Schadet die Gratis-Mentalität und der Sparwahn der Gesellschaft?

In unserer westlichen Gesellschaft lässt es sich auf hohem Standard günstig leben: Neuste Technik, gute medizinische Versorgung, keine Studiengebühren, günstige Urlaube, Sonderrabatte, kostenlose Beratung, kostenlose Reparaturen.. Bekommt man einmal etwas sehr günstig, möchte man beim nächsten Mal auch nicht mehr dafür zahlen. Heute möchte ich darüber schreiben, wieso ich den Sparwahn und die Gratis-Mentalität einerseits selbst habe, andererseits den Trend auch kritisch finde.

Sparwahn anhand meiner Ausgaben erklärt

In der Finanzszene trifft man sicherlich auf einige sparsame Kandidaten. Man optimiert seine Ausgaben so gut es geht (kein Auto, kündigen von Abos, Optimierung von Versicherungen, Stromwechsel) und nutzt Sonderangebote. Durch kleine Kniffs kann man sehr viel Geld sparen. Ich möchte ein paar Beispiele anhand meiner Ausgaben geben und an welchen Stellen ich mir denke: „Hier solltest du mehr/weniger Geld ausgeben..“

Wohnkosten
Mein Freund und ich zahlen 800€ Warmmiete. Für unsere Region ist das gut. Da wir mitten in der Stadt wohnen, brauchen wir kein Auto.

Positiver Sparwahn:
– Man kann an diesem Posten sehr sparen, wenn man in einer WG oder in einer kleineren Wohnung lebt. Oliver von frugalisten.de hat einen tollen Beitrag darüber geschrieben, dass man eigentlich nicht so viel Platz braucht, wie man zur Verfügung hat..
– Den Heiz- und Strombedarf kann man leicht reduzieren.

Negativer Sparwahn:
– Wenn die Wohnqualität darunter leidet, z.B. günstige Miete, aber langer Arbeitsweg. Ein paar meiner ledigen Kollegen haben sich (aus der Not heraus) kleine 2-Zimmer-Wohnungen angelacht und dachten relativ schnell wieder an einen Umzug (spätestens, wenn man dann doch nicht mehr single ist).
– gemeinsam mit den Eltern zu wohnen kann Vorteile haben, kann aber auch bei der eigenen Entwicklung behindern.
– sich wegen der hohen Miete überstürzt eine noch teurere eigengenutzte Immobilie anlachen

Lebensmittelkosten
In meiner Kindheit bin ich mit wenig Markenprodukten groß geworden. Salz ist Salz, Mehl ist Mehl. Bio-Produkte kommen mir, zugegeben, relativ selten ins Haus, weil ich das Wort „Bio“ nur glaube, wenn es aus dem Garten unserer Eltern kommt.

Positiver Sparwahn:
– Reduktion von Fleisch, Süßigkeiten und Softgetränken
– Nutzen von Angeboten (Nudeln, Reis etc. auf Vorrat / in großen Packungen kaufen)

Negativer Sparwahn:
– Nur noch auf den Preis, aber nicht auf den Geschmack achten. Mein Freund boykottiert (zu Recht) ein paar meiner Einkäufe, weswegen ich an manchen Stellen nun auch zu Markenprodukten greife
– Billiges Fleisch kaufen. Ich bin zugegeben selbst jemand, der abgepackte Ware kauft. Allerdings liegen zwischen dem abgepackten Hühnchen und einem Huhn vom Metzger ganze Galaxien.
– Lieferanten, die existenzbedrohend im Preis gedrückt werden (z.B. Milchbauern)

Versicherungen
Ich habe nicht viele Zusatzversicherungen. Lediglich eine Haftpflicht- und eine Unfallversicherung.

Positiver Sparwahn:
– Man vermeidet Überversicherung: Wer z.B. kein wertvolles Inventar hat, braucht keine Hausratversicherung. Wer seine Zähne gut pflegt, braucht in jungen Jahren keine Zahnzusatzversicherung.

Negativer Sparwahn:
– Schlechte Leistung zum geringen Preis: Wer nur auf den Jahresbeitrag und nicht auf die Leistungen achten, kann manches auch gleich sein lassen. Z.B. wechsel ich meine Krankenversicherung trotz hohem Zusatzbeitrag nicht, weil ich mit ihr zufrieden bin. Bei meiner Haft- und Unfallversicherung zahle ich ebenfalls etwas mehr, damit ich im Schadensfall auch wirklich abgesichert bin.
– Beim Thema Berufsunfähigkeit spalten sich die Geister. Ich habe keine, was sicherlich auch mit einem „Das ist mir für die Leistung einfach zu teuer“-Gedanken verbunden ist.

Abos/Vereine
An diesem Punkt kann man sehr viel sparen: Braucht man HD-Fernsehen, einen Telefonanschluss oder Smartphone-Vertrag, Sky oder eine Fitnessstudiomitgliedschaft? Vor ein paar Jahren kündigte ich wegen Nichtnutzung meine VDI-Mitgliedschaft und trat aus der Kirche aus. Ich habe eigentlich nur einen 5€ Handyvertrag, für 40€ Internet/Telefon/HD-Fernsehen und eine Bahncard 50.

Positiver Sparwahn:
– Abos kündigen oder durch günstige Alternativen ersetzen.

Negativer Sparwahn:
– Verträge aus Prinzip meiden – denn diese können auch einen Mehrwert fürs Leben haben. Ich überlege z.B., ob mir besseres Handy-Internet nicht ein paar Euro mehr wert sein sollte.. Online-Videotheken, Sport-, Sprach- und Weiterbildungskurse können ebenfalls ihr Geld wert sein.

Konsumkäufe
Mein Vater hat es oft mit dreisten Kunden zu tun: Sie kaufen Produkte bei der Konkurrenz oder im Internet und wollen dann, dass er diese kostenlos repariert. Dass er die Sachen dabei teilweise nicht mal im Sortiment hat, stört die Leute dabei nicht. Ebenso kommt es vor, dass ältere Leute etwas kaufen und kurz darauf bringen es die Kinder wieder zurück: „Das lohnt sich für meine Mutter nicht mehr.“, weil das ihr zu erwartendes Erbe reduziert.

Ebenso habe ich Leute im Bekanntenkreis, die sich viele Sachen auf amazon bestellen und die Sachen mit erfundenen Mängeln mehrere Monate später wieder zurückschicken, falls sie woanders ein attraktiveres Angebot finden. Ganz schlimm finde ich Leute, die Verkäufer zum Verzweifeln bringen und Produkte schlecht reden, um den Preis zu drücken („Hier ist ein Faden an der Jacke zu lang, wie viel Rabatt bekomme ich? Ich will mit Ihrem Chef sprechen!!“)

Positiver Sparwahn:
– Weniger Konsum spart Ressourcen unserer Erde
– Freiwilliger Verzicht sorgt (sorgt zumindest bei mir) für mehr Zufriedenheit im Leben
– Gebrauchte Dinge nutzen

Negativer Sparwahn:
– Pakete um die ganze Welt fliegen lassen, weil man einen Euro spart.
– Sparen auf Kosten anderer (bei Familie und Freunden „schnorren“)
– Dinge mit schlechter Qualität kaufen, die schnell kaputt gehen.
– Häufige Retouren gekaufter, funktionierender Artikel
– Kostenlose Leistung und Vergünstigungen als Selbstverständlichkeit einfordern.

