Versuchungen zu widerstehen ist manchmal nicht so einfach..

Egal, wo man hinschaut: Es wimmelt von Werbung. In Briefkasten lauern lauter Prospekte, welche Möbel, Elektrik und Lebensmittel anpreisen. Im Fernsehen werden Versicherungen, Kredit-Vergleiche, Designer-Möbel und viele Online-Shops beworben. Die neusten Video-News? Es folgt ein kurzer 30-Sekunden-Spot… Im Supermarkt gibt es überall nur Sonderangebote und Süßigkeiten locken passend zur Weihnachtszeit.

An dieser Stelle würde ich nun gerne behaupten, dass das alles eiskalt an mir vorbeizieht. Tut es aber nicht.

Wieso mich Werbung und Angebote beeinflussen

Wie auch der Frugalist Oliver bin ich schwer zu beschenken. Eigentlich habe ich schon alles. Dennoch blättere ich gerne durch Prospekte und schaue auch mal bewusst in ein Schaufenster oder begutachte die Angebots-Kisten in Supermärkten, wo mich allerlei Schnickschnack anlacht: „Hallo Jenny, ich bin eine platzsparende Mini-Friteuse. Nimm mich mit. Die kuscheligen Bettbezüge neben mir kannst du auch ruhig in den Einkaufswagen legen.“

Wenn ich bestimmten Dingen einen Mehrwert für mein Leben prophezeie, kommen sie auf meine innerliche Wunschliste.

An sich kann man ohne jegliche Haushaltshelfer durchs Leben kommen – unsere Vorfahren haben es auch geschafft. Allerdings kann man mit gewissen Dingen Zeit sparen oder die Lebensqualität erhöhen. Denn bescheiden zu Leben ist oftmals keine freiwillige Entscheidung, sondern eine notgedrungene Maßnahme.

Deswegen besitze ich nach einem Jahr Abstinenz wieder ein Rührgerät. Ging zwar tatsächlich auch sehr gut ohne, aber mein Familie wollte mir unbedingt was zum Geburtstag schenken. Das Kuchenbacken für meine Abteilung ging tatsächlich schneller als mit dem Schneebesen.

Wieso kaufe ich mir Wunschobjekte nicht immer sofort?

Da ich immer mal Rückenschmerzen habe und ein Kollege mir seine Massage-Sitzauflage demonstriert hat, wollte ich auch so ein Ding. Dennoch habe ich nun rund 1 Jahr mit dem Kauf gewartet. Zum einen bin ich wohl tatsächlich etwas geizig: 80€ für ein Massagegerät? Vielleicht brauche ich das doch nicht so dringend. Am Ende liegt das Ding nur verwahrlost im Keller rum. Eigentlich sollte ich einfach (kostenlosen) Sport machen oder mir stattdessen lieber eine richtige Massage gönnen..

Die meisten Sachen bleiben am Ende ungenutzt.

Als ich dann aber letztens zufällig eine Massage-Sitzauflage im Prospekt für 50€ sah, konnte ich nicht widerstehen und fuhr extra dafür zum Supermarkt. Hätte ich das Gerät auch für 100€ gekauft? Klares Nein. Aber wenn etwas in Reichweite ist, fängt die Versuchung erst richtig an. Ein Auto für 28.000€? Viel zu teuer! Ein Auto für 300€ Leasingrate im Monat? Verkraftbar.

Der Preis entscheidet, ob man der Versuchung nachgibt.

Mit Süßigkeiten geht es mir da ähnlich: Würde ich zur Schokolade greifen, wenn eine Tafel 100€ kosten würde? Nein. Würde ich mehr auf meine Gesundheit achten, wenn beim Kauf von Süßigkeiten der Teufel mir vorrechnen würde, wie sehr ich damit meine restliche Lebenszeit verkürzen würde? Tendentiell ja. Es stellt sich also bei jeder Ausgabe die Frage:

Was ist der wahre Preis? Was bekomme ich im Gegenzug?

Die 50€-Sitzauflage war ein Reinfall. Einmal benutzt und danach noch mehr Rückenschmerzen gehabt. Also habe ich das Ding wiedergegeben und mir bei der Auswahl eines anderen Gerätes mehr Zeit gelassen. Das danach gekaufte Nackenmassagegerät nutze ich nun fast täglich.

Wie dringend ist der Kauf, wenn mir erst in dem Moment, in dem ich davor stehe, einfällt, dass ich die Sache haben will?

An sich habe ich durchaus einen Drang zu Spontankäufen, auch wenn ich das gerne mal leugne. Vor allem nach langen „Konsum-Dürren“, bei denen ich lange nichts Außerordentliches gekauft habe, wächst in mir der „Wird mal wieder Zeit“-Gedanke. Letztens habe ich mir z.B. eine Glaskaraffe gekauft, weil es die günstig bei Lidl gab. Als mir jedoch bewusst wurde, dass mir die Flasche viel zu unhandlich für den täglichen Gebrauch ist, habe ich sie reumütig wieder zurückgebracht.

