Wie verfolge ich das Ziel der Finanziellen Freiheit?

Die „Freiheitsmaschine“ schoss vor wenigen Monaten in das Blogger-Universum. Der Blogger lebt in den USA und hat seine finanzielle Freiheit bereits erreicht. Als Familienvater fragt er sich nun: Wie kann ich meinen Kindern ein paar Weisheiten im Leben mitgeben? Deswegen hat er in seinem Forum zu einem kleinen Contest aufgerufen: Seine Leser sollen darüber schreiben, wie sie aktuell das Ziel der Finanziellen Freiheit verfolgen. Netter Nebeneffekt: Seine Leser beschäftigen sich ebenfalls noch mal intensiver mit dem Thema und können dabei auch noch 100$ gewinnen.

Wieso ich finanziell frei werden will

Ich selbst habe ebenfalls vor Kurzem festgestellt, dass ich finanziell frei werden muss, da meine Generation kaum noch Rente zu erwarten hat. Das Eintrittsalter für die gesetzliche Rente liegt mittlerweile bei 67. Die Chancen stehen gut, dass das diese Grenze mal auf über 70 erhöht wird. Die jetzige Durchschnittsrente beträgt rund 786€ bei einem Verhältnis von 3:1 (Erwerbsfähige zu Rentner). Dieses wird sich auf grob 3:2 verringern. Sprich: Mit Glück gibt es dann eine Durchschnittsrente von 450€ (heutige Kaufkraft) pro Rentner. Ich möchte hingegen mit rund 60 in Rente gehen können bzw. schon vorher weniger arbeiten.

Wie bist Du aufgewachsen?

Ich bin relativ „klassisch“ aufgewachsen. Mein Papa war der Alleinverdiener als Handwerksmeister, meine Mama hat Erziehungswissenschaften studiert und kümmerte sich direkt nach dem Studium als Hausfrau um 3 sehr lebhafte top erzogene Kinder. Als Zugezogene, ohne Großeltern in der Nähe, waren meine Eltern ziemlich auf sich alleine gestellt. Anfänglich haben wir zur Miete gewohnt. Als ich 9 war ging es ins eigene Haus. Als Kind habe ich ziemlich zu spüren bekommen, wie wichtig Geld ist: Geld war nämlich das, was es stets zu wenig gab. Auf dem Land waren die Verdienstmöglichkeiten für meine Eltern sehr begrenzt. Meine Opa hat uns finanziell unter die Arme gegriffen. Mein Vater hat sich trotz schwerer Krankheit stets in die Firma geschleppt, um seine Familie zu ernähren. Für mich war deswegen schnell klar:

Ich wohne später mal in der Stadt und möchte mal gut verdienen.

Die ersten Weichen sind gestellt

Mir fiel die Schule glücklicherweise ziemlich leicht, weswegen ich relativ freie Auswahl bei der Berufswahl hatte und Ingenieurin wurde. Zum Studieren zog ich nach Stuttgart und bin auch hier geblieben. Stadt und gutes Einkommen: Check. Wie man ein Teil davon langfristig spart und vermehrt, erarbeite ich mir gerade noch.

Ich achte viel auf mein Umfeld und passe Verhaltensweisen auf meine Situation an.

Von meinen Eltern habe ich zumindest die genügsame Lebensweise vorgelebt bekommen. Deswegen versuche ich bescheiden zu leben, ohne mich dabei selbst zu „kasteien“. D.h. für Urlaube, Essengehen, Geschenke etc. gebe ich trotzdem gerne Geld aus. So lange am Ende des Monats noch genug übrig bleibt, ist alles gut. Da mein Freund noch in der Ausbildung (und sparsamer Schwabe) ist, hält mich das aktuell auch noch sehr auf dem Boden.

Wie ich der finanziellen Freiheit näher kommen möchte

Ich bin eine relativ entspannte Investorin. Jeden Monat wandern ETFs im Wert von 600€ in mein Depot. Meine Sparquote liegt bei über 33%. Da ich kein Auto, keine Kinder und keine teuren Hobbys habe, ist das zugegeben nun noch ziemlich leicht. Vermutlich könnte ich noch mehr jeden Monat in mein Depot stecken, allerdings mache ich das aktuell bewusst nicht. Um für Notfälle gerüstet zu sein (falls mit meiner Familie oder mir mal was sein sollte), ist mir aktuell mein Notpolster auf dem Tagesgeldkonto wichtiger. Es lebt sich ziemlich entspannt, wenn man keine Angst vor einem Jobverlust oder einer Wohnungskündigung haben muss.

Das Ziel der finanziellen Freiheit erscheint mir aktuell noch in weiter Ferne.

