doch wieder benötige oder benutzen möchte.

    4. Ist es euch wichtig, “mehr” vom Leben zu haben als nur das Nötigste?
    Ganz klares ja! Warum sollte man nur mit dem nötigsten leben, wenn man sich viel mehr leisten kann? Nur sinnvoll und für sich persönlich schöne Dinge sollte man sich auch anschaffen. Wer beispielsweise alte Motorräder sammelt und dies ihn glücklich macht, warum sollte er darauf verzichten? Und wie sagt man so schön: Man muss sich auch mal was schönes gönnen und sich belohnen. Also ich könnte nicht nur mit einem Bett und einem Schrank leben. Naja könnte wohl schon, aber ich möchte nicht ;)

    Nun auch etwas tiefgründiger betrachtet:

    1. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
    Dazu fehlt mir der

    2. Ihr zieht in eine kleinere Wohnung und ihr könnt nicht alles mitnehmen. Welche Sachen würdet ihr als erstes ausmisten?
    Ich trenne mich ungern von mir wichtigen Dingen. Dazu gehören auch meine (hochwertigen) Möbel. Was unwichtig wäre, sind dann zum Beispiel so Dinge wie „Spielsachen“ wie ich oben schon beschrieben habe. Aber wenn das nicht geht, dann muss ich diese Dinge irgendwo lagern. Verkaufen (und verlust machen) nur weil etwas nicht in eine neue Wohnung passen würde, wäre in meinen Augen völlig falsch.

    3. Euer Haus/eure Wohnung ist einem Brand zum Opfer gefallen. Die Versicherung zahlt den Schaden. Welchen Dingen würdet ihr nachtrauern und welche Dinge würdet ihr euch als erstes neu beschaffen? Wann würden welche anderen Dinge folgen?
    Also generell würde ich natürlich all meinem Hab udn Gut nachtrauern. Das sind Dinge an denen ich hänge und für die ich gearbeitet habe. Wie jemand schon weiter oben geschrieben hat, wären mir auch meine Fotos sehr wichtig. Vielleicht sollte ich da mal ein Backup von irgendwo sicher aufbewahren.
    Als erstes würde ich mir natürlich wieder Möbel kaufen. Bett, Schrank etc. Damit man natürlich wieder ein normales wohnliches Leben führen kann. Weitere (unwichtigere) Dinge wie zum Beispiel eine teure Musikanlage würde dann nach und nach mit der Zeit kommen.

    4. Welche Erlebnisse haben euch vielleicht schon dazu gebracht, euren Lebensstil zu überdenken?
    Ich denke ich führe einen äußerst sparsamen Lebensstil. Auch wenn ich mir abundzu mal was leisten möchte. Und da liegt der eigentlich Kern warum ich hier antworte: All die Blogs die ich verfolge und mit dem Sparen und Finanzen zutun haben, sprechen immer über das Sparen. Sparen hier, Sparen da. Aber was bringt mir all das ganze gespare, wenn ich demnächst urplötzlich sterbe? Da gibt es von mir Bekannte die sind so richtige Lebemänner. Machen Partys, „saufen“, geben ihre Kohle für teure Schuhe und andere teure Dinge aus. Und das jeden Monat.
    Wenn man also als begnadeter Sparer sein halbes Leben lang eine riesen Summe spart und dann ins Gras beißt, was ist dann? Der Lebemann hatte wenigstens seinen Spaß. Das Gesparte vom Sparer bekommt jetzt ein anderer. Im schlimmsten Fall der Staat.
    Also neben dem ganzen Gespare und Pfennigumgedrehe, sollte man sich vielleicht auch mal was leisten und sich seine Träume erfüllen. Aber ganz klar: 10€ für Chips im Kino gebe ich auch nicht aus. Dafür gehe ich dann aber gerne mal schick essen.

