Geld macht glücklich & vieles einfacher

Letztes Jahr habe ich mich nur wenig mit dem Börsengeschehen beschäftigt. Meine ETF-Sparpläne laufen automatisch, sodass ich mich nicht darum kümmern muss. Ehe ich mich versah, habe ich ein halbes Jahr lang nicht in mein Depot geschaut. Bei einem Radiointerview wurde ich letztens fragt, wie viel „Gewinn“ ich an der Börse gemacht habe. Vielleicht 10.000€? Ich musste raten, ich tracke mein Depot nicht. Abgerechnet wird schließlich immer erst am „Schluss“, also mal in vielen Jahrzehnten, wenn ich meine Wertpapiere mal verkaufen sollte.

Wieder mal muss ich mich selbst fragen:

Darf ich noch ruhigen Gewissens einen Lifestyle- & Finanzblog führen?

Ist mir das Thema Finanzen egal geworden? Ich bin selbst erstaunt, wie wenig ich mich mit dem Thema Finanzen beschäftige, obwohl ich es für sehr wichtig halte.  Früher habe ich mehrere Stunden am Tag in Finanzforen und auf -blogs verbracht, jetzt überfliege ich nur noch die Sachen mit interessanten Titel. Ich gehe gerne auf Lesertreffen, um mich privat zu unterhalten, aber ich will nicht non-stop darüber reden, wieso ich in XY investiert bin.

Meine Erklärung dafür ist:

Alles läuft, wie es soll und ich kann meine Zeit sinnvoller nutzen.

Ich brauche keine p2p-Kredite, keinen Roboadvisor und keine Unternehmensanalysen. Meine ETF-Sparpläne werden jeden Monat abgebucht und gelegentlich kaufe ich Einzelaktien. Ich kenne mich ein wenig mit Steuerrecht, Eherecht, Unterhaltspflicht, Versicherungen, Altersvorsorge und Immobilien aus und das geht schon weit über die gängige Allgemeinbildung hinaus. Das Gute am passiven Investieren ist, dass man sich vielleicht 1 Stunde im Jahr darum kümmern muss: Einloggen, Sparplan aktivieren und am Ende des Jahres prüfen, ob sich steuerrechtlich irgendwas getan hat. Finanzen sind nicht wie Geige-Spielen, wo man ständig üben muss, sondern so unverlernbar wie Fahrradfahren. Man muss lediglich gesetzliche Änderungen auf dem Schirm haben. Darüber informieren einen selbst Nachrichtenportale wie gmx und Co.

Gleichzeitig merke ich, wie sehr mir mein Erspartes den Rücken stärkt.

Ich lese Sachbücher zu diversen anderen Themen. Ich lasse mich gerade professionell „coachen“ in Bezug auf Ernährung & Gesundheit. Obwohl ich immer der Überzeugung war: „Salz ist Salz und Nudeln sind Nudeln“ achte ich nun mehr auf die Produkte, die ich kaufe. Der Gemüseladen eine Straße weiter hat für mich plötzlich eine Daseinsberechtigung. Alles in allem hat mir mein „Finanz-Hintergrund“ das vergangene Jahr sehr geholfen. Sobald diese wichtige Basis steht, kann man sein Geld für viele wichtige Säulen im Leben nutzen. Deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen:

Geld macht glücklich.

Dafür muss man nicht Millionär sein, sondern man muss seine Finanzen lediglich im Griff haben. Wenn man keine Existenzängste hat, kann man die Zügel für das eigene Leben selbst in die Hand nehmen. Man muss keinen Job nur des Geldes wegen machen. Man muss nicht von Amt zu Amt rennen, man kann notwendige Behandlungen selbst zahlen, wenn sich die Krankenkasse weigert.  Man streitet sich weniger und schläft besser.

Auf meinem Blog ist es nicht so ruhig, weil ich keine „Finanzbloggerin“ mehr sein möchte, sondern einfach aus dem simplen Grund, dass alles so läuft wie es laufen soll. Meine alten Artikel sind zum großen Teil noch aktuell. Ich agiere nach wie vor noch viel im Hintergrund (Emails, Interviews oder auch der Online-Kongress vor Kurzem) und habe Spaß daran.