An sich soll man ja nicht negativ an ein Ziel herangehen, weil man es dann erst recht nicht erreicht. Aber wenn ich es logisch betrachte: Ich bräuchte rund 24.000€ brutto im Jahr für mich alleine. Laut der 4% Regel müsste ich dafür 600.000€ ansparen. Bei durchschnittlichen 4%-Rendite (Inflation vernachlässigt) würde ich ziemlich pünktlich bis zum 60. Geburtstag mein Ziel erreichen. Mit Kindern erhöht sich der Schwierigkeitsgrad ein wenig: Abgesehen von Wohnraum, Essen, Schulmaterial, Kleidung etc. wird auch die Ausbildung von Kindern nicht günstig (monatlich 600€ für 5 Jahre Studium sind 35.000€ pro Kind). Ich könnte nun zwanghaft versuchen, mein Einkommen enorm zu erhöhen oder mir einen reichen Mann anlachen, aber ich will mich nicht zu sehr von monetären Zielen treiben lassen. Zumal man mit Kindern im besten Falle auch noch einen tollen Partner hat (check), mit dem man gemeinsam die Hürden des Lebens angehen kann.

Was sagt meine Umgebung dazu?

Erst die letzten Monate habe ich angefangen, überhaupt meinen Freunden (und meinen Eltern..) von meinem Blog zu erzählen. Mir war das Thema Geld und Investieren irgendwie peinlich. Ich kam mir schlecht vor, dass ich mir Gedanken übers Investieren mache, wenn andere bemüht sind, jeden Monat überhaupt über die Runden zu kommen. Viele meiner Freunde sind noch in der Ausbildung und sind froh, wenn sie überhaupt erst mal eine Stelle danach finden. Aber zu genau diesem Zeitpunkt wird das Thema Geld interessant, weswegen ich nun vermehrt privat über Finanzen reden kann: Was brauche ich für Versicherungen? Wie baue ich meine Bafög-Schulden ab und was mache ich mit meinem Ersparten? Kann ich nun auf den Putz hauen?

Das Ziel der finanziellen Freiheit äußere ich bisher nicht lauthals, weil ich davor erst mal noch ein paar Zwischenziele habe (beruflich durchstarten, Familie gründen, die Welt bereisen).

Wie weit habt ihr es noch bis zur Finanziellen Freiheit?
(Der Wettbewerb läuft noch bis zum 05.11.16.)

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25 Gedanken zu “Wie verfolge ich das Ziel der Finanziellen Freiheit?

  1. Hallo Jenny,

    ich finde es klasse, wie strukturiert Du das angehst. Das tolle ist, dass heutzutage die ganzen Informationen einfach so zur Verfügung stehen, so dass viel mehr Menschen das Ziel der finanziellen Freiheit angehen können. Ganz vorne seid Ihr Finanzblogger dabei. Dafür kann ich mich nur immer wieder bedanken.

    Für mich kommt es insofern zu spät, als dass ich 45 Jahre alt bin und das Ziel leider nicht mehr erreichen kann. Wenn ich so zurück denke – es wäre machbar gewesen. Ich habe viele Jahre sehr viel gearbeitet und sehr gut verdient. Wenn ich das richtig angelegt hätte.. aber hättehättefahrradkette bringt ja nichts. Und alles habe ich ja nicht falsch gemacht, immerhin habe ich lange einen Aktienfonds bespart. Der Rest allerdings floss z.T. in diese *zensiert* Kapitallebensversicherungen, aus denen es kein Entrinnen ohne riesigen Verlust gibt oder lag einfach auf dem Girokonto herum und hat sich selbst vernichtet.

    Naja gut, ich mache jetzt das Beste daraus. Da ich ja nicht weiß, wie die Zukunft aussieht und ob ich gesund bleibe und überhaupt das Rentenalter erreiche habe ich meine Arbeitszeit einfach jetzt schon reduziert, und zwar erstmal auf 80% und habe jetzt jede 5. Woche frei. Das ist so ein Gewinn an Freiheit ! Ich genieße das gerade total. Außerdem habe ich seit 2,5 Jahren einen Job, der nicht mehr mit Nachtarbeit und langen Diensten einhergeht. Das alleine bedingt schon so viel mehr an Lebensqualität.

    Dadurch verdiene ich nun zwar nur noch die Hälfte von meinem früheren Gehalt, allerdings immernoch gut. Ich lebe super günstig im eigenen Haus und habe die Fixkosten ordentlich runtergeschraubt. Die LV laufen aktuell auf dem niedrigsten Beitrag weiter. Dadurch kann ich trotzdem meine ETFs besparen, in Urlaub fahren und renovieren. Hier mache ich viel selber und habe dadurch schon unglaublich viel Geld gespart. Ich glaube, der Weg, erst zu sparen und dann ein günstiges Haus zu kaufen und ein bisschen Arbeit zu investieren ist nicht ganz verkehrt.

