Reisetagebuch: FIWE 16 in Budapest

Dieses Wochenende habe ich mit vielen netten Menschen in Budapest verbracht. Mr und Mrs W. haben zur FIWE (Financial Independence Week Europe) 16 eingeladen. Das Treffen richtete sich in erster Linie an Blogger, die finanziell frei werden wollen oder es bereits sind und sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen möchten.

Erste Gedanken vor dem Treffen

Es war absehbar, dass ein ziemlich bunter Haufen dort erscheinen würde: Verschiedene Nationalitäten, verschiedene finanzielle Situationen.

Passe ich da überhaupt hin?

Das war die erste Frage, die ich mir stellte. Der Wunsch nach der Finanziellen Freiheit ist bei mir noch recht jung und wurde von mir bisher recht stiefmütterlich behandelt. Zudem kannte ich viele der potentiellen Teilnehmer nicht, da ich in erster Linie nur auf deutschsprachigen Seiten unterwegs war.

Was kann schon schief gehen?

Gerade weil der Gedanke der Finanziellen Freiheit noch so frisch bei mir ist, war das Treffen die ideale Gelegenheit, mehr darüber zu lernen und neue Leute kennen zu lernen. Da ich meine fast-Nachbarn Mr & Mrs W bereits in Stuttgart getroffen habe und sich auch ein paar mir bekannte Blogger ankündigten, wollte ich in Budapest nicht fehlen.

Die Planung des Treffens

Mr und Mrs W haben mit allen Interessenten ein Datum gewählt und ein bestimmtes Gebiet auserkoren, in der wir uns voraussichtlich am meisten aufhalten werden. Mit 3 weiteren buchte ich das gleiche Hostel. Damit war schon mal das abendliche Nachhausekommen gesichert. Die Anreise musste ich alleine bewältigen. Erst wollte ich mit der Bahn fahren, allerdings hätten mich dort mindestens 10h Fahrt mit Umstieg in München erwartet. Auf jeden Fall machbar (insbesondere über Nacht), aber von der Dauer her schon grenzwertig. Deswegen schaute ich nach Flügen: Etwas teurer, 90 Minuten Flug zzgl. Zeit zum Check-in. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich nicht Flugangst habe, entschied ich mich für die Reise durch die Lüfte.

Treffen in Budapest

Es wurde ernst: Ich bin das erste Mal vor 2 Jahren geflogen. Es ging damals nach Rom und ich hatte eine urlaubserfahrene Freundin dabei. Deswegen war ich nun bei meinem zweiten Flug grob auf den Ablauf vorbereitet. Wie erhofft zeigte ich auch keinerlei Flugangst (obwohl ich generell ein ziemlicher Schisser bin und teilweise Höhenangst habe). Es war sogar ganz im Gegenteil: Der Moment, wo das Flugzeug voll beschleunigt und dann abhebt, ist einfach top. Vergleichbar mit Achterbahnfahren, was ich seit letztem Jahr mag (danke an meinen kleinen Bruder, der mich dazu überredet hat).

Wir waren eine Truppe von 12 Bloggern. Zwei Nichtblogger ergänzten die Gruppe. Wie erwartet, ein wirklich sehr bunter Haufen. Wir waren aus 7 verschiedenen Ländern angereist, 9 von uns konnten Deutsch. Gesprochen wurde aber die meiste Zeit in Englisch. Die maximale Altersdifferenz betrug rund 40 Jahre. Mit 7 Personen war die IT-Branche am stärksten vertreten.

Das Treffen sollte von Mi, 20.7. bis Mi, 27.7. gehen, wobei die meisten von uns kürzer blieben und an unterschiedlichen Tagen an- und abreisten. Wir hatten einen groben Rahmen an Unternehmungen geplant.

Tag 1: Freitag: Alle Leute kommen zusammen
Tag 2: Samstag: Stadtführung von einer ungarischen Freundin, Höhlenbesuch
Tag 3: Sonntag: Spa-Besuch, die ersten verlassen uns + Nichtblogger stoßen hinzu
Tag 4: Montag: Ungarischer Markt, Schifffahrt und Abschied
Tag 5: Dienstag: Abreise am Morgen

Mr und Mrs W haben alles prima organisiert (danke nochmal!!). Wir waren alle so ins Gespräch vertieft und es gab so viel schöne Landschaft zu sehen, dass ich kaum Fotos gemacht habe.