    Aber: Ich erwische mich auch jeden Monat dabei, wie ich versuche meine monatliche Sparrate zu optimieren. Mittlerweile ist es soviel, wie andere netto am Monatsende bekommen. Und da beißt sich dann wieder die Katze in den Schwanz: Geld macht nicht glücklich, denn ich bin es wie gesagt (noch) nicht….

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    • Ich tue mich auch schwer mit dem Verkaufen oder Wegschmeißen von Dingen, die noch funktionieren. Selbst, wenn ich eine Sache nur alle 4 Jahre mal brauche (Klassisches Beispiel: Raclette), so habe ich es doch genutzt und damit hat es seine Daseinsberechtigung. Das mit dem Foto-Backup nehme ich mir ständig vor und mache es dann doch nicht..

      Bei deiner Antwort ist ein Teil des Satzes vermutlich verloren gegangen:
      „1. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
      Dazu fehlt mir der“

      Ich hoffe, dass du deinen Weg zur Zufriedenheit noch findest. Glückwunsch zur hohen Sparrate. Geld macht zwar nicht glücklich, dafür macht Kein-Geld aber oft unglücklich.. Das Sparen sollte einen das Leben wirklich nicht vergessen lassen. Wobei ich das etwas optimistischer ins Leben gehe: Ich will nicht alles immer sofort gesehen und erlebt haben, weil ich dazu hoffentlich noch viel Zeit habe. Ein wenig habe ich vielleicht auch Angst, dass ich irgendwann keinen Lebenssinn mehr sehe, wenn ich alle Punkte von meiner To-do-Liste gestrichen habe.

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  5. Tja, was braucht man wirklich im Leben…
    Häufig drehen sich viel zu viele Gedanken um das Thema Geld. Wir sollten uns aber auch wirklich aktiv damit beschäftigen, tlle Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Die Liebe einer Familie und eines Partners ist nicht selbstverständlich und viele wären gut damit beraten sich hier etwas zu bilden und zu einem Buch zu greifen. Wir gehen häufig davon aus, dass diese „Weisheit“ naturgegeben ist, doch meiner Einschätzung nach ist dies nicht so.

    Auch um unsere eigene Freiheit und die Nutzung der Freizeit sollten wir uns Gedanken machen. Dennoch darf ein gewisser finanzieller Spielraum nicht fehlen!

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    • Mit menschlichen Beziehungen muss man auch ein bisschen Glück haben. Ich bin mir nicht sicher, welches Buch sich eignen würde, um zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern. Wobei mir der Gedanke auch ein wenig widerstrebt: Ich will sowas nicht aus einem Buch lernen.

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      • Ich finde ja schon das man auch aus Büchern etwas über zwischenmenschliche Beziehungen lernen kann. Also jetzt nich Plan A,B,C.

        Das Buch Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie ist echt ein gutes Buch. Schon aus den 20er oder 30er Jahren, aber immer noch aktuell.

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      • Eins muss ich natürlich noch zugeben. Wenn ich das Geld einfach über hätte, dann würde bei mir wohl auch ein Porsche vor der Tür stehen. Aber steht Prioritätsmäßig weit hinter der finanziellen Freiheit.

        Also ich wäre nie derjenige, welcher sich immer darauf beschränken würde nah am Standard zu leben.

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      • Wenn ich unendlich reich wäre, sähe mein Leben vermutlich auch anders aus. Aber bis ich mir ein teures Auto kaufe, müssten das schon mehrere Millionen sein. Mein wunder Punkt ist eher das Betongold.