Wieso habe ich das Bedürfnis nach Konsum?

Um diese Frage zu beantworten, müsste ich Psychologie studieren und eine Weiterbildung zur Psychiaterin machen. Vieles ist sicherlich Kompensation, um irgendwie sein Lebensglück zu finden. Wenn ich mich neben meinen Freund kuschle, habe ich bisher noch nie gedacht „Jetzt eine neue Jacke wäre genial“. Wenn ich an Momente mit höchster Zufriedenheit denke, denke ich meistens an gemütliches Beieinandersitzen mit meiner Familie oder an Spieleabende mit Freunden. Oder auch, wenn ich einfach mal alleine im Park saß, weil mir im Studentenwohnheim während des Studiums manchmal die Decke auf den Kopf fiel.

Letztlich sind Konsumgüter ein Hilfsmittel, um entweder Stress aus dem Leben zu verbannen und Zeit zu sparen oder um schöne Momente zu generieren.

Manch einer hat Freude an Ästhetik und setzt viel Wert auf Dekorationsartikel. Ein anderer wiederum braucht den Benzingeruch und schraubt gerne an seinen Maschinen. Ein anderer veranstaltet Kochabende oder gönnt sich einfach mal ein kühles Bier.

Konsum ist nicht (immer) schlimm

Sobald man sich mit seinen Finanzen auseinander setzt und mehr von seinem Geld sparen möchte, stellt man den eigenen Konsum infrage. Frugalismus und Minimalismus sind Themen, die nicht nur mich gerade beschäftigen. In der heutigen Zeit wächst die Anzahl der Versuchungen:

Je besser man diesen widersteht, desto mehr Geld kann man sparen.
Je mehr man spart, desto mehr Geld hat man zur Verfügung.
Je mehr Geld man hat, desto mehr Verlockungen sind plötzlich in Reichweite..

Ein Teufelskreis.

Deswegen gibt es bei mir immer wieder Phasen, wo mir bewusst wird: Ich könnte jederzeit meinen Lebensstandard erhöhen. Heutzutage genügt schon ein Mausklick, um eine Menge Geld loszuwerden. Deswegen muss ich mich immer wieder „erziehen“ statt allen Verlockungen auf der Welt zu erliegen. Gleichzeitig sollte man sich aber nicht kasteien, sondern bewusster konsumieren. Es gibt aktuell einige Konsumartikel, die mir viel Freude im Leben bereiten:

  • Meine 14 Jahre alte Musikanlage
  • Unser großer IKEA-Esstisch (ausziehbar bei Besuch)
  • Eine Kuschel-Microfaser-Decke (Spontankauf)
  • Mein rosa Lieblings-Snoopy-Nachthemd (Spontankauf)
  • Mein Waffeleisen (aus meiner Kindheit)
  • Meine Armbanduhr mit Datumsanzeige (mein steter Begleiter)
  • Meine Laptoptasche mit Weltraummotiv
  • Mein Smartphone (was gut genug ist, um ins Internet zu gehen und schlecht genug und günstig genug, dass es auch mal runterfallen darf).

Am meisten erfreuen mich Dinge, die ihren Zweck erfüllen und die ich oft benutze. Jeder hat sicherlich z.B. seine Lieblingskleidungsstücke. Oder auch Dinge mit großem Erinnerungswert wie ein Konzert, ein Urlaub, ein Spaziergang, ein Eis mit Freunden essen.

Grade jetzt, wieder im Hinblick auf die Weihnachtszeit, sollte man sich wieder bewusst darüber werden, was einen glücklich macht. Ein paar Freundinnen und ich Wichteln einander (Grüße an die TZK-Mädels!). Meine Brüder und ich schenken unseren Eltern Konzertgarten, damit diese mal ein bisschen rauskommen. Wir Geschwister schenken uns hingegen nichts, weswegen ich nun einen meiner Brüder zitiere:

Wir schenken uns nichts, oder? In der heutigen Zeit, wo jeder alles hat, finde ich das doof. Ich spende lieber das Geld.

Deswegen meine Fragen an euch: Was macht euch glücklich? Was konsumiert ihr bewusst und wie fallen bei euch die Geschenke an Weihnachten aus?

 

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30 Gedanken zu “Versuchungen zu widerstehen ist manchmal nicht so einfach..

  1. Bei irgendwelchen materiellen Konsumkäufen bin ich eigentlich ziemlich gut, weil ich nicht besonders gerne einkaufen gehe.

    Früher war das mit meiner großen DVD-Sammlung und Filmleidenschaft viel schlimmer, wo ich gefühlt stundenlang im Saturn verbracht habe, um nach DVD-Schnäppchen Ausschau zu halten.
    Im Rückblick betrachtet hat mich das auch unglücklich gemacht, weil ich mich immer entscheiden musste und nicht alles an DVDs kaufen konnte. Dieses Jahr habe ich meine DVDs verkauft, meine Fernsehzeit auf ein Viertel reduziert und mir Netfllix als günstigen Ersatz für die DVD-Sammlung angeschafft.
    Das war schon mal ein riesiger Schritt.

