Exstudentin ist nun auch auf facebook

An sich habe ich es nun lange ohne Social Media ausgehalten. Mein Blog sollte schön gemütlich bleiben. Gleichzeitig verfolge ich jedoch viele andere Blogs auf Facebook und erkenne die Vorteile: Man kann kleinere Kommentare wie „Hey, schaut euch mal dieses Video an.“ viel leichter publizieren als gleich einen ganzen Artikel darüber zu schreiben. Deswegen ist meine Seite „Exstudentin“ nun auch auf Facebook vertreten.

Hier geht es zu meiner Facebook Seite

Zudem kann ich Blog und Privates dadurch aktuell ein wenig besser trennen. Als ich mich vor Kurzem in einer Facebook-Gruppe mit meinem privaten Facebook-Account als Exstudentin zu erkennen gab, bekam ich plötzlich ganz viele Freundschaftsanfragen. (Was mir sehr schmeichelte, weil man mich zu kennen scheint..)

Gleichzeitig nehme ich bisher nur Freundschaftsanfragen von Leuten an, die ich auch persönlich kenne. Was nicht ist, kann natürlich noch werden. Durch das Communitytreffen in Berlin von Sauerkraut und Zaster und durch die FIWE in Budapest (organisiert von Mr. und Mrs. W) durfte ich bereits viele aus der Finanz- und Frugalistencommunity persönlich kennen lernen.

Gleichzeitig kennen viele meiner Freunde und meiner Kollegen meinen Blog bisher nicht. Bisher erzähle ich nur davon, wenn ich merke, dass sich jemand dafür interessieren könnte oder zufällig darauf gestoßen ist (bisher schon 2x passiert). Selbst meiner Mutter und einer meiner besten Freundinnen (Grüße an Ina, die seitdem fleißig mitliest :)) habe ich erst ein halbes Jahr nach Start von meinem Blog erzählt.

So langsam fange ich jedoch an, mich immer mehr übers Bloggen zu identifizieren und akzeptiere mittlerweile, dass jeder theoretisch auf meinen Blog stoßen könnte. Egal, ob Freunde, Fremde oder Menschen, die ich durch meinen Beruf kenne. Ich schreibe über keine verwerflichen Themen, gebe zugegeben auch einige private Themen preis. Aber wer sich die Mühe macht und mir was Böses wöllte, müsste sich erst mal durch 63 Artikel kämpfen. Im besten Fall lernt derjenige noch was dabei. ;)

Liebe Grüße Jenny aka Exstudentin

 

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8 Gedanken zu “Exstudentin ist nun auch auf facebook

  1. Hey Jenny, in diesen Zusammenhang: Du solltest deine Privatsphäre Einstellungen (privater Account) optimieren, es dauert nur einige Sekunden um deinen Arbeitgeber zu erkennen… du meintest ja mal das der hier nichts verloren hat ;)

    Grüße

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  2. Ich habe bisher auch die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut ankommt wenn man über finanzielle Dinge spricht, egal ob Allgemein oder Konkret.
    Das sei zu privat.
    Komischerweise reden sehr viele über ihren Gesundheitszustand oder Arzt Termine…

    Vor einiger Zeit erzählte ich auf der Arbeit das ich mir Aktien gekauft habe.
    Das war ein Fehler! Einige Kollegen (besonders einer) reagierten mit spöttischen Kommentaren die ich bis jetzt nicht nachvollziehen kann. Es klang als ob ich das absolut Idiotischste getan habe das es gibt.
    Jetzt rede ich maximal mit Freunden darüber.

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  3. Hallo Jenny,
    Sehr interessant, über solche Dinge habe ich bereits nachgedacht. Meiner Freundin habe ich meinen Blog schon unter die Nase gerieben ;-) Sie hat ihn bereits unter den Favoriten in ihrem Browser gespeichert. Trotzdem will ich eigentlich vorerst soweit noch anonym im Blog bleiben, sodass man nicht erkennen kann wer ich bin :-)
    Grüsse
    Der Sparkojote

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  4. Hi Jenny,

    die Erfahrungen von Dir und den anderen Blogbetreibern kann ich nur teilen. Aber andererseits, wer bei uns liest, hat meist selber Interesse und der Rest sucht gar nicht erst.

    Facebook, hm, ich habe es bisher gemieden. Ist noch eine Baustelle mehr. Ich schau aber bei dir mal rein :)

    VG Alexander

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  5. Also, wenn die Freundschaftsanfragen überwiegend von männlichen Facebookern gewesen sind, könnte dafür ja auch ein ansprechendes Profilbild schon ausgereicht haben… ;-)

    Wobei dein privates FB-Profil ja nicht schwer zu finden ist – der deutschen Impressumspflicht (und bei FB verwendetem Realnamen) sei Dank. Für mich ja mit ein Grund gar nicht erst selbst bloggen zu wollen. Sobald mal ersichtlich ist, dass man über gewisse finanzielle Mittel verfügt, ist es vielleicht besser wenn NICHT jeder direkt weiß wer man ist und wo damit evtl. „was zu holen“ sein könnte. Ein teures Auto zu fahren ist da im Vergleich noch weniger verräterisch – da gehen ja eh die meisten davon aus, dass es sowieso nur auf Pump gekauft ist. :-D

    Schließe mich den vorherigen Kommentierern aber an: Über Geld reden ist in Deutschland leider Pfui. Schade drum, könnten schließlich alle davon profitieren wenn man sich mehr darüber austauschen würde.
    Aber wenn man eh nur damit rechnen muss dumm angemacht und verspottet zu werden, halte ich es da lieber mit dem Motto „der Gentleman genießt und schweigt“ (stammt zwar aus einem anderen Zusammenhang, aber passt trotzdem gerade so gut).

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    • Huhu, ich kenne da eher den Spruch:

      „Über Geld spricht man nicht, Geld hat man.“

      Aktuell geht es bei mir eher um geringe Summen, weswegen man auf mein kleines Depot nicht neidisch sein muss. Wegen Diebstahl mache ich mir auch eher weniger Sorgen: Ich mache ja keinen Hehl daraus, dass meine zusammengewürfelte Wohnungseinrichtung noch aus Studentenzeiten stammt und ich kaum wertvolle Elektrik oder Haushaltsgeräte habe. Keine Edelmetalle, kein Schmuck, kein Garnix. Zudem wohne ich noch in einem kleinen Mehrfamilienhaus, wo keine Namensschildern an den Türen sind, weil wir einander kennen und man Fremde nicht reinlassen würde. Aufmerksame Rentnernachbarn, die den Sommer auf dem Balkon verbringen, habe ich auch noch.

      Und falls hier Gauner mitlesen: Es erwarten euch Wachhunde, Überwachungskameras und eine Selbstschießanlage.

      Die Impressumspflicht stört mich sehr. Richtig schade, dass alle Leser anonym bleiben dürfen, man selbst aber alles offen legen muss. Ich verstehs, wenn eine Adresse beim Webhoster hinterlegt sein müsste, was die Polizei bei Bedarf anfordeen kann.. Aber für alle ersichtlich muss sowas nicht sein.

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  6. Puh, ich versuch seit Tagen, mein privates Facebook-Profil zu optimieren. Hatte nicht gedacht, dass man selbst als nicht-Freund so schnell vieles über mich herausfinden kann. Danke für eure Hinweise! Transparenter Bürger durch und durch. Aber eine richtige Alternative zu Facebook habe ich auch noch nicht gefunden, um mit Freunden auf aller Welt leicht in Kontakt zu bleiben.

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