Stress: Ein Symptom der heutigen Gesellschaft

Vor Kurzem habe ich einen Artikel über unterlassene Hilfeleistung veröffentlicht, weil mich die Angst vor dem Verlust von Gesundheit oder gar Leben in letzter Zeit sehr beschäftigt hat. Zwei ehemalige Schulkameraden sind die letzten Jahre bei Unfällen ums Leben gekommen. Meine Chancen auf einen Unfall im hektischen Stuttgarter Berufsverkehr stehen auch nicht all zu schlecht: Ich werde als Fußgängerin und Fahrradfahrerin häufig von Autofahrern übersehen, da diese nicht in den Rückspiegel schauen, Zebrastreifen ignorieren oder beim Abbiegen nicht auf Passanten achten. Mein trauriger Rekord ist es, innerhalb einer Woche fast zweimal umgefahren worden zu sein. Seitdem rattert es in meinem Kopf.

Wieso verhält sich die heutige Gesellschaft so gestresst?

Wieso achtet man immer weniger auf seine Mitmenschen? Ich höre ständig Gehupe auf den Straßen. Autofahrer halten nicht mehr für Fußgänger, weil der Hintermann sonst gleich Lärm macht. Man will nicht unnötig warten. Ich selbst renne oft über die Fußgängerampel, weil ich sonst wieder mehrere Minuten an der Straße stehen müsste. Morgens sehe ich Schulkinder und Erwachsene zum nächsten Anschluss rennen, weil die Umstiegszeiten zu kurz sind.

Stress vor allem in Städten
Erst dachte ich, dass diese Hektik nur ein Stuttgarter Phänomen sei. Ich bin auf dem Land groß geworden und habe dort alles ganz anders erlebt: Wir haben als Kinder auf den Straßen oder in Gärten gespielt, hatten breite Fahrstraßen und es gab Unmengen Platz zum Parken. Dass man mal langsam fahren muss, war normal. LKWs und Traktoren, die den Autozug anführten, waren für mich Standard. Ein paar einheimische Raser gab es immer, aber über diese Verrückten wurde geflucht.

Letztes Jahr war ich dann mal im Berufsverkehr in meiner Heimat unterwegs und musste feststellen: Selbst hier gibt es nun Stau. Da alle vom Land in die gleiche Stadt zum Arbeiten fahren, sind die Straßen genau so voll wie in Stuttgart. Bei mir auf der Arbeit zu spät zu einer Besprechung zu kommen, ist zwar nicht toll, aber bei dem Satz „Hier steht ein LKW quer und wir kommen deswegen später.“ nickt man verständnisvoll.

„Wo haben Sie nun geparkt?“

Dieser Satz ist in meiner Branche ein selbstverständlicher Eisbrecher für jede Konversation. Wer die Möglichkeit hat, versucht die Hauptverkehrszeiten zu umgehen. Manche meiner Kollegen sind schon auf der Arbeit, da reibe ich mir noch den Schlaf aus den Augen. Nicht nur im Straßenverkehr scheint Hektik alltäglich zu sein: Im Bekanntenkreis und auch in meinem Beruf bekomme ich immer mehr davon mit: Alles muss bis gestern erledigt sein.

Kein Geld für zu wenig Leute bei zu viel Arbeit.

Die Technikerkrankenkasse hat 1000 Leute zu ihrem Stresspegel befragt. Nun keine große Umfragegruppe, aber die Ergebnisse glaube ich gerne: 57% der Personen gab an, unter Stress zu leiden. Ein Fünftel der Personen leidet unter Dauerstress. Das Wort „Stress“ in Bezug auf Lebewesen gibt es übrigens erst seit leit letztem Jahrhundert.

Durch Stress lässt man andere Dinge schleifen
Wer zeitlich und körperlich sehr beansprucht ist, muss zwangsläufig bei anderen Dingen Abstriche machen: Man kann sich nicht zum Sport aufraffen, ernährt sich ungesund und verbringt weniger Zeit mit geliebten Menschen.

Ego Depletion
In der Psychologie hat man die Theorie der „Ego Depletion“ entwickelt. Sie besagt, dass man nur eine begrenze Kapazität für Verzicht hat. Dies spiegelt sich z.B. ganz gut bei Diäten in Kombination mit Prüfungsstress wieder: Im Studium stand ich unter Dauerstrom. Zu Beginn des Semesters hatte ich noch Zeit zum Kochen und soziale Unternehmungen. In Prüfungsphasen fokussierte ich mich ausschließlich aufs Lernen und ernährte mich von Fastfood. Auf der Arbeit greife ich bei Projektstress schnell zu Süßigkeiten. Eltern kennen sicherlich auch zu genüge, dass im Familienrummel Ernährung und Sport relativ weit unten in der Prioritäten-Liste stehen.