    Mittlerweile ist mein größtes Problem das leckere und ungesunde Essen unterwegs.
    Jetzt nach dem Sport mal einen Döner oder schnell für den Fernsehabend ein paar Chips besorgen.

    Schöne Grüße
    Dominik

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    • Meine DVDs könnte ich eigentlich auch mal verkaufen. Mein Laptop hat nicht mal mehr ein DVD-Laufwerk. Wo hast du die verkauft?

      Das mit dem Essen ist so eine Sache. Auf der Arbeit bringt oft jemand Kuchen mit. Zudem haben wir einen Süßigkeitenschrank. Ich hab mal Monate, da bin ich abstinent und in stressigen Phasen greife ich da beherzter zu.

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      • Bei den DVDs habe ich einen großen Teil als Sammlung auf ebay verkauft.
        Das waren dann aber auch gut und gerne 200 Filme und riesiger schwerer Karton.
        Meine Serien habe ich auch größtenteils auf ebay verkauft. Das geht realtiv gut, wenn man komplette Serien hat.
        Schwieriger war es mit den Filmen und Serien mit einer FSK 18 Einstufung.
        Diese dürfen wegen dem Jugendschutz von privaten Verkäufern nicht über ebay verkauft werden.

        Diese habe ich dann über rebuy und momox verkauft.
        Natürlich erhält man für die DVDs nur einen Bruchteil der Kosten wieder und kann teilweise froh sein, dass man überhaupt Geld dafür erhält.

        Schöne Grüße
        Dominik

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      • Ich hole mir DVDs/BluRays fast ausschließlich bei Ebay. Sind meist in einwandfreiem Zustand und oft bekommt man sie für 1-2 €. Außer Disney-Filme. Die sind immer teurer :-)

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    • Das sehe ich in ähnlicher Form auch bei meinen Bekannten und Freunden: Die geben dermaßen viel Geld für Snacks und Essen aus während sie alltäglich unterwegs sind, dass mir häufig die Kinnlade offen steht. Allerdings ist gerade das auch ein Ausgabenfeld, von denen sich die Wenigsten in meinem Umfeld dem tatsächlichen Ausmaß bewusst sind.

      Ich selber habe zu meinem Glück überhaupt gar keine Probleme mit Impulskäufen oder bereuten Anschaffungen: Nicht selten kommt es vor, dass ich im Laden stehe und ein vermeintlich interessantes Produkt in die Hand nehme, mir gedanklich einmal durchspiele, was der Kauf bedeuten würde und zu welchen Konsequenzen er führen würde – und ich dann in nahezu allen Fällen den Artikel mit einem breiten Grinsen und einem super Gefühl wieder zurück lege.
      In Summe freue ich mich in meinem Leben vermutlich mehr darüber, etwas nicht gekauft zu haben, als über neue Anschaffungen. Das spätestens dort der Punkt erreicht ist, an dem es anfängt komisch zu klingen, ist mir dabei durchaus bewusst :-P

      Grundsätzlich sollte man auf diesem Gebiet meiner Meinung nach allerdings zwischen tatsächlichen Investitionen und Verbindlichkeiten unterscheiden. Investitionen tätige ich nämlich durchaus einige, d.h. ich kaufe regelmäßig Aktien und ETFs. Das Gefühl dabei ist vermutlich das gleiche, wie es viele Menschen bei dem Kauf einer Verbindlichkeit (Fernseher, Schuhe, …) verspüren – nur eben mit dem wesentlichen Unterschied, dass mein Kauf mich langfristig in die Lage versetzt, dieses Gefühl durch weitere Zukäufe in Zukunft häufiger zu erfahren.

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  2. Erst mal super geschrieben. Mir gefällt daran besonders, dass du damit zeigst, über vieles einfach nachzudenken und zu hinterfragen. Das machen sehr wenige Menschen, gerade in deinem Alter. Dem Konsumzwang habe ich mich erst ab dem 40. Lebensjahr etwa entzogen, ich war schon rel. sparsam, aber es gab doch viele Dinge, wo ich fest davon überzeugt war, diese zu brauchen.

    Meine Frau und ich schenken uns schon lange nichts mehr zu Weihnachten, einfach deshalb, weil wir alles haben. Was macht mich glücklich? Weniger der Konsum, sondern äußeren Umstände.
    Im Sommer auf der Terrasse, die Vögel zwitschern, eine Tasse Kaffee und ein gutes Buch. Abends am Meer sitzen, einen guten Cognac und eine Zigarre. Da sagt selbst meine Frau nichts, denn sie weiß, das ist ein Moment, den ich dann einfach genieße. Es sind eher die kleinen Dinge, die mich glücklich machen. Einfach auch deshalb, weil ich es mir „leisten“ kann. Eger weniger auf das Monetäre bezogen, sondern weil es mir (uns) insgesamt gut geht. Kein Überlebenskampf, nicht die Frage nach dem Morgen, sondern überhaupt die Möglichkeit, sowas genießen zu können.