Kontoführungsgebühren bei der Postbank sorgen gerade für großes Entsetzen, obwohl Banken ihr Personal ja auch irgendwie bezahlen müssen. Ich nutze keinen Dispo, lehne jegliche Kreditangebote ab und nehme keine Versicherungen in Anspruch. An mir verdient die Bank zugegebenermaßen nicht wirklich was, weswegen ich die 2€ Kontoführungsgebühr fürs Nutzen von Online-Banking nun hinnehme, obwohl ich mich darüber anfangs auch aufgeregt habe.

Bei Konsumkäufen muss ich mich selbst noch ein wenig erziehen. Ich bestelle relativ häufig Dinge im Internet oder suche nach den günstigen Angeboten, aber ich möchte dabei nicht „dreist“ wirken.

Bildung
Ich bin begeistert von unseren heutigen Bildungsmöglichkeiten. Keine Schulgebühren, keine Studiengebühren, Unterstützung bei jeglichen Bildungsmaßnahmen.

Positiver Sparwahn:
– man muss heutzutage nicht viel Geld ausgeben, um Zugang zur Bildung zu erlangen. Bibliotheken, VHS-Kurse.. Ich bin kein Fan von „Buche meinen 500€-Kurs und lerne XXX“. Stattdessen setze sehr viel auf selbstständiges Lernen und Austausch unter Gleichgesinnten.

Negativer Sparwahn:
– kein Geld ausgeben, obwohl gewisse Bildungsmaßnahmen nun mal Geld kosten (dafür aber auch einen entsprechenden Mehrwert haben), z.B. gut strukturierte Fernkurse oder Fachliteratur

Ich habe mich z.B. lange dagegen gewehrt, mir irgendwelche Fachbücher zu kaufen „Das kann ich doch alles auch im Internet nachlesen..“, aber mittlerweile merke auch ich: Viele gute Bücher kosten Geld und haben auch zu Recht eine Bezahlung verdient.

Fazit
Mir fallen so viele Themen ein, wo der Sparwahn Engelchen und Teufelchen zugleich ist. Bei Transportmitteln, bei allen Themen rund um Wellness und Gesundheit, Depot/Kontoführung oder auch beim Umgang mit Medien (alles Digitaliseren ist gut, aber dann muss man Geld zur Datensicherung ausgeben..), könnte ich noch einiges schreiben. Aber euch fällt sicherlich auch vieles ein. Mich würde interessieren:

Seid ihr dem Sparwahn erlegen? Wo zieht ihr die Grenze zwischen „Genügsamkeit“ und „Geiz“? Fallen euch noch mehr Beispiele für positiven oder negativen Sparwahn ein?

 

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45 Gedanken zu “Schadet die Gratis-Mentalität und der Sparwahn der Gesellschaft?

  1. Hi Jenny,
    ein wirklich super Beitrag mit einer relevanten Messsage. Viele kennen diesen wichtigen Unterschied zwischen negativem und positivem Sparen nicht und scheren beides über einen Kamm. Dann wird ein genügsamer, minimalistischer Lebensstil schnell als „Geiz“ beschimpft, weil man vermeintlich ein Pfennigfuchser ist und um jeden Preis wenig Geld ausgibt. Das ist aber in den seltensten Fällen der Fall. Auf Kosten anderer Leute um den letzten Cent feilschen ist genauso Quatsch wie etwas zu kaufen, was mich nicht langfristig zufrieden macht oder keinen Nutzen bringt. Und: Es spart am Ende doch nicht wirklich etwas!
    Gar nicht (oder hochwertig gebraucht) kaufen ist immer besser als billig kaufen. Es geht ja nicht darum, möglichst wenig Geld auszugeben, sondern möglichst viel Zufriedenheit aus dem eingesetzten Geld zu generieren. Und das ist meistens gar kein Gegensatz, sondern geht Hand in Hand. Mir fällt da die Geschichte mit den Elektrowerkzeugen ein. Von Bosch gibt es da die billige grüne Serie für den Heimanwender und die teure blaue, die mehr professionelle Bauarbeiter als Zielgruppe hat. Vor einiger Zeit brauchte ich mal eine Stichsäge. Eine neue von Bosch (grün) hätte rund 50 € gekostet. Dafür kriegt man dann Plastik-Getriebe und billige Verarbeitung, die nach 3000 Umdrehungen „Geplante Obsoleszenz“ schreit. Das blaue Modell kostet neu 250 €, hält aber mindestens ein Leben lang. Ich habe mir dann über eBay Kleinanzeigen ein gebrauchtes, älteres blaues Modell für 60 € besorgt. Sägt 1A und wackelt nicht.

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    • Ich muss da an ein Zitat von Oscar Wilde denken: „Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert.“ Man kann nicht für den kleinsten Preis die beste Qualität erwarten. Manche Leute vergessen, dass sie auch nicht umsonst arbeiten wollen.

      Wie ich dich kenne, wandert die Stichsäge sicherlich bald wieder in deine Stuff-Cloud? 😉

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  2. Da deine Auflistung sehr gelungen ist, braucht es keine weiteren Beispiele meinerseits mehr.

    Ich stelle mir vor jedem Kauf mehrere Fragen. Brauche ich das überhaupt? Brauche ich das sofort? Brauche ich genau diese Ausführung oder tut es auch eine einfachere? Werde ich die gekaufte Sache regelmäßig nutzen oder kommt auch leihen/mieten infrage?

    Sparsamkeit hört für mich da auf, wo man sich selbst und/oder anderen Menschen nichts mehr gönnen kann. Beim Geiz steht nur noch die eigene Geldvermehrung ohne ein sinnvolles Ziel/einen sinnvollen Verwendungszweck im Vordergrund.

    Mir ist klar, dass unser Wirtschaftssystem auf ständiges Kaufen und Wegschmeißen beruht, aber mich macht es nicht nur nicht glücklich(er), sondern es belastet mich sogar. Es kostet zu viel Zeit, Freiheit und Geld. Es kann auf Dauer sogar krank machen.

    Dazu kommen Konkurrenz- und Statusdenken. Ich muss niemandem etwas beweisen. Ich muss mich selbst auch nicht scheiße finden, nur weil die Werbeindutrie mir das tagtäglich in Form neuer Produkte von perfekt wirkenden Werbemenschen einhämmernn will, die es als schnelle Abhilfe zu kaufen gilt.

    Gut, manche Leute würden wirklich gern mehr konsumieren, aber sie können sich das nicht leisten. Ich werde aber nicht deshalb mehr konsumieren, nur weil ich das kann.