Auch in Bezug auf die Finanzen zeigt sich dieses Phänomen: Man ist frustriert über den Beruf, muss aus finanziellen Gründen den Urlaub dieses Jahr streichen, kann aber dann nicht bei der reduzierten Handtasche, dem Fernseher oder unsinnigem Kleinkram widerstehen.

„Man gönnt sich ja sonst nichts.“

Der Spruch trifft es aus meiner Sicht ganz gut. Man belohnt sich dafür, in sonst vielen anderen Themen zurückzustecken und merkt nicht, dass man sich dadurch auf Dauer ggf. mehr schadet als hilft.

Mein Tipp: Routine und mehr auf sich selbst achten
Ich stelle mir in letzter Zeit sehr häufig die Frage, ob mein sichergeglaubtes Leben wirklich unbeirrt so weiter laufen wird. In vielerlei Hinsicht kann vieles im Leben ungeplant schiefgehen. Ein Jobverlust oder ein Wohnungsbrand sind da weniger eine Sorge im Vergleich zu gesundheitlichen Folgen oder gar der Verlust eines geliebten Menschen oder des eigenen Lebens. Ich habe Angst, vor lauter Stress das Leben zu vergessen. Finanzblogger-Kollegin Monika hat dieses Jahr einen guten Freund verloren und dies zum Anlass genommen, sich um ihren Nachlass zu kümmern und die lang aufgeschobene Thailandreise endlich in Angriff zu nehmen.

Ich raffe mich auch immer wieder dazu auf, mehr auf meine Gesundheit zu achten:

Gesunde Ernährung, Bewegung und die Pflege sozialer Kontakte helfen in jeder Lebenslage

Auf der Arbeit habe ich mir ein Süßigkeitenverbot erteilt und knabbere seit Jahren jeden Morgen mein Vollkornbrot und meine Gemüsebox. Bewegung versuche ich möglichst viel im Alltag unterzubringen, indem ich z.B. grundsätzlich Treppen steige. Egal, wie viel Stress ich habe: Da ich kein Auto habe, mache ich alles zu Fuß oder mit dem Rad. Soziale Kontakte pflege ich viel zu selten, dafür ist es aber umso schöner, wenn ich eine lang vermisste Freundin endlich wieder treffe. Ich gehe regelmäßig zum Arzt, weil alle Lebenspläne nicht aufgehen, wenn ich nicht gesund bleibe. Wichtig ist es mir, gewisse Routinen zu entwickeln und eine gesunde Lebensweise zum Standard zu machen. Es kann nicht immer alles perfekt laufen, aber man sollte immer wieder zur Balance im Leben zurückfinden. Das Leben ist ein bisschen wie eine Klimaanlage, die bei schwankenden Außentemperaturen versucht, die gleiche Raumtemperatur aufrecht zu halten.

Weiterer Tipp: Stress in positive Energie umwandeln

Es gibt unterschiedliche Arten von Stress: Negativen Stress und positiven Stress. Die Urlaubsvorbereitungen gehen wesentlich lockerer von der Hand, wenn man sich auf die Auszeit freuen kann. Dass ich öfter mal über die Fußgängerampel renne, sehe ich ebenfalls als positiv an, da ich mich gerne bewege und es mir sogar Spaß macht, ein wenig rennen zu können. Mein Gedanke dabei: Ich tue das freiwillig. Mit diesem Hintergedanken geht alles ein wenig leichter von der Hand.

Letzten Endes ist der Mensch ein Gewohnheitstier: Er gewöhnt sich an alles.

Ich bin der Meinung, dass man dem Umgang mit Stress lernen kann. Man lernt vor allem, sich besser zu organisieren und zu priorisieren. Gleichzeitig sollte man drauf achten, dass man sich nicht überschätzt und sich übernimmt. Nicht umsonst ist heutzutage immer mehr die Diagnose Burnout die Folge.

Dieses Wochenende habe ich strurmfrei und nehme mir eine kleine Auszeit: Freitags habe ich seit mehreren Monaten mal wieder ehrenamtlich ausgeholfen (soziale Kontakte und körperliche Betätigung: check!). Anschließend habe ich bis tief in die Nacht Serien geschaut und mir dabei Studienarbeiten meiner Studenten durchgelesen. Heute, am Samstag, bin ich bis spät mittags im Bett liegen geblieben. Anschließend eine Runde einkaufen, am späten Nachmittag Gulasch gekocht und mit Bruder, Mama und Papa telefoniert. Gleichzeitig ein wenig an diesem Blogartikel gearbeitet.

Wie entgeht ihr dem Alltagsstress? Oder seid ihr von Natur aus tiefenentspannt?