Ich konnte mich zugegeben wohl noch nie so gut über Finanzen, Gott und die Welt unterhalten. 

Random Stuff:

  • Kein einziger Raucher!
  • viele haben kein Auto
  • Wenn man in Budapest Limonade bestellt, bekommt man echtes Zitronenwasser mit Fruchtstücken
  • Da man für 1 Euro rund 312 Ungarische Forint (HUF) bekommt, habe ich mich mit den vielen Tausenderscheinen ziemlich reich gefühlt
  • Nach stundenlangem Essen und Trinken und nur einer Rechnung war es nicht so einfach noch zu wissen, wer was hatte und wie viel bezahlen muss
  • Die Essenspreise waren etwas günstiger als in Deutschland (schon ab 3-4 Euro)
  • viele Atheisten
  • Wir waren 7 Männer und 7 Frauen
  • 5 Teilnehmer waren bereits finanziell frei
  • Taxis in Budapest fahren noch schneller und aggressiver, wenn Fußgänger im Weg sind
  • Wenn wir gegen Mitternacht ins Bett sind, haben die anderen in unserem Hostel sich erst fertig zum Feiern gemacht
  • Man sollte sein Gemüsebeet mit Pferdedung düngen (gut & günstig)
  • Gerollte Kleidung benötigt weniger Platz beim Packen
  • Man kann mit dem Metroticket in Budapest auch Schiff fahren
  • Ich habe mir direkt am ersten Tag einen Sonnenbrand geholt, sodass ich den Rucksack nur noch einseitig tragen konnte..
  • Die Rolltreppen zur Metro sind steil und lang, da die Metro unter der Donau durch muss
  • die Budapester Innenstadt wirkte ein wenig „runtergekommen“ (manche Toiletten konnte man nicht mal abschließen)
  • aus irgendeinem Grund gab es in unserem Hostel ein Bild mit Schnurrbart (Grüße an Mr. Money Mustache

Hier einfach mal ein paar Impressionen:

(Um eine kleine Beschreibung des Bildes zu bekommen, kurz mit der Maus über das einzelne Bild fahren.)

Was hat mich die Reise gekostet?

Das Ganze in Geld aufwiegen kann ich nicht.. Aber ich habe mir vorgenommen, für meine Einträge in mein Reisetagebuch auch die finanzielle Seite zu betrachten & für die kommenden Unternehmungen daraus zu lernen.

184,00 € Flug mit Reisegepäck, Snack und Sitzplatzreservierung
91,00 € Übernachtung für 4 Nächte im Hostel
50,00 € für Essen und Getränke
23,00 € für Unternehmungen
22,30 € Tickets in Budapest
14,70 € Mitbringsel: 2 Flaschen Wein, Gewürze vom Markt
5,30 € Zugtickets zum Stuttgarter Flughafen
4,00 € 2 Packungen Vollkornkekse, Studentenfutter (Frühstück)
____________________
416,60 € Gesamt

Da wir oft in Pubs und Biergärten saßen, haben wir auch relativ viel getrunken. Immerhin war das Trinken nicht wirklich teuer. Etwa 1,20€ für eine Cola, 2€ für eine Limonade, 2,50€ für ein Bier, 5 € für einen Cocktail. Durch das warme Wetter habe ich auch nicht all zu viel gegessen. Ich muss gestehen, dass ich, wenn ich alleine unterwegs gewesen wäre, wesentlich weniger die Metro genutzt hätte. Blöderweise habe ich mein 5-Tagesticket auch noch verloren, sodass ich mir noch mal was kaufen musste. Der Flug wäre auch vermeidbar gewesen. Durch das Reisegepäck hat das Einchecken und Warten auf die Gepäckausgabe die Reisezeit unnötig verlängert. Hätte ich nicht den Wein gekauft, hätte Handgepäck ausgereicht. Beim nächsten Mal würde ich ggf. Bahn fahren (rund 105€) statt den Flieger zu nehmen. Besonders zufrieden bin ich mit dem Hostel. 22,55€ pro Nacht für ein Einzelzimmer sind echt top. Alles in allem werde ich aber wohl nie wieder unter 150€ reisen wie bei meinem kurzen Trip in die Schweiz.

