Jahresrückblick 2015 und Vorsätze fürs Jahr 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Weihnachtszeit ist für mich jedes Jahr wichtig, um Kraft zu tanken und Geschehenes und Zukünftiges zu reflektieren. So möchte ich auch in Bezug auf meinen Blog einen Rückblick auf das Jahr 2015 und einen Ausblick auf 2016 geben.

Mein Blog feiert 2-Monatiges
Am 29. Oktober dieses Jahres ging mein Blog online. Das ist nun genau 2 Monate her. Kommt mir gefühlt länger vor, liegt aber vermutlich daran, dass ich schon vorher fleißig überall meinen Senf dazu gegeben habe. Mein Blog ist mittlerweile ein wichtiger Teil von meinem Leben geworden.

Vielen Dank an alle! ❤
Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit so tolle Resonanz bekommen würde. An sich habe ich meinen Blog „auf gut Glück“ gestartet und bin erstaunt, dass ich so tolle Leser gewinnen konnte. Dabei bedanke ich mich vor allem bei meinen fleißigen Kommentatoren, die mir immer wieder Feedback und einen Einblick in ihr Leben geben. Genauso bedanke ich mich bei meinen stillen Mitlesern, die vielleicht nicht so viel schreiben, dafür aber mit dem Drücken auf den Follow-Button bereits das beste Feedback geben, was man als Blogger bekommen kann. Besonders freut es mich, dass man als Blogger kein Einzelkämpfer ist, sondern man als kuschelige Community an einem Strang zieht.

Kurz die Fakten im Überblick: 
– 21 Beiträge veröffentlicht
– 2180 Besucher
– 9728 Aufrufe
– 209 Kommentare

Die meisten Kommentare (75) gehen dabei auf mich. Danach folgen:
22 – Alexander
22 – mafis90
16 – Marco
15 – Dummerchen

Die beliebteste Besuchszeit meiner Leser:
Sonntags, 22 Uhr.

Die meist gelesenen Beiträge:
611 – Über mich
581 – Die Geschichte meines überschaubaren ETF-Depots
411 – Meine Erfahrung mit Versicherungsvertretern – Teil 2/2 (betriebliche Altersvorsorge)
374 – Statistiken für Aktien vs. ETFs – Mein erster Aktienkauf (2/2)

Von wo kamen die Aufrufe meiner Leser?
362 – Finanzwesir
323 – Sauerkraut und Zaster
240 – Couponschneider

Welche Ziele verfolge ich auf Dauer mit meinem Blog?
Ich möchte selbst dazu lernen und im besten Fall anderen auch dadurch helfen. Selbstreflexion ist wichtig im Leben, Austausch umso mehr. Ich merke es im Berufsleben: Ich kann meinen Studenten oder Kollegen erst etwas richtig erklären, wenn ich es selbst auch richtig verstanden habe. Gleichzeitig lernt man durch den Austausch oft noch was hinzu und wird durch entstehende Fragen motiviert, sich weiterzuentwickeln und Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich gehöre einer Generation an, die das Internet als Kommunikationsmittel hoch anpreisen und sich für kostenlose Bildung einsetzen. Deswegen betreibe ich den Blog als Hobby und nicht als potentielle Einnahmequelle.

Wie geht es 2016 weiter?
Nächstes Jahr wird mich mein Beruf vermutlich zeitlich noch mehr beanspruchen, weswegen ich bei meinen Artikeln weiterhin auf „Klasse statt Masse“ setzen werde. Inhaltlich soll es nicht nur im Finanzen gehen, sondern auch mehr um allgemeine Tipps für Berufseinsteiger und das Thema Lifestyle. Aber wie schon bereits die letzten Artikel betont: Ich bleibe flexibel und nehme mir nicht zu viel vor, da die meisten Ideen von alleine kommen. Ich entdecke zudem immer mehr Seiten von anderen interessanten Bloggern, die alle durchstöbert werden wollen. Bin dabei offen für Kooperationen. Worauf ich mich jetzt schon freuen kann: Beim Finanzrocker Daniel wird nächstes Jahr laut Plan meine Stimme zu hören sein. :)

Dieser Artikel erscheint im Rahmen der Blogparade von Bloggerin Marit Alke. Erste Blogparade: Check.

Nun frage ich euch: Was hat euch an meinem Blog gut gefallen oder vielleicht nicht so gut? Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 2016!!