 

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25 Gedanken zu “Stress: Ein Symptom der heutigen Gesellschaft

  1. Ich fürchte, wir machen uns oftmals selbst viel zu viel Stress im Leben oder lassen uns bereitwillig von anderen stressen. Öfters mal ein „Nein“, wenn noch ein zusätzliches „Paket“ erledigt werden soll – egal ob beruflich oder privat – würde den meisten bestimmt gut tun. Oder auch etwas weniger perfektionistisch eingestellt durchs Leben gehen *anDieEigeneNaseFass*. Lücken im Tagesablauf sind kein Makel – man muss nicht immer etwas tun müssen. So wie Du heute bis mittags im Bett geblieben bist – herrlich!
    Ich versuche Situationen zu erkennen, die mich vordergründig stressen könnten, die ich aber nicht ändern kann – und dann bemühe ich mich ganz bewusst den Stress zu ignorieren. Wenn es in der Warteschlange nicht vorwärts geht oder der Verkehr auf der Autobahn total dicht ist oder die Bahn einfach nicht kommen will – einfach mal die Situation genießen. Man kann einfach nur abwarten und im Hier und Jetzt leben – die Sonne genießen, das Radio aufdrehen, anderen Menschen zulächeln. Und schon ist der Stress gar nicht mehr so präsent – was passiert schon schlimmes, wenn das ach so wichtige Ding doch erst später erreicht wird? Oftmals nichts. Wir stressen uns nur unnötig selbst.
    Die Gewöhnung an den Stress finde ich übrigens gefährlich – wenn Warnzeichen ignoriert werden und Stress zum dauerhaften Begleiter wird, sollte man nach Auswegen suchen. Irgendwann zieht sonst der Körper dann die Reißleine – und das muss nicht immer gut enden.

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    • Gute Einstellung! Ein Kollege von mir fiel letztens 4 Wochen aus, da er unter der beruflichen und privaten Belastung zusammen geklappt ist. Das hat mir noch mal vor Augen geführt, dass man auf seinen Körper hören sollte. Meine Mama hatte mit 20 ihren ersten Bandscheibenvorfall. In dem Moment, wo der Arbeitgeber kein Verständnis für solche Situationen zeigt, sollte man das Weite suchen. Wichtig ist auch der Ausgleich auf privater Ebene. Wenn man abends Heim kommt und die nervliche Belastung gleich weiter geht, kann man nie zur Ruhe kommen. Den Arbeitsweg sollte man, wie du sagst, bestmöglich zur Entspannung nutzen.

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      • Woher kommt der Stress überhaupt? Ablenkung, Informationsoverkill, etc. Viel davon ist hausgemacht.
        Man lässt vielen Dingen keine Zeit zu reifen und haut es sofort raus. Besonders bei beruflichen Emails. Da sind manchmal unsinnige Ketten-Emails, man kann sich nur an den Kopf greifen. Zuviele Leute gewöhnen sich leider berufliche Korrespondenz als eine Art Whatsup zu nutzen anstatt ein Brief zu schreiben. Email war eigentlich mal ein elektronischer Brief. Überleg dir mal, wie viel Zeit du bei einem Brief zB an deine Krankenkasse investierst.
        Das ist leider oft selbsverursacht aber ein Chef hat das stark in der Hand, wie er seine Leute führt. Das hat wenig mit dem Unternehmen zu tun, sondern jeder Vorgesetzte kann das selber entscheiden. Ich versuche meine Leute auch zu sinnvollerem Arbeiten „zu erziehen“ und verbiete ihnen auch übers Wochenende Arbeit nach Hause zu nehmen. Es ist erschreckend, wie viele etwas über die freien Tage zuhause machen wollen.

        Wirklich befremdlich finde ich, dass angeblich viele Kinder in der Schule angeben gestresst zu sein. Da kommen die schlechten Glaubenssätze der Eltern voll durch: Man MUSS Abi haben, alles andere ist nichts wert. Nur wer sich anpasst und immer arbeitet ohne was zu sagen behält sein Job bis zur Rente. Wer bringt denn seinen Kindern solch einen Mist bei?!

        Jede Zeit hat wohl ihre Krankheit. zb Anfang 20 Jhd war es die Hysterie, die vorallem Frauen betroffen hat, die ohne Rechte und familiären Zwängen gelebt haben. Heute ist es der Stress. In 50 Jahren wird es sicher etwas anderes sein.
        Sicher gibt es „guten“ Stress, der oft überragende Ergebnisse liefert. Aber Stress ist eben wie Gift, kleine Mengen können gutes bewirken, zuviel oder dauereinnahme sind eher schädlich. Eine Gewöhnung an Stress sehe ich wie Dummerchen sehr kritisch. Schliesslich willst du dich auch nicht an ein festen, durchgehenden Alkoholpegel im Leben gewöhnen.