Mein Fazit

Das Treffen war nun das zweite Bloggertreffen für mich. Obwohl das erste Treffen in Berlin von Sauerkraut und Zaster auch toll war, so war das Treffen in Budapest doch noch mal anders. Man hatte mehr Zeit sich kennen zu lernen (und selbst die 4 Tage waren dafür fast noch zu kurz) und mein eingerostetes Englisch durfte ich auch mal wieder von mir geben. Ich habe mir nun vorgenommen, mich mehr auf englischsprachigen Blogs rumzutreiben, da es dort auch noch viel zu lesen gibt. Ich hoffe, dass es auch die kommenden Jahre vermehrt solche Treffen geben wird und jedem die Teilnahme nur empfehlen! :)

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Bloggertreffen oder wart schon mal in Budapest?

 

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27 Gedanken zu “Reisetagebuch: FIWE 16 in Budapest

  1. Ooh das hört sich ja richtig toll an und da wird man direkt ein wenig neidisch.
    Es ist schon blöd, dass sich so wenige Leute für das Thema interessieren und so ist umso schöner sich in einer Gruppe über dieses Thema auszutauschen. (auch wenn es größtenteils nur Englisch war)
    Die Location sieht auch richtig gut aus und ihr hattet ja scheinbar gutes Wetter in der Zeit.

    Übrigens hat mir der Part mit dem „Random Stuff“ am besten gefallen.

    Darf ich fragen, aus welchen Ländern die anderen Blogger denn so alle waren und wer dabei war?

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    • Auch wenn es vielleicht bisher so wenige Interessierte in Europa zu geben scheint, so war es umso toller, dass es eine Gruppe mit ähnlichen Interessen und doch so unterschiedlichen Sichtweisen gab. Die meisten Teilnehmer stehen hier: http://whatlifecouldbe.eu/fiwe/ (Es gab jedoch noch zusätzliche Teilnehmer.) Die ausländischen Teilnehmer waren aus Belgien (das Paar von ambertreeleaves) und Schottland (beide von madfientist). Wobei auch noch ein in Deutschland lebenden Indonesier, ein in Österreich lebender Holländer, Oliver von frugalisten.de von England und nicht zu vergessen Mr W mit ungarischen Wurzeln in Rumänien aufgewachsen und Mrs W ebenfalls aus Schottland dabei waren.. Da waren Natascha von madamemoneypenny, 2 der Klunkerchen Damen und ich erstaunlich „langweilig“.

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  2. oh… ich wäre da sooo gerne dabei gewesen, ich bin noch nie auf einem Bloggertreffen gewesen, logisch, bin ja kein Blogger *lach* und in Budapest bin ich auch noch nie gewesen. Danke dass Du die Daheimgebliebenen mit ersten Infos versorgst, ich warte schon mit Spannung auf die Beiträge der Anderen, ging es denn vornehmlich um ein gegenseitiges Kennenlernen innerhalb der Finanzbloggerszene oder ging es auch um Anlagestrategien ganz Allgemein, Frugalismus-Minimal Living, Nebeneinkommen ….ich bin sooo neugierig…
    Konntest Du selber Anregungen für Deine zukünftige fin.Freiheit mitnehmen, etwas was Du bald in die Tat umsetzen wirst?

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    • Es ging tatsächlich um alles. Da wir doch relativ viele Leute waren, musste man sich am Anfang erst mal irgendwo kennen lernen. Wir deutschen Blogger hatten es untereinander ein wenig einfacher, weil wir die Blogartikel der anderen und somit deren privaten Storys doch ein wenig kannten. Die Gespräche trifteten am Wochenende auch durchaus mal in ganz andere Bereiche ab (z.B. Gartenpflege beim Gemüseanbau), aber auch sehr viel über Finanzen: Wieso nun eigentlich ETFs? Was muss man bei den Steuern beachten? Dabei gilt ja nicht für alle Teilnehmer das deutsche Steuerrecht..Wie erzieht man seine Kinder in Bezug auf Finanzen, wie wurde man selbst erzogen? Auch die ersten Planungen für nächstes Jahr wurden diskutiert. Ich bin nun immer noch meine Eindrücke der Gespräche am verarbeiten, weswegen ich da im Blogartikel nun gar nicht so in die Tiefe gehen konnte. Das frugale Leben war für mich ein wichtiges Gesprächsthema in Budapest. Wie gesagt will ich mich nun auch demnächst mehr mit englischen Blogs auseinander setzen. Denn ich befürchte, sonst verpass ich was.

