Innerer Konflikt: Wann darf man etwas Funktionierendes durch etwas Neues ersetzen?

Mich verbindet zu meinem Fahrrad eine Hass-Liebe. Es sieht gut aus, fährt aber eher semi-geil bzw. sorgt bergauf für ordentliches Bein-Training. Seit über 3 Jahren bringt es mich zur Arbeit und zum Supermarkt. Blöderweise hat mein edles Gefährt letztens wieder gestreikt: Platter Reifen und Profil abgefahren. Ich befand mich im Zwiespalt: 50-60€ investieren oder gleich nach einem neuen Rad Ausschau halten? Hole ich mir dann wieder ein gebrauchtes oder greife ich etwas tiefer in die Tasche? Angenommen, ich kaufe mir für 800€ ein neues Fahrrad:

Darf ich dann ruhigen Gewissens noch einen Lifestyle- & Finanzblog führen?

Auch Blogger mafis stand letztens vor einem ähnlichen Problem als sein Auto repariert werden musste. Auch Pascal, der sich ein neues Bett und Auto angeschafft hat. Weiterlesen

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Ein Leben ohne Auto – Geht das? – Teil 2

In meinem vorigen Artikel habe ich bereits die Frage aufgeworfen, ob man ohne Auto und Führerschein in unserer heutigen Gesellschaft problemlos durchs Leben kommen kann. Dabei bezog ich mich vor allem auf Alltagssituationen. Gerade als Landei und mit Familie sehe ich den Bedarf eines Autos. Lange Strecken, schlechte öffentliche Verkehrsmittel, Großeinkäufe. Aber kann man daraus nun den Rückschluss ziehen, dass ich als kinderloser Stadtmensch keinen PKW brauche? Heute geht es vertieft um das Thema Emotionen bei der Autonutzung.

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Ein Leben ohne Auto – Geht das? – Teil 1

In einem meiner ersten Artikel habe ich bereits berichtet, dass ich aktuell das große Glück habe, kein Auto zu benötigen. In letzter war das Thema „Autokauf“ jedoch sehr akut in meinem Leben. Deswegen geht es in meinem heutigen Artikel um das Thema:

Braucht man in der heutigen Gesellschaft ein Auto? Braucht man einen Führerschein?

Im ersten Teil geht es um den Gebrauch des Autos im Alltag. Im zweiten Teil geht es um das Thema: Auto und damit verbundene Emotionen.  Weiterlesen

Transportmittel erster Wahl: Fuß und Fahrrad

Im Internet und in Zeitschriften wird man immer wieder Artikel mit folgendem Wortlaut finden:

„Lassen Sie bei kurzen Strecken das Auto in der Garage!“

Sei es aus gesundheitlichen oder aus finanziellen Gründen. Wir haben Ende Oktober, es wird immer kälter und die letzten Tage sehe ich auf meinem Arbeitsweg gefühlt mehr Fahrräder als den Sommer über. Selbst motorisierte Zweiräder sehe ich noch ein paar auf den Straßen (wobei die meisten vermutlich am 1.11. ihr Saisonkennzeichen abgeben werden).

Ein Kollege, der sonst mit dem Auto fährt, überraschte mich vor ein paar Tagen ebenfalls auf einem Rad. Auf die Frage, wieso er jetzt plötzlich damit anfängt, antwortete er: Zeitlich ist er mit dem Fahrrad mittlerweile ähnlich schnell wie mit dem Auto. Weiterlesen