Wie geht es euch? Was beschäftigt euch gerade und was lernt ihr gerade?

Es ist nie zu spät, etwas besser zu machen

Den heutigen Beitrag starte ich mit einem kurzen Arzt-Witz: „Wenn Sie noch eine Zeit lang leben wollen, müssen Sie aufhören zu rauchen!“ – „Dazu ist es jetzt zu spät.“ – „Zum Aufhören ist es nie zu spät!“ – „Na, dann hat’s ja noch Zeit …“

Moral von der Geschicht‘:

In dem Moment, wo man etwas besser machen kann, sollte man damit anfangen und es nicht länger aufschieben.

Es ist nie zu spät, etwas besser zu machen. Weiterlesen

Heute 15:00 Uhr – Ex-Studentin im Online Kongress „Verstehe deinen Finanzen“

Hallo zusammen,

falls ihr heute beim Wohnungsputz ein bisschen Hintergrundbeschallung braucht: Um 15 Uhr wird beim Online-Kongress „Verstehe deine Finanzen“ mein Interview online geschaltet. Dieses könnt ihr für 24h kostenlos sehen.

Bisher habe ich mir die Videos meiner Vorgänger in 1,5-facher Geschwindigkeit angehört. Da ich generell schnell spreche, kann ich euch nicht versprechen, dass ihr das bei meinem Video auch machen könnt.. 😀

Fragen zu dem Video könnt ihr entweder unter diesem Artikel, in der zugehörigen Facebook-Gruppe oder per Mail an exstudentin@gmail.com stellen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Habt ihr bereits andere Interviews gesehen oder habt ihr es noch vor?

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Kostenloser Online-Kongress „Verstehe deine Finanzen“ startet am 01.02.2019

Man muss ja alles mal getestet haben: Mittlerweile bin ich bei vielen Medienformaten vertreten – Fernsehen, Radio, Podcast, Messen.  Ich freue mich, dass ich dieses Jahr auch bei einem Online-Kongress zu sehen & zu hören bin.

Der Kongress startet am 01.02. – also in 3 Tagen. Bis zum 09.2. werden jeden Tag 3 Interviews online geschaltet, die ihr kostenlos für 24h sehen könnt. Hier seht ihr einen Trailer mit kleinen Ausschnitten aus den Interviews:

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Rückblick 2018: Die Prioritäten haben sich verschoben

Wie jedes Jahr nutze ich die Feiertage zum Kraft tanken. Gleichzeitig ziehe ich ein Resümee über das vergangene Jahr & setze mir grobe Ziele für das neue Jahr.

Meine Gedanken kreisten dieses Jahr nur wenig um das Thema Finanzen, sondern viel um das Thema Gesundheit. 2 Krebsfälle in der Familie & eigene „Problemchen“ haben mich und meine Familie auf Trab gehalten.

Das turbulente Jahr hat meine Prioritäten im Leben ein wenig verschoben und ich habe einiges geändert. Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Obwohl ich nicht religiös bin (zumindest nicht christlich), freue ich mich jedes Jahr auf die Weihnachtsfeiertage. Bei uns gibt es an Weihnachten keine Geschenke, die Tradition des Weihnachtsbaums haben wir bereits vor vielen Jahren abgeschafft.

Ich treffe mich mit meinen Schulfreundinnen, Heiligabend sind meine Brüder und ich bei unseren Eltern. Die Tage darauf kommen meistens unsere Partner mit dazu. Ich nutze die Zeit gerne zum Entspannen und kann den Stress des Jahres dadurch gut abhaken. Neues Jahr, neues Glück.

Man merkt, dass auch alle anderen um einen rum entspannter sind. Fremde Leute wünschen einem schöne Feiertage. Die Straßen sind leer.

Ich wünsche euch allen erholsame Feiertage mit Freunden und Familie. Auch denjenigen, die an den Feiertagen arbeiten, wünsche ich eine möglichst stressfreie Zeit und Gesundheit.