    Ich bin mit der Situation so sehr glücklich muss ich sagen, auch wenn ich nicht finanziell frei werde. Aber ich empfinde es so schon als sehr viel freier als früher. Und wer weiß, vielleicht reduziere ich irgendwann noch weiter.

    Wie es mal mit der Rente wird bleibt spannend. Ich habe das Glück, in einem berufsständischen Versorgungswerk zu sein. Zusätzlich bekomme ich noch eine Betriebsrente – was allerdings wohl nicht so viel wird, da ich hier erst mit 43 angefangen habe und vielleicht ja nochmal was anderes mache, wer weiß. Und dann die Kapitallebensversicherungen. Da weiß ja keiner was da wirklich rauskommt – auf den Auszügen wird es jedes Jahr weniger. Und dann hab ich noch meine ETFs. Und wenig Fixkosten.

    Ich hoffe, dass das an Vorsorge reicht.

    Liebe Grüße
    Birgit

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    • Ich denke, es gibt sehr viele Leute, die sich sagen „Hätte ich doch nur früher..“. Aber wie du selbst feststellst: Die schlechtesten Rahmenbedingungen hast du nicht, zumal du durch die reduzierte Arbeitszeit ja jetzt schon eine gewisse Teilfreiheit hast (finde ich top!). Wegen der Kapitallebensversicherung: Ganz verteufeln tue ich diese nicht. Durch das Zwangssparen haben manche mehr Geld angespart als wenn sie das Geld von sich aus hätten sparen sollen.

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      • Ja ok, das ist so ein Punkt, allerdings ein teuer bezahlter, wenn man bedenkt, wieviel Kosten die Dinger verursachen. Und mir persönlich ist das sparen noch nie schwer gefallen. Ich hätte auch einfach mehr in meinen Fonds stecken können, wenn ich damals schlauer gewesen wäre.

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    • Hallo Birgit!
      Ganz großes Lob für deine Einstellung. Arbeitszeitreduzierung JETZT! Finde ich mega.
      Du hast so Recht. Das Leben genießen solange es noch geht. Du arbeitest ja trotzdem weiter . hast nur eben öfter mal ne Woche frei. Dieser Gewinn an LEBEN ist unbezahlbar und die finanzielle Lücke kompensierst du mit Einsparungen wo es möglich und sinnvoll ist. Perfekt!
      Ich selber arbeite seit ein paar Monaten nur noch 3 Tage in der Woche. Was soll ich sagen? Ich hatte den Sommer meines Lebens!!! Leider ist bei mir nicht ganz klar wie lange ich dieses Zeitmodell nutzen darf. Aber wenn es nach mir geht gerne noch länger :)

      Hut ab, dass du dich auch in die (deine) Finanzen reinfuxxt und auch auf dem Gebiet voll auf Kurs bist.

      Klasse!

      Beste Grüße
      Vincent

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    • Hallo Birgit!
      Ganz großes Lob für deine Einstellung. Arbeitszeitreduzierung JETZT! Finde ich mega.
      Du hast so Recht. Das Leben genießen solange es noch geht. Du arbeitest ja trotzdem weiter . hast nur eben öfter mal ne Woche frei. Dieser Gewinn an LEBEN ist unbezahlbar und die finanzielle Lücke kompensierst du mit Einsparungen wo es möglich und sinnvoll ist. Perfekt!
      Ich selber arbeite seit ein paar Monaten nur noch 3 Tage in der Woche. Was soll ich sagen? Ich hatte den Sommer meines Lebens!!! Leider ist bei mir nicht ganz klar wie lange ich dieses Zeitmodell nutzen darf. Aber wenn es nach mir geht gerne noch länger :)
      Hut ab, dass du dich auch in die (deine) Finanzen reinfuxxt und auch auf dem Gebiet voll auf Kurs bist.
      Klasse!
      Beste Grüße
      Vincent

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      • Hallo Vincent,
        vielen Dank :). Drei Tage die Woche klingt allerdings auch richtig super, da drücke ich mal die Daumen, dass das noch lange so weiterlaufen kann. Den Sommer fand ich auch klasse. Ich hab meine Freiwochen so mit Urlaub kombiniert, dass ich im Juli vier Wochen frei hatte, im August eine und im September nochmal zwei. Meine Kollegen wussten kaum noch, wie ich aussehe :)).

        Nächstes Jahr mache ich das wieder ähnlich, glaube ich.

        Wenn mir früher jemand erzählt hätte, dass es auch so geht hätte ich das nie geglaubt. Also weniger Arbeit, weniger Geld und trotzdem gefühlt keine Einschränkungen.