        Wenn ein Mensch in ein seelisches Ungleichgewicht gerät, kippt er irgendwann. Darum ist eine vielgenannte Work-Life-Balance für das Gleichgewicht wichtig. Schau dir das mal an:
        http://www.psychotherapie.bottequin.de/files/Raute-1.pdf
        Die genannten Schlagwörter sind leider ein wenig kurz gegriffen. Man muss wissen, wie man das Sytem anwenden muss; es ist nicht selbsterklärend. Ich kann nur empfehlen sich solche Abgleiche zB einmal im Jahr ehrlich zu beantworten und daraus Konsequenzen zu ziehen. So merkt man, ob man aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Bei meinem ersten Versuch war ich ein wenig vom Ergebnis überrascht.

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  2. Früher hatte ich auch viel mehr „Stress“ als heute. Irgendwann habe ich erkannt, dass man sich selber viel zu viel Stress macht (zu hohe Erwartungshaltung) und vieles auch zu ernst nimmt. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, sich selber nicht sooo wichtig zu nehmen. Da können wir sehr viel von den Südländern lernen, einfach mehr Gelassenheit. In der Folge habe ich meinen Job so eingerichtet, dass ich da gut und „bequem“ klarkomme. Ich habe gelernt Nein zu sagen oder einfach auch: „Schaffe ich nicht, dauert eine Woche länger.“ Glücklicherweise habe ich praktisch keinen privaten Stress, da ich eine wundervolle Frau habe, die mir immer zur Seite steht und den Rücken stärkt. Man sollte es so halten wie Pippi Langstrumpf: Ich bau mir meine Welt, so wie sie mir gefällt.
    Zum Nachdenken hat mich übrigens auch der zu frühe Tod von ehemaligen Schulkameraden und Arbeitskollegen gebracht. Ein gewisses Maß an Egoismus schadet nicht, erst muss es mir gut gehen, dann kann ich anderen immer noch helfen.
    Inzwischen lebe ich weitestgehend stressfrei und das schafft Zufriedenheit.

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    • Jetzt in meinen jungen Jahren fühle ich mich noch relativ „unbesiegbar“. Aber nur weil ich weiß, dass ich jetzt vieles lernen kann, um es mit den Jahren mal entspannter angehen zu können. Spätestens, wenn man mal Kinder hat, hat man neben seinem Beruf noch einen weiteren Fulltime-Job. Ich sehe es bei meinen Kollegen: Hier ein Kniewehwechen, da Rückenprobleme..Letzteres fängt bei mir auch schon an.

      Ein gewisses Maß an Egoismus halte ich für vollkommen angebracht. Gesund bringt man dem Arbeitgeber am meisten. Wenn er dies nicht genau so sieht, wird man nur unnötig verheizt.

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  3. Grundsätzlich bin ich eher der Typ. Stress kenne ich nicht. Keine Ahnung warum bin relativ entspannt. Selbst bei kritischen Situationen bei der Arbeit oder so bleib ich ruhig. Das hat sein Vorteil die Entscheidungen bleiben Logisch. Wenn ich so nachdenke. Bin wohl eher Typ Vulkanier. Logisch muss es sein und das wäre Stress nicht. :D

    Ich muss mittlerweile zugeben das Thema Stress ist wirklich gemacht. In vielerlei Hinsicht finde ich den heutigen Stress auch Schwachsinn. Leute hetzten zur Arbeit, zum Einkaufen und „sparen“ Zeit. Aber Abends hängt man sich dann oft Stundenlang vor den TV. Nicht um was spannendes zu gucken, sondern einfach nur so. Hätte man nicht vorher sich einfach etwas Zeit nehmen können und das TV gucken einsparen können.

    Das Schleifen ist dann so ein Symptom, wo für mich eine Spirale beginnt. Erstmal fängt man an das Frühstück weg zu lassen, dann halt das Kochen,… . Das ganze erhöht dann meist noch mehr den Stress, weil man sich vielleicht drüber aufregt.

    Ich denke dabei aber nicht das Stress grundsätzlich schlecht ist. Gibt ja auch positiven Stress, wie du schreibst. Beim Sport stresst man den Körper auch mal. Man muss halt gefühlt immer wissen, wie viel Stress ok ist. Und vor allem, wofür der Stress es Wert ist. 5 Minuten früher bei der Arbeit zu sein bestimmt nicht.

    Finde den Tipp mit den Routinen dabei echt gut. Aktuell gehe ich selbst wieder sehr stark in die Richtung. Gewohnheiten wieder verstärkt zu nutzten und weniger konkret zu sein. Besser noch Rituale. Aktuell arbeite ich dort am Morgenritual.