    Bei aller Sparsamkeit bleibt mir abschließend nur noch zu sagen, dass ich sehr gern etwas spende und mit Trinkgeldern großzügig umgehe. 😉

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    • Hallo PIBE, der Satz „Ich muss mich selbst auch nicht scheiße finden, nur weil die Werbeindustrie mir das tagtäglich in Form neuer Produkte von perfekt wirkenden Werbemenschen einhämmern will“ trifft es auf den Kopf.

      Auch das mit dem Trinkgeld und dem Spenden halte ich für sehr löblich. Beim Trinkgeld bin ich auch meist großzügig, beim Spenden fühle ich mich aktuell noch recht „asozial“, weil ich mir denke: Aktuell lege ich das Geld erst mal selbst an, weil es leichter ist zu spenden, wenn man über das entsprechende Vermögen verfügt. Bei den meisten Organisationen weiß ich auch nicht, wie effektiv diese arbeiten, weil ich das Gefühl habe, dass sehr viel Geld für Verwaltung und Marketing drauf geht. Ich fands z.B. schlimm, dass wikipedia mir letztes Jahr ein Dankesschreiben geschickt hat, obwohl ich ausdrücklich angeklickt habe, dass ich keine Spendenbescheinigung für ein paar Euro brauche. Denn den Brief und das Porto hätte man sinnvoller investieren können.

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      • Deshalb spende ich am liebsten regional bzw. vor Ort. Da habe ich das beste Gefühl. Man kann ja klein anfangen: 1 Prozent von 1.000 Euro sind immerhin schon 10 Euro. Von 10.000 schon 100 und von 100.000 sogar 1.000. 😉

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      • Ich bin da ganz bei PIBE350. Als ich angefangen habe zu investieren, habe ich auch mit dem Spende begonnen. Mit zunehmendem Vermögen ist auch der Spendenbetrag gestiegen. Dabei ist das Geld sowohl in lokale als auch in globale Organisationen geflossen.

        Ich „ärgere“ mich auch über jeden unnötigen Brief, den ich von den Hilfsorganisationen erhalte, bin allerdings davon überzeugt, dass sich die Spendenaufrufe per Post in der Masse rentieren und somit gut investiert sind. Das Wikipedia-Dankesschreiben wird vermutlich in der Breite auch eher positiv aufgefasst werden und somit eher gut investiertes Marketing sein.

        Was hilft es, wenn Hilfsorganisationen zwar jeden Euro an die Hilfsbedürfigen geben, aber nur einen Bruchteil an Spenden erhalten, weil niemand informiert wurde? Ich denke, dass es gar nicht so leicht ist, zwischen uneffektiven und effektiven Organisationen zu unterscheiden.

        Liebe Grüße
        Dummerchen

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      • Es stimmt, dass man ein gewisses Marketing und Verwaltung braucht. Finde es auch verständlich, wenn jemand einen Vollzeit-Job macht und auch entsprechend bezahlt wird. Ziel für eine Organisation ist es zudem, erst mal Spender zu gewinnen, die dann auch regelmäßig unterstützen. Bei der Vielzahl der Organisationen stelle ich es mir nicht einfach vor, sich da zu behaupten. Da finde ich die Spendemöglichkeit von „Humble Inc.“ genial: Spiele kaufen und nach eigenem Ermessen zahlen. Das gezahlte Geld kann beliebig auf Spieleentwickler und gemeinnützige Zwecke aufgeteilt werden. Zocken für den guten Zweck oder den Regenwald retten durch einen Bierkauf sind eine interessante Idee. Die Aufrunden-Aktion von netto finde ich auch gut. Wesentlich besser als wenn ich von unbekannten Organisationen auf der Straße angesprochen werde, ich solle doch bitte meine Kontodaten angeben..

        Generell sind wir Deutschen eine spendenstarke Nation (rund 7 Milliarden letztes Jahr), wobei wir international nur auf Platz 20 stehen. http://www.betterplace-lab.org/de/world-giving-index-2015-wo-spenden-die-meisten-menschen/

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  3. Früher habe ich auch auf jeden Cent geschaut und versucht überall zu sparen.
    Ich habe billige Werkzeug gekauft, reduziert Lebensmittel und günstig Kleidung.
    Irgendwann habe ich gemerkt, dass dieser Weg für mich der falsche ist.

    Auf der einen Seite gilt für mich der Spruch „Kaufst du billig, kaufst du zweimal“ und auf der anderen Seite denke ich dass wir unsere tägliche Waren auch wertschätzen sollten.
    Auch die Arbeit der Menschen die für uns die Waren und Lebensmittel herstellen sollte wir wertschätzen.

    Deshalb versuche ich insgesamt weniger zukonsumieren und bin auf der anderen Seite dazu bereit mehr für Waren zubezahlen.

    Es gelingt mir noch nicht komplett, aber in Sachen Kleidung und Lebensmittel bin ich auf einem guten Weg.

    Vielen Dank für deine Artikel und einen schönes Wochenende.

    Artmaster

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  4. Das ist eine interessante Sichtweise des Sparens. Auch wenn ich intuitiv schon so gehandelt habe, habe ich mir das nie so bewusst gemacht.

    Ich bin auch ein Fan von hochwertigen, gebrauchten Gegenständen, ganz besonders bei Autos, Möbeln und Computern. Mein jetziger Rechner ist ein gebrauchtes Thinkpad, das ich für 600 Euro inklusive SSD, Tasche und Docking-Station, gekauft habe. Für den gleichen Preis hätte ich nur einen langsameren und vor allem sehr viel weniger robusten Consumer-Billig-Rechner bekommen.

    Versicherungen ist ja so ein Thema für sich. Ich habe mir zu Anfang meines Berufslebens ein paar ganz hässliche Kapital-BU aufschwatzen lassen. Die Auszahlung bei Berufsunfähigkeit würde fast meine gesamten Ausgaben abdecken, und das obwohl sie schon 10 Jahre laufen. Die werde ich jetzt wohl nach und nach kündigen, nachdem mein erspartes Kapital das Risiko genauso (bzw. besser) absichern kann. Ansonsten habe ich noch Unfall-, Haftplicht- und Hausratversicherung, aber die kosten zusammen nur ca. 250 Euro im Jahr. Das ist für mich eine sinnvolle Ausgabe.

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    • Aktuell kaufe ich elektronische Geräte meistens neu; wegen der Garantie und weil man nie weiß, was der Vorgänger damit gemacht hat. Bei anderen Hauhaltsgegenstanden finde ich das einfacher: Was juckt es mich, wie alt ein Möbelstück oder Geschirr ist. Bei Gegenständen, denen man visuell ansehen kann dass sie i.O. sind, greife ich gerne auf Gebrauchtes zurück.

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  5. Ich finde, es gibt einen Unterschied zwischen Kauf und Konsum. Ersteres ist bewusst, letzteres oft „mal eben“. Und alleine dieser Unterschied spart schon Geld. Das hat nichts mit geizig oder sparsam zu tun und welche Art positiv oder negativ ist, muss jeder für sich entscheiden.