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      • Da bin ich glaube ich auch etwas anders gestrickt als Mafis. Selbst mit unendlich viel Geld würde ich mir keinen Porsche oder ich glaube nichtmal überhaupt irgendein Auto kaufen. Ich hätte dann ja die Freiheit und Zeit, einfach überall mit dem Zug oder Fahrrad hinzufahren, das macht mir sowieso mehr Spaß. Und solange es auf der Welt hungernde Kinder, abgeholzte Regenwälder, ölverseuchte Strände und stetig wachsende Müllberge gibt, würde ich mir mit einem Porsche auch einfach zu sehr als Arschloch vorkommen.
        Wenn die Vorteile eines (angemessen) motorisierten Rollstuhls aber doch einmal kurzfristig überwiegen sollten, dann fahre ich eben mit dem Taxi. Den Rest des 500-€-Scheins darf der Taxifahrer dann als Trinkgeld behalten. ;)

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      • Da bin ich glaube ich auch etwas anders gestrickt als Mafis. Selbst mit unendlich viel Geld würde ich mir keinen Porsche oder ich glaube nichtmal überhaupt irgendein Auto kaufen. Ich hätte dann ja die Freiheit und Zeit, einfach überall mit dem Zug oder Fahrrad hinzufahren, das macht mir sowieso mehr Spaß. Und solange es auf der Welt hungernde Kinder, abgeholzte Regenwälder, ölverseuchte Strände und stetig wachsende Müllberge gibt, würde ich mir mit einem Porsche auch einfach zu sehr als Arschloch vorkommen.
        Wenn die Vorteile eines (angemessen) motorisierten Rollstuhls aber doch einmal kurzfristig überwiegen sollten, dann fahre ich eben mit dem Taxi. Den Rest des 500-€-Scheins darf der Taxifahrer dann als Trinkgeld behalten. ;)

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      • Ich würde mir einen Porsche kaufen, ihn ab und an über die Landstraße hetzen und ihn die restliche Zeit vermieten. Wenn man immer damit unterwegs ist, nutzt sich das tolle Feeling bestimmt schnell ab und man braucht einen noch schnelleren Wagen ;-)

        Gruß Benjamin

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  6. Wenn die Nominierungsphase für den „Kürzeste Antwort“-Award noch nicht abgeschlossen ist ;-)
    Hier was Imdonger braucht in zwei Worten:

    Maslowsche Bedürfnispyramide

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    • Auf die Antwort habe ich gewartet! :D Damit machst du dem Finanzwesir seinen Award streitig. Bis zur Verkündung warte ich aber mal noch ein bisschen.. Vielleicht schafft es jemand in einem Wort oder einer Zahl. ;)

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  7. Pingback: Blogparade: Was brauche ich wirklich? – the brainwash lab

  8. Pingback: What Do You Really Need for a Happy Life? - What Life Could Be

  9. Hallo Jenny,

    was für eine interessante Idee. Mich spricht das sehr an und ich glaube, wir werden da alle gemeinsam drauf antworten. Es dauert noch ein bisschen, wir wollen uns morgen für die Antworten zusammenfinden. Von allen drei Klunkerchen-Damen sozusagen. Das verspricht drei völlig unterschiedliche Perspektiven. Bis dahin mache ich mir schonmal Gedanken, ob ich mein Leben aktuell als glücklich bezeichnen würde.

    Viele Grüße Sabine

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  10. Pingback: Was ich zum Leben wirklich brauche | Pfennigmillionär

  11. Sooo, nach dem ganzen runter scrollen endlich hier unten angekommen, scheint also schon ein super Erfolg zu sein die Blogparade! :)

    Ich habe mich nun auch herangewagt diese Parade zu nutzen, war mein „erstes Mal“, ich hoffe ich konnte deinen Erwartungen gerecht werden.
    Ich freue mich schon auf deinen Abschlussartikel in dem du hoffentlich auch alle Fragen beantwortest ;)
    Hier der Link: http://www.wegzumreichtum.net/2016/02/04/blogparade-was-brauche-ich-wirklich/

    Liebe Grüße
    Philipp

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  12. Pingback: Was braucht ihr für ein zufriedenstellendes Leben? | KLUNKERCHEN

  13. Hallo Jenny,
    ich wage jetzt den 3. Anlauf zu einer erfolgreichen Beantwortung Deiner Frage – ich hoffe, ich schaffe es den Rahmen nicht zu sprengen ;-)

    1. Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
    2. Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?