    Grob läuft das so:
    – Bad (Zähne putzen, Waschen,…)
    – 1/2 Liter Wasser trinken (Abend vorher verbreitet)
    – Frühstücken
    – 3 Ziele setzten für den Tag

    Zukünftig will ich noch 10 Minuten Meditieren hinzufügen. Aber alles mit seiner Zeit. Nicht auch dort beginnen sich Stress zu machen. Diese Ritual stärkt mich dabei und nimmt mir grade Morgens den typischen Stress. Das Ritual dauert dabei manchmal 15 Minuten oder am Wochenende auch mal 45 Minuten.

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  4. Der Stresspegel hängt auch ein wenig von der Branche ab. Mein Freund ist auch in der IT-Branche und ich lausche neidisch, wenn er von der Arbeit erzählt. Extreme Gleitzeiten, Homeoffice, mal eine längere Zeit unbezahlter Urlaub.. Da bin ich ein wenig selbst Schuld, dass ich am Ende der Produktionskette stehe. Aber ich muss mir eingestehen, dass ich das auch ein wenig so will. ;) Man braucht ein hohes Maß an Selbstdisziplin, wenn man so wenig Vorgaben hat.

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    • Immer diese Vorurteile. Habe noch gehört die ITler sind alle sehr hübsch. ;)

      Aber zurück zum Thema. Ich denke gar nicht es ist so ein IT Thema.Mehr ein Unternehmensthema. Bei uns sind die Gleitzeiten für alle da. Produktion muss sich nur intern abstimmen im Team, wie auch bei uns. Home Office. Ok. Das klappt nur bei den Leuten mit PC. Aber dort wird es auch genutzt.

      Und unbezahlter Urlaub ist bei uns halt eine rein persönliche Entscheidung. Kann jeder machen, wenn er früh genug fragt und es sich leisten kann.

      Natürlich ist die IT etwas voreiter. Aber für mich hängt vieles am Unternehmen selbst und wie gut es diesem Unternehmen geht.

      Das mit der Freiheit und Disziplin stimmt sehr. Hier kommen so einige damit gefühlt auch nicht so klar. Die machen sich dann selber Regeln. Ich bin hier zwar noch nicht an den Grenzen, aber denoch muss ich mir auch ein paar Regeln auflegen. Sonst würde das Chaos werden.

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      • ITler sind defintiv tolle Menschen. ;) Die, die ich kenne, sind vor allem recht locker und umgänglich (meistens leider single, weil sie kaum Gelegenheit haben, Frauen kennen zu lernen).

        Letzten Endes hängt der Arbeitsdruck ein wenig davon ab, wo man in der Produktionskette steht. Das Motto „Mach ich’s heute nicht, mach ichs morgen.“ funktioniert in manchen Berufen nicht ohne Murren des Kunden/Patienten. Letztlich wird sich die Arbeitswelt vielleicht wirklich demnächst, wie in deinem letzten Artikel beschrieben, verändern.

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  5. Manchmal kommt es mir so vor, als ob Menschen nur mehr Stress haben. Wie du schreibst, selbst der Weg in die Arbeit ist anstrengend. Auch am Wochenende muss einiges erledigt werden, weil es unter der Woche nicht gemacht wurde. Ich kenne Menschen, die unter Dauerstrom stehen. Funktioniert etwas nicht explodiert die Bombe. Das äußert sich in unangebrachten, aggressiven Reaktionen.
    Ich halte es so wie Dummerchen. Einfach mal über die Situation nachdenken und darüber lächeln. Unnötigen Stress vermeiden. Denn was bringt mir ein Stressgefühl in einer Warteschlange? Da sind Spanier mein Vorbild, die bei Wartezeiten (meistens) die Ruhe in Person sind.
    Auszeiten sind wirklich sinnvoll. Speziell nach einem Urlaub merkt man oft, wie Kopf und Geist „gereinigt“ wurden.
    Ich bin eigentlich ziemlich entspannt und habe eine hohe Stresstoleranz. Bei mir ist es eher das Abschalten. Im Studium könnte ich noch so viel mehr machen/lesen und meine Ziele verfolge ich oft bis spät am Abend. Aber irgendwann muss Schluss sein, sonst verliert man den Anschluss und vernachlässigt nahestehende Menschen.

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    • Über die Situation lächeln ist ein guter Tipp! Ich freue mich am meisten auf den Sommer, weil ich den Arbeitsweg auf dem Fahrrad dann richtig genießen kann. Wenn man sich mal bewusst umblickt, gibt es immer was Erfreuliches zu sehen. Mein Highlight ist bisher eine Heißluftballon-Kolonne, die plötzlich neben mir auf dem kleinen Grünstück an meinem Heimweg landete.

      Den Stress, den ich im Studium hatte, wöllte ich nun gar nicht mehr. Ich bin froh, dass ich mir nun sagen kann: Ich bin frei und könnte jederzeit auch ein anderes Leben führen, wenn ich wöllte.