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24 Gedanken zu “Jahresrückblick 2015 und Vorsätze fürs Jahr 2016

  1. Hey,
    um ehrlich zu sein kann ich nur das schreiben, was ich auch anderen schon gesagt habe. Die persönliche Note ist wohl das was man hier am besten findet. Die Themen sind auf dich bezogen und das gefällt.

    Nicht gefallen gibt’s eigentlich nicht. Dafür ist es glaube auch einfach noch zu früh. In einem Jahr gebe ich aber gerne nochmal eine Meinung dazu.

    Um ehrlich zu sein, was mir bei dir am meistens interessiert. Wo der Weg hingeht, du bisst ja noch ein wenig mal dort und mal dort :) legst dich so wirklich fest. Glaube für mich wäre am interessantesten, wenn du etwas entscheidest auch ein warum dafür zu haben. Also warum jetzt grade Aktien oder Immobilie kaufen,….

    Gruß,
    mafis

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    • Huhu mafis, aktuell bin ich wirklich sehr unentschlossen. Bin auch mal gespannt, wann ich ein paar finale Entscheidungen treffen werde. Ich bin immerhin stolz, dass ich nun überhaupt einen ETF-Sparplan habe. Hätte nicht gedacht, dass ich mir jemals den notwendigen Ruck dafür geben würde, weil ich mir da 1,5 Jahre Zeit gelassen habe.

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  2. Ohje, was hat mir gefallen und was nicht?
    Leicht zu beantworten: Alles :)
    Also, ich meine, mir gefällt Dein Blog so wie er ist.
    Mach weiter so und in einem Jahr ziehst Du wieder Bilanz.

    PS: Ich wusste gar nicht, dass ich so ne Quasselstrippe bin. mafis sollte mich bald ablösen ;)

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  3. Dann mal Glückwunsch zum Zweimonatigen ;-).

    Deine Besucherzahlen lassen sich nach 2 Monaten wirklich sehen :-). Ich musste leider meinen Blog wegen eines Datenbankfehlers neu aufsetzen und habe alle Statistiken der ersten 2,5 Monate verloren :-(.

    Was ich mir von Dir wünsche? Einfach so weiter machen. Dann machst du’s am besten!

    Grüße,

    Chris

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  4. Hallo Ex-Studentin,

    ich mag deinen Blog sehr, lese jeden Artikel sowie viele Kommentare und nehme einiges mit für die Verfeinerung meiner eigenen Strategie und mein Wohlbefinden damit. Bis vor ein paar Monaten war ich nie in Blogs unterwegs. Man lernt wirklich viel dazu.

    Die Veröffentlichung deiner Traffic-Daten finde ich schon allein deswegen interessant, weil ich mit meinem eigenen Blog zur gleichen Zeit (2 Tage später) online ging. Ich plane einen ähnlichen Beitrag mit Rückblick und Ausblick.

    Ich würde gern noch ein wenig mehr über deinen ersten Aktienkauf erfahren (Welches Unternehmen?) und über deine Gedanken zum nächsten Einzelaktienkauf, falls sich diese inzwischen verändert haben.

    Komm gut ins neue Jahr!

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  5. Die Einzelaktien sind von meinem Arbeitgeber. Den genauen Namen will ich nennen, ist aber in der Automobilbranche beheimatet. Bei meinen nächsten Einzelaktien wird es in Richtung Dividendenaristokraten gehen. Schätze ich. Alternativ hätte ich Lust, mir zusätzlich ein Unternehmen ins Depot zu holen, was mir relativ zukunftsträchtig scheint (wobei man da auch am meisten auf die Nase fallen kann). Da werde ich viel bei anderen Blogs stöbern, um mir mal einen Eindruck zu verschaffen, wie man sowas wirklich kompetent auswählt. :D Ich habe auch schon überlegt, einfach meinen ETF-Sparplan nach und nach zu erhöhen. Wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr!

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  6. hallo liebe Ex-Studentin,

    Ich möchte dir ganz herzlich zu deinem gelungenen Blog gratulieren.
    Mich würde noch mal ein Artikel zu deinem Studium interessieren, da ich iM auch dual in der Automobilbranche studiere, allerdings Wirtschaftsingenieurwesen.
    Was hast du besonders aus der Kombination von Studium und Ausbildung mitgenommen? Was würdest du evtl als Tipp weitergeben wollen? Kannst du es im nachhinein betrachtet empfehlen?