    Diese Fragen würde ich zusammenfassend beantworten – für mich sind Glück und Zufriedenheit eher zeitlose Gesellen. Dinge sind es nicht, die mich glücklich machen. Kontakte zu Menschen sind mir sehr viel wichtiger. Meine Eltern und meine Frau sind mir natürlich sehr wichtig, aber auch in meinem Beruf habe ich viel Kontakt mit Menschen, daher bedeutet er mir auch viel. Darüber hinaus sind mir gute Freunde fast am wichtigsten – sie begleiten mich mein ganzes Leben.

    3. Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?

    Klar habe ich unzählige Dinge, auf die ich verzichten könnte. Dabei ist es nicht so, dass ich an Dingen hängen würde – wenn ich ausmiste, z.B. weil im Keller nicht genug Platz ist, um die Dinge aus der Wohnung einzulagern, weil dort nicht genug Platz ist ;-), geht das sehr pragmatisch und schnell. Was ich länger nicht mehr benutzt habe, fliegt raus. Der Punkt ist immer – wann ist mal wieder Zeit zum Ausmisten? (Ein Umzug ist nicht geplant – das wäre für mich der ideale Zeitpunkt. Und zwar *vor* dem Kistenpacken! Viele machen das ja erst danach…)

    Die Wohnung, in der wir leben, ist auch überdimensioniert und in recht guter Lage, so dass dies dem größten Posten im Monatsbudget entspricht – hier ließe sich sofort viel Geld sparen. Ich will es aber nicht – ich fühle mich sehr wohl und zahle bewusst für diesen Luxus.

    4. Ist es euch wichtig, “mehr” vom Leben zu haben als nur das Nötigste?
    Ja. Was „das Nötigste“ bedeutet, sieht man, wenn man in ärmere Länder schaut. Schaut man auf die bereits in den Kommentaren erwähnte „Maslowsche Bedürfnispyramide“, so reicht ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen und zu Trinken, eine gute Gesundheitsversorgung und soziale Kontakte aus, um bereits viele Bedürfnisse zu stillen.
    Alles andere dient dem Stillen von Individualbedürfnisse und der Selbstverwirklichung. Und gerade in diesen Bereichen spielt „mehr“ eine Rolle. Insbesondere die Selbstverwirklichung stufe ich als „Luxusproblem der ersten Welt“ ein.

    5. Wie sähe für euch eine optimale Welt aus, in der ihr zufrieden leben könntet?
    Optimal? Das ist mir zu hoch gegriffen. Eine gute Welt ist für mich dann schon gegeben, wenn Menschen sich gegenseitig unterstützen würden, ohne eine Gegenleistung zu erwarten (sie erhalten sie meist trotzdem). Mehr Selbstlosigkeit würde dieser Gesellschaft IMHO gut tun. Ich hasse den Satz „Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht!“

    6. Ihr zieht in eine kleinere Wohnung und ihr könnt nicht alles mitnehmen. Welche Sachen würdet ihr als erstes ausmisten?
    Die Bücher meiner Frau ;-P. Nein, Spaß. Aber diese Staubfänger machen wirklich keinen kleinen Bereich in unserer Wohnung aus. Da müsste man echt drüber reden. Auch die CDs ließen sich (noch mehr) digitalisieren – aber sonst? Unsere Wohnung ist ganz „luftig“ – da würde vieles auch noch in eine kleinere passen.

    7. Euer Haus/eure Wohnung ist einem Brand zum Opfer gefallen. Die Versicherung zahlt den Schaden. Welchen Dingen würdet ihr nachtrauern und welche Dinge würdet ihr euch als erstes neu beschaffen? Wann würden welche anderen Dinge folgen?
    Es würde laufen, wie vor vielen Jahren als wir in die erste eigene und zu gleich gemeinsame Wohnung gezogen sind:
    1. Küche und Schlafzimmer einrichten
    2. Arbeitszimmer (wäre in unserem Fall heute wohl zeitgleich zu 1. notwendig) mit Schreibtisch und PC ausstatten
    3. Wohnzimmer/Essecke käme als letztes dran.