    Ich kaufe lieber bewusst, weil ich mir dann im Vorfeld Gedanken mache. Beim Kauf gilt es dann das Problem bestmöglich zu beseitigen. Erfahrungsgemäß wird das „teuer“, dafür muss ich mich aber nicht mehr mit der Sache auseinandersetzen oder die billige Lösung doch später durch die Vernünftigere ersetzen. Oliver hat dazu ja bereits ein gutes Beispiel geliefert.

    Sparwahn oder Geiz implementiert für mich Verzicht im negativen Sinne, weil ich Bedürfnisse unterdrücken würde, die wiederkehren und meine Stimmung verdunkeln. Im Restaurant z.B. Essen nach dem Preis aussuchen, obwohl ich gerade überhaupt keine Lust darauf habe. Das ist für mich eine absolute Grenze auf der negativen Seite. Popcorn und Cola dagegen, kann ich mir im Kino bei den Preisen ohne Probleme verkneifen. Da macht sich gerne Genügsamkeit bei mir breit und die gesparten Taler wandern positiv ins Sparschwein.

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    • Die Definitionen finde ich gut! Ich will auch nicht immer bei allem ein schlechtes Gefühl haben. Wir haben z.B. ein ganz tolles Kaffee um die Ecke, bei dem ich ab und zu ein leckeres Stück Torte für meinen Freund und mich kaufe.

      Für mich sind die Angebote bei Lidl immer total verlockend. Fahrradzubehör, elektrische Geräte, Pfannen.. Ab und zu mache ich mal ein paar Spontankaufe, die ich dann ab und zu bereue. Das hilft dann eine Weile, dass ich keinen weiteren Unsinn kaufe. Bzw. ab und zu gebe ich Sachen wenige Tage später wieder zurück.

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  6. Jenny, vielleicht hilft Dir Gooding.de beim Abbau Deines „asozialen“ Spendengefühls. Du spendest nicht Dein Geld, sondern die Werbeprozente, die z.B. Amazon ihren Partnern (Payback usw.) überweisen würde. Dazu kannst Du Dir den Empfänger und Zweck der Spende gezielt nach Deinen Überzeugungen aussuchen. Einziger Aufwand: vor einem Kauf im Inet musst Du Dich dort kurz einloggen und zum Shop verbinden. Ich finde das Recht praktisch, einfach und effektiv. Wenn ich etwas online bestelle (was zugegeben mittlerweile selten ist), dann schaue ich bei Gooding meistens vorbei.

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    • Die Idee klingt gut! Ist zumindest zum Überwinden der Spendenhürde einfacher. Wo wir wieder bei Gratismentalität auch bei mir wären.. Wenn man „nebenbei“ ohne wirklichen Zusatzaufwand sozial sein kann, mache ich dad eher als eine direkte Überweisung auszuführen.

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  7. Hallo Exstudentin,

    interessanter Beitrag! Wenn du unsicher bist, wie gemeinnützige Organisationen Spenden verwenden, kannst du in der DZI-Datenbank nachschauen. Die führen u.a. auf, welcher Anteil bei den Organisationen in Werbe- und Verwaltungskosten fließt, so dass man sich Organisationen mit niedrigem „Overhead“ ausgucken kann.

    Viele Grüße und weiter so mit deinem Blog
    Gesa

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  8. Hier wird mehr über Spenden als über die unterschiedlich guten Sparweisen geschrieben. Nur ein Satz dazu: Man sollte spenden, wenn man auch sparen und investieren kann.

    Ich denke, die Ausgaben sind bei den Leuten unterschiedlich groß, weil manche sehr gerne konsumieren und andere das nicht brauchen. Man kann von sich sagen, das man Glück gehabt hat, wenn man dieses Konsumgen nicht besitzt. Menschen, die wenig Geld verdienen, sind gezwungen, auch negativ zu sparen. Wo kein Geld da ist, reicht es häufig eben nur für billige Lebensmittel und die gebraucht schlechte (grüne) Variante. Unsere Gesellschaft ist vielschichtig, gerade beim verfügbaren Einkommen.

    Ich persönlich denke seid jetzt etwa einem Jahr über einen 27 Zoll-Monitor nach. Letztes Jahr vor Weihnachten hätte das gute Stück, was mir gefallen hätte, ca. 470 EURO gekostet. Hätte ich mir ohne Probleme leisten können, habe es dann doch nicht gemacht und im ersten Halbjahr in diesem Jahr vergessen. Im Sommer kostete mein Wunschmonitor 220 EURO, um jetzt wieder 250 EURO zu kosten. Das ist natürlich nicht konsumfreundlich, was ich hier betreibe. Ich schätze, ziemlich viele Leute hätten schon längst zugeschlagen und diesen latenten Wunsch nachgegeben. Ist das jetzt positiv oder negativ? Der Monitor ist für mich nicht lebenswichtig, besitze ich doch einen Beamer und einen 17 Zoll-Monitor. Für die Wirtschaft handele ich eindeutig negativ. Für mich selbst gemischt. Ich spare mir das Geld, zahle mit Sicherheit weniger, falls ich aktiv werde und bekomme bessere Technik. Positiv: Umweltfreundlich. Andererseits gebe ich einer Sache nicht nach, dich ich schon gerne hätte und mir ohne Probleme zu jedem dieser Preise hätte leisten können.

    Ich schätze aber, alleine durch diese Einstellung bin ich erst in der Lage, um einiges unterhalb meiner Einnahmen zu leben, obwohl ich jetzt nicht diese Traum-Sparraten von 50 oder 70% erreiche. Bei mir sind es nur 40% und das war auch nicht immer der Fall.

    Mich verunsichert z.B. die Tendenz der Angebote allgemein: Heute teures muß nicht unbedingt qualitativ hochwertiges sein. Mir fällt auf, dass es eine ganze Reihe Unternehmen eine Philosophie entwickelt haben, etwas möglichst teuer zu verkaufen bei möglichst geringer Qualität. Bei Werkzeugen ist das noch kein großes Problem, wenn man auf bestimmte Sachen schaut. Bei Elektronik oder allgemeinen Artikeln gibt es bei den Marken die A-Produkte, die qualitativ hochwertig sind und dann die B-Produkte, die in der Verarbeitung nicht besser sind, als minderwertige Chinaprodukte. Das geht so weit, dass sie von dort gekauft bzw. hergestellt werden und dann das Simens- (keine Wertung), oder sonstwas Firmenzeichen draufgepappt werden. Diese B-Produkte werden aufgrund des guten Markennamens teuer verkauft. Es gibt chinesische Hersteller, die das ab Werk anbieten.

    Letztendlich muß man für sich selber feststellen, was und wie viel Konsum man in sein Leben lassen möchte und vor allem kann. Das ist mindestens genauso eine private Entscheidung wie das Sparverhalten und wie man Geld investiert. Jeder tickt anders. Man kann als aussenstehenden einen Geizhals wirklich als übel empfinden. Aber das Kuriose ist, das dieser Geizhals mit sich häufig im reinen ist und sich diebisch freut, wenn er was spart. Daraus gewinnt er Lebenslust. Ich selber bin davon weit entfernt und es ist nicht unbedingt mein Lebensstil. Was ist jetzt übel oder positiv? Ich glaube, dafür gibts keine abschliessende Antwort.