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch,

    Alina

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    • Huhu Alina, kann ich gerne mal drüber berichten! :) In welchem Semester bist du denn jetzt? Hier habe ich mal ein wenig über mein Studentenleben gejammert: https://exstudentin.wordpress.com/2015/12/05/wieso-ich-unter-dem-namen-ex-studentin-poste/ Natürlich gibt es da noch viel mehr zu schreiben, wie es nun genau ablief. Alles in allem war es aus beruflicher Sicht das Beste, was ich machen konnte. Andererseits hat mich das Studium nervlich mehr beansprucht als inhaltlich. Da kann ich jetzt schon ankündigen, dass ich da ganze Romane zu schreiben kann, wenn ich damit erst mal anfange. :D Wünsche dir ebenfalls einen guten Rutsch & noch viel Erfolg im Studium.

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      • Habe gerade erst angefangen, bin also im ersten Semester.
        Vor allem wenn man den direkten Vergleich mit normalen Studenten &Azubis hat, merkt doch sehr stark, in was für einer kurzen Zeit von einem erwartet wird Ausbildung & Studium zu schaffen.2 Semester für die Ausbildung, die im Regelfall 3,5 Jahre dauert plus noch das Studium und das alles in nur 4 Jahren schaffen ist schon ein enormer Druck -gerade wenn man vielleicht für die Schule nie viel tun musste .

        Liebe Grüße,

        Alina

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      • Ja, wenn einem die Schule immer leicht fiel, muss man sich im Studium ggf. ziemlich auf den Hodenboden setzen.. Machst du ein duales Studium inklusive IHK-Abschlussprüfung? Ich habe durch mein Studium nur den Bachelor, keinen anderen Abschluss.

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    • Hallo Alina,
      ich hoffe, du hast diesen Thread noch abonniert. Habe dir an deine Mail geschrieben, aber ich befürchte, du nutzt die Adresse nicht mehr. Geht um das duale Studium. Meld dich, falls du das hier vielleicht liest.

      Liebe Grüße
      Jenny

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  7. Hallo Ex-Studentin,

    dein Blog macht nicht nur optisch was her, sondern vor allem auch inhaltlich.

    Es ist natürlich einerseits die Thematik der Finanzen. Gepaart mit deinem persönlichen Umgang und eben auch den Einblick, den du in deine Finanzen zulässt, sind deine Artikel besonders interessant.

    Es gibt zwar zahlreiche Blogger, die sehr Transparent sind, bei dir ist es wohl der geringe Altersunterschied zu mir, der mich neugierig macht, was du tust, warum du es tust und wie sich das alles noch entwickeln wird.

    Das Beste und Interessanteste ist folglich das, was noch kommt. Darauf bin ich gespannt und hoffe, dass du deine Erfahrungen noch lange mit deinen Lesern teilen wirst.

    Alles Gute für das neue Jahr
    Marco

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  8. Schön, dass es dir hier gefällt. :) Ich bin erstaunt, dass sich doch einige Jüngere wie wir für das Thema Finanzen interessieren. Wobei ich es interessant finde, wie jeder doch etwas anders damit umgeht. Vor allem taucht (auch bei dir) immer wieder ein wenig Minimalismus beim Lebensstil auf. Wünsche dir einen guten Rutsch!

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  9. Hallo,
    ich finde es gut, wenn sich Leute um mehr Gedanken machen, als nur ihren Pseudo-Riestervertarg abzuschliessen, um das Gewissen zu beruhigen. Was mir gut gefällt ist, dass Du versuchst, einen möglichst für dich passenden Weg zu finden, wie Du deine Finanzen in Zukunft organisieren möchtest. Dabei erkennt man, dass Du zwar noch ganz am Anfang bist, aber so nach und nach alles gedanklich und einiges auch praktisch ausprobierst.

    Letztendlich ist es leider so, dass egal wie alt die Leute sind, die meisten sich gar keine Gedanken machen. Im Gegenteil wird immer erwartet, dass der Staat den eigenen Lebensstil alimentieren oder gefälligst dafür eine Garantie abgeben soll. Das klappt eher schlecht und dann kommt der Frust auf. Die Leute, die sich Gedanken machen und dann entsprechend handeln, sind aber diejenigen, die wesentlich stressfreier durchs Leben kommen. Auf den Staat habe ich mich persönlich nie verlassen.