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  3. Auch wenn es vielleicht bisher so wenige Interessierte in Europa zu geben scheint, so war es umso toller, dass es eine Gruppe mit ähnlichen Interessen und doch so unterschiedlichen Sichtweisen gab. Die meisten Teilnehmer stehen hier: http://whatlifecouldbe.eu/fiwe/ (Es gab jedoch noch zusätzliche Teilnehmer.) Die ausländischen Teilnehmer waren aus Belgien (das Paar von ambertreeleaves) und Schottland (beide von madfientist). Wobei auch noch ein in Deutschland lebenden Indonesier, ein in Österreich lebender Holländer, Oliver von frugalisten.de von England und nicht zu vergessen Mr W mit ungarischen Wurzeln in Rumänien aufgewachsen und Mrs W ebenfalls aus Schottland dabei waren.. Da waren Natascha von madamemoneypenny, 2 der Klunkerchen Damen und ich erstaunlich „langweilig“.

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  4. Wow, das ging schnell! Wir werden auch einen Artikel über FIWE schreiben aber das dauert noch ein Bißchen. Ich freue mich riesig, dass du den Mut hattest in einer fremden Stadt zu fliegen um eine Gruppe wildfremde Leute zu treffen. Das ist nicht jedermans Ding. Ich fand die Gruppe echt Klasse und ich habe das Gefühl, wir hätten noch sehr sehr lange plaudern können bis uns das Gesprächsstoff ausgegangen wäre. Freue mich schon auf FIWE 2017. Es wird zwar ein anderes Format aber ich hoffe, du wirst auch dabei sein!

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    • Bei eurer guten Organisation konnte nichts schief gehen :) Wir hätten locker noch mehr reden können, aber selbst nach den 4 Tagen war ich schon ziemlich platt. Die ganzen Eindrücke muss man auch erst mal verarbeiten. Bin auf die FIWE 17 gespannt. :)

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  5. It was indeed a great weekend to attend! An artcile is planned. I will write it during my next holiday.
    The weekend met my expectations. I got to know a few new blogs, have inspiration to do things different and better

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  6. Hallo, war vor einigen Jahren auch mal in Budapest. War echt super. Verpflegung und Reise waren kostenfrei weil ich mit ner Band dort war.
    Essen war von sehr guter Qualität und der Rotwein hat auch gut geschmeckt !

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  7. Ach jetzt ärgere ich mich schon etwas nicht dabei gewesen zu sein.

    Aber toll das ihr eine super Zeit gehabt habt und für eine Reise ist das preislich auch ziemlich in Ordnung. Nebenbei noch ein wenig das Englisch aufgefrischt.

    Klingt für mich nach ein paar perfekten Tagen.

    P.S: Beim nächsten Mal bin ich dabei. Egal wo :D

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    • Hast tatsächlich in der Runde ein wenig gefehlt. Aber das nächste Treffen kommt bestimmt. Bin nur mal gespannt, wie groß die Community nächstes Jahr ist. Mit 14 Leuten war es grade noch so genug Zeit, um sich ein wenig kennen zu lernen. Bei 20-30 oder mehr Leuten stelle ich mir das fast unmöglich vor (darüber haben wir in Budapest auch bereits duskutiert).

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  8. Sehr cool. Mir war zwischenzeitlich aufgefallen, dass gerade die FIWE stattgefunden hat und habe mich schon auf eure Berichte gefreut.
    Mit dem Madfientist hattet ihr ja auch einen ausgefuchsten „Rechner“ mit an Bord – den Podcasts nach ein cleveres Kerlchen!

    In Budapest war ich übrigens auch schon. Unser Trauzeuge hat uns die Reise zur Hochzeit geschenkt und den Urlaub bei unseren Arbeitgebern (jeweils innerhalb der Probezeit!) eingereicht :-).
    Die Stadt hat uns sehr gefallen und als du, Jenny, von den Mitbringseln schriebst, musste ich gleich an die Markthalle denken. Habt ihr bestimmt auch besucht.

    Ich hoffe auf weitere Berichte aus der illustren Gruppe.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

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    • Bei den englischsprachigen Bloggern/Podcastern habe ich nun noch ein bisschen Nachholbedarf. Brandon & Jill kannte ich vorher kaum (ich wusste nur, dass Brandon sich als Astronaut beworben hatte.. :D). Und wirklich beachtenswert, in so jungen Jahren finanziell bereits so viel erreicht zu haben. So langsam entwickle ich das Bedürfnis, ein paar Jahre in den USA zu arbeiten und einfach eine Menge Kohle beiseite zu schaffen.