    Materielle Versuchungen zu widerstehen…

    … finde ich inzwischen ziemlich einfach.

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    • Glückwunsch zu dieser Lebenseinstellung!

      Mir fehlt das finanzielle Polster im Rücken. Ich werte Materielles vermutlich deswegen höher, nach dem Motto „Was ma hat, hat ma.“ Da ich jung und relativ gesund bin (toi, toi, toi, dass das so bleibt), sehe ich das als viel zu selbstverständlich an. Das wird sich mit jedem Lebensjahr sicherlich ändern. Mein Freund und ich sind nun über 5 Jahre zusammen und ich hoffe, dass wir die 50 mal voll machen und zufrieden aufs Meer blicken. :)

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  3. Glücklich macht mich das Bewusstsein, unabhängig zu sein. Alle 24 Stunden des Tages und der Nacht so gestalten zu können, wie es mir grade in den Sinn kommt.

    In erster Linie sind dies zeitraubende Bedürfnisse: Aufwändiges Kochen und Backen gehört dazu. Eine familiäre Notwendigkeit hierfür besteht nicht, es liegt sozusagen in den Genen, ein ganz persönliches Hobby also.
    Und, was das Kochen angeht, zwischendurch mal schnell raus in den Garten und schnell abpflücken, was an selbst angebauten und benötigten Kräutern (noch) vorhanden ist.

    Ebenso macht es mich glücklich, während der stundenlangen Zubereitung der Speisen mein Smartphone an die Aux-Buchse meines Internetradios anzuschliessen, den Lieblingsradio-Sender per App auf dem Smartphone anzuwählen und so unterbrechungsfreie Übertragung zu gewährleisten: Auf direktem Radio-Weg ist die Übertragung leider nicht immer störungsfrei, mittels Smartphone dagegen schon.

    Gutes Brot und gute Bücher – an beiden werde ich nie sparen, das gehörte schon mit 20 Jahren zu meinen ehernen Grundsätzen. Inzwischen bin ich 64.

    Gute, mich interessierende Bücher bzw. fesselnde Themen gibt es kaum noch. Alles, was mir lesenswert erschien, steht in gedruckter Form – teilweise noch ungelesen – in den Regalen: „Auf Vorrat kaufen, könnte ja mal vergriffen sein und dann hast du das Nachsehen“, dies war durchaus ein Leitgedanke.

    Kinofilme konsumiere ich bisweilen auch noch. Allerdings muss ich zugeben, dass mich Themen und Rezensionen zwar anlocken, neun von zehn Filmen jedoch enttäuschen. Sie sind ihr Geld nicht wert. Warum falle ich immer wieder rein? Wegen dem einen, vielleicht guten…?

    Mich muss die Sache oder das Thema schon faszinieren, begeistern, damit ich Geld dafür hinlege. Die zu kaufende Ware muss ich vor ihrem Erwerb in der Regel als „sehr gut“ klassifizieren können und nicht nur als „gut“.

    Das ist vergleichsweise selten der Fall: Zum einen, weil ich das begehrte Gut schon besitze (siehe oben), zum anderen, weil die absolute Trennlinie „sehr gut“ in meinem Kopf dafür sorgt, dass die meisten zunächst positiv betrachteten Dinge nicht mehr in diese strenge Kategorie fallen.

    Auf diese Weise wird man schleichend zum Puristen.

    Da, wie eingangs erwähnt, Unabhängigkeit mein wertvollstes Gut (nebst Gesundheit) darstellt, kann ich es nicht ausstehen, im Weihnachtstrubel von einem „Kaufen-Müssen“ getrieben zu sein. Deshalb habe ich alle Weihnachtsgeschenke spätestens schon im Oktober zusammen. In meinen früheren Berufsjahren, als auch noch die eine oder andere Kollegin zu beschenken war, konnte es durchaus vorkommen, dass sich bereits im Januar (Sonderangebote!) die Geschenke für den kommenden 24.12. in meinem Kleiderschrank stapelten. Vorratshaltung, Eichhörnchen-Mentalität eben.

    Deshalb sitze ich heute noch auf einem kleineren, allmählich abnehmenden Vorrat von Regenschirmen und Einkaufstaschen. Wird aber immer wieder gern genommen!

    Die wahre Kunst besteht wohl darin, während des Jahresverlaufs den zu Beschenkenden aufmerksam zuzuhören, was sie denn begehren. Meistens verrät eine Äusserung so ganz nebenbei doch, wohin die Wünsche gehen – dann nichts wie ab im Juli ins Geschäft – auch wenn es erst für Weihnachten sein soll.