        Liebe Grüße
        Birgit

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  2. Was die finanzielle Freiheit betrifft, ist sie sehr individuell. Ich habe eine Menge Menschen getroffen, die selbst mit 65 noch gerne ein Beschäftigung nachgehen wollten und es gar nicht gerne hatten, so abrupt aus dem Geschäftsleben zu gehen. Viele haben selbstständig mit weniger Stunden weiter gemacht. Die meisten Leute arbeiten heute nicht mehr so körperlich anstrengend, obwohl es diese Beruf e natürlich auch gibt. Sie werden aber in den nächsten Jahren noch weiter zurück gedrängt werden. Von daher wird man viel Zeit haben, um so viel anzusparen, das es mit den Finanzen irgendwann reichen sollte. Das komische dabei ist, dass viele es nicht machen und noch mehr Leute nicht gewillt sind, sich über ihre eigenen Finanzen Gedanken zu machen. Daher hängen sie dann in sinnlosen Riesterverträgen oder sehr unproduktiven Finanzprodukten oder noch schlimmer, sie machen gar nichts. Das ist sehr weit verbreitet.

    Im Grunde bist Du jetzt schon weiter mit deiner Strategie (ETF-Sparen) als viele in ihrem ganzen Leben kommen werden. Was man auch bedenken sollte: Mit mehr Berufserfahrung verdient man mehr und wenn man nicht dazu übergeht, alles zusätzlich verdiente auszugeben, dann spart man automatisch mehr im Monat. Ein weiterer Punkt sind die steigenden Dividenden (Auszahlungen bei ETFs): Die erhöhen immer mehr die monatliche Sparrate. Bei mir kommen inzwischen monatlich 1.300 – 1.400 EURO an Dividenden/Monat, deren Gesamtbeträge immer stärker steigen. Diese lege ich zusätzlich zu den bestehenden Sparbeträgen an. Gut, ich mache das jetzt etwas länger als Du, aber Du wirst sehen, dass deine Auszahlungen auch mit der Zeit immer weiter ansteigen werden, wenn Du dabei bleibst. Von Kurswerten rede ich hier noch gar nicht.

    An und für sich ist die ganze Sparerei ziemlich simpel in der Theorie. Die Praxis ist das Schwere: Man hat durchaus Phasen, wo man nicht motiviert ist und auch Lebensphasen, wo es mit dem Sparen nicht gut klappt aus den unterschiedlichsten Gründen. Aber ich sage mir: wenn ich früh anfange und ich komme in eine Lebensphase, wo es nicht so toll läuft, helfen mir sicher 200 EURO zusätzliches monatliches Einkommen weiter, wenn ich schon so viel gespart habe.

    Was die Unabhängigkeit betrifft, die ich auch anstrebe: Man sollte die Sache nicht zu verbissen sehen. gerade in den ersten Jahren ist Investieren übersichtlich und für die meisten von den Summen langweilig. Man spart stur eine Summe xy, investiert diese in das, was man als gut erachtet und dann passiert in der Regel einen ganzen Monat nichts außer vielleicht ein paar kleine Auszahlungen. Mich haben da die Einzelaktien motiviert, die öfters auszahlen. 20 EURO Fixbetrag am 15. des Monats ist doch schon ein fester Anker z.B. Was aber auch passiert: Irgendwann beschleunigt sich die Sache und man ist ganz überrascht, wie schnell sich die Dinge ändern. Alleine aus Dividendeneinkünfte erhöht sich irgendwann die Sparrate sehr stark und wenn dann noch eine kleine Hausse ist, kann dein ganzes Depot binnen ein paar Monaten 30% mehr wert sein mit ein bisschen Glück. Das ist das schöne daran: je weiter Du bist, desto erfolgreicher wird die ganze Geschichte. War zumindest bei mir so. Und klar gibt es auch Crashs, die wollte ich aber nicht thematisieren.

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    • Dividenden erhöhen aber nicht deine Sparquote, sondern gehören zur Rendite deines Depots dazu. Ob ein Unternehmen eine Dividende zahlt oder das Geld in Aktienrückkäufe steckt oder gut in Akquisitionen oder organisches Wachstum investiert, spielt keine große Rolle. Mal abgesehen davon, dass letztere Optionen steuerlich günstiger sind.

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    • Wegen der Crashs bin ich mal sehr gespannt. Mich schmerzt der Gedanke ein wenig, dass man plötzlich mal 50% weniger im Depot haben könnte. Weil ich automatisch den Gedanken hätte: „Wieso habe ich nicht kurz vorher verkauft und dann günstig nachgekauft?“ Obwohl ich mir gleichzeitig bewusst bin, dass man den Markt nicht vorhersehen und timen kann.