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    • Geizig ist für mich jemand, der auch auf Kosten anderer spart. Laut wikipedia bedeutet Geiz übertriebene Sparsamkeit und einhergehend meist die Unfähigkeit, mit andren zu teilen.

      Bei dem Bildschirm würde ich mich fragen: Wofür brauchst du einen größeren? Ich sehe Käufe relativ entspannt: Wenn es einen Mehrwert hat (wenn du z.B. damit Filme schauen willst), dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen bei einem Kauf. Ich will nur nichts kaufen, was ungenutzt rum steht.

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  9. Liebe Jenny,

    das ist ein sehr genialer Beitrag, wie ich finde. Es ist gut, sich die positiven und negativen Seiten des Sparens bzw. Sparwahns bewusst zu machen. Ich schwanke da durchaus auch immer mal zwischen den Extremen. Inzwischen pendele ich aber glaube ich um einen ganz guten Mittelwert sag ich mal so :-).

    Gerade für mein Bauprojekt such ich oft länger, bis ich etwas gefunden habe, wo sowohl die Qualität stimmt, was ich mir trotzdem leisten kann und was so schön ist, dass es mich dauerhaft glücklich macht. Holzfußboden ist so ein Beispiel. Gute Qualität kostet was, ist aber auch wunderschön und hält hoffentlich ewig. Hier lohnt es sich, mehr Geld auszugeben. Und doch muss es keins für über 100 Euro/m2 sein. Da wäre dann wieder mein Mittelwert.

    Oder nehmen wir Strom und Gas. Ich habe mich entschlossen, zu Greenpeace energy zu wechseln, um 100% erneuerbare Energien zu unterstützen. Sicherlich gibt es billigere Anbieter, aber ich will keinen Atomstrom, so teuer ist es dort auch nicht und außerdem spare ich lieber am Verbrauch. Das scheint auch gut zu funktionieren – wenn ich mich so umhöre liegt mein Verbrauch nicht sehr hoch.

    Lebensmittel kaufe ich überwiegend regional. Zur Zeit habe ich die geringsten Lebensmittelkosten seit Monaten, weil ich noch ein bisschen was im Garten hatte und es ansonsten tolles Gemüse aus der Region für relativ wenig Geld gibt.

    Das was Du unter „Konsumkäufe“ schreibst ist wirklich erschreckend. Manche Leute sind unfassbar dreist, sowas würde mir nicht mal im Traum einfallen.

    Es ist manchmal ein Balanceakt, auf der einen Seite minimalistisch zu leben und sich auf der anderen Seite auch was gönnen zu können. Manchmal muss ich mich da selber treten, wenn ich drauf und dran bin, mir etwas zu versagen, was ich mir aber eigentlich doch leisten könnte und bei dem ich mir sicher bin, dass es mich lange erfreuen oder mir nützlich sein wird.

    In Sachen Spenden habe ich mir ein paar Organisationen herausgesucht, die Dinge tun, die mir wichtig sind. Diese unterstütze ich teilweise schon seit Jahren. Wie ich gerade auf der Steuererklärung gesehen habe kommt da recht viel Geld im Jahr zusammen. Aber das ist ok. Ich habe so viel Glück, es geht mir gut, davon gebe ich gerne was ab. Ich denke, ich spare immernoch genug – etwa 30% meines Monatsnettos.

    Liebe Grüße
    Birgit

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    • Hallo Birgit,

      du klingst wirklich sehr zufrieden, Glückwunsch!

      Essen aus der Region ist auch mein Ziel. Ab und zu bekommen wir Äpfel, Gurken und Zuccini von unseren Eltern. Später will ich keinen großen Garten, sondern lieber ein großes Bett. Und eine große Gefriertruhe.. Meine Versuche mit Bio-Obst endeten oft im Müll, weil z.B. Möhren mir schon nach ein paar Tagen wegschimmeln.

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  10. Hallo Jenny,

    das Lesen deiner nüchternen und differenzierten Betrachtung des Sparens und der größten Kostenblöcke hat großen Spaß gemacht.
    Es zeigt sich mal wieder, dass ein Mittelweg wohl auf lange Sicht der beste Weg ist. Die meisten Menschen, die zu extremen neigen, halten dies nicht lange durch. Am Ende rennen sie von einem Extrem ins nächste und wieder zurück.
    Die Nuancen des Mittelweges muss wohl jeder für sich selbst bestimmen.

    Beste Grüße
    Pascal

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    • Da stimme ich dir zu. Kein Extrem ist gut. Mag sein, dass dadurch gewisse Erfolge ausbleiben. Wer z.B. nicht extrem viel übt, wird auch keinen Pokal im Sport oder in der Musik erlangen, aber damit kann ich leben.

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  11. ein durchschnittlicher westlicher verbraucher beutet 25 menschen (und unzählige nutztiere) aus, moderne sklavenarbeit für die zügellosen bedürfnisse der westlichen konsumgesellschaft.

    sieht der verbraucher in fleisch nicht zerstörung und tod? reicht seine moral nicht über das private hinaus? erkennt er nicht die grossen zusammenhänge in der welt, um umweltzerstörung, klimawandel, massentierhaltung und auch gesundheit? fleischkonsumenten zerstören unsere zukunft!

    unsere massentierhaltung ist für mehr als die hälfte aller globalen co2 emissionen verantwortlich, somit ist unser fleischkonsum hauptverursacher des durch den menschen verursachten klimawandels. die industrielle tierhaltung schadet der erde mehr als jede andere industrie.

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    • Wegen der Ausbeutung und des Klimawandels ist die Frage, ob wir nicht viel zu viele Menschen sind. D.h. sollten wir z.B. aufhören, Kinder zu bekommen? (Wobei das auf die westlichen Länder bereits zutrifft)
      Sind nicht auch Haustiere klimaschädlich?

      An sich halte ich es für ausreichend, wenn sich unsere Gesellschaft schrittweise bessert. Wir werden nicht von heute auf morgen nur Veganer und Minimalisten haben. Die „Ausbeutung“ unserer Erde ist natürlich nichts Positives, der dadurch erreichte technische Fortschritt aus meiner Sicht hingegen schon.

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      • bevor man sein eigenes konsumverhalten ändert, lieber erstmal mit dem finger auf die amderen zeigen?
        aprppos technischer fortschritt:
        werden selbstlernende maschinen schlauer sein als wir menschen? werden dann diese klugen maschinen die hälfte aller jobs übernehmen? besteht nicht die gefahr, dass wir in zukunft von diesen maschinen manipuliert werden?
        wie handelt ein selbstlernender intelligenter robo sapiens, ohne gefühle und deshalb unmenschlich, wenn er feststellt, dass der mensch völlig überflüssig und das einzige übel auf unserem planeten ist? https://campogeno.wordpress.com/2016/10/12/robo-sapiens-die-kuenstliche-intelligenz-uebernimmt/

        wartet nicht auf bessere zeiten:
        https://campogeno.wordpress.com/2016/10/13/wartet-nicht-auf-bessere-zeiten/

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      • Einsiedler, darf ich fragen, in welchem Bereich du arbeitest? Arbeitest du in einem technischen Beruf?