    Ich bin über Sauerkraut und Zaster auf deinen Blog aufmerksam geworden und denke, dass ihr beide euren Weg gehen werdet und das Thema gesetzliche Rente später nicht wirklich auf eurer Agenda stehen wird. In einem Jahr wirst Du wesentlich weiter sein und dein Depot mit 1.750 € wird um einiges größer sein. Das sieht man an Sauerkraut und Zaster, die das jetzt seid über einem Jahr betreibt. Und ich bin mir sicher, dass Du in 12 Monaten bei deiner Strategie wesentlich weiter sein wirst. Inzwischen weist Du ja, dass es nicht den „einen“ Weg gibt, sondern durchaus viele Möglichkeiten, erfolgreich sich finanziell weiter zu entwickeln.

    Ich wünsche ein erfolgreiches und gutes neues Jahr.

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  10. Hallo Ex-Studentin,

    einen schönen Blog hast du da gestartet! Dass das hier erst seit zwei Monaten läuft, hat mich echt überrascht. Sieht nach mehr aus. Gratuliere!

    Die Weihnachtszeit wird bei mir wohl teilweise ähnlich genutzt wie bei dir: Tempo raus, jährlich anfallenden Kram erledigen, nachdenken und dieses Jahr zum zweiten mal: Jahres-Excel-Rechnung machen, über Konsequenzen grüblen, stöbern…und so landet man dann hier.

    Es ist schön zu lesen, dass es Leute gibt die ähnliche Fragen umtreiben und ähnlich denken. Bei deinem Blog hatte ich ganz besonders das Gefühl, dass das der Fall ist. Woran könnnte es liegen? Bin auf dem Land aufgewachsen, in die Stadt gezogen um zu studieren, habe einfaches Leben im Studentenwohnheim genossen, bin geblieben um zu arbeiten (Ingenieur…) und weil mir das Leben in der Stadt gefällt und München kein günstiges Pflaster ist, habe mit einer WG versucht eine Zeit lang den Ex-Studenten zu spielen. Die Dekandenz war allerdings nicht aufzuhalten (bzw. alles was klein ist, ist einfach überproportional teuer hier. Das ist meine Rechfertigung. Ha!). Ich zahle nun kräftig Miete….was die Frage nach Kauf oder Mieten aufwirft, die sich hier dann aber auch schnell klärt (München… ;) ), was wiederum die Frage aufwirft: Was dann? Was mich wieder unter anderem hierher führt.

    Danke für den tollen Blog. Weiter so!

    Viele Grüße
    Michael

    PS:
    Ich bin kürzlich beim Stöbern auf den Wikipediaeintrag unten gestoßen. Findest du den ein oder anderen deiner Gedanken wieder?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y

    PSS:
    Selten schaffe ich es, in den Kommentaren/Diskussionen so lange weiter zu lesen wie hier. Hat mir echt gefallen, was ich bisher gesehen habe. Ein ganz leise geflüstertes „Danke“ auch hierfür.(leise, weil es deine Leserschaft ist!)

    PSSS:
    Ein gutes und zufriedenes 2016! Wird bestimmt ein guter Geldanlagekrimi. Hals und Beinbruch! Augen zu und stillhalten. Viel Glück und gute Nerven! ;) Nur nicht z(u/o)cken…

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  11. Hallo Michael, schön, dass du hier gelandet bist & danke für das Lob. :)
    München ist wirklich ein teures Pflaster. Im meinem dualen Studium hatte ich 2 Kommilitonen, deren Gehalt fast alleine für ihr Zimmer in München (600-800€) drauf ging. Der Süden treibt mir den Traum von den eigenen 4 Wände auch langsam aus. Eigentlich habe ich vor Kurzem noch von einer eigenen Wohnung geträumt, aber für das gleiche Geld könnte ich mir in der Heimat ein Häuschen mit großem Garten kaufen.. Oder eben auch einfach zur Miete wohnen bleiben.
    Der Artikel der Generation Y trifft erschreckend gut auf mich zu. Bei folgenden Sätzen musste ich schmunzeln: „Dazu passt auch, dass bereits auffallend viele Berufsanfänger – 60 % im Jahr 2014 gegenüber 48 % im Jahr 2002 – dieser Generation Ansprüche auf Führungspositionen erheben und sich als Experten wähnen.“ & „Viele früher als „politisch“ definierte Themen sind für die Ypsiloner heute eher eine Frage von Konsum, Ethik oder Lifestyle.“ Ist was dran. Wir wollen viel, können alles und sind auch mit weniger zufrieden, sofern es eine bewusste Lifestyle-Entscheidung ist. ;)

    Liebe Grüße
    Jenny

    P.S. Bin auf den Krimi dieses Jahr auch gespannt.. Wird hoffentlich ein spannendes Jahr wie 2015.