      Arbeiten im Alter kann ich mir an sich gut vorstellen, allerdings bezweifle ich, dass man wirklich noch so leistungsfähig ist. Körperlich jammert dann schnell mal der Rücken. Zudem bin ich mal gespannt, was sich technisch alles tut. Ich hab z.B. das Gefühl, dass jüngere Generation trotz Unerfahrenheit ziemlich auf den Arbeitsmarkt einmarschieren, weswegen man es als älterer Arbeitnehmer im Vergleich in vielen Berufen sehr schwer hat. Ab 50 hat man es als normaler Sacharbeiter schwerer, noch mal einen neuen Job zu finden.

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      • Ja, Du hast recht. Als Festangestellter ab 50 noch einen Job bekommen ist schwieriger. Es kommt sehr darauf an, wo man arbeitet. Bei mir wurde stark umstrukturiert (so nennt man heute wohl Entlassungswellen) und es war erstaunlich, wie schnell ältere erfahrene Mittelmanager untergekommen sind. Schwer getan haben sich tatsächlich einige jüngere Leute, die nicht sonderlich qualifiziert sind.

        Als Älterer würde ich aber jeden raten zu versuchen, freiberuflich zu arbeiten, wenn die Branche und sein Arbeitsfeld es zulässt. Die Arbeitsplatzsicherheit gibt es sowieso nur noch auf dem Papier und viele größere Unternehmen kaufen sich lieber von außen teurer erfahrene Expertise ein. Die lieben Fixkosten sind für große Unternehmen bäh (also jeder Festangestellte) und variable Kosten schocken sie nicht. Das geht aber nur, wenn man wirklich Erfahrung und Wissen besitzt.

        Wegen dem Crash: Du musst ihn miterleben. Erst dann weißt Du, wie Du das mental aushälst und wie Du reagierst. Im Grunde hilft nur stoisch sein und nichts machen. Die Kurswerte ignorieren, was natürlich für viele leichter gesagt als getan ist. Ich habe mehrere Phasen miterlebt und beim ersten Mal war es für mich ganz fürchterlich. Aber ich hatte so gut wie keinen in der Umgebung, der mir da beistehen konnte, weil Internet & Co. noch nicht existierten. Ich habe damals allerdings die erste Krise so beantwortet, das ich a la Kostolany (das Buch hatte ich damals gelesen und war wenig begeistert) ein Haufen Put-Optionen gekauft habe. Das hat meine Buchverluste ausgeglichen und ich habe sogar dran verdient. Aber das würde ich nicht jeden raten. Ich bin mit einem Herzkasperl vor dem Firmen-PC (internes Bank-Handelssystem) gesessen, wenn die Aktien dann doch wieder gestiegen sind. Nicht nachahmenswert.

        Crashs passieren nunmal und man sollte dort einkaufen gehen. Das Problem, wie Du richtig schreibst ist das Timing. Kein Mensch weiß, wie lange und vor allem wie weit es runtergeht und nach dem Tiefpunkt dauert es naturgemäß länger, bis man die alten Kurse wieder sieht. Japan hat es nie geschafft bisher, allerdings waren dort die Kurse vor dem Crash einfach nur Wahnsinn. Gleiches für den Neuen Markt damals. Alles im Nachhinein logisch. Aber beim Neuen Markt bin ich mit meinen Rösch-Aktien auch schuldig. Durch Erfahrung lernt man.

        @Stefan
        Zu den Dividenden hast Du formell auf jeden Fall recht. Alte Diskussion. Ich sehe solche Einnahmen trotzdem unterschiedlich, da Du Gewinnentnahmen aus deinen investierten Unternehmen bekommst, aber deine Anteile und die Kraft des Unternehmens gleich bleibt. In der Realität hast Du bei kleinteiligen Dividenden wie den vierteljährlichen kaum oder kein Dividendenabschlag im Kurs, zumindest beobachte ich das bei meinen Werten. Was ich damit ausdrücken möchte: Wenn ich nicht investiert hätte, hätte ich die Dividenden nicht und könnte sie naturgemäß nicht wieder investieren. Mehr steckt da nicht dahinter.

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      • Bei Rückkäufen ist es so, dass der Anteil pro Aktie weiter steigt, was es dem Unternehmen leichter macht, steigende Dividenden auszuzahlen. Rein rechnerisch kommt beides aufs Gleiche raus, auch wenn der Dividendenabschlag gerade bei Quartalsdividenden scheinbar in den täglichen Schwankungen untergeht. Ein gutes Unternehmen schafft eine ausgewogene Aufteilung aus Dividende, Rückkäufen und Investitionen. Somit ist es ja auch gar keine Entweder-Oder-Frage.

        Aber es stimmt schon – für mich haben Dividenden auch einen motivierenden Faktor und das bringt wahrscheinlich mehr als all die Rechnerei.