        In meinem Beruf entwickle ich Produktionsanlagen. Natürlich arbeiten wir sehr viel mit Robotern. Viele Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert, weil die Arbeitskraft dort günstiger ist. Gleichzeitig sorgen diese Arbeitsplätze im Ausland dafür, dass in wirtschaftsschwachen Regionen überhaupt Arbeit ist und diese ebenso Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten. Selbst im Ausland gelten dabei ähnlich hohe Sicherheits- und Ergonomieanforderungen wie bei uns in Deutschland. Die Ressourcen-Beschaffung ist dabei natürlich trotzdem ein großes Thema. Ich habe zugegeben keine Ahnung, wo unser Metall oder Ähnliches herkommt.

        In Deutschland fallen aktuell viele „einfache“ Jobs weg. Das gilt für alle Bereiche. Online-Check-In und Fahrkartenautomaten lassen Personal überflüssig werden. Der Putzroboter ersetzt die Putzfrau, die selbstfahrende Erntemaschine ersetzt 100 von Erntehelfern. Damit habe ich aktuell zugegeben weniger ein Problem, weil alle Geräte von Menschen entwickelt werden und viele Ressourcen wiederverwendet werden können. Es fallen auch Berufe weg, die für einen Menschen auf Dauer körperlich schädlich wären.

        Vor den künstlichen Intelligenz habe ich dabei weniger Angst (zu viel I Am Legend?) geschaut. Das, was wir programmieren. macht Dinge so, wie wir Menschen es vorgeben. Wenn etwas falsch „entscheidet“, dann weil wir diesen Einsatzfall nicht genau genug definiert haben. In der Produktion spricht man von „systematischen“ Fehlern. Es ist viel leichter, einen wiederkehrenden Fehler zu beheben als einen zufälligen, von Menschen gemachten Fehler.

        Wenn du mal einen zuverlässigen Herzschrittmacher oder eine künstliche Hüfte brauchst, lehnst du das hoffentlich nicht als Teufelswerk ab. So wie deinen PC, den du sicherlich nutzt.

        Ich kann nicht viel sagen außer, dass ich mich bemühe, einen sinnvollen Beitrag zu dieser Gesellschaft zu leisten. Allerdings werde ich mich nicht erhängen, nur weil nicht alles rund läuft. Außerdem solltest du diplomatischer Vorgehen: Wenn du zu extrem vorgehst und dabei Leute persönlich angreifst, stößt du auf mehr Widerstand als wenn du ein bewundernswertes Vorbild bist. Damit erreichst du das Gegenteil von dem, was du willst. Du zeigst dann zwar, dass du theoretisch besser bist als andere, aber du trägst nicht dazu bei, dass sich andere zum Positiven ändern.

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      • liebe ex-studentin, ich habe mich schon vor 20 jahren aus unserem selbstzerstörerischen wirtschaftssystem verabschiedet und lebe seit über 10 jahren als einsiedler auf einem cortijo hier in andalusien.

        unsere zukunft: hurra – die arbeit wird verschwinden!
        habt ihr gestern im tv „Schichtwechsel – Die Roboter übernehmen“ gesehen? oder „Wie uns künstliche Intelligenz entmündigt“ vor einiger zeit? selbstlernende maschinen sind heute schon schlauer als die mehrheit der menschen. roboter werden die hälfte aller jobs übernehmen. rund 18 millionen arbeitsstellen gehen bald verloren und nur noch ein drittel der heutigen beschäftigten wird seine arbeit behalten können. weiterlesen: https://campogeno.wordpress.com/2016/10/18/hurra-die-arbeit-wird-verschwinden/

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      • „Wegen der Ausbeutung und des Klimawandels ist die Frage, ob wir nicht viel zu viele Menschen sind. D.h. sollten wir z.B. aufhören, Kinder zu bekommen?“

        Die Zunahme der Weltbevölkerung wird nicht beliebig weitergehen. Da ist unsere westliche Wahrnehmung etwas verquer. Im Moment ist eher die gestiegene Lebenserwartung dafür verantwortlich, dass die Weltbevölkerung zunimmt. Dies ist wiederum eine Folge des medizinischen Fortschritts.
        Ich finde dieses Video des schwedischen Professors (Hans Rosling) ganz erhellend:

        (Wer lieber die deutsche (gekürzte) Version sehen möchte, findet sie ebenfalls im Netz.)

        Die Diskussion über schlauere Maschinen als Menschen halte ich für ziemlich übertrieben. Die Maschine macht nur das, was man ihr beigebracht hat. Wenn also ein Schach- oder Go-Rechner/Computer plötzlich „besser“ spielt als ein Mensch, hat das herzlich wenig damit zu tun, dass dieser schlauer ist. Er ist – ganz im Gegenteil – ziemlich dumm, da er ALLE Varianten durchrechnen muss, die möglich sind und erst daraus seine Entscheidung ableitet. Der menschliche Spieler handelt hingegen viel effizienter, da er nur ein Bruchteil der notwendigen Züge analysiert und somit sehr viel cleverer agiert. Es ist lediglich der puren Rechenkraft der Computer zu verdanken, dass sie in der gleichen Zeit so viele Stellungen analysieren können, um schließlich die „besten“ Zügen zu finden.

        Natürlich ist ein verantwortungsvoller Umgang mit solchen „Intelligenzen“ wichtig. Das Dilemma bei autonomen Fahren wird diesen Aspekt sicher noch mehr in die Öffentlichkeit rücken: Wer ist bei einem Unfall Schuld? Schon jetzt gibt es Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrer entlasten können. Wer ist bereit die Kontrolle (noch mehr) abzugeben?

        (Jetzt sind wir aber ziemlich weit weg vom ursprünglichen Gedanken des Blogeintrags – Oliver schimpft bestimmt gleich wieder ;-)!)

        Liebe Grüße
        Dummerchen

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    • Wir Menschen sind Meister im Lösen von Problemen, auch wenn wir uns hier und da etwas zu viel Zeit dafür lassen. Der technologische und medizinische Fortschritt allein in den letzten Jahrzehnten ist enorm.

      Deine Weltsicht ist mir etwas zu düster gemalt. Die absolute Armut hat trotz ständigem Bevölkerungswachstum immer weiter abgenommen. Und auch wenn man es durch die mediale Dauerberieselung im digitalen Zeitalter mit ständig neuen Horrormeldungen in Echtzeit nicht wahrhaben möchte: Wir leben aktuell in einer der friedlichsten Phasen der Menschheitsgeschichte.