    Nachtrauern würde ich zwar dem Verlust von digital gespeicherten Fotos, aber das wichtigste trage ich im Herzen. Ich brauche kein Hochzeitsfoto um mich an den Tag zu erinnern. Und doch wäre es schade, die Bilder zu verlieren.

    8. Welche Erlebnisse haben euch vielleicht schon dazu gebracht, euren Lebensstil zu überdenken?
    Die Erkenntnis, dass schwere Krankheiten und der Tod auf niemanden Rücksicht nehmen, egal wie jung oder alt er ist, lässt mich „Dinge“ heute mit anderen Augen sehen. Sie sind fast immer unwichtig.
    Eine „gute Zeit“ und positive Gefühle sind wichtig. Diese lassen sich nicht kaufen und brauchen keine Dinge: Eine freundschaftliche Umarmung, Trost in schweren Stunden, Zuspruch bei Selbstzweifeln, bedingungslose Liebe, selbstlose Hilfe – all das kriegt man geschenkt (oder gar nicht).

    Puh, ganz schön schwermütiges Ende – aber Dinge sind halt nur Dinge.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

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    • Huhu Dummerchen, danke, dass du einen erfolgreichen dritten Anlauf gewagt hast! :) Dein Gastbeitrag beim Finanzkoch hat dabei ja schon ein wenig mehr über dich verraten.

      Das mit dem Arbeitszimmer ggf. als erstes einrichten ist interessant. Darf ich fragen, ob für dich oder deine Frau? Einen Schreibtisch hatte ich zwar als Schülerin immer, aber ich habe meine Hausaufgaben immer im Zug oder auf dem Bett sitzend gemacht, weswegen ich einen Schreibtisch als letztes bräuchte. ;)

      Dass das Ende der Fragen schwermütig werden kann, habe ich bei dem Beitrag der Klunkerchen-Damen gemerkt. Man darf nie vergessen, wie vergänglich das Leben doch eigentlich ist. Obwohl ich das weiß, mache ich doch so viele Dinge, für die die Lebenszeit im Nachhinein zu schade wäre.

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      • Hallo Jenny,
        Ja, der Finanzkoch-Gastbeitrag ist tatsächlich etwas persönlicher geworden. Meine Frau arbeitet tageweise von zu Hause und auch ich habe den PC schon immer genutzt, um mich beruflich weiter zu bilden. Meine Programmierkenntnisse im Embedded-Bereich habe ich mir zum größten Teil selbst beigebracht und am heimischen PC angewendet. Daher ist bei uns ein Schreibtisch nebst Drucker und dem restlichen elektronischen Schnickschnack nicht mehr wegzudenken.
        Hausaufgaben im Bus war bei mir auch nichts ungewöhnliches. Mathe hatte ich zu Hause angekommen meist schon fertig, aber für alles andere brauchte ich schon einen Tisch – auf dem Bett sitzend kann ich nicht arbeiten. Vor allem nichts mit der Hand schreiben.

        Liebe Grüße
        Dummerchen

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      • Hi Oliver,
        nicht nur bei dir waren das Streber. Auch zu meiner Zeit :-). Sorry, ich war jung, wusste nicht, was ich tat. Heute würde ich manches aus meiner Jugend auch anders machen. Aber so ist das halt im Leben: „Hinterher, weiß man immer mehr.“
        LG
        Dummerchen