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      • @Oliver: Ich hoffe, die Krise lässt sich noch ein wenig Zeit.. Wobei die Angst vor der Krise gefühlt bei vielen Leuten größer wird, je länger die letzte her ist. Ich hatte das Glück, dass ich 2013 meinen Abschluss gemacht habe und seit dem viel auf der Arbeit zu tun habe. Wer aber pünktlich zu einer Krise ausgelernt hat, hat es schwerer, beruflich Fuß zu fassen. Was mich an Krisen auch ein wenig stört: Man nutzt diese, um ältere Mitarbeiter (mit vergleichsweise hohen Gehälter) loszuwerden. Mein Vater und mein Schwiegervater in-spe haben mit Anfang 60 ihren Job verloren. Mein Vater hat sich deswegen aus der Not selbstständig gemacht (und musste noch eine hohe Ablöse zahlen, um Kundenstamm, Mobilar und Werkzeug übernehmen zu können) und der Vater von meinem Freund ging mit Abschlägen in Frührente. Als junger Mensch ohne Kinder ist man auch schnell weg vom Fenster, wobei ich damit weniger ein Problem habe. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die neuen Arbeitsverträge in meiner Branche arbeitnehmerunfreundlicher werden: Deutschlandweites Einsatzgebiet statt bestimmter Arbeitsort, 6 Monate Probezeit ohne Urlaub (ich hatte vor 6 Jahren nur 3), erst mal 2 Jahre befristete Anstellung, gesetzliche Kündigungsfristen (sprich: 1 Monat bei Betriebszugehörigkeit unter 5 Jahren).

        Wobei man als erfahrener Experte sich wahrscheinlich nie Gedanken um einen Job machen muss (entsprechende Bezahlung ist was anderes).

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  3. Zum Thema Rente habe ich letztens einen interessanten Beitrag auf BR5 gehört. Ganz so schwarz malen sollte man das Thema nicht. Das Rentenalter steigt logischerweise, weil die Lebenserwartung und die Gesundheit im Alter steigt. Außerdem werden die Beiträge steigen. Somit wird ein Teil wieder ausgeglichen. Das Problem ist, dass die Menschen in diesem Alter in sehr unterschiedlicher Verfassung sind. Manche arbeiten mit 70 noch gerne, andere sind mit 60 schon fertig mit der Welt. Ich denke das wichtigste ist, dass das System flexibler wird.

    Als Ingenierin in Stuttgart hast du gehaltstechnisch bei 1800 Euro netto wahrscheinlich noch viel Luft nach oben, selbst wenn du jetzt nicht zwanghaft versuchst, dein Einkommen zu steigern. Wenn du deine Ausgaben nahezu gleich lässt und den Rest weiter investiert, bist du schnell bei einer Sparquote von über 50%. Entsprechend dürften sich deine Pläne beschleunigen, selbst mit Kindern.

    Ich persönlich habe es in etwa so gemacht. Ich habe bei einem ähnlichen Gehalt gestartet, allerdings am Anfang wesentlich weniger gespart. Inzwischen bin ich danke einiger Gehaltserhöhung und nur wenig gesteigerten Ausgaben bei einer Sparquote von rund 60%. Damit liege ich bei den Ausgaben ungefähr auf dem Niveau eines Durchschnittsverdieners.

    Das Ziel „finanzielle Freiheit“ hatte ich dabei nicht einmal bewusst im Kopf. Von dem Begriff habe ich überhaupt erst vor ein paar Monaten gehört. Davor habe ich einfach gespart, um Reserven zu haben, falls ich mal ein Haus kaufen möchte oder mich selbstständig machen wollte. Und weil ich wusste, dass ich meinen jetzigen Job mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ewig machen möchte oder kann.

    Ein konkretes Ziel oder einen Endtermin habe ich nicht. Ich habe mir eher mehrere vorstellbare Szenarien zusammen gelegt. Den Meilenstein „Coast-FI“ (also der Depotwert, ab dem ich ohne weiter zu sparen zum Rentenalter mein Wunscheinkommen bekomme) habe ich schon erreicht. Wenn ich ab heute nicht mehr sparen würde, könnte ich bei einer Rendite von 4% nach Inflation mit 60 in Rente gehen. Zum Meilenstein „Teilzeit-Szenario“, bei dem ich noch bis maximal 40 Stunden im Monat arbeiten müsste, bin ich etwa auf halbem Weg. Die absolute finanzielle Freiheit wäre für mich bei einem Depotwert von 1 Mio EUR erreicht, das wäre dann mit einer etwas konservativeren Entnahmequote ein Jahreseinkommen von ca. 35.000 Euro. Dieses Ziel könnte ich in rund 20 Jahren erreichen, also immer noch ein paar Jahre vor dem Rentenalter.

