Haben Männer und Frauen die gleichen Karrierechancen? (2/2) – Im Beruf

Es freut mich, dass im ersten Beitrag zum Thema „Haben Männer und Frauen die gleichen Karrierechancen?“ bereits fleißig kommentiert wurde. Im dem zweiten Teil geht es inbesondere um die Vereinbarkeit von Familie und Karriere und die Frage: Hilft das Einführen einer Frauenquote?

Frauen vs. Männer: Meine Erfahrung im Berufsleben
In den letzten 5 Jahren meines kurzen Berufslebens hatte ich bisher noch nicht das Gefühl, durch mein Geschlecht benachteiligt zu sein.  In meiner Branche (Anlagenbau) gibt es nicht wirklich viele Frauen. In meiner Abteilung hingegen schon (fast 25% Frauenquote!). Ich habe einige pfiffige Kolleginnen und mein Chef weiß uns Frauen zu schätzen. Weiterlesen

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Haben Männer und Frauen die gleichen Karrierechancen? (1/2) – In der Ausbildung

Wir leben mittlerweile in einer Gesellschaft, in der Frauen Männern rechtlich gleich gestellt sind und in manchen Bereichen gezielte Förderungen erhalten. Aber sind Frauen und Männer beruflich wirklich gleich gestellt? Teil 1 behandelt meine Erfahrungen bei Geschlechterunterschieden während der Schule, Studium und bei Weiterbildungen. Im Teil 2 werden die Karrierechancen im Beruf betrachtet.

Die Sensibilisierung des weiblichen Geschlechts für Männerberufe fängt mittlerweile früh an. Mädchen von der 5. bis zur  10. Klasse haben jährlich die Möglichkeit, am so genannten „Girls` Day“ einen Einblick Weiterlesen

Die Geschichte meines überschaubaren ETF-Depots

Durch den Berufseinstieg und dem sich häufenden Ersparten auf dem Tagesgeldkonto stellte sich irgendwann die Frage:

Wohin mit dem Geld?

Mein BWL-Dozent riet uns bereits im Studium, nicht in Aktien, sondern in ETFs zu investieren, da diese weniger Gebühren hätten und statt einem Unternehmen einen ganzen Index abbilden würden. Nach dem Studieren einschlägiger Finanzblogs und –foren konnte ich diesem Tipp nichts entgegensetzen und es war es irgendwann soweit:

Ich war bereit zu investieren! Weiterlesen

Konsumausgaben: Was ist mir ein Produkt wert?

Beim Umgang mit Geld heißt es oft:

  1. Meide Markenprodukte!
  2. Wer billig kauft, kauft zweimal.

Zwei wichtige Leitsätze, die sich an sich widersprechen aber gleichzeitig auch gut ergänzen. Neben diesen beiden Leitsätzen möchte ich euch heute 6 weitere Kriterien vorstellen, anhand derer ich im Alltag entscheide, wie viel ich für einen Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstand ausgebe. Weiterlesen

Meine Erfahrung mit Versicherungsvertretern – Teil 2/2 (betriebliche Altersvorsorge)

Nachdem ich in meinem vorigen Beitrag auf das Produkt Riester eingegangen bin, möchte ich euch heute vom Prinzip der betrieblichen Altersvorsorge berichten.

3. Berufsstart – Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

In meiner Firma wird die betriebliche Altersvorsorge hoch angepriesen. Mehrmals im Jahr gibt es Beratungstermine und ich dachte mir: „Lohnt sich vielleicht, sich das mal anzuhören.“ Wieder begrüßte mich ein junger Mann und zeigte mir auf, wie ich mit 388€ von meinem Brutto-Gehalt die maximale staatliche Förderung erhalte. Da das Geld von meinem Brutto abgeht (auch Entgeltumwandlung genannt), würde ich netto nur 186€ davon mitbekommen. Klingt an sich ja schon mal ganz nett. Mit 67 hätte ich dann je nach Modell eine garantierte Rente von 665€ bis 940€. Bei einer jährlichen Rendite der Fonds von 8% sogar 8.248€. In meinem Alter würde sich ein solcher Vertrag ganz besonders lohnen. Nach 45min fing er an, irgendetwas auszudrucken und wollte den Vertrag unter Dach und Fach bringen. Er war verdutzt, als ich ihm entsetzt mitteilte, dass ich sowas doch nicht sofort unterschreibe. Es ging hier bei meinen Beträgen um über 200.000€!!!, die ich in den nächsten 46 Jahren einzahlen würde. Ich sollte mal eben nebenbei nach 45 Minuten Gespräch etwas im Wert eines kleinen Einfamilienhauses kaufen?

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Meine Erfahrung mit Versicherungsvertretern – Teil 1/2 (Riester)

Kaum verdient man sein erstes Geld, werden Banken und Versicherungsmakler furchtbar freundlich und sorgen sich um den Verbleib deines Ersparten. In meinem vorigen Beitrag erwähnte ich bereits, dass ich keine gezielte Altersvorsorge betreibe. Dennoch möchte ich von meinen Erfahrungen mit Versicherungsberatern erzählen und euch mit meinem 2-teiligen Beitrag das Thema Riester und betriebliche Altersvorsorge näher [ferner] bringen.

  1. Anfang des Studiums – Riester

Als ich mein duales Studium anfing, wurde mir von einem netten jungen Mann bei der Sparkasse (ohne Ironie, er war wirklich nett) die Riesterrente vorgestellt. So richtig verstanden habe ich das Produkt nicht. Nur, dass ich irgendwelche Förderungen bekommen würde und es mein Brutto-Einkommen senkt. Hauptsinn des Ganzen war es, mein Einkommen zu drücken und somit mein Kindergeld zu retten. Im Jahr durfte ich nur 8004€ verdienen (=667€ im Monat) oder ich würde keinen Cent von der Familienkasse sehen. Ich habe nicht unterschrieben. Verträge ohne den Nutzen zu verstehen sind nicht so mein Ding. Mein Kindergeld durfte ich dank abziehbarer Werbungskosten zum Glück trotzdem behalten. Weiterlesen