Berufsunfähigkeit – Steuerliche Aspekte Teil 3

Ich finde den Grundgedanken von BU-Versicherungen gut, die Umsetzungsmöglichkeiten auf dem Markt eher bescheiden. „50€ im Monat für 1000€ Rente? Dann kann man auch gleich von Sozialhilfe leben..“ In meiner Ehe-Reihe wurde mir bewusst, dass im Schadensfall mein Freund, und nicht der Staat, für mich aufkommen müsste.

Realistisches Szenario: Wir bekommen süße Kinder, zahlen im teuren Schwabenland 1500€ Warmmiete (einfach mal im Umkreis von 20km bei Böblingen eine 4-Zimmer-Wohnung suchen) bzw. zahlen stattdessen Eigentum ab. Ich falle aus und vom Gehalt meines Freundes bleibt nichts mehr zum Leben übrig. Kranke Frau und Kinder sind auch noch zu versorgen. Wer eine abbezahlte Immobilie, ein üppiges Erbe in Sicht, ein dickes Depot oder sonstige passive Einnahmen hat, lehnt sich nun entspannt bei einem solchen Gedankenspiel zurück, ich als Berufseinsteigerin mit wenig Erspartem jedoch nicht.

Im heutigen Beitrag geht es darum, welche Abzüge es bei einer Berufsunfähigkeitsrente gibt, wie man seine Krankengeschichte aufarbeitet und wie hoch die BU-Rente sein sollte. Da der Beitrag nun doch länger wurde als gedacht, geht es erst im vierten Teil um die genauen Vertragsbedingungen. Weiterlesen

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Berufsunfähigkeit – Brauche ich eine BUV? Teil 2

Ohne Medikamente und schmerzfrei durchs Leben zu gehen ist ein großes Glück. Mit Mitte 20 ist Gesundheit keine Seltenheit. Aber wie sieht das 20-30 Jahre später aus? Als ich vor Kurzem eine Woche flach lag, wurde ich mir meiner Sterblichkeit wieder bewusst. Deswegen stellte ich mir die Frage: Wie bin ich eigentlich abgesichert, wenn ich mal langfristig ausfallen würde? In meinem letzten Beitrag ging es deswegen um die Erwerbsminderungsrente. Heute geht es um Sinn & Unsinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Werde ich überhaupt jemals berufsunfähig?

Wenn ich in die Zukunft schauen könnte, könnte ich wesentlich gezielter meine Versicherungen auswählen. Wie im letzten Artikel bereits erwähnt, liegt die aktuelle Wahrscheinlichkeit erwerbsunfähig zu sein für mich als Maschinenbauingenieurin  bei 4,62%. Ist das nun gut oder schlecht? Letztlich heißt es, dass in einem Büro von 21 Mann im Schnitt eine Person gerade Erwerbsminderungsrente bezieht. Weiterlesen

Berufsunfähigkeit – Was bekomme ich vom Staat? – Teil 1

Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Diese Frage habe ich mir nun 4 Jahre des Öfteren gestellt und stets mit „Nein“ beantwortet. In meinem Artikel „Ich gebe meine Finanzen nicht aus der Hand“ entfachte eine große Diskussion darüber, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung essentiell oder entbehrlich ist. Letztlich ließ ich mich dazu überzeugen, mich zumindest mal über die Möglichkeiten zu informieren.

In Teil 1 meiner Beitragsreihe geht es um die staatliche Absicherung im Falle einer Erwerbsunfähigkeit. In Teil 2 um Sinn und Unsinn einer BU-Versicherung und in Teil 3 die wichtigen Auswahlkriterien einer BU-Versicherung und was davon am Ende überhaupt noch auf dem Konto landet.

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Sparziele setzen mithilfe von „Wer wird Millionär?“

Als ich noch nicht gebloggt habe, haben mich die „Investiert in ETFs!!“ und „Investiert in Aktien!!“-Aufrufe anderer Blogs sehr gestört. Die Börse war einfach nichts für mich und ich war mit meinem Tagesgeldkonto sehr glücklich. Auch heute noch ist mein Tagesgeldkonto für mich wichtiger als mein Depot. Nach wie vor bin ich der Meinung:

Man wird auch ohne all den Kram glücklich. Ein wenig Geld sparen reicht.

Wieso ich so denke, will ich heute erklären.

Wer wird Millionär: Wann steigst du aus?

Früher habe ich gerne „Wer wird Millionär?“ geschaut und mich über die Zocker aufgeregt, welche lieber weiter geraten haben statt das bereits Erspielte zu nehmen und auszusteigen. Die Million im Blick, am Ende nur 500€ im Portemonnaie. Ich dachte mir:

Ich würde nie auf gut Glück raten, wenn ich dadurch sicheres Geld verlieren würde.

Nun machen wir also ein Gedankenspiel: Ihr sitzt bei Günther Jauch auf dem Stuhl. Ihr habt keine Ahnung von nichts und ratet deswegen einfach drauf los. Weiterlesen

24 Finanzblogger, 2 Tage, 9 Seiten mit Notizen

Letzten Samstag fühlte ich mich wie eine Studentin: Mit Block und Stift saß ich gemeinsam mit 23 anderen Personen in einem Tagungsraum. Am Beamer wurde entweder vorne etwas vorgetragen oder in Gruppen diskutiert. 2 Tage schrieb ich fleißig mit, sodass ich 9 Seiten in meinem kleinen Block füllte. Worum ging es bei dem Treffen? Wer war alles mit dabei und wie kam das Treffen zustande?

Finanzwesir und Finanzrocker rufen ihre Jünger zusammen

Lesertreffen sind zwar toll, aber dort steht oftmals eher das Private und das Kennenlernen im Vordergrund. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Henrik hatten Albert und Daniel die Idee, den Austausch zwischen deutschen Finanzbloggern zu fördern. Bei unserer Finanzbloggerkonferenz sollte es nicht einfach um ein privates Kennenlernen gehen, sondern die Technik rund um das Betreiben eines Blogs stand auf der Agenda. Weiterlesen