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  6. Verkehr ist doch ein gutes Beispiel. Bei uns sind das halt in der Regel Überland-Fahrten, aber schon da spielt sich immer einiges ab. Da sind die Raser und die Schleicher. Und du als der Einzige, der vernünftig fährt…
    Ich bin vor vielen Jahren mal zu spät aufgewacht, obwohl ich im Betrieb einen wichtigen Termin hatte. Ich hab gedacht: „Das schaffst du“. Also rein ins Auto und Gas. Den Führerschein hätte ich behalten, aber teuer wär’s geworden, wenn die an jenem Morgen geblitzt hätten. Dazu noch mindestens drei mal seeeehr knapp überholt. Ergebnis: Auf fünfzig Kilometer Pendelstrecke hatte ich drei Minuten rausholen können. Habe mehrfach mein Leben riskiert. Bin das Risiko des roten Blitzes eingegangen, das hätte schon einiges kosten können. Dazu kam ich dann noch schweißgebadet und mit einem Mörder-Puls in der Firma an. Und wofür? Dafür dass man mir sagt, dass sich mein Besuch um eine Stunde verspätet. An diesem Tag habe ich beschlossen, dass mir das nie wieder passieren wird. Wenn der LKW vor mir einscheren möchte, dann tut er das sowieso. Da kann ich doch nichts gegen tun. Natürlich überhole ich den einen Oppa, der da gerade vor mir lang schleicht. Aber eben nur, wenn’s gefahrlos geht und ich nicht gleich darauf wieder auf die Bremse latschen muss, weil da noch ne Omma unterwegs ist. Dann lehne ich mich lieber entspannt zurück und dreh das Radio lauter. Es bringt schon statistisch nichts, dieses Gehetze. Und wer will mir übel nehmen, dass ich drei Minuten zu spät komme? Ich habe ein Handy. Da ruf ich kurz an, sage bescheid, dass ich mich um Zeit x verspäten werde und dann kann ich ganz entspannt durchatmen. Tut es für euch selbst. Gelassenheit wird zur neuen Tugend!

    gmwd

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    • Ja, genau so ist es. Ich habe das „Problem“, dass ich zu festen Zeiten vor Ort sein muss, also plane ich einen entsprechenden Puffer ein. Außerdem läuft meine Navi-App immer mit und lotst mich im Fall der Fälle (kommt eh fast nie vor) durch die Gegend.
      Der schöne Nebeneffekt dieser App ist die angekündigte Ankunftszeit. Die sehe ich ja schon in dem Moment, wenn mein Tschechen-Porsche die Tiefgarage verlässt und sie ändert sich nur minimal – auf einer Fahrtstrecke von rund 30 Minuten schwankt dann die tatsächliche Ankunft um +/- 2 Minuten. Und das völlig unabhängig davon, ob ich mit der inneren Ruhe eines Zenbuddhisten oder der Hektik eines Lichthupenlinksfahrers unterwegs bin. Das ganze Gehetze bringt wirklich gar nichts. An der ersten Ampel hinter der Autobahnabfahrt sieht man sich dann doch wieder ;-) . Also lasse ich genüsslich die an den Auffahrten ausscherenden LKWs auf die Mittelspur, überhole die notorischen Mittelspurfahrer (deren Dichte in BaWü wirklich exorbitant hoch ist!) und fließe sonst ganz nett mit meinen Gleichgesinnten. Wegen 2 Minuten (oder einer halben Stunde auf einer längeren Strecke) riskiere ich gar nichts. Und schon gar nicht mein Leben.

      LG
      Dummerchen

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      • Meistens trifft man die Raser an der nächsten Ampel wieder. ;) Mir ist es wichtig, sicher am Ziel anzukommen. Wer unkonzentriert fährt und einen Unfall verursacht, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch allen Beteiligten. Selbst wenn durch einen kleinen Auffahrunfall nur eine Fahrbahn gesperrt ist, staut es sich erst recht im Berufsverkehr.

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      • Bei mir waren es vor ein paar Jahren die Benzinpreise (als der Liter Super die 1,60 € in Sicht hatte), die mich zu einer spritsparenderen Fahrweise animiert haben. Heuzutage fahre ich (meist) deutlich entspannter durch die Stadt. Ich kenne die Ampelschaltungen eh in und auswendig und ein Überschreiten der 50 kmh führt nur dazu, dass die nächste Ampel rot ist und man bremsen muss. In der Regel schafft man es mit einem übertreten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf meinen 7km langen Arbeitsweg, eine Ampelphase früher zu Hause/auf der Arbeit zu sein.
        Aber ich habe mir eh vorgenommen demnächst mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

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  7. Dummerchen: „Der schöne Nebeneffekt dieser App ist die angekündigte Ankunftszeit“
    Das bringt mich auch ständig in Stressituationen. Ich will die angegebene Ankunftszeit immer schlagen. :P

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    • Aha. Und dann? Machst Du dann bei der Ankunft die Becker-Faust oder die Kloppo-Säge, schreist „Jaa!“ und fühlst DIch großartig? ;-) Falls nicht, würde ich mich fragen, ob es die Raserei Wert war.
      Meine Form der „Gamification“ beim Autofahren ist die Anzeige einer möglichst großen Reststrecke bis zum nächsten Tankstop – sprich das Senken des Spritverbrauchs. Da freut sich mein Geldbeutel und ich komme entspannt an. Das gibt mir beides langfristig mehr – aber jeder Jeck ist anders.