    P.S.: Du vernachlässigst die Inflation doch eigentlich gar nicht – du berücksichtigst sie schon, indem du mit Zahlen nach Inflation rechnest. Und 4% Rendite nach Inflation ist nicht unrealistisch.

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    • Ob die Gesundheit im Alter wirklich steigt, da bin ich mir nicht so sicher. Denn das gilt nicht für jeden. Ich habe letztens z.B. gelesen, dass in Amerika die Lebenserwartung für weiße Männer rapide sinkt (wegen der ungesunden Lebensweise). Selbst bei meiner Generation gehe ich davon aus, dass wir mal viele Beschwerden haben werden (inbesondere Krebs) aufgrund vieler Chemikalien an Lebensmitteln, im Wasser und Abgasen in der Luft. In meiner Heimat gibt es z.B. einen kleinen Ort mit verunreinigtem Wasser, weswegen dort nun sehr viele Leute Krebs haben.

      Zumal sehe ich in meiner Verwandschaft, dass die Leute sehr alt werden, aber körperlich ab 70/75 rapide abbauen. Manche wesentlich früher. Ich gehe deswegen davon aus, dass es so eine Art „Teilzeitrente“ geben wird, d.h. dass man im Alter noch stundenweise arbeiten wird, aber trotzdem schon einen Teil der Rente bekommt.

      Wegen der Gehaltsentwicklung: Da hoffe ich auch, dass sich da noch was tun wird. Bis bei mir das Thema Kinder aktuell wird, dauert es noch einige Jahre. Bis dahin will ich beruflich auf jeden Fall noch weiter durchstarten. Denn als Mutter ist es dann nicht mehr so einfach Karriere zu machen. Ich kenne keine Teilzeit-Führungskräfte..

      Das mit den Teilzielen finde ich gut. Denn je näher man dem Hauptziel kommt, desto leichter wirds. :)

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      • Das mit Amerika habe ich auch schon einmal gehört, aber zum Glück kann man den Hauptgrund für die fallende Lebenserwartung dort sehr gut selbst beeinflussen. Was Chemikalien angeht denke ich da sind wir als jüngere Generation viel besser dran als die Kinder der 60er und 70er, als man sich noch wenig um die sachgerechte Entsorgung oder Arbeitsschutz gekümmert hat. Luft und Wasser ist heute definitiv in Deutschland/Europa viel sauberer geworden, auch wenn man das wegen der Feinstaubdiskussion anders wahrnehmen könnte. Dass Lebensmittel viel schlechter geworden sind glaube ich auch nicht; da werden bewusst aufgenommene „Gifte“ wie Zucker und Alkohol viel schlimmer sein als all die „krebserregende“ Stoffe.

        Du hast aber schon Recht, die Statistik interessiert sich nicht für das einzelne Schicksal. Wer mit 50 an Krebs stirbt hat nichts davon, dass die statistische Lebenserwartung steigt. Und der Anteil der Mensche, der mit 70 oder sogar mit 60 schon nicht mehr in Vollzeit arbeiten kann, ist erheblich. Ein rein auf Statistik basiertes Rentensystem ist nicht mehr zeitgemäß. Genauso wie der Gedanke, dass man von heute auf morgen von Vollzeit in den völligen Ruhestand geht. Ich denke auch, dass eine gleitende Teilzeitrente, die die individuellen Verhältnisse berücksichtigen kann, ein guter Ansatz wäre.

        Leider ist das Thema „privat vorsorgen“ in der Öffentlichkeit ja extrem negativ belegt, weil jeder gleich an die Heerscharen von Versicherungsvertretern denkt, die sich an dem Thema eine goldene Nase verdienen. Ich wäre ja ein Fan eines staatlichen Pensionsfonds ähnlich wie in Norwegen, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

        Was Teilzeitührungskräfte angeht: Bei Bosch gibt es das angeblich. Wobei man als Ingenieur in größeren Mittelständlern oder Konzernen auch nicht unbedingt Führungskraft sein muss, um ein sehr gutes Gehalt zu erzielen.

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      • Als spezialisieter Sacharbeiter kann man tatsächlich mehr Vorteile haben als eine Führungskraft. Da bin ich aktuell noch unentschlossen, in welcher Position ich mal auf Dauer arbeiten möchte.

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  4. Hallo Jenny,
    erst durch dich und diesen Artikel bin ich auf die „Freiheitsmaschine“ und seinen kleinen Contest aufmerksam geworden. Vielen Dank dafür!
    Ich habe mich nun auch zu einem (viel zu langen) Beitrag hinreißen lassen und ihn dort ins Forum gepostet:
    http://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/beschreibe-uns-deinen-weg-zur-freiheit/dein-weg-zur-finanziellen-freiheit/paged/2/#post-155

    Eine um ca. die Hälfte gekürzte Version findet man auf meinem noch recht jungen Blog:
    http://www.freakyfinance.net/2016/11/03/mein-weg-in-die-finanzielle-freiheit/

    So kann jeder entscheiden, wie ausführlich er es gerne hätte ;)
    Jedenfalls beantworte ich damit (teilweise) die abschließende Frage aus deinem Artikel.

    Also Danke nochmal für das aufmerksam machen.
    Beste Grüße
    Vincent

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  5. Hey, wie weit ist eine gute Frage. Aktuell finde ich das schwer zu sagen um ehrlich zu sein. Ich will ja prinzipiell deutlich mehr auf Risiko gehen. Daher wird es schwer dort Abschätzungen zu geben. In einer perfekten Situation wäre es wohl irgendwas mit 30. Gut 40. In Ordnung 50 und im schlechten Fall wohl um die 60. Natürlich strebe ich die kleinste Zahl an.

    Ansonsten sehe ich das Thema an sich aber auch mittlerweile entspannter an sich. Finanziell Freiheit ja natürlich. Aber nicht zu jedem Preis, wie du schon sagst muss z.b. Urlaub drinne sein. Was bringt es mir sonst? Ich will ja nicht 5 Jahre mich zu Tode arbeiten um dann gebrochen da rauszukommen.

    Ich denke jeder muss da seinen Weg finden und daher ist es auch so interessant all die anderen Wege mal zu hören.

    Gruß,
    mafis

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    • Das Ziel „Finanziell frei mit 40“ liest man in letzter Zeit ja öfter. Bei vielen glaube ich auch, dass sie es schaffen. Aber wie du sagst: Zu welchem Preis?

      Ich hoffe vor allem, dass ich bis 40,50,60 noch lebe. Mein Freund und ich sind da zudem relativ einfach gestrickt: Wir brauchen aktuell nicht viel Luxus. Solange es zum Leben reicht, reicht auch ein kleines Einkommen.

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  6. Hi Jenny,

    Egal, wie man das Thema „Finanzielle Freiheit“ dreht und wendet, letztlich gibt es nur drei Dinge, die wir tatsächlich tun können um dem Ziel näher zu kommen: 1. Einkommen erhöhen – 2. Ausgaben reduzieren . 3. Die Differenz sinnvoll anlegen.

    Auch wenn es grundsätzlich sinnvoll ist, immer alle Bereiche im Auge zu behalten, sticht doch m.E. je nach Lebenssituation ein Bereich heraus, bei dem der Hebel am größten ist.

    Bei Berufseinsteigern ist das i.d.R. das Einkommen. Wenn man das Studentenleben nicht vollkommen hinter sich gelassen hat, sind die Ausgaben begrenzt und bei den ersten Sparraten kommt es viel mehr auf die Höhe als auf die Rendite an.

    Die ersten Berufsjahre legen aber den Grundstein für längerfristige Gehaltsentwicklung. Wenn Du es geschickt anlegst und die richtigen Schritte machst (auf einem bestimmten Gebiet Expertenwissen aneignen, wenn nötig auch mal richtig ranklotzen, im passenden Augenblick Job oder Firma wechseln), kannst Du in ein paar Jahren Dein Gehalt vervielfachen. Später ist es m.E. unheimlich schwer auf diesen Zug aufzuspringen und früher oder später erreicht jeder gehaltstechnisch sein Plateau.

    Ich kenne auch genug Beispiele, wo dann in gehobener Stellung Teilzeit problemlos möglich ist (allerdings eher bei Spezialisten als bei Führungskräften). Oder Du entscheidest Dich dann, noch ein paar Jahre länger bis zur vollständigen finanziellen Freiheit durchzuziehen. Oder Du machst dann ganz was anderes, weil es Dich plötzlich brennend interessiert und der finanzielle Polster groß genug ist.

    Letzteres war (ist) übrigens mein Weg und ich bin damit sehr happy.

    Das ganze kann man natürlich auch als „Karriere machen“ verunglimpfen, aber da stehst Du wahrscheinlich eh drüber.

    Gruß,
    Dirk

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    • An sich ist es für mich sehr logisch, dass man mit sehr gutem Verdienst mehr erreichen kann. Da ist bei mir aktuell noch Verbesserungspotential, obwohl ich nun auch nicht am Hungertuch nage. Allerdings gehe ich von Natur aus leider immer den Weg des größten Widerstandes, um ein Maximum zu lernen und daran zu wachsen.

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  7. Pingback: Blogparade: Mein Weg in die finanzielle Freiheit | Lifestyle, Finanzen und Lebensfreude

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