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    • „Der Süden treibt mir den Traum von den eigenen 4 Wände auch langsam aus. Eigentlich habe ich vor Kurzem noch von einer eigenen Wohnung geträumt, aber für das gleiche Geld könnte ich mir in der Heimat ein Häuschen mit großem Garten kaufen..“

      Selbe Sitution hier. In machen Fällen reicht hier das Haus in Heimat für die Wohnung schon garnicht mehr…Ich weiß die genauen Zahlen gerade nicht mehr…aber grober Richtwert +80% Kaufpreise und +30% Mieten in den letzten 5 Jahren während auf der Bank das Geld kaputt geht (oder: es ist schon kaputt bezogen auf die Kaufpreise hier) und die Welt sich in Schulden ersäuft. Man man….wenn das nur gut geht. Da hilft dann nur noch ein Zitat des Finanzwesirs: „Et es wie et es“ und „Et hät noch immer jot jejange!“. Oder in meiner Muttersprache: „Ja mei…des werd scho werdn“. Ich bin zwar nicht davon überzeugt, dass Gelassenheit immer ein gutes Rezept ist, aber die Story mit den Aktien, den 20 bis 30 Jahren und der Riskikosteuerung über den Aktienanteil scheint das einizige zu sein was noch intakt ist, auch wenn mir ganz schwindelig wird da jetzt einzusteigen und ich gehörig ins grübeln komme was denn der „risikolose/arme“ Anteil bitteschön heute sein soll. Ich denke eine Taktik mit kleinen Schritten ist bestimmt nicht ganz falsch. Kostet wohl Geld, aber wenn der Fuß nass wird, ist man wenigstens noch nicht in den Teich gefallen. Ich schweife ab. Sorry. Wie gesagt, Hals und Beinbruch! Viel Erfolg!

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      • Bist du bisher noch Börsenneuling? Ich muss gestehen, dass ich auch ein starker Kritiker von Aktien und Co. bin und mich vermutlich nie wirklich damit beschäftigt hätte, wenn die Guthabenzinsen nicht so niedrig wären. Andererseits kann nicht viel passieren, weil ich kein Zocker-Gen habe. ETF-Sparplan einrichten und nicht mehr groß drüber nachdenken. Nebenbei wandert der größte Teil immer noch aufs Tagesgeldkonto. Sollten aus irgendeinem Grund die Immobilienpreise wieder sinken, mache ich mir noch mal Gedanken zum Thema Eigenheim. Ich sehe es realistisch: Spätestens mit Kindern wird der Schrei nach einem eigenen Häuschen sicherlich größer werden. Bei aktuell rund 1500€ Kaltmiete, die man hier für ein Reihenhäuschen zahlt, denke ich sicherlich recht schnell wieder ans Kaufen. Mit Kindern in einem Mehrfamilienhaus zur Miete wohnen? Geht sicherlich auch, ist aber kaum billiger und widerstrebt mir als Landkind.

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      • Ja, würde mich als Neuling bezeichnen, der schon einiges gelesen hat aber noch unsicher ist. Wie so ein Führerscheinneuling: Kann und darf fahren, aber ab und zu wird noch was abgewürgt ;)

        Niedrigzinsen sind auch bei mir die Motivation. Dazu gleich mehr. Ich denke, du willst meine Aussagen oben einschätzen, oder? Ich kann mal zusammfassen, was ich bisher so gemacht habe. Eigentlich passt’s nicht ganz in den Jahresrückblick aber die Diskussion könnte trotzdem interessant werden und im Großen und Ganzen gehts ja um 2016…also weiter. Das hatte ich zwar nicht so ausführlich vor, aber vielleicht hilft ja meine Gedankenwelt jemanden….