      LG
      Dummerchen

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      • Ist das wirklich so fremd für dich? Natürlich muss die Verkehrssicherheit gegeben sein und man darf es nicht zu ernst nehmen.
        Spritverbrauch ist finanziell im Moment keine Frage für mich. Bliebe nur das Umweltargument, sparsam zu fahren. Aber da bin ich nicht konseuent genug.

        Zum Stressartikel: Mich beschäftigt die Arbeit sehr und kann manchmal geistig nach der Arbeit nicht abschalten. Ist scheisse. Naja, ich probiere Methoden aus, Dinge nicht an mich heranzulassen. Im Frühjahr probiere ich dann verschiedene Kompensationsmechanismen aus.

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      • Ich muss beichten, dass ich auf der Autobahn auch oft „rase“ mit meinen 140km/h. Aber meistens habe ich einen Tempomat dabei, der Krach macht, wenn es über 130 geht (=Meine Eltern). Auf Landstraßen und im Ort muss ich mir von meiner Familie dafür anhören, dass ich wie ein Opa fahre.

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  8. Wieder mal ausgezeichnete Kommentare hier! Macht Spaß die zu lesen. Ich versuche jetzt auch schon seit ein paar Jährchen etwas relaxter zu leben. Geschichten wie die Raserei am Morgen um dann 2 Minuten einzuholen kannte ich nur zu gut. :-)

    Allerdings glaube ich, dass man dafür im Kopf echt bereit sein muss etwas (=sich) zu ändern. Ungestresst zu leben geht meiner Ansicht nach nur, wenn man es wirklich möchte. Bringt ja nix wenn man im Urlaub zwei Wochen entspannt, sich vornimmt in Zukunft alles anders zu machen und nach einer Woche im Büro sich wieder hetzen und stressen lässt. Eine gewisse „fuck it attitude“ hat mir da zum Beispiel auch geholfen. Push Mails beim Firmenhandy -> abgedreht, Klingelton beim Firmenhandy nach Büroschluss -> stumm (und ohne Vibration! :-) ). Wer was von mir will, soll es in dier Dienstzeit erledigen. Für alles andere ist morgen auch noch Zeit.

    Ich merke übrigens auch – jetzt schlage ich eine Brücke zum Thema „Finanzen“ – dass mit zunehmendem Depotstand automatisch diese Relaxtheit (ist das ein Wort?) eintrifft. Zum ersten mal ist mir das letztes Jahr so wirklich aufgefallen, als es um die jährliche Bonuszahlung ging. Großes Trara innerhalb der Belegschaft weil der Bonus nicht so üppig wie sonst ausfiel. Meetings mit Management und Betriebsrat wurden abgehalten, es wurde lang und hitzig diskutiert und im Endeffekt wurde dann vereinbart, dass die Zielvereinbarungen für das nächste Jahr (also heuer) einfach etwas, nunja… „sportlicher“ wurden. Und natürlich gibt es eine Vielzahl von Kollegen die jetzt versuchen diese Ziele um jeden Preis zu erreichen. Hab mir dann mal ausgerechnet wieviel an Dividenden ich im selben Zeitraum bekomme und siehe da, die werden heuer ziemlich sicher die Bonuszahlung übertreffen! Und die kassiere ich (nahezu) zu 100%. Ich muss dadurch aber nicht bis um 20 Uhr im Büro bleiben um dieses oder jenes noch fertig zu bekommen, ich muss mich dafür nicht von meinem Chef bewerten lassen und darauf hoffen, dass er auch der Ansicht ist, dass ich meine Ziele erreicht habe – nein, ich muss einfach nur abwarten und Tee trinken. :)

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    • Urlaub ist zum Erholen da. Ich sage auch immer: Wenn was ist, ruft mich an. Aber bei uns ist es zum Glück Sitte, dass man das unter allen Umständen vermeidet. Das mit dem Abstellen der Telefone machst du richtig. Man ist Arbeitnehmer und nicht Sklave seines Berufs. Interessant, dass du dank des Depots diese Lockerheit gewinnst. Eine gewisse Ruhe habe ich durch mein Erspartes ebenfalls erlangt. Ich möchte in einer Krise nicht gerne gekündigt werden, aber ich habe keine Angst vor einem Jobverlust. In meinen jungen Jahren lasse ich mich da noch viel zu Überstunden verleiten, aber so lange sich meine Gesundheit oder mein Freund nicht beschweren, ist das für mich i.O. Ich denke mir: Ich geb mein Bestes im Beruf und wenn das nicht reicht, dann liegt es nicht an mir.