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    • Liebes Bauchblubbern,
      vielen Dank für deinen (zumindest mich) sehr bewegenden Beitrag zur Blogparade. Wie stark eine schwere Erkrankung den Blick auf das Leben und die Werte verändern kann, habe ich selbst im nächsten Umfeld erfahren. Das Hier und Jetzt gewinnt deutlich mehr an Bedeutung und die vermeintlich wichtigen Dinge(!) werden nebensächlich. Auch wenn ich nur mittelbar betroffen bin, hat mich diese persönliche Erfahrung selbst sehr stark meine eigenen Lebensziele überdenken lassen.
      Ich wünsche dir viele, viele schöne Momente voller Glück und natürlich einen möglichst stabilen Gesundheitszustand. Danke für das offene Teilen deiner Gedanken.
      Liebe Grüße
      Dummerchen

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      • Hallo Dummerchen, vielen vielen Dank für deine offenen und mitfühlenden Worte! Es tut mir leid dass du auch eine ähnliche Erfahrung (als Mitbetroffene) machen musstest. Ich wünsche dir nur das Beste, viele liebe Grüße, Bauchblubbern

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    • Ich bin froh, dass es nun nach vielen schlimmen Jahren hoffentlich in Richtung Happy End vorwärts geht. Erschreckend, wie schnell die Gesundheit plötzlich flöten gehen kann. Will ich selbst eigentlich nicht wahr haben.. Aber oft weiß man seinen Gesundheitszustand erst zu schätzen, wenn man negative Erfahrungen gemacht hat. Leider.

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  20. Was ich beantworten kann ist:
    Was habe ich in meiner Vergangenheit für ein zufriedenes Leben gebraucht?
    Eigentlich nicht viel: gute Freunde und Flow – oder anders ausgedrückt, morgens mit einem leuchten in den Augen aufzustehen. Prof. Dr. Gerald Hüther, ein Neurobiologe, hat es Wachstum und Beziehungen genannt und genau das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Mehr brauche ich nicht. Aber das zu 100%.

    Was ich morgen für ein zufriedenstellendes Leben brauche, weiß ich nicht.
    Ich weiß aber, dass wenn ich wirklich will, ich es mir kompromisslos erarbeite. Sei es ein gutes Buch, dass mein Weltbild auf den Kopf stellt, der Urlaub mit Freunden oder einfach mal einen verdammt guten Latte macchiato (aber bitte ohne Zucker, das ist mir sonst zu süß ;) ).

    Geld ist für mich nur ein Mittel, dass mit Möglichkeiten schafft, die Dinge zu kaufen, die ich ohne Geld nicht kaufen kann – wie ein gutes Buch. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

    Deshalb glaube ich auch, dass mehr Menschen sich überlegen sollten, was für sie ein reiches Leben bedeutet. Was auch der Kern meines Blogs ist: http://finanzgorilla.de/ueber/
    Für den einen mag ein extrem teures Essen in einem hochklassigen Restaurant sein, für den anderen die Weltreise mit dem Freund.

    Was ist besser oder schlechter?

    Ich denke nichts von beidem. Solange es für denjenigen ein reiches Leben bedeutet – und er es wirklich will. Denn dann brauch er es auch wirklich.

    Gruß
    Thomas

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  25. Der Eintrag ist zwar schon etwas älter, aber ich antworte trotzdem einmal. Auch für mich selber ;-)

    1.Was braucht ihr aktuell, um glücklich zu sein?
    Glücklich ist immer nur aktuell, weil man den Zustand des „Glückes“ nicht aufrecht erhalten kann. Man kann im Grunde nur zufrieden sein. Dafür ist innere Ausgeglichenheit meiner Erfahrung nach am Wichtigsten. Wie man diese erreicht, ist unterschiedlich. Und hängt auch davon ab, in welcher Situation man sich gerade befindet.

    2.Was braucht ihr dauerhaft, um voraussichtlich bis an euer Lebensende zufrieden zu sein?
    Gesundheit.

    3.Auf welche Dinge im Leben könntet ihr theoretisch verzichten und habt sie derzeit dennoch?
    Vielerlei. Sicherlich eine Menge Konsumgüter, die man so angehäuft. Aber zwischen theoretisch und dem praktischen Verzicht, liegen noch ein paar Dinge. Empathie, Erinnerungen, Faulheit oder einfach nur Luxus.