    Meinen Deutschlehrer habe ich gleich nach dem Abi Anfang der 70er angerufen und mich bei ihm dafür bedankt, dass wir ein halbes Jahr lang „Werbung“ im Deutschunterricht thematisieren durften:
    Alle grammatikalischen Bestandteile, Wortwahl, Satzbau, Aussageabsichten, Unterschwelligkeiten, alles kam dabei im Deutschunterricht zur Sprache. Dazu gehörte auch, was eine Seite im „Spiegel“ damals kostete, wie viel Raum der Werbung im Printmedium eingeräumt wurde usw.

    Die Wahl war seitens des Deutschlehrers auf „Werbung“ gefallen, weil die Klasse – ich auch – Thomas Manns „Buddenbrooks“ unerträglich fand und der Unterricht mangels Beteiligung erstarrt war.

    Eine glückliche Fügung, die mich nicht nur bei meinem Einkaufsverhalten im Weihnachtstrubel lebenslang begleitet hat.

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    • Schön, dass du durch die Schule was fürs Leben lernen konntest. Einzelne Personen können durch Zufall sehr prägend sein.

      Bei Geschenken schaue ich immer, dass diese dem anderen wirklich nutzen. Nichts sollte ungenutzt im Keller landen. Im Januar Geschenke zu kaufen, ist natürlich geschickt.

      Aktuell schenken wir uns in der Familie meistens nur noch was zum Geburtstag. Da wir nicht wirklich religiös sind, ist Beisammensein an Weihnachten wichtiger.

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  4. Schöner Artikel!
    Ich habe mir diese Fragen, also „was macht mich glücklich?“ und „was brauche ich?“ jetzt im Vorfeld von Weihnachten auch wieder gestellt.

    Mir fällt einfach nix ein: Ich besitze bereits jegliches Equipment, das ich für meine Hobbies brauche, mich interesiert kein neues Elektronikzeug. Ich hab genug Kleidung etc. Ich wüsste nichts was ich mir kaufen würde, selbst wenn ich jetzt 100.000€ mehr Geld hätte..

    Höchstens… Zeit. Ich würde mir Zeit kaufen, indem ich weniger arbeiten und mehr die Seele baumeln lassen würde ;-) aber konsumtechnisch…? Wüsst ich nix.

    Mein Ziel ist es, irgendwann durch passives Einkommen nur noch in Teilzeit leben zu müssen. Mal sehen obs klappt ;)

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    • Ich habe zwar alles, was ich brauche, aber ich erfreue mich auch an zusätzlichen Dingen und lass mich gerne überraschen. Wenn ich 2 Millionen Euro hätte, würde ich vielleicht erneut in Versuchung geraten.. Neue Möbel, neues Fahrrad.. Bei 100.000 wiederum nicht, weil das Geld viel zu wenig ist, um mit dem Sparen und der Vermögensbildung aufzuhören.

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  5. Momentan ist der „Black Friday“ überall present. ich werde mit Mails bombardiert. Zudem hat Amazon die neue Verkaufsmasche, wo man einen Sonderrabatt bekommt, wenn man innerhalb einer bestimmten Zeit den Artikel kauft. Nun ja, alles bekannt. Muß aber nicht schlecht sein. Ich habe jetzt einen 27″-Monitor auf diese Weise für 150 EURO bekommen und nach Abzug meiner Kreditkartenpunkte und eines Gutscheines waren es dann noch 80 EURO. Solche Aktionen müssen also nicht schlecht sein. Sie werden nur schlecht, wenn man schlechtes daraus macht, d.h. Zeugs kaufen, dass dann als Staubfänger in der Wohnung landet, weil man es nicht braucht.

    Ich würde Konsum generell nicht verteufeln, auch wenn gerade in der Bloggerszene einige dabei sind, die wie askethische Mönche leben, um dann die 70% Sparrate zu erreichen. Da denke ich mir: Fehlt nur noch die Höhle.

    Dinge haben mich aber trotzdem in meinem ganzen Leben nie glücklich gemacht. Ich mag Einkaufen generell nicht so gerne und bin heilfroh, dass man inzwischen über das Internet diese Dinge abwickeln kann. Früher war das nicht so und gerade vor Weihnachten war es einfach nur grausam, irgendwelche Geschenke zu kaufen. Ich habe es echt abgrundtief gehasst. Inzwischen ist das Thema gelöst und nur noch die Kleinen bekommen was. Ich selber hab alles und umgekehrt scheint es auch so zu sein.

    Ich finde die Zufriedenheit eher im täglichen Sein. Heute Morgen z.B. habe ich einen schönen Waldspaziergang gemacht bei herrlichstem Wetter über Wiesen mit Rauhreif. Sehr erfrischend und sehr entspannend. In der Natur sein macht mich sehr zufrieden, da muß das Wetter gar nicht besonders schön sein. Einen Berg besteigen, am Strand entlang laufen, das sind die Dinge, die erholsam sind. Eine gute Zeit mit Freunden und Familie verbringen mit gemeinsamen Erlebnissen. Eigentlich nichts besonderes.