        Hab ein bisschen was gespart (das was einem die Eltern und die Großeltern so zu stecken, also eher Taschengeldbeträge, plus 30 Jahre Zinseszins und schon ist es ein bisschen mehr). Die Kohle hat dank sparsamer Lebensweise im Studium überlebt. Anlagetaktik….naja typsich deutscher Michel (siehe Nicknameänderung): stockonservativ in Sparbriefe, Bundeschatzbriefe und als die nix mehr her gaben Tagesgelder, Sparbriefe, und Festgelder bei Onlinedirektbanken. Warum? Was würde denn die Oma sagen, wenn man ihr Geld in Aktien steckt, wenn’s grad Zinsen gibt? Spaß beiseite: Sparplan macht keinen Sinn ohne Einkommen und auf solche Ideen kommt man doch als Schüler nicht. Ok, mittlerweile Schule und Studium fertig und eigenes Einkommen aber Jobeinstieg fordert und hat Priorität….deswegen keine Zeit gehabt und weiter gemacht wie bisher. Und in der Zwischenzeit? Nunja…..die Zinsen sind weg und die ganze Sache läuft jetzt rückwärts. Naja, ein bisschen Zinsen gibt’s noch aber….sorry…etwas über 0% Zinsen oder ein bisschen mehr wenn es eine ausländische Einlagensicherung oder eine längere Laufzeit sein darf gegenüber gegenüber 30% Mietsteigerung und 80% Steigerung bei den Immobilienpreisen in den letzten 5 Jahren in meiner Stadt und Tarifabschlüsse von deutlich über 0%, Aktienhoch bei bleichzeitigem Anleihenhoch…sorry….das ist für mich nicht nur ein bisschen rückwärts wie’s die offizielle Verbraucherpreisinflation suggeriert, sondern deutlich rückwärts. Und die EZB druckt weiter munter Geld und bekräftigt, dass sie damit nicht aufhören wird. Dass ich meinen Diesel grad für unter einem Euro tanken kann freut mich da auch nicht mehr (Jetzt isses raus…ein Auto! Ja, ist teuer…aber muss ich mir gönnen, das würd ich mir später nicht verzeihen. Fahre zu gern. Zur Arbeit aber mit Rad :-) Carsharing kommt nicht in Frage, für das was ich mache. Alles durchgerechnet) Die Mieten/Kaufpreise schlagen in meinem persönlichem (vermutlich nicht nur meinem) Warenkorb stärker durch als so ein ein bisschen günstiger Diesel. Sappralot…Negative Wertentwicklung nach Preissteigerung….Exponentialfunktion rückwärts…Also alles umonst? Hätt ich’s aufn Kopf hauen sollen? Der Herr Draghi von der EZB hat mich aufm falschen Fuß erwischt. Was ich heute weiß: 100% Bank ist schlecht diversiviziert…aber weg isses ja auch noch nicht und verdienen tue ich ja jetzt auch… :-)

        Also…was hab ich getan? Das ist jetzt zwei Jahre her. Bei der Stiftung Warentest gibts ein paar nette Bücher und pdf Dokumente fürn Anfang. Die Tipps laufen auf die Mischung aus Anleihen und global gestreuten Aktien hinaus. Da wurden aber auch diese neuen ETFs als Möglichkeit erwähnt, ok…das versteh ich jetzt noch nicht. Also…zur Bank gelaufen…zwei Stunden bei nem Mineralwasser aus der schicken Flasche bei dem netten Berater gehockt…Bausparer abgelehnt, Arbeitsunfähigkeitsversichuerung abgehlehnt und ihm am Telefon nochmal freundlich deutlich gemacht dass er mit mir wirklich seine wertvolle Zeit nicht verschwenden soll und dann hatte ich auch endlich meinen Fondsparplan für nen gloablen Aktienfond mit der gewollten kleinen Rate und auch keine lästigen Folgeanrufe mehr… Ich bin mir mittlerweile bewusst, dass der Sparplan zu viel Geld kostet. Aber da ich mich ja mit mit kleinen Beträgen vorgetastet habe, isses meiner Meinung nach nicht so wild. Hab mir auch noch nen anderen global Fond im Internet gesucht….immerhin kann man da schonmal Ausgabeaufschlag sparen. Aber da kommts ja langfristig nicht drauf an, wie wir alle wissen. Werd den Sparplan stoppen, sobald eine Summe zusammen habe, die sich auch mal später vernünftig an der Börse verhökern lässt (z.B. beim nächsten Rebalancing). Die Chartvergleiche und meine diesjährige Execeltabelle sagen nämlich, dass die beiden Dinger grad gut funktionieren. Solang das der Fall ist, kann ich mir das doch mal anschauen und mit meinem ETF vergleichen. So einen hab ich mittlerweile auch. Die Differenz (sollte sie zu Ungunsten des aktiven Fonds ausfallen ;-) ) wird als Lehrgeld verbucht. Ansonsten war ich bei der-privatanleger.de unterwegs, um herauszufinden wie das mit den ETFs funktionert (und vieles mehr), den Finanzwesir hab ich fast gefressen (den Blog ;-) Super, danke! ) und über Frau Zaster (Huhu! Danke!) bin ich hier her gekommen und kleben geblieben.