    4.Ist es euch wichtig, „mehr“ vom Leben zu haben als nur das Nötigste?
    Nein. Das Nötigste reicht eigentlich. Und uneigentlich ist es sehr beruhigend, wenn man sich neben dem Nötigsten, trotzdem „mehr“ erlauben kann. Es gibt leider viele, die das nicht können. Dadurch erlangt man (zumindest bei mir) eine ziemliche Zufriedenheit, die für die Punkte 1+2 ganz wichtig erscheint. Sich auf das Wesentliche zu reduzieren, aber dennoch Platz für das „mehr“ im Leben zu lassen – wenn man es denn dann mal benötigt oder haben will, das ist dann schon Freiheit. Man ist dann einfach bewusster im hier und jetzt.

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    • Kann dir da nur zustimmen!! Mit weniger zufrieden zu sein, aber „mehr“ haben zu können, ist ein besseres Gefühl als genau anders rum. Die „Brauche ich das wirklich?“-Frage ist aktuell eine der häufigsten Fragen in meinem Leben. Diese muss sich jeder selbst beantworten und es gibt kein richtig oder falsch. Man muss herausfinden, was einen glücklich macht und welche Dinge eigentlich nur Balast sind.

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  27. Ich bin mal der „Devil´s Advocate“ und nehme mal die Gegenposition ein, auch wenn es gerade nicht zum aktuellen Zeitgeist passt ;)

    Gedanke 1: Wenn wir uns die Maslowsche Bedürfnishierarchie anschauen, dann hatte die Menschheit wohl schon relativ früh alles was benötigte. Die Weiterentwicklung (damit meine ich nicht nur technologisch) war also in den letzten Jahren (Jahrhunderten?) nicht davon getrieben sich dem „Was man wirklich braucht“ zufrieden zu geben. Ist es also für uns Menschen nicht wichtig, gerade sicht mit dem Notwendigsten zufriedenzugeben?

    Gedanke 2: Ist der Trend zum „Was braucht man wirklich?“ nicht nur ein Ausweg um sich von der Masse derer abzuheben, die dem kommerziellen, gesellschaftlichen, etc. Erfolg hinterherrennen und bei dem man selber nicht mehr mitkommt? Wenn man sich die Bewegung der „Was braucht man wirklicher“-er anschaut, dann ist sie doch schon zum neuen Mainstream geworden und es ist nur eine Frage der Zeit bis wieder einen Gegenbewegung zu dieser Bewegung einsetzt. Wie passt Beispielsweise „Was braucht man wirklich“-Bewegung mit dem „500 EUR dry-aged Steak“-Hype zusammen?

    Gedanke 3: Machen wir das wieder typisch deutsch? Auf der einen Seite hört man immer wieder „Was braucht man wirklich?“ bzw. „Das braucht man doch nicht wirklich!“ aber gleichzeitig ist Sozialneid in Deutschland immer stärker ausgeprägt als in den Jahren zuvor. Man nutzt es als moralisches Argument um sich über Leute zu erheben, anstelle es zu nutzen um zufriedener mit sich selbst zu sein. Das letztere wird natürlich auf´s äußerste verneint von den Folgern der Bewegung.

    So und jetzt dürft ihr loslegen :-)

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    • Letztlich geht es ja um Selbstverwirklichung. Abhebung von anderen. Man möchte individuell und was Besonderes sein. Deswegen muss jeder seine Nische finden, wie er sich von andern abhebt: Musikgeschmack, Sport, Filme, Bücher, Reiseabenteuer, Sprache, kulinarische Vorlieben, Religionen / Religionsersatz. Wir haben so viel Vielvalt in unserem Leben, dass man gut einen „eigenen“ Weg finden kann. Uns geht es einfach so verdammt gut, dass uns fast schon langweilig ist. Bzw. wie du schreibst, der Sozialneid fängt an.

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