Unterhaltspflicht – Große Kinder = große Sorgen? – Teil 2

Nur etwa die Hälfte der Deutschen ist erwerbstätig. Kinder, Rentner, Senioren und Erwerbslose müssen mitversorgt werden. Den wenigsten ist bewusst, welche finanziellen Verpflichtungen auf sie zukommen können. Im letztem Artikel wurde die rechtliche Grundlage zum Thema Unterhalt erläutert. Heute liegt der Schwerpunkt auf dem Unterhalt für erwachsene Kinder.

Unterhalt für erwachsene Kinder während der Ausbildung

Die Betreuung gesunder Kinder ist ab der Volljährigkeit nicht mehr notwendig. Trotzdem kann das volljährige Kind von beiden Elternteilen Unterhalt fordern.

Extrembeispiel

Mit 19 Abitur, aber keine Ahnung, was danach kommt. Kein Einzelfall. Nach einem abgebrochenem Studium im 2. Semester wird klar: „Ich will Medizin studieren!“ Die Noten sind nicht mehr als ok, deswegen sind 8 Wartesemester zu erwarten. 3 Jahre Ausbildung zum Physiotherapheuten zur Überbrückung, 1 Jahr jobben. Nach 6 Jahren Medizinstudium wird das „Kind“ schon 30 sein. Weiterlesen

#invest18 Meine Highlights der Stuttgarter Invest 2018

Zwei interessante Tage sind nun vorbei. Die Stuttgarter Invest ist die größte Finanzmesse im deutschsprachigen Raum und wurde im Jahr 2000 von der Stuttgarter Börse ins Leben berufen. Das Team von der Stuttgarter Börse war es auch, das mich offiziell zur Messe einlud.

12.04.18 Donnerstag – Auftakt

Alle Blogger außer mir übernachteten im Hotel. Ich nutzte den Heimvorteil und konnte mit der S-Bahn anreisen. Die Stuttgarter Börse organisierte ein Abendessen, sodass wir uns erst mal ohne Messe-Getummel unterhalten konnten. 11 (Video-)Blogger und 5 Organisatoren (falls ich mich nicht verzählt habe) der Stuttgarter Börse saßen an einem langen Tisch. Gefühlt ging es weniger um Finanzen, sondern eher um Privates und ein entspanntes Kennenlernen. Rund 12.000 Messe- Besucher waren es dieses Jahr, rund 3.000 Anmeldungen kamen durch uns „Influencer“. Weiterlesen

Unterhaltspflicht: Wenn Angehörige Unterstützung brauchen – Teil 1

Im Laufe des Lebens werden die meisten Menschen mit Unterhaltsansprüchen konfrontiert: Für die Kinder, für den Partner, für den Ex, für die Eltern. Ziemlich viele Forderungen die gleichzeitig auf einen zukommen können. Ein Gehalt reicht dafür oft nicht aus, weswegen ich mich frage: Welche Unterstützung kann man ggf. erhalten? Kann man sowas steuerlich geltend machen? Wann muss ich überhaupt zahlen und wie viel? Auch für die Großeltern? Für einen Elternteil, den man Jahrzehnte nicht gesehen hat? Für ein Kind, was seit 10 Jahren studiert? Welcher Unterhalt hat Vorrang, wenn das Geld nun mal nicht reicht und man selbst noch was zum Leben braucht?

Im heutigen Beitrag geht es deswegen und die rechtliche Seite. Ohne Garantie auf Richtig- und Vollständigkeit, aber ich bin wie immer „stets bemüht“. 😉

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Überdenke immer wieder deine Risikotoleranz

Ich habe mich 2 Jahre lang auf Finanzblogs und in Foren getummelt, bevor ich mich an einen ETF-Sparplan getraut habe. Keiner konnte 2015 vorher sehen, ob uns nun noch viele goldene Jahrzehnte an der Börse bevorstehen oder direkt der nächste Crash folgen wird. Nun haben wir 2018, die Kurse sind fleißig gestiegen und Wahrsagerkugeln wurden immer noch nicht erfunden. Nach wie vor stellen sich viele Neulinge die Frage:

Wie viel Geld sollte ich an der Börse investieren?

Finger ganz davon lassen, mein komplettes Erspartes investieren oder gar Wertpapiere auf Pump kaufen? Jeder hat eine andere Risikotoleranz und andere Lebensumstände.

  • Ist dein Einkommen die nächsten Jahre in Gefahr?
  • Welche Ausgaben können in absehbarer Zeit auf dich zukommen?

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Her mit dem Geld! – Bloggerganoven überall

Als Blogger muss man sich ab und zu blöde Sprüche anhören. Schließlich haben alle Blogger nur die Dollarzeichen in den Augen. Finanzielle Freiheit? „Kauf doch einfach kurz mein Buch, dann zeige ich dir, wie ich mit Büchern über die finanzielle Freiheit reich geworden bin..“ In meinem heutigen Artikel antworte ich auf die Frage: „Dürfen Blogger Geld verdienen?“ im Rahmen der Blogparade von Dominik (finanziell-frei-mit-30.de).

Verdiene ich Geld mit meinem Blog?

Durch zahlreiche Tipps lerne ich, meine privaten Finanzen zu optimieren. Indirekt bringt mir mein Blog also Geld. Aktiv habe ich durch den Blog keine Einnahmen. Werbebanner, Affiliate-Links, Gastartikel und Co. gibt es bei mir derzeit nicht, obwohl man als Blogger häufig Anfragen bekommt. Immerhin bekomme ich ab und zu ein Buch geschenkt. Weiterlesen

Meine ETF-Sparpläne kosten bald etwas – so geht’s weiter – Teil 2

In meinem letzten Beitrag habe ich von meinem Dilemma berichtet: Die Aktion für meine beiden ETF-Sparpläne läuft aus und werden ab dem nächsten Jahr 1,5% Gebühren. Einfach so damit abfinden möchte ich mich nicht – ich erkundige mich nach Alternativen. In den Kommentaren sind bereits viele Ideen und Diskussionen entstanden. Letztlich stellt sich mir die große Frage: Comstage-ETFs weiter besparen oder neuen Broker & ETFs auswählen? Heute geht es um die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten.

Wieso stören mich die 1,5%?

Ich bespare aktuell 2 comstage-ETFs bei der consorsbank. Statt wie bisher 0€ kämen ab nächsten Jahr 108€ Orderkosten auf mich zu. Jeder Betroffene könnte laut Empfehlung vom Finanzwesir Albert die Gebühren akzeptieren und wird deswegen keinen großen Schaden haben. Letztlich müssen Broker (consorsbank) und Fondsgesellschaft (comstage) auch ihr Geld verdienen. Ist prinzipiell legitim.

Kleinvieh macht auch Mist. Weiterlesen