    Irgendwo bin ich froh, dass ich weder das Geltungsgen noch das Konsumgen besitze. Ich mache mir schon lange nicht mehr den Stress, irgendwelche teure Gegenstände zu kaufen, nur um „besser“ zu sein als mein Nachbar in punkto Haus, Fahrzeug oder was auch immer. Eigentlich sind Menschen, die so leben müssen, arme Schweine für mich. Das ganze schöne Geld geht für Dinge drauf, die man nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die man bestenfalls mäßig mag.

    Einen guten Nebeneffekt hat diese Einstellung natürlich. Man gibt weniger Geld aus als man einnimmt und das lege ich zurück. Ich bin nicht sonderlich frugal, weil ich gerne esse, weggehe und verreise. Trotzdem kann ich so 40% +- im Monat weglegen. Mit der Zeit ist Geld dadurch unwichtiger geworden, da das passive Einkommen stetig steigt. Ich finde, mit diesem Weg kann man kaum was falsch machen. Nach Jahren merkt man, dass einem die Rentendiskussionen nicht mehr beschäftigen muß und man auch ganz gut ohne gesetzlicher Rente leben kann. Ich bin jetzt kurz davor, aber es hat auch ein bisschen gedauert. Wenn es dann endgültig so weit ist, kann ich schauen, ob ich weniger arbeite. Mein Problem dabei ist, dass ich momentan etwas mache, was mir Spaß bereitet. Aber das muß ja nicht für das ganze Leben sein.

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    • Schlimm, wenn die Arbeit einem Spaß macht. ;)
      Aktuell denke ich beim Konsum ein wenig in die andere Richtung: Wo kann ich mehr ausgeben? Der Bio-Trend nimmt z.B. stark zu, in Supermärkten wird das Angebot diesbezüglich immer größer Gemüse aus der Region wird auch immer mehr Angeboten. Mir gefällt diese Tendenz, obwohl ich bisher nicht so der Bio-Käufer bin.

      Eine Sparquote von 70% ist sicherlich nicht das Schlimmste, was einem passieren kann. Allerdings kommt es immer auf das Gehalt drauf an, wie viel man sparen kann. 70% bei 5k netto: „Easy…“ wie madamemoneypenny immer so schön schreibt. 70% bei 2k netto? Da blieben nur 600€ zum Leben, was wiederum nicht so leicht ist.

      Sei froh, dass du dir aus materiellen Dingen nicht viel machst. Da ich zwar einen interessanten Job habe, aber für meine Branche recht wenig verdiene, machen mir so materielle Dinge mehr zu schaffen. Wie soll ich mir mal im teuren Süden mal eigene 4 Wände leisten? Wie vielleicht eine Familie ernähren? Was ist, wenn ich mal berufsunfähig werde? Könnte ich durch einen besser bezahlten Job nicht mehr für solche Fälle zur Seite legen? Es wäre leichter, mich auf immaterielle Dinge zu konzentrieren, wenn meine Zukunft nicht von solch „banalen“ materiellen Dingen abhängen würde.

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  6. Hi,

    also um deine drei Fragen zu beantworten:
    Glücklich macht mich, wenn ich Zeit mit meiner Family und meinen Freunden verbringe, Das erkenne ich daran, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich liebe gemeinsame Abende und genieße, wenn sich alle amüsieren!

    Ich habe lange Zeit viel Geld am Wochenende beim Feiern ausgegeben, doch dies hat sich in letzter Zeit geändert. Mittlerweile konsumiere ich bei größeren Investitionen viel reflektierter. Alleine bei Essen und Restaurantbesuche könnte ich noch einiges an Sparpotenzial ausnutzen. Doch hier schätze ich gutes Essen einfach zu sehr!

    Weihnachten verschenke ich gerne Zeit und gemeinsame Momente. Hier meine ich, dass viel selbst gebasteltes und auch gemeinsame Erlebnisse. Ich suche mir Tagesausflüge oder erstelle selbst welche!

    Liebe Grüße
    Florian

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    • Die Geschenke für dieses Jahr musst du natürlich nicht verraten, aber was bastelst du da Schönes? Das mit den gemeinsamen Erlebnissen klingt definitiv vernünftig. Denn darauf kommt es letztlich an. Bei Paaren (auch bei uns) höre ich immer öfter, dass man an Weihnachten lieber was Schönes zusammen macht statt diesen Geschenke-Zwang zu befolgen. Mit eurer Wohnung habt ihr nun zudem einen großen Anwärter, der gerne Geldgeschenke entgegen nimmt.

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  7. Autos sind ein schönes Stichwort: Ich besitze seit vielen Jahren kein eigenes Auto mehr. Ich gucke mir gern schicke Autos an, aber ich habe einfach keinen regelmäßigen Verwendungszweck dafür.

    Vor ein paar Tagen habe ich mir dafür einen Roadster für 3 Tage gemietet und ordentlich Gas gegeben. Mein Verlangen wurde für längere Zeit gestillt und gleichzeitig hat sich mein Kontostand kaum verringert.

    Ich denke, dass man bei vielen kostenintensiveren Verlangen so vorgehen kann. Man unterdrückt sie nicht komplett, sondern sucht nach wirtschaftlich nachhaltigeren Lösungen.