      Nette, spendable Aktion vom Trauzeugen! :) In der Markthalle waren wir auch, allerdings hat uns Mr. W zu einem Markt gebracht, auf dem wirklich die ungarischen Bewohner einkaufen und es keine Touristenpreise gab.

      Liebe Grüße
      Jenny

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      • Hallo Jenny,
        das ist der Vorteil, wenn man mit Ortskundigen unterwegs ist. Die Besuche bei ehemaligen Studienfreundschaften waren bei uns daher auch sehr günstig. Die wissen genau, wo man gut und preiswert einkaufen muß. Als normaler Touri hat man ja selten die Zeit, das heraus zu finden.

        Wenn dich die USA und die Kohle reizt, warum nicht?! Halte uns aber auf dem laufenden ;-). Würde dein Freund denn mitkommen wollen?

        Zum Madfientist: In seinem Podcast waren fast alle bekannten FIRE Protagonisten schon. Wer also nur seinem Podcast folgt, kennt sie zwangsläufig bald alle.

        Liebe Grüße
        Dummerchen

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      • Alles in allem ist mein Freund so ziemlich offen für alles. Für meine Familie wäre es aber nicht so leicht und für mich auch nicht. Aktuell komme ich vielleicht 4-5 im Jahr für rund eine Woche nach Hause. Ginge von anderen Ländern aus nicht mehr so leicht. Eine Freundin von mir ist nun z.B. schwanger. Ihr Zwillingsbruder wird die Geburt aber kaum mitbekommen, weil er kurz vorher in die USA geht.. Da ich zwei fast gleichaltrige Brüder habe, wird das Thema Kinder die nächsten Jahre vielleicht auch bald ein Thema.

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      • „So langsam entwickle ich das Bedürfnis, ein paar Jahre in den USA zu arbeiten und einfach eine Menge Kohle beiseite zu schaffen“

        Schon beeindruckend, was die da teilweise für Gehälter haben. Mein Freund hat 2-3 Jahre in den USA gearbeitet und ist zurück nach Deutschland gekommen, wo er rund ein Drittel weniger verdient. Hauptsächlich weil es in den USA so wenig Urlaubstage gibt (10 Tage, wenn die Firma großzügig ist vielleicht 15). Wenn man mit 2-3 Wochen Urlaub im Jahr seine Familie/Freunde in Deutschland besuchen will und noch den unvermeidlichen Jetlag einrechnet ist das echt verdammt wenig.
        Vielleicht kann man mal für 2 Jahre die Zähne zusammen beißen und dort drüben arbeiten. Maximales Gehalt aushandeln, maximale Sparraten, minimal Freizeit/Urlaub aber viele interessante Erfahrungen und maximal Geld anhäufen. Und dann wieder zurück nach good old Germany und dort Familie gründen.

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  9. Das hört sich alles sehr gut an. Spaß, Bildung Austausch. Zudem eine Spannende Stadt. Gelesen hatte ich von der Reise von einem Blogger. Habe aber gelesen das es eben nur für Blogger ist. Ist den in der Zukunft was ähnliches geplant? Finanzielle Freiheit bzw Sicherheit habe ich wohl😉 Beste Grüße von einer eifrigen Leserin

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    • Huhu Melanie,
      das Treffen richtete sich vorerst an Blogger. Hatte den Vorteil, dass man sich vorab schon mal beschnuppern konnte. Es waren für den letzten Tag aber auch 2 Nichtblogger dabei. Wie es in Zukunft gehandhabt wird, hängt von Mr. und Mrs. W ab. Es wird generell schwer werden, die Teilnehmeranzahl für kommende Treffen sinnvoll zu begrenzen. Wenn es zu viele sind, ist es schwer, spontan irgendwo zu essen und sich richtig kennenzulernen.

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    • Hallo Melanie,

      nächstes Jahr wird FIWE nicht nur für Blogger sein sondern für alle, die sich für das Thema interessieren bzw. etwas sinnvolles zur Diskussion beitragen kann. Wir sind schon am planen und werden euch auf unseren Blog und facebook Seite auf den laufenden halten. Schau mal vorbei in 1-2 Monaten, da werden es die ersten Infos schon geben.

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