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  9. Nein sagen und manche Dinge die man nicht beeinflussen kann entspannt sehen kann man leicht lernen und es wirkt sich auf das ganze Leben (Arbeit, Privat, Beziehung, Beständigkeit, Finanzen,…) aus. Klar gibt es immer wieder Dinge die einen auf die Palme bringen, ist auch Okay. Aber im großen und ganzen atmet man tief ein, zuckt innerlich die Schultern und macht eines nach dem anderen.
    Auch ich bin „gerne“ 5 Minuten eher auf der Arbeit, da 5 Minuten später losfahren die Parkplatzsuche um 10 Minunten verlängern kann. Dann lieber noch 5 Minuten „ankommen“ und die Ruhe vor dem Sturm genießen.
    Dazu zwar den Anspruch gut zu sein aber zu wissen und dazu zu stehen niemand kann zu jedem Zeitpunkt alles wissen / können und nobody is perfect. Trägt dies das Team mit ist das „perfekt“. Und wenn der Arbeitgeber einen auch eher gesund als krank da haben will (krank sein wird nicht verteufelt), dann entstresst dies auch ungemein.
    Geld verursacht bei mir dank gewissen Spar- und Anlageprojekten mittlerweile fast keinen Stress mehr. Ich habe (fast) mein Konzept und ziehe dies durch. Dinge wie Steuern oder die Zukunft kann ich nicht beeinflussen und für ein paar Eure mehr Überrendite mach ich mir nicht den Kopf sondern verbringe die Zeit bei allem Finanzinteresse lieber mit angenehmen Dingen. Wenn man unverkrampft an manche Dinge rangeht laufen sie oft besser und effektiver als wenn man das Maximum rausholen will.

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    • Da ich kein Auto habe, fällt bei mir das größte Stresspotential schon mal weg. Mit den Öffentlichen zu fahren und zu einem Anschluss zu rennen, ist zugegeben nicht ganz stressfrei. Aber mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren ist relativ entspannt. Ich muss zwar sehr aufmerksam sein, dass mich kein Autofahrer anfährt, aber ich bilde mir ein, dadurch meine Reflexe und Intuition ziemlich verbessert zu haben. Ich fahre vergleichsweise langsam, damit ich in kritischen Situationen noch rechtzeitig bremsen kann. Parkplatzsuche fällt bei mir auch weg, da mir, wie einem streunenden Hund, jede Straßenlaterne recht ist. Ich muss in keine Autowerkstatt, nicht ständig zum Tanken und mache mir keine Sorge, ob mein Fahrzeug über den TÜV kommt.

      Wie lange verfolgst du dein Finanzkonzept schon? Bzw. willst du ein bisschen mehr darüber erzählen? So ganz habe ich meine Investitionsstrategie noch nicht gefunden.

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  10. Streß? Deswegen gebe ich auch mein Auto ab. Ich dachte, selbst am Wochenende könnte man mal stressfrei fahren, aber auf der Landstraße sitzen sie auch da im Kofferraum. Für mich ist das Fahren mit dem ÖPNV nicht (mehr) stressig.

    In der Sendung von SR3 Saarlandwelle Lebenshilfe (habe ich zu Hause noch als Podcast) hieß es mal unter dem Titel sinngemäß: „Können wir uns nichts mal gönnen?“ wo der Moderator sagte, dass es viele Menschen an einem Samstag statt relaxt im Café zu sitzen, dass sie noch nach Hause hetzen würde, weil das Fenster muss noch unbedingt geputzt werden.

    Früher habe ich mich gestresst, weil ich unbedingt die eine Sendung im Fernsehen sehen wollte oder man stresst sich selber so komisch, in dem man bestimmte Freizeitaktivitäten als „Pflicht“ ansieht. Man muss ins Stadion weil der Kollege, der auch immer da ist, dann einen als schief anschaut, wenn man mal nicht geht (gilt auch für den Sportverein, wo ich früher war).

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    • Glückwunsch zu dieser Einstellung! Stress macht man sich leider stets selbst. Ich wirke wahrscheinlich wie ein ziemlicher Eigenbrötler, dass ich abends und am Wochenende gerne mal alleine bin und nicht ständig was unternehmen muss oder Leute um mich rum brauche. Man wird aus meinem Mund nie hören: „Mir ist langweilig.“

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