    An Oliver: Genau so ist es mir auch ergangen. Sicherlich gibt es finanzielle Meilensteine, bei denen man jedes Mal eine Art Glücksgefühl empfindet, aber mit der Zeit wird der weitere Zuwachs gefühlt immer unwichtiger. Durch meine minimalistische Lebenseinstellung war diese Grenze relativ schnell erreicht.

    An meinem Konsumverhalten hat sich dagegen kaum etwas verändert, was ich nicht weiter schlimm finde. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass ich in einem höheren Alter etwas mehr Wert auf Komfort legt. Bei Knochen gibt es schließlich nur Wertverluste.

    Eine Sache hat bei mir aber zunehmend an Wichtigkeit gewonnen: Spenden.

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    • Fährst du allgemein noch ab und zu Auto? Bei mir ist es so, dass ich aus beruflichen Gründen immer mal den Firmenwagen nutze. Autofahren an sich ist kein Problem, allerdings sind so Kleinigkeiten wie Einparken und Überholen ungewohnte Situationen für mich, wo ich mich relativ unsicher fühle. Bei mir geht es mittlerweile so weit, dass ich das Autofahren als Beifahrerin so gut es geht meide, weil die Leute zu dicht auffahren und generell sehr gestresst fahren. Als Fahrrad- und Bahnfahrerin habe ich zu Transportmitteln die letzte Jahre eine relativ entspannte Haltung gewonnen „Hauptsache ankommen“.

      Finde es gut, dass du bei Konsumversuchungen nach Alternativen Ausschau hälst. :) Gegen Luxus und Komfort ist an sich ja auch nichts einzuwenden.

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      • Eher selten, aber ich konnte im Laufe meines Lebens genug Fahrpraxis sammeln. Autos, die man zum ersten Mal fährt, bedürfen natürlich einer kleinen Einfahrzeit.

        Lass die anderen doch gestresst und genervt agieren, Minimalisten leben und fahren entspannt. ;-)

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      • Ist ein wenig schwer, das den Leuten zu vermitteln. Bin da eine nicht so tolle Beifahrerin, weil öfter mal sage „Achtung!“ sage, wennich das Gefühl habe, die Leute sehen nicht, dass ihr Vordermann grade stark bremst. Die meisten Leute sagen dann: „Hey, ich fahre im Gegensatz zu dir jeden Tag Auto und das jahrelang unfallfrei.“ Ich versuche da zwar vertrauen in die Leute zu haben, aber ich hatte als Beifahrerin öfter mal Situationen, wo es fast geknallt hätte bzw. 2 Situationen, wo es mit Blechschaden geknallt hat. Letztens fuhr ein Kollege z.B. zügig über eine große Kreuzung, weil er das Stoppschild übersah und ich traute mich nicht, was zu sagen „Der wird schon wissen, was er tut“. Die Frontscheinwerfer, die mir direkt darauf in mein Seitenfenster schienen, lehrten mich eines besseren.

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  8. Pingback: In den Töpfen der Anderen #16 » Finanzküche

  9. Hi,
    heutzutage wird man ja schon fast genötigt zu konsumieren. Überall wo man hingeht und hinschaut ist Werbung die sagt „Kauf mich“ (so, oder so ähnlich).
    Aber ich finde man sollte in Maßen konsumieren. Sich ganz zu verweigern und seine Wünsche unterdrücken finde ich auch nicht gut. Glaube das würde auch kein gutes Ende nehmen.

    Ich mache es in Maßen und frage mich oftmals bevor ich was kaufe ob ich das wirklich benötige und welchen Zweck es für mich erfüllt. Das kann schon mal etwas länger dauern.
    Also mindestens ein paar Tage, meist sind es aber sogar Monate oder bei ganz großen Anschaffungen (Auto) Jahre.

    Bei meinem mittlerweile 15 Jahre alten Motorrad (6 Jahre in meinem Besitz), finde ich es immer wieder schön das ich es habe. Aber ich habe auch gar kein verlangen nach was neuem. Es fährt wunderbar, hat Leistung, schaut immer noch super aus und hat einen wundervollen Klang. Was soll ich also mit einer neuen Maschine?

    Ich habe im Übrigen für mich eBay Kleinanzeigen entdeckt. Auch dort findet man so manche (neu) Schnäppchen. Bzw. kann ich meinen „alten“ Krams dort verhökern. Allerdings nerven mich dort dann immer mehr die „was ist letzte Preis“ Anfragen…

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    • Ebay Kleinanzeigen habe ich auch für mich entdeckt. Vor allem spart man sich durch persönliche Besichtigung + Abholung manchen Stress und die Sachen müssen nicht durch die halbe Welt verschickt werden.

