Überdenke immer wieder deine Risikotoleranz

Ich habe mich 2 Jahre lang auf Finanzblogs und in Foren getummelt, bevor ich mich an einen ETF-Sparplan getraut habe. Keiner konnte 2015 vorher sehen, ob uns nun noch viele goldene Jahrzehnte an der Börse bevorstehen oder direkt der nächste Crash folgen wird. Nun haben wir 2018, die Kurse sind fleißig gestiegen und Wahrsagerkugeln wurden immer noch nicht erfunden. Nach wie vor stellen sich viele Neulinge die Frage:

Wie viel Geld sollte ich an der Börse investieren?

Finger ganz davon lassen, mein komplettes Erspartes investieren oder gar Wertpapiere auf Pump kaufen? Jeder hat eine andere Risikotoleranz und andere Lebensumstände.

  • Ist dein Einkommen die nächsten Jahre in Gefahr?
  • Welche Ausgaben können in absehbarer Zeit auf dich zukommen?

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Wie sich mein Bild von der Börse geändert hat

Seit gut einem Jahr bespare ich monatlich meine beiden ETF-Sparpläne und habe für 1000€ Arbeitgeberaktien in meinem Depot liegen. Wenn ich erzähle, dass ich über Finanzen  blogge, werde ich normalerweise kritisch angeschaut: „In was investiert man da so?“, „Ist das nicht ziemlich riskant?“, „Welche Gewinne hast du damit bisher gemacht?“ und muss dann erst mal weit ausholen. In diesem Artikel möchte ich erklären, wieso die Börse für mich früher ein rotes Tuch war und wieso sich das geändert hat.

Was macht man an der Börse überhaupt?

Bevor ich mich damit näher auseinandergesetzt habe, habe ich mir die Börse in etwa so vorgestellt:

Irgendwelche Männer im Anzug sitzen an der Wallstreet vor riesigen Bildschirmen, sehen Zahlen vor sich herflimmern und werfen wütend Blätter durch die Luft, wenn irgendeine Aktie fällt und schreien „Sofort verkaufen!!“ ins Telefon. Gleichzeitig merken irgendwelche – ohnehin schon reiche Menschen – das sich ihre Millionen so eben verdoppelt haben, indem sie Geld quasi aus dem nichts geschaffen haben. Während ein anderer sein ganzes Geld verloren hat und Suizidgedanken hegt.

Hinzukommen irgendwelche Storys aus der Verwandschaft und dem Bekanntenkreis, wie irgend ein Onkel oder eine Tante ihr Erspartes an der Börse verloren haben. Weiterlesen

Optionen offen halten: Chancen vs. Risiko

Ich habe nun im Laufe meines Lebens einige Lebensmotten angesammelt und eines davon ist:

Halte dir möglichst viele Optionen offen.

Das heißt nicht, dass man im Leben keine Entscheidungen treffen darf, sondern eher, dass man sich dabei seinem zukünftigen Ich keine Steine in den Weg legen sollte. Bei den meisten großen Entscheidungen im Leben wäge ich deswegen ab:

Wie viele Türen schließen sich hinter mir und wie viele öffnen sich dadurch? Weiterlesen