      Ich lasse in meinem finanziell minimalistischen Lebensstil natürlich auch ökologische Faktoren mit einfließen, aber niemand kann ernsthaft verlangen, dass wir wieder wie in der Steinzeit zu leben haben. Auch fände ich es anmaßend, wenn die westlichen Staaten hunderten Millionen Chinesen und Indern, die bereits in die Mittelschicht aufgestiegen sind, vorschreiben würden, dass sie aus ökologischen Gründen auf alle westlichen Lebenstile zu verzichten hätten. Vorbild durch technologischen Fortschritt ja, Lehrmeister nein. 🙂

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      • @Der Einsiedler

        Nein, das mit der künstlichen Intelligenz wird nicht ganz so schnell gehen, wie Du dir das vorstellst. Wir machen zwar gerade sehr große Schritte in allen möglichen Technologien, aber das intelligenteste (falls man davon sprechen kann) in Maschinenform kann es maximal mit einer Küchenschabe aufnehmen. Auch wenn die Rechenleistungen sehr stark ansteigen und dadurch immer mehr Möglichkeiten mit IoT, Virtual Reality, 3D Druck sowie Cloud Services entstehen. Wir reden zwar von selbstfahrenden Autos, sind aber noch nicht so weit. Selbstdenkende Maschinen gibts noch nicht und wird auch noch einiges dauern.

        Wenn die Arbeit irgendwann verschwindet oder so abnimmt, dass jeder nur noch eine Stunde was machen muß, wäre das doch ein Segen. Wir müssen dann zugegebenermassen unser Gesellschaftssystem komplett verändern und dies wird zweifellos eine Herausforderung. Wenn es für jeden so einfach wird, Dinge des täglichen Lebens ohne viel Aufwand zu erlangen, dann fallen nach und nach viele Abhängigkeiten weg. Wäre doch schön, wenn selbst Banachteiligte wie schwerkranke oder sehr arme Menschen ohne Existenzsorgen leben könnten. Aber das werde ich mit meinen 50 Jahren wohl nicht mehr erleben.

        Ich weiß nicht, warum du so eine negative Ausstrahlung hast? Letztendlich kann jeder doch nur schauen, dass er in seiner Umgebung Leuten hilft, denen es nicht so gut geht und damit die Welt ein kleines bisschen besser macht. Wie die Spendendiskussion oder durch eigene Initiative. Dabei fühlst Du dich selber auch besser, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

        @Dummerchen: Jetzt kannste mich auch schimpfen. Habe mich der Themaverfehlung schuldig gemacht :).

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      • @Oliver: Nichts läge mir ferner. Ich finde den Gedankenaustausch, der sich aus einem Artikel heraus ergibt, immer gut. Auch wenn On-Topic-Kommentare sicher eher gewünscht sind, so können auch off-topic-Gedanken interessante Ideen aufwerfen. Immer her damit. Die Hausherrin wird sich schon äußern, wenn wir zu sehr abweichen :-).

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  12. Die tlw. von Dir oben beschrieben Gratis-Mentalität bzw. die Erwartungshaltung der Menschen alles „for free“ zu bekommen ohne Gegenleistung beobachte ich auch zunehmend. Auch so manche Dreistigkeit. Ich denke man kann sicher auf den Preis schauen aber man sollte auch auf Leistung und langfristigen Nutzen (Wartung und Unterhalt) schauen. Das Auto kaufe ich ggf. auch beim lokalen Händler oder lasse es dort reparieren, da ich weiss das dieser auch vor Ort ist. Im Vergleich zu einem Händler der 100 oder mehr Kilometer (Fahr-Lebens-zeit und Kosten für Wartung o.ä. Regressansprüche) entfernt ist. Dafür werden vor Ort Kleinigkeiten aus eigenem Antrieb manchmal nicht berechnet ohne das ich darum bat (oder es gar erhoffte) und das freut mich dann um so mehr.

    Aus solchen Gründen und weil ich nicht will das man mich oder meine Dienstleistungen auch so (nicht) wertschätzt, gebe ich auch gerne Trinkgeld oder zahle „etwas“ mehr. Je nach dem um was es geht. Quasi so wie ich selbst auch behandelt werden will als Dienstleister oder „Unternehmer“. Will jeder alles gratis oder all-inklusiv könnte ich auch nicht überleben (wäre ich kein Angestellter), so sollen andere auch von was leben. Selbst die gebührenhungrigen Banken und deren Angestellten die teils im Rahmen ihrer beschränkten Vorgaben versuchen oder sogar wirklich einen guten Job machen. Es sollte halt im Rahmen bleiben und dasa Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Auch wenn man manche alltägliche Dienstleistung gerne als Standard hinnimmt und erwartet so kostet diese, egal ob Geldverwahrung, -Verfügbarkeit, Online-Banking oder Überweisungen…..

    Die Zeit-Geld-Umrechen-Methoden sind interessant. Manche kannte ich schon, manche nicht. Jede ist in sich logisch. Am einfachsten sicher die des Netto-Stunden-Lohns, welche ich je nachdem auch gerne anwende. Bei langfristigen oder größeren Anschaffungen gehe ich aber auch auf den Spar-Zeit-Betrag, da man dort ja quasi eher darauf hin spart und er so mehr Relevanz hat.

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    • Der Dreistigkeits-Klassiker: Sich im Laden beraten lassen und sich das Wunschobjekt im Internet kaufen.

      Die Zeitspar-Berechnung ist auch eine gute Sache! Ich fahre z.B. mit dem ICE zu meinen Eltern, weil ich dann 2h schneller bin als mit IC/RE. Oder fahre mit dem Zug statt mit dem Bus, obwohl es teurer ist. Mir wird nämlich im Bus oft schlecht, während ich im Zug gemütlich lesen kann.

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  13. Zur Frage Sparwahn, hmm, nicht leicht zu beantworten. Wir haben alle Ausgaben (und ich meine wirklich alle) auf den Prüfstand gestellt und reduziert wo es nur ging. Wir haben das,was zu streichen gab ,auch wirklich gestrichen, nur um später fest zu stellen, war doch nicht so schlecht um es dann nach und nach wieder aufzubauen .Dabei wurde jetzt auf Qualität geachtet. Ein Beispiel? Zeitschriftenabos wurden komplett auf Null gesetzt, heute hat jeder von uns wieder ein Abo. Wo wird definitiv nicht sparen ist, wenn die Investion eine Einsparung bringt. Auch hier ein Beispiel, Leuchtmittel. Im Haushalt ist fast alles auf LED umgestellt, rechnen wird sich das ,glaube ich, nie. Auch unsere Einkäufe erledigen wir vor Ort. Zwar informieren wir uns auch über den Preis im Internet,gekauft wird aber dann beim Ortsansässigen Händler. Achso, und Brot kaufen wir beim Bäcker und Schuhe beim Schuster. Sparwahn? Ich glaube nicht, sondern überlebtes Einkaufen. Auf grössere Anschaffung wird gespart , nur um oft genug festzustellen: Brauchen wir doch nicht mehr.