      Dem Konsum gänzlich den Rücken zuwenden will ich auch nicht. Ist vielleicht eine Berufskrankheit, aber ich finde es toll, was wir Menschen alles schaffen können und welche Vielfalt wir dabei haben. Außerdem muss dies kein Nachteil für die Wirtschaft sein: Wenn die Leute auf den Massenkonsum verzichten, werden viele Produkte teurer. Sofern diese dafür länger halten, bleibt das Geld, was sich im Umlauf befindet gleich, aber die Ressourcen werden geschont.

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  10. Ich bin ein miserabler Konsument. Ich hasse shoppen, weil ich mich a) entscheiden muss, b) Geld ausgebe und c) es für eine unglaubliche Zeitverschwendung halte, am Wochenende in irgendeinem Kaufhaus meine Freizeit zu verbringen.

    Das Internet ist natürlich eine größere Gefahr, doch seit ich auch hier vermeintliche „Schnäppchenseiten“ wie mydealz & Co. meide, hat sich in meiner Statistik eine wunderbare Ausgabekurve nach unten gezeigt. Und das trotz dem Fakt, dass ich vorher schon bewusst konsumiert hatte (Sie kriegen Dich trotzdem! ;-)). Schlussendlich bewies es mir, dass solche „Angebote“ am Ende nur zur Mehrausgabe führen.

    Seit her shoppe ich nur noch, wenn ich etwas wirklich brauche, und somit gezielt suche. Vermutlich ist es zu dem Zeitpunkt kein TOP-Preis, aber die Gefahr, dass man nebenbei noch mehr Plunder bzw. über den eigentlichen Bedarf kauft, ist nicht mehr da. Ergo jede Menge Geld gespart.

    Grundsätzlich hat sich bei mir das Grundgefühl eingestellt, dass jedes neue „physische“ Objekt in meinen Haushalt immer ein wenig „Schmerz“ bereitet. Da es Zeug ist, was ich im Worst-Case umziehen müsste. Es stellt also eine Belastung dar. Somit überlege ich mir immer gut, was angeschafft wird.

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    • Da denken wir sehr gleich! Ich habe auch immer den nächsten Umzug schon im Blick. Mein Ziel ist es, dass meine Sachen immer in einen Sprinter passen (so grob abgeschätzt).

      Auf mydealz war ich früher auch viel. Mittlerweile wird ja jeder Mist als „super Schnäppchen“ angepriesen, weswegen ich dort kaum noch vorbeischaue.

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  11. Hallo ex-Studentin. Ich mache es wie Robert Kiyosaki: Bevor ich mir ein Konsumgut kaufe, kaufe ich mir erst „Assets“ die mir das Konsumgut verdienen.
    Bevor ich z.b. ein Auto geleast habe ( Schnäppchen von Sparneuwagen.de) habe ich mir erst p2p Kredite gekauft die mir jeden Monat die Leasingrate erwirtschaften. Bevor ich mich im Fitnessstudio angemeldet habe, habe ich mir ETFs gekauft die im Schnitt eine Rendite in Höhe des Mitgliedsbeitrags erwirtschaften. Genau so habe ich auch mit dem Investieren angefangen: Ich habe mir eine Liste mit meinen monatlichen Ausgabe erstellt. Diese habe ich nach Betrag sortiert (günstigster zuerst) und dann immer abgehackt, was ich nun schon für mein komplettes Leben bezahlt habe. Als ich 4€ Rendite pro Monat hattet, habe ich z.B. die Privathaftpflichtversicherung abgehackt. Mit weiteren 15€ z.B. die kosten für Handy+Vertrag usw.
    So kann ich mich motivieren und mir auch mal etwas gönnen.
    MfG
    Luke

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    • Interessante Methode! Klingt nach einer guten Motivation. Wird aber sicherlich immer schwerer, je näher man den großen Posten (Wohnen) näher kommt. Bisher tue ich mich mit der Akzeptanz meiner Rendite noch schwer. Ich traue dem Ganzen einfach nicht. Für mich ist mein Depot nur eine Momentaufnahme, die mir nichts über die Zukunft vorhersagt. Ich kann in 5 Jahren meine Einzahlungen verdoppeln, um dann plötzlich 50% Einbußen zu haben. Ich versuche mein Depot gedanklich deswegen ein wenig auszublenden. Vielleicht ändert sich das mal, sobald ich Ausschütter in meinem Depot habe, die tatsächlich für regelmäßigen Geldeingang auf meinem Konto sorgen.

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      • Hallo,
        ich verlasse mich auch nicht auf die Rendite und gedanklich schreibe ich auch jeden angelegten Euro erst einmal ab. Ich schaue auch fast nie in das Depot. Wie die Kurse stehen oder welche Dividende es gibt interessiert mich nicht. Ich rechne einfach bei der Einzahlung mit einer durchschnittlichen monatlichen Rendite von z.B. 5% und hacke dann wieder etwas in meiner Liste ab :) Verkauft wird frühestens zur Rente. Wenn überhaupt. Bei den p2p Krediten ist es noch einfacher, da ich dort keinen Durchschnittswert nehmen muss sondern die genaue Rendite bereits kenne.
        Viele Grüße

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