        Was mich sonst noch so umtreibt? Bin wohl paranoid und selbst bei den ETFs noch nicht überzeugt, dass man irgendwo abgezockt wird oder die Leihe/der Swap in Extremsituationen versagt. Sobald irgendjemand das Kleingeruckte ausm Drucker lässt würd ich am liebsten erstmal mitm Rechtsanwalt wieder kommen. Hat man doch sowieso keine Chance….Was ich mittlerweile weiß: Bei den ishares schiebt die Fondsgesellschaft neben den jährlichen Kosten noch knapp 40% Prozent der Wertpapieranleihe ein (seht in diesen wesentlichen Anlegerinforamtionen) und was ich vor Kurzem beim Finanzwesir gesehen habe: Die Anlagegesellschaften holen sich die Quellensteuern wieder und reichen das nicht unbedignt weiter. Na gut….müssen ja auch von was leben…wichtig wäre mir statt maximaler Rendite, dass der Swap / die Sicherung bei der Leihe auch in extremen Situation hält. Wer kann das schon beurteilen? (Gilt im Prinzip auch für die Einlagensicherung bei Bankeinlagen). Hab aus diesem Grund den Anleihenteil in meinem Depot mit Einzelanleihen gefüllt, da man da das „Anlageuniverisum Europäische Staatsanleihen“ noch einigermaßen überschaubar ist im Vergleich zu globalen Aktienmärkten. Ich hätte mittlerweile auch das Bedürfnis mir einzelne Aktien zu holen. So…Coca Cola, oder Duschgel (Geduscht wird doch auch in der Krise, oder? Hoffentlich.) oder irgendsowas. Kaufen und liegen lassen. Aus den Augen aus dem Sinn. So weit bin ich aber noch nicht. Testfrage: Was verschwindet in den nächsten 30 Jahren wahrscheinlicher: Coca Cola oder der Euro? Meiner Meinung nach nicht so eindeudig, oder?

        Habe gerade noch Urlaub. Deswegen schreib ich so viel. Und deswegen hatte ich Zeit das einstündige Interview mit diesem netten Herren anzuschauen:

        Er fasst das zusammen, was ich denke und sagt noch viel mehr. Nur kann er’s schöner und fundierter erklären und bekräftigt mich in dem was ich denke. Natürlich wird ihm auch die Möglichkeit gegeben eine Lanze für die Banker zu brechen, aber das sei ihm gegönnt. Zusammenfassung: Der Zinseszins explodiert mit der Zeit. Guthaben sind auf der anderen Seite Schulden. Wenn die Zinslast so groß ist, dass es keiner mehr bezahlen kann, dann müssen die Guthaben was hergeben. Wir sind mittendrin. Ich sehe nichts, was diese Logik aushebelt. Für mich ist die Frage: Wie schafft mans, nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden?

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      • Du knackst mit deinem Kommentar den Rekord für die maximalen Wörter in einer Antwort. :D Danke für die ausführliche Antwort! Ich bin auch selbst ein Fan von klein Anfangen und bin noch relativ misstrauisch dem Ganzen gegenüber. Eigentlich misstrauisch allem. Aber was will man machen. Was eben noch als „todsicher“ gilt, ist plötzlich weg. Der Staat könnte einen bei Bedarf jederzeit ziemlich enteignen. Geld ist nur so lange etwas wert, wie Menschen ihm einen Wert beimessen. Wer weiß, was die nächsten Jahrzehnte bringen. Ich denke mir deswegen: Wir werden es sehen. Man sollte nicht alles auf eine Karte setzen und breit streuen. Wenn selbst das nicht hilft, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich versuch zumindest, mein Bestes zu geben… und vielleicht läuft in Zukunft ja auch alles glatt.

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