    Mfg
    Plutusandme

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  14. Zum Thema Essen und Unterstützung der Landwirte kann ich dir nur empfehlen regional und wenn möglich direkt beim Erzeuger zu kaufen. Durch die weggefallen zwischen Händler zahlst du oft nicht mal mehr als im super Markt und hast dafür wesentlich bessere Qualität . Natürlich ist dies nicht bei allen Lebensmitteln und nicht an jedem Ort möglich . Aber Gemüse vom Markt , Fleisch vom Metzger anstatt vom Markt sollte jedem möglich sein und schmeckt einfach wesentlich besser . Viele Landwirte gerade auch in Stadt nähe haben auch eigene hofLäden . Grüße Tobias

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  15. Der Homo Konsumentis

    Der Kapitalismus ist eine Gesellschaftsform, die zusammen mit dem Sozialismus, als adaptiertes Gegenstück auf breiter Front versagt hat. Nur eine schillernde Fassade die Versagen und menschlichen Wertelosigkeit kaschieren soll. Auf den ersten Blick fördert der Kapitalismus, die Kreativität, die Erfindungsgabe und auch Qualität von Waren und Dienstleistungen- Das stimmt in der Theorie. Dies und die kraftvolle Vitalität hat mir am Kapitalismus immer gefallen. Doch spätestens seit der Kontrolllos wütenden Globalisierung, welche dafür sorgt, das Waren von A nach B, um die ganze Welt reisen, oft völlig von Sinn befreit für den Verbraucher, geht es nur noch um Profite, die es zu maximieren gilt. Die mühsam erkämpften sozialen und humanistischen Werte, die alle Menschen, insbesondere den produzierenden Arbeiter teilhaben lassen sollten, wurden erst in fernen Billiglohnländern von westlichen Konzernen skrupellos ignoriert und dann in der westlichen Hemisphäre überhaupt. Appel als Billigmarke mit teuren innovativen Markenimage, sei hier ein Beispiel, der Produktionsstandort China gestattet lächerliche Hungerlöhne und utopische Preise für ein Produkt, das es qualitativ nicht wert ist. Deutschland hat heute ein Lohnniveau wie Litauen, ein Land welches aus der Sowjetunion hervorging. Deutschland ist in Europa ein Niedriglohnland geworden.

    Die Erfindung der Aktiengesellschaft, deren erste Ausläufer sogar bis in das römische Reich reichte, wo Händler anteilig organisierte Interessengemeinschaften gründeten und die Globalisierung sind der Todesstoß für den kreativen Kapitalismus gewesen. Nun ersäuft das entfesselte Kapital im Verbund mit Zins und Zinseszins langsam dass, was seine Stärken waren. Denn der Sinn der Aktiengesellschaft, sich Kapital bei Anlegern gegen Dividende, eine Art der Verzinsung zu leihen, um bessere Produkte und Dienstleistungen zu bieten, wurde von Bankstern und gierigen Vorständen ad absurdum geführt.

    Kreativität, Erfindungsgabe und die Idee, das sich das Qualitativ beste Produkt erfolgreich am Markt behauptet. TV-Geräte und Waschmaschinen, die 20-30 Jahre funktionieren, gute regionale Lebensmittel oder Dinge des Alltages, die ewig zum Gebrauch taugen, werden praktisch zu Legende. Denn wir versinken in einer Flut von Dingen, die kein Mensch braucht. Fortschritt bringt uns nicht mehr voran, sondern er ist Mittel zum Zweck, um immer mehr zu verkaufen. Wir versinken im Müll unserer von der Werbung suggerierten Konsumwut. Und alles was wir über Qualität wissen müssen ist, das unsere Ware die Garantiezeit übersteht. Markenprodukte sind gut fürs Image, aber man braucht diese, wie jedes Billigprodukt bald neu.

    Der wirkliche Fortschritt kommt aus Laboren und Forschungsstätten, die nur mit staatlichen Mitteln überleben. Der Fortschritt, der Menschen nützt. Dieser ist nur von Interesse, wenn er sich vermarkten lässt. Krankheiten, wie Diabetes, Krebs und andere Geißeln unserer Zeit könnten längst effektiv therapiert werden, wenn man nicht an dem alten Schrott hervorragend verdienen würde. Patente schützen, was oft nicht mehr Schützenwert ist. Und das mit freundlicher Unterstützung gekaufter und dummer Politik.

    Selbstredend geht es nur um Profite der berüchtigten Aktiengesellschaften. Um den Wahn, letztendlich auch noch Geld aus dem Nichts zu generieren, nachdem die Produktion selbst nicht mehr genug Potenz hat, die Gier zu befriedigen. Das alles freundlich unterstützt durch Bankster und Co, denen heute die Aktiengesellschaften praktisch gehören. Letztlich zahlt der Verbraucher die Zeche. Um mehr zu Gewinne zu generieren musste mehr Konsum her, dafür wurde die Wegwerfgesellschaft kreiert und der dazu nötige, dauergeile, kaufsüchtige nichts mehr hinterfragende Mensch, der Homo Konsumentis. Der wurde durch pausenlose Werbebeschallung erschaffen. Seine Basis, der Konsument der echte Ansprüche stellt, wurde fast ausradiert. Bereits wir sind schwerst infiziert, unsere Kinder werden nur noch Homo Konsumentis sein. Dumm und verfressen. Gesteuert von wenigen Eliten, die den Menschen nicht mal mehr ausbeuten müssen, da die Produktion immer mehr automatisiert wird. Die Frage ist nur, wer kann sich die Flut von Produkten noch leisten, wenn er ohne Arbeit ist? Denn das Umdenken beginnt bei uns prinzipiell immer dann, wenn es zu spät ist. Eben ein Homo Konsumentis.

    Von den übelsten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, echte Fortschritt Verhinderung und Kriege zur Umverteilung von Rohstoffen, muss man an dieser Stelle gar nicht mehr reden. Die Menschen sind schon heute so denkfaul und verdummt, das Wenige verstehen und der Rest will es nicht wissen. Eben wieder der neue Homo Konsumentis.

    Die Welt von heute ist schnell erklärt, der Mensch verzehrt. Erst seinen Verstand und dann sein Wissen, auch auf die Moral, wird bald geschissen. Und ist der ganze Mist gegessen, dann wird er selbst auch aufgefressen.

    George W Lästerbacke

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    • Die große Frage für mich ist immer: Wie sehr soll ich mich in der jetzigen Welt einfinden und wogegen soll ich protestieren? Das der Mensch nicht das beste Geschöpf für die Erde ist, dem kann ich nur zustimmen. Viele Tierarten sterben aus, damit sich der Mensch behaupten kann. Wir sind weit weg von einem nachhaltigen Leben. Auch das Thema mit der Forschung kann ich nur bestätigen. Man möchte Konsumenten, man möchte Gewinn. Allerdings will ich mich nun auch nicht einschließen oder non-stop protestieren, sondern denke eher, dass es eine Entwicklung ist, die die Menschheit zusammen durchgehen muss. Abgaswerte beschränken, die Unternehmen für den Müll ihrer Produkte in Verantwortung ziehen, bessere Tierhaltung, mehr Vegetarier.. ist vielleicht scheinheilig, dass man stolz darauf ist, minimalistisch/frugalistisch zu leben, aber ich werde mein Leben nun auch nicht wegwerfen. Ich bin egoistisch – ich habe nur das eine und möchte es so schön wie